Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg

BibTip im OPACplus Der Empfehlungsdienst BibTip ist seit dem 1. Juli im OPACplus der Universitätsbib-liothek Erlangen-Nürnberg in Betrieb. Bei vielen ...

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Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg

Jahresbericht 2010

Jahresb er icht 2010

Universitätsbibliothek Erlangen- Nürnberg

Die elektronische Version des Jahresberichts liegt unter: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2011/2688/

Layout: Universitätsbibliothek, G. Glaeser Druck: Nitschdruck Sylvaniastr. 22 91056 Erlangen

Inhaltsverzeichnis Vorwort

4

Zentrale Referate - Aus- und Fortbildung

5

- Bau und Erhalt

6

Service und Digitale Dienste

7

Handschriften, Alte Drucke, Graphische Sammlung

10

Sondersammelgebiete

14

Blick hinter die Kulissen

16

Hauptbibliothek

18

Zweigbibliotheken - Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek

28

- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Zweigbibliothek

32

- Erziehungswissenschaftliche Zweigbibliothek

34

Teilbibliotheken

36

Die Universitätsbibliothek in der Öffentlichkeit

48

Statistischer Anhang

52

5

Vorwort Wie lässt sich eigentlich der Wert eines Bibliotheksbesuches darstellen? Was kostet eine Auskunft, eine Schulungsveranstaltung? Unsere Kunden kostet die Auskunft oder Veranstaltung nichts. Aber die Dienstleistungen der Bibliothek genießen bei ihnen hohe Wertschätzung. Das zeigt sich in einem neuerlichen Anstieg der Ausleihen um 12% und der Zahl der Schulungsteilnehmer um 38% im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der lizenzierten elektronischen Zeitschriften nahm um 6.341 Titel zu, das sind 15%. Die Zahl der Bücher, die durch den Kurierdienst der Universitätsbibliothek zwischen Nürnberg und Erlangen hin- und her bewegt werden, überschritt 2010 erstmals die 100.000er Grenze. Bibliotheksarbeitsplätze in den Geisteswissenschaften und der Medizin sind leider noch immer Mangelware. Hinzu kommt, dass in den Bibliotheken der Erlanger Kochund Bismarckstraße eine schlechte oder nur geringe WLAN-Abdeckung besteht. Die Kochstraße erhielt kurzfristig zum Jahreswechsel neue Access-Points, die fehlenden Standorte in der Bismarckstraße sollen 2011 folgen. Ohne das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch 2010 vielerorts wieder Neuland betreten haben, wären diese positiven Entwicklungen nicht möglich. Dank gilt auch allen Unterstützern in- und außerhalb der Universität, namentlich der Universitätsleitung, dem Regionalen Rechenzentrum sowie unseren Förderern und Stiftern. Erlangen, im Juli 2011 Konstanze Söllner

6

Aus- und Fortbildung Ausbildung Im Berichtszeitraum wurden ausgebildet: für den gehobenen Dienst: eine Anwärterin 2007/2010, eine Anwärterin/ein Anwärter 2008/2011, eine Anwärterin/ein Anwärter 2009/2012 Praktika haben absolviert: zwei Schülerinnen und Schüler (insgesamt 2 Wochen), ein Praktikant der Access Integrationsbegleitung (2 Wochen), eine Bibliotheksreferendarin aus dem Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Ulm (4 Wochen), zwei Bibliothekarinnen aus Polen zum kollegialen Austausch im Rahmen des ERASMUS-Programms der EU (1 Woche). Für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. Wiedereinsteigerinnen wurden insgesamt 5 Einführungspraktika durchgeführt. Fortbildung Im Berichtszeitraum haben 151 (69) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek (56 mD, 74 gD [davon 5 Anwärter gD], 16 hD; 2009: 19 mD, 39 gD [davon 3 Anwärter für den mD und den gD], 11 hD) 709 mal (179 mal) an 128 (66) Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen. Dafür wurden insgesamt 2.707 (892,25) Stunden, d.h. 338,4 (111,5) Tage aufgewendet. 2010 Interne Fortbildungen

2009

31

2

Teilnehmer

442

12

Gesamtdauer (Std.)

918

24

60

37

Externe Fortbildungen Teilnehmer

225

130

1.561

656

Kommissionssitzungen u.ä.

37

27

Teilnehmer

42

37

229

212

Gesamtdauer (Std.)

Gesamtdauer (Std.)

Es wurden mehrere Englischkurse für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt angeboten. Die Ausweitung des universitätsinternen Campuslieferdienstes FAUdok wurde von einigen Einführungsveranstaltungen begleitet. Die Universitätsbibliothek bietet jetzt an mehreren Standorten Einführungen in Literaturverwaltungsprogramme an. Zunächst wurden die Mitarbeiter der Informationsstellen geschult. 7

Bau und Erhalt Das Berichtsjahr stand im Zeichen der Vorbereitung auf die energetische Sanierung des Neubaus der Hauptbibliothek. Es konkretisierte sich der Zeitplan, so dass beginnend mit dem Gerüstaufbau Ende März 2011 voraussichtlich auf der Nordseite (Universitätsstraße) die Fassade des Gebäudes im Uhrzeigersinn saniert wird. Zeitgleich mit der Nordseite soll mit der Sanierung des Bücherturms begonnen werden. Im vierten Quartal ist die Kastenförderanlage im Altbaumagazin überholt worden. Durch die Erneuerung der Steuerungstechnik soll erreicht werden, dass die Lieferung der Bücher vom Altbaumagazin in die Ortsleihe und zurück nunmehr kontinuierlich störungsfrei funktioniert. Im Zeitschriftenlesesaal gibt es einen im Magazinbereich befindlichen Sonderstandort, H30, in dem frei zugängliche Bibliographien und Zeitschriften aufgestellt sind. Da es aus diesem Areal keinen zweiten Fluchtweg gab, musste der Bereich Anfang des Jahres verschlossen werden; die Bücher konnten nur in Begleitung von Bibliothekspersonal eingesehen werden. Im dritten Quartal wurde eine Fluchttür eingebaut, die in den Verwaltungsflur im ersten Stock führt, so dass dieser Standort wieder für die Benutzer aufgeschlossen werden konnte. Es ist geplant, dass das Universitätsarchiv im Zeitungsmagazin eine neue Kompaktusanlage erhält und damit mehr Platz für die Archivmaterialien zur Verfügung steht. Für den Einbau der geplanten Kompaktusanlage müssen etliche Zeitungsbände verlagert werden. Nach dem Umzug der Archivmaterialien in die neue Kompaktusanlage kann die Universitätsbibliothek die alte Kompaktusanlage des Universitätsarchivs für ihre Belange nutzen. Im dritten Magazingeschoß des Neubaus sind die Gitter entfernt, die einen mittlerweile anderweitig untergebrachten Freihandbereich vom Magazinbereich abgetrennt haben. Damit steht jetzt der gesamte dritte Stock als Büchermagazin zur Verfügung.

8

Service und digitale Dienste Infodesk – die Online-Auskunft der Universitätsbibliothek Mit dem Ziel, per Mail an die Bibliothek gerichtete Fragen effizienter zu bearbeiten, wurde am 25. Januar ein elektronisches Auskunftssystem eingeführt, das sich bereits an anderen Bibliotheken bewährt hat: die vom Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) entwickelte Online-Auskunft Infodesk. „Fragen Sie uns!“ ist die Aufforderung an alle, die die Hilfe der Informationsspezialisten der UB benötigen. Wer dem Link folgt, findet ein Formular, in das die Fragen an die Bibliothek eingegeben werden können. Das Formular ist so verlinkt, dass es von den Webseiten der Universitätsbibliothek und vom OPACplus aus jederzeit erreicht und Hilfe angefordert werden kann. Universitätsinterner Campuslieferdienst FAUdok Seit dem 2. Februar können Beschäftigte der Universität und seit 1. Dezember auch Studierende über FAUdok aus dem OPACplus Aufsätze aus Zeitschriften sowie Auszüge aus Büchern - soweit vom Urheberrechtsgesetz zugelassen - bestellen. Diese werden ihnen dann in der Regel am nächsten Werktag per E-Mail als PDFDokument zugeschickt. Bisher können Aufsätze aus sechs Erlanger und Nürnberger Bibliotheken bestellt werden. Homepage mit neuem Design Seit Oktober hat die Website der Universitätsbibliothek ein neues Design, das mit Graphiken etwas aufgelockert und der Struktur des Webauftritts der Universität angepasst wurde. Die aktuellen Meldungen sind über ein Weblog eingebunden und mit Links zu sozialen Netzwerken versehen. Parallel zum Weblog werden die aktuellen Meldungen auch über Twitter veröffentlicht. OPUS Dokumentenserver Am 20. Oktober wurde OPUS, der Dokumentenserver der Universität ErlangenNürnberg, auf einen Server des Kooperativen Bibliotheksverbunds Berlin-Brandenburg (KOBV) migriert. Dieses geschah aufgrund einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bibliotheksverbund Bayern (BVB) und dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV). Mit der Migration ist eine Aktualisierung des Systems einhergegangen. In der neuen Version können erstmals Schriftenreihen mit Bandzählung und Collections mit Darstellung mehrerer Hierarchiestufen angelegt werden, was die Präsentation elektronischer Zeitschriften ermöglicht.

9

Service und digitale Dienste Lokales Bibliothekssystem An folgenden Teilbibliotheksstandorten konnte im Berichtsjahr auf das Erwerbungsmodul des integrierten Bibliothekssystems umgestellt werden: 05PO Politische Wissenschaft 05SO Soziologie und Wirtschaftswissenschschaft 06MI Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit 12GG Geographie 12GL Geologie 12MN Mineralogie Dabei wurden zum Teil Access-Datenbanken abgelöst und an anderen Standorten erstmals ein elektronisches System eingeführt. BibTip im OPACplus Der Empfehlungsdienst BibTip ist seit dem 1. Juli im OPACplus der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg in Betrieb. Bei vielen Ergebnisanzeigen verweisen Links auf inhaltlich verwandte Titel, die andere Nutzer aufgerufen haben. BibTip ermittelt dynamisch bis zu 13 thematische Empfehlungen pro Titelanzeige. Grundlage dafür ist die statistische Analyse der Volltitelaufrufe anderer Katalognutzer, dabei werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. BibTip-Empfehlungslisten wurden durchschnittlich 600 mal pro Tag mit steigender Tendenz angeklickt. BibTip wurde vom Karlsruher Institut für Technologie im Rahmen eines Projekts der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) speziell für Bibliothekskataloge entwickelt. Mobiler OPACplus Seit dem 3. Dezember bietet die Universitätsbibliothek ihren Online-Katalog OPACplus auch optimiert für Smartphones und andere mobile Endgeräte an. Ruft man den Online-Katalog mit einem Smartphone auf, wird es als Endgerät automatisch erkannt und die optimierte Version gestartet. Die mobile Version bietet alle gewohnten Funktionen von der Recherche über Bestellung, Kontoübersicht, Verlängerung bis zur Fernleihe. OPACplus im WorldCat Medien der Universitätsbibliothek sind inzwischen auch in WorldCat nachgewiesen. World-Cat (http://www.worldcat.org) ist der weltweit größte Bibliotheks-Verbundkatalog mit über 10.000 Teilnehmern. Suchmaschinen wie Google kooperieren mit WorldCat und zeigen über die Funktion „in einer Bibliothek suchen“ Treffer aus dem Erlanger Bestand an. Zu diesem Treffer werden seit dem 23. November über eine direkte Verlinkung in den lokalen OPACplus alle Bestellmöglichkeiten des lokalen 10

Service und digitale Dienste Systems angeboten. Die Darstellung in WorldCat ermöglicht der Universitätsbibliothek, ihre Bestände zu präsentieren. Innerhalb des Campus werden zusätzlich bei jedem Treffer in WorldCat unter Services die „Angebote der UB Erlangen-Nürnberg“ eingeblendet, die mögliche Wege zum Dokument ermitteln. Semesterbooks im OPACplus SEMESTERBOOKS.de ist eine kostenlose studentische Bücherbörse zum Kauf und Verkauf gebrauchter und neuer Bücher. Die Besonderheit dabei: Jede Hochschulstadt hat ihren eigenen Marktplatz zum Büchertausch. Seit dem 26. Oktober findet man im SFX-Menüfenster des OPACplus jeweils einen direkten Link zu SEMESTERBOOKS.de, wenn der gesuchte Titel dort angeboten wird. SEMESTERBOOKS. de ist ein Projekt von und für Studenten und wird vom Gründerverbund Heidelberg gefördert und von vielen anderen Hochschulen, Fachschaften und ASten unterstützt. Käufer und Verkäufer können sich an der Hochschule (Campus, Mensa, …) treffen, somit wird ein schneller und bequemer Bücherhandel ermöglicht. WLAN In der Hauptbibliothek wurden weitere Zugangspunkte für das drahtlose Netz installiert, so dass es nun im gesamten Gebäude gut erreichbar ist. Für die Netzanbindung aller Nürnberger Standorte hat das Regionale Rechenzentrum Erlangen im Berichtsjahr Komponenten für die Richtfunkantennen ausgetauscht, was zur Verbesserung der Performance dringend notwendig war. Weitere Bibliotheksstandorte, die 2010 mit WLAN ausgestattet wurden: 03EX Nikolaus-Fiebiger-Zentrum 06IN Indogermanistik und Indoiranistik 06AG Alte Geschichte 06KP Klassische Philologie 06UF Ur- und Frühgeschichte 06MI Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit 06LG Bayerische und Fränkische Landesgeschichte 06LM Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit Helpdesk-System an allen Bibliotheksstandorten Das bereits an den Standorten Nürnberg und Südgelände eingesetzte HelpdeskSystem OTRS wurde im Berichtsjahr nun auch auf den Bereich der Hauptbibliothek und die Institutsbibliotheken in der Erlanger Innenstadt ausgeweitet, so dass es nun an allen Standorten eingesetzt wird. Für die schnelle Hilfe per Fernsteuerung wurde die Software VNC eingeführt. 11

Handschriften, Alte Drucke, Graphische Sammlung Für antiquarische Erwerbungen und für die Pflege des Altbestandes konnten im Berichtsjahr 13.922 Euro (34.922 Euro) aufgewendet werden. Mit einem Aufwand von 19.488 Euro (12.308 Euro) wurden insgesamt 106 (11) Stücke (Handschriften, Inkunabeln, Papyri, Drucke, Gemälde) restauriert. Im Lesesaal wurden 1.117 (1.066) schützenswerte Bände zur Verfügung gestellt. Anlässlich der Katalogpräsentation „Zeichnen vor Dürer“ wurde der interessierten Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben, einige ausgewählte Zeichnungen aus der berühmten Graphischen Sammlung der Markgrafen von Ansbach zu besichtigen. Ein großzügiges Stipendium der J. P. Getty-Foundation, Los Angeles, hatte es der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ermöglicht, einen Bestandskatalog der altdeutschen Zeichnungen des 14. und 15. Jahrhunderts zu erstellen. Mit rund 1.700 Zeichnungen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert zählt die Graphische Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg zu den bedeutendsten ihrer Art. Sie gilt als einziges unversehrt erhaltenes Zeugnis der großen Nürnberger Kunsttradition. Ihren hohen Rang verdankt sie vor allem den oben erwähnten 150 altdeutschen Zeichnungen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Vom 14. – 21. Mai wurden im Altbau der Universitätsbibliothek in einer kleinen Ausstellung 16 ausgewählte Zeichnungen des 15. Jahrhunderts präsentiert und mehrere Führungen durch die Ausstellung angeboten, die auf große Resonanz des Publikums stießen.

Prof. Dr. Hans Dickel erklärt Besonderheiten altdeutscher Zeichnungen.

12

Handschriften, Alte Drucke, Graphische Sammlung SCRIPTO Das SCRIPTO-Programm (Scholarly Codicological Research, Information & Palaeographical Tools) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde im WS 2007/2008 zum ersten Mal angeboten. Der Unterricht findet teilweise im Altbau der Universitätsbibliothek statt und stützt sich auf die Handschriftenbestände. Das Programm strebt eine systematische forschungsorientierte Einführung in das Wesen des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Büchererbes an und bereitet auf dessen wissenschaftliche Erschließung vor. Es verbindet Forschung und Lehre im Rahmen eines innovativen und europa-, ja weltweit einzigartigen Lehrganges, der mit einem Diplom abgeschlossen wird. Das modularisierte Programm umfasst ein breites Spektrum von Themen und sieht folgende Lehreinheiten vor: - Geschichte und Grundsätze der Katalogisierung - Texttypologie (philosophisches und theologisches lateinisches Schrifttum; literarisches lateinisches Schrifttum; Liturgie, Musik und Komputistik; Jura, Medizin; Volkssprachen; Mittellatein) - Buchmalerei (Technik, Stilgeschichte, Bildertypologie, Ikonographie), Paläographie) - Kodikologie; Inkunabelkunde - EDV-Kompetenz (Benutzung und Aufbau von Datenbanken zur Erschließung, Erstellung und Verwaltung von Handschriftenbeschreibungen; Erzeugung gedruckter Kataloge aus Druckvorstufen) Ausstellungen im Foyer des Erlanger Schlosses Februar - Juli

Das Department Maschinenbau der Universität ErlangenNürnberg präsentierte Schwerpunkte in Forschung und Lehre und informierte auch über den über den neuen Studiengang „International Production Engineering and Management.“

August - Dezember

Das Institut für Sportwissenschaft und Sport stellte das Sportangebot der Universität Erlangen-Nürnberg vor. Einen Schwerpunkt wird dabei das Wassersportzentrum Natur- und Wassersportarten in Pleinfeld am großen Brombachsee bilden.

13

Handschriften, Alte Drucke, Graphische Sammlung Unsere Schätze unterwegs Oldenburg, Landesmuseum für Natur u. Mensch

„Ex Oriente lux“

München, Staatliche Graphische Sammlung

„Daniel Hopfer“ Zeichnung Hl. Barbara

Esslingen, Städtische Museen

„Zwischen Himmel und Erde“, Klöster und Pfleghöfe in Esslingen Handschrift: Petri de vineis Dictamina

Kiel, Kunsthalle

„Dopplereffekt - Bilder in Kunst und Wissenschaft“ Gessner: Historia Plantarum, Einzelblätter

Ingolstadt, Dt. Medizinhistorisches Museum

„Homöopathie - 200 Jahre Organon“

Bayreuth, Historisches Museum

„250 Jahre Jüdisches Bayreuth“ Handschrift: Haggadah

Coburg, Kunstsammlungen der Veste Coburg

„Appelles am Fürstenhof“ Zeichnungen: Cranachs Wappen, Monstranz: Christus mit der Kreuzesfahne

Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum

„Mythos Burg“ Faksimile: Der Oldenburger Sachsenspiegel

Frankfurt, Museum für Kommunikation

„Bloß nicht erwischen lassen: Spickzettel – die verborgene Seite der Schule

Brüssel, Palais des Beaux-Arts

„Die Welt des Lucas Cranach“ Zeichnungen: Meister der Berliner Herpinhandschrift: Kalvarienberg mit Hl. Wolfgang, 1480-1490

Brügge, Groeningemuseum

„Von van Eyck bis Dürer“ 7 Zeichnungen

Berlin, Deutsches Historisches Museum

„Hitler und die Deutschen“ Hitler, Adolf: Mein Kampf

Erlangen, Stadtmuseum

„Kindheit und Jugend im Wandel“

Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen

„Die Staufer und Italien“ Handschrift: Summarium Heinrici

Nürnberg , Germanisches Nationalmuseum

Dauerausstellung „Vor- und Frühgeschichte“ Römische Kaiserporträts auf Münzen

Kulmbach, Plassenburg

Dauerausstellung „Hohenzollern in Franken“ Münzen aus der Sammlung Voit-von-Salzburg

14

Handschriften, Alte Drucke, Graphische Sammlung

Lucas Cranach: Wappen ausgestellt in Coburg

Landschaft mit hohem Felsen an einem Fluss Hans Traut - Werkstatt oder Umkreis ausgestellt in Brügge

Haggadah, gemalt vom Juda Löw Pinchas ausgestellt in Bayreuth

15

Sondersammelgebiete Der Bibliothek wurden von Seiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben in der überregionalen Literaturversorgung für beide Sondersammelgebiete € 480.000,- (€ 455.220,-) bewilligt. Wie in den vergangenen Jahren standen der UBE für die Beschaffung der deutschen SSG-Literatur und für die Eigenleistung nur € 72.241,- zur Verfügung. Die Hochschulleitung stellte auf Antrag € 189.000,- zur Verfügung, so dass die Bibliothek sich in die Lage versetzt sah, ihre Aufgaben zur überregionalen Literaturversorgung gemäß den DFG-Richtlinien im vollen Umfang wahrnehmen zu können. Ausgaben für die Sondersammelgebiete (ohne Bindekosten) in Euro Philosophie 2010

Bildungsforschung 2009

2010

2009

Staatliche Mittel

107.384

102.705

159.769

159.272

DFG-Mittel

113.687

128.305

305.200

275.108

Summe

221.071

231.010

464.969

434.380

Im Berichtszeitraum wurden für die Sondersammelgebiete beschafft (in Bänden) Philosophie Kauf Geschenk/Tausch/Pflicht Summe

Bildungsforschung

2010

2009

2010

2009

4.113

4.476

6.127

6.554

113

217

902

1.396

4.226

4.693

7.029

8.050

Zeitschriftenbestand (laufende Zeitschriften) Philosophie

2010

2009

637

616

Bildungsforschung

2.021

1.925

Summe

2.658

2.541

Fernleihe Philosophie

2010

2009

6.042

6.002

Bildungsforschung

14.892

14.931

Summe

20.934

20.933

16

Sondersammelgebiete Im Berichtszeitraum wurde damit begonnen, für die Aufsatzdatenbank „Online-Content-SSG Bildungsforschung“ die Inhaltsverzeichnisse von zusätzlichen 85 Zeitschriften ab Erscheinungsjahr 2010 einzuscannen. Die Erweiterung der Kriterien für das „Catalogue Enrichment“ führte zu einem Anstieg der monographischen Titeldaten mit digitalisierten Inhaltsverzeichnissen von 4.200 auf 6.300. Im Bereich der Retrokatalogisierung der Bestände bis 1981 wurden im Zuge der Konversion des Alphabetischen Zettelkatalogs bis Ende 2010 insgesamt 79.216 Titelaufnahmen für die Fächer Philosophie und Bildungsforschung bearbeitet. Das Projekt EMTO (Early Modern Thoughts Online) konnte abgeschlossen werden. Die Datenbank wurde in Sophikon integriert. Für den Fachinformationsführer wurden 49 Links aufgenommen und bearbeitet.

17

Blick hinter die Kulissen Das Wort „Kurier“ leitet sich vom lateinischen Verb currere ab, was soviel bedeutet wie „laufen, rennen“. Ein Kurier ist demnach ein schneller Läufer und nicht umsonst hat Hermes, Götterbote und Schutzgott aller Reisenden, zur Erfüllung seiner Aufgabe von Zeus Flügel bekommen. Dementsprechend geschockt war ich, als ich von Frau Dr. Hofmann-Randall gefragt wurde, ob ich nicht die ehrenvolle Aufgabe übernehmen möchte, mehrere Zeichnungen unserer Graphischen Sammlung als Kurier nach Brügge zu begleiten. Nach Brügge, laufen? Ich wandere gerne, aber von Erlangen nach Brügge sind es über 700 km und so eine lange Strecke bin ich noch nie gelaufen. Schon etwas verzweifelt blickte ich an mir herunter, aber auch von Flügeln war da weit Hermes, © Wikimedia, Andreas Praefcke und breit nichts zu sehen. Ob man da mal in der Geschäftsstelle nachfragen könnte? Oder laufen Flügel über Erwerbungsfach 30? Wir haben doch auch Globen, Münzen und Gemälde, da muss es doch auch irgendwo Flügel geben. Gibt es aber nicht. Und für einen Antrag auf Sondermittel der Universität ist es schon zu spät. Nun gut, dachte ich, da hilft nur eine gute Vorbereitung. Also begann ich in meinem Büro auf und abzulaufen, um zu sehen, wie lange man braucht um 700 km zurückzulegen. Nach einigen Tagen kam dann Herr Dr. Mayr, um mit mir den Ablauf der Fahrt zu besprechen. Anscheinend läuft der Kurier von heute nicht mehr, nein, er fährt jetzt in einem LKW und er fährt auch nicht selbst, sondern sitzt neben den Fahrern der Firma Hasenkamp, die den gesamten Transport organisieren. Mussten es frühere Generationen von Kurieren noch in den Beinen haben, so muss der Kurier von heute vor allem gutes Sitzfleisch haben. Denn auch mit dem LKW dauert die Fahrt von Erlangen nach Brügge mit Zwischenstopp in Köln zwei Tage. Meine Aufgabe bestand darin, die ordnungsgemäße Übergabe zu überwachen und in Zusammenarbeit mit den Restauratoren vor Ort den Zustand der Graphiken zu protokollieren. Ob es da ein gutes Omen ist, dass Hermes auch der Gott der Diebe ist? Ich werde wachsam sein. Am Dienstag, den 19. Oktober ging es dann gegen Mittag los. Zuerst noch ein schneller Blick in die zwei Holzkisten, gut, es werden sieben Graphiken transpor18

Blick hinter die Kulissen tiert. Während die wertvollen Graphiken, in zwei speziellen Holzkisten verpackt, im klimatisierten und stoßsicheren Laderaum untergebracht wurden, war mein Platz in der Fahrerkabine. Die war leider nicht stoßsicher. Jedenfalls nicht bei Schlaglöchern dieser Größe. Wer sich über deutsche Autobahnen beschwert, war noch nie in Belgien. Hermes bestimmt auch noch nie, sonst wäre er auch der Gott der Chiropraktiker. Belgien hat eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Wundert mich nicht bei den Autobahnen. Und so hüpften wir bei wundervollem Wetter durch Belgien Richtung Brügge. Gegen Mittag kamen wir am Museum an. Leider waren wir an diesem Tag nicht die einzigen Kuriere, so dass wir längere Zeit warten mussten, bis die Restauratoren Zeit hatten, die sieben Graphiken in Empfang zu nehmen. War aber nicht schlimm, denn so konnte ich mir während der Wartezeit die schon fast fertige Ausstellung anschauen. Nach erfolgreicher Übergabe ging es zurück nach Erlangen, wo ich schon sehnsüchtig von Frau Dr. Hofmann-Randall erwartet wurde, die sicher sein wollte, dass den acht Graphiken nichts passiert ist. ACHT GRAPHIKEN? OH GOTT!! P.S.: Liebe Kollegen, leider kann ich Ihnen derzeit für Nachfragen nicht zur Verfügung stehen. Wie Sie sicher verstehen können, bin ich auf unbestimmte Zeit an einen unbestimmten Ort verzogen. Christoph Jensen

Christus als Salvator Mundi auf der Weltkugel Werkstatt Hans Pleydenwurff Leihgabe nach Brügge

19

Hauptbibliothek Die finanzielle Ausstattung der Universitätsbibliothek entspricht bereits seit einigen Jahren nicht den aktuellen Anforderungen einer bedarfsorientierten Literatur- und Medienausstattung. Während sich die regulären Zuweisungen auf etwas mehr als 1,2 Mio. Euro beliefen, stiegen die Gesamtausgaben der Universitätsbibliothek für Literatur im Jahr 2010 auf insgesamt 4,1 Mio. Euro an. Neben allgemeinen Preissteigerungen ist vor allem der Zuwachs an elektronischen Medien für den Anstieg der Erwerbungskosten verantwortlich. Auch lassen sich durch einen Umstieg von gedruckten zu elektronischen Medien in der Regel keine Einspareffekte erzielen. Mitunter fallen diese Ausgaben auch als Zusatzausgaben an, wenn, wie im Bereich der Bücher, gedruckte und elektronische Ausgaben parallel erworben werden. Obwohl die Bibliothek mit der Etablierung und dem Ausbau des Angebots an elektronischen Medien zahlreiche neue Aufgaben übernahm, blieben die regulären Haushaltsmittel des Freistaats in ihrer Höhe nahezu unverändert. Dabei konnte im Jahr 2010 eine weitere Einsparung um 5 % seitens der Universität nur durch Kompensation an anderer Stelle verhindert werden. Da überdies auch die jährlichen Sondermittel des Unterhaltsträgers über die letzten Jahre kontinuierlich reduziert wurden, können die regulär zur Verfügung stehenden Mittel den tatsächlichen Literaturbedarf immer weniger decken, so dass im Jahr 2010 nur 39 % der Ausgaben aus den regulären Mitteln und den Sondermitteln des Unterhaltsträgers bestritten wurden. Entwicklung der Sondermittel des Freistaats in den Jahren 1999 - 2010 (in Euro)

900.000 800.000 700.000 600.000 500.000 400.000 300.000 200.000 100.000 0

1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Sondermittel Bayern

20

Hauptbibliothek Daher stellen neben den zweckgebundenen Drittmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Erwerbung von Literatur der Fächer Philosophie und Bildungsforschung vor allem Sondermittel der Universität ein wesentliches Mittel der Literaturerwerbung dar. Deren Anteil beläuft sich mittlerweile auf 30 % der Gesamtausgaben und fließt schwerpunktmäßig vor allem in die Aufrechterhaltung und den weiteren Ausbau der elektronischen Literaturversorgung in den Bereichen Zeitschriften, Datenbanken und E-Books. Eine weitere wichtige Ergänzung zum Bestandsaufbau leisten die aus Studienbeiträgen finanzierten Maßnahmen im Bereich der Lizenzierung wichtiger Datenbanken und E-Books sowie der Anschaffung zusätzlicher Fach- und Lehrbücher. In beiden Bereichen konnte auch im Jahr 2010 in enger Kooperation mit den Studierenden ein kontinuierlicher Ausbau des Medienbestandes gewährleistet werden. Verteilung der Literaturausgaben nach Etat (in Prozent)

Normaletat

18,5

33 DFG (SSG)

30 7

12

Sondermittel Staat Sondermittel Universität Studienbeiträge

Die Konzentration auf den Erwerb elektronischer Campuslizenzen führte in den vergangenen Jahren zu einer stetigen Verschiebung der Erwerbungsausgaben auf die Hauptbibliothek. Dadurch verschoben sich auch die Anteile der vier zentralen Bibliotheken am Gesamthaushalt der Bibliothek. Mittlerweile werden knapp 90 % der Haushaltsmittel der vier zentralen Bibliotheken durch die Hauptbibliothek ausgegeben. Rechnet man die Literaturausgaben der Teilbibliotheken hinzu, so verteilten sich im Jahr 2010 die gesamten Literaturausgaben der Universität zu zwei Dritteln auf die zentralen Bibliotheken und einem Drittel auf die aus fakultätsinternen Mitteln finanzierten fünfzehn Teilbibliotheken. 21

Hauptbibliothek 2010

2009

Haushalt Literaturmittel laufende Mittel

2.562.364

2.541.875

Sondermittel des Wissenschaftsministeriums

249.140

249.140

Literaturmittel aus Studienbeiträgen

577.380

417.327

laufende Mittel

66.505

66.505

erwirtschaftetete Sachmittel

28.876

Sachmittel

Hilfskraftmittel laufende Mittel

115.264

115.264

Sondermittel des Wissenschaftsministeriums

100.678

100.678

Sondermittel der Universität Hilfskraftmittel aus Studienbeiträgen

22.262

3.400

340.167

332.003

24.705

25.332

Service Ortsleihe Aktive Benutzer Zahl der Entleihungen

621.266

- davon Verlängerungen

298.020

Vormerkungen

289.057 57.079

Fernleihe abgesandte Bestellungen

58.405

57.392

- davon positiv erledigt

49.965

49.658

erhaltene Bestellungen

42.864

42.736

- davon positiv erledigt

38.360

37.844

Kopier- und Fotoarbeiten angefertigte Kopien in der Kopierstelle

277.861

274.251

davon für die Fernleihe

105.469

86.854

Scans für die Fernleihe

62.055

62.453

Kopien von Mikroformen

8.623

9.793

Fotoaufnahmen

5.577

4.482

190

141

Schulungen 22

Hauptbibliothek Der Zugang an konventionellen Medien lag mit ca. 49.000 Einheiten im Jahr 2010 um ca. 4 % niedriger als im Vorjahr. So ergaben sich die Veränderungen zum Vorjahr vor allem durch gesunkene Zugangszahlen in den Bereichen Pflicht sowie Tausch und Geschenk. Bereits seit einigen Jahren werden Tauschbeziehungen zwischen den Bibliotheken von diesen stärker hinterfragt. So hat die Universitätsbibliothek ihrerseits den Tausch in einigen Bereichen deutlich reduziert. Darüber hinaus ist im Pflichtbereich praktisch kein Zugang an Mikrofichesammlungen mehr gegeben, der in den vergangenen Jahren einen größeren Teil dieses Segments ausgemacht hatte. Anders als im unberechneten Zugang blieben die Erwerbungszahlen im Kauf auch dank vorhandener Studienbeitragsmittel zum Kauf von Büchern auf hohem Niveau konstant. Bei den elektronischen Medien setzte sich, vor allem in der Hauptbibliothek, auch 2010 die Tendenz zu einer Verschiebung von Zeitschriftenabonnements von gedruckten zu elektronischen Ausgaben fort. Darüber hinaus wurden zusätzliche Zeitschriftenpakete lizenziert, die die Anzahl der auch online zur Verfügung stehenden Titel noch einmal deutlich erhöhten. Dies betraf neben den konsortialen Zugängen zu den Zeitschriften des Springer-Verlags und der American Psychological Association auch ein größeres pädagogisches Titelpaket der Verlagsgruppe Taylor & Francis. Zudem konnten die Lizenzen für bestehende Zeitschriften- und Datenbankkonsortien auch 2010 ohne Einschränkungen fortgeführt werden. Darüber hinaus konnte im E-Book-Bereich durch die Weiterführung bestehender Lizenzen sowie den Kauf neuer Titelpakete der Verlage Springer und Oldenbourg das bestehende Angebot ausgeweitet werden. Bestandsvermehrung Hauptbibliothek 2010

2009

29.462

27.098

Zugang Kauf Tausch / Geschenk

3.924

4.497

Pflicht

2.412

3.909

35.798

35.504

8.259

7.701

Summe Zugang elektronische Medien Kauf / Lizenz Tausch / Geschenk Pflicht Summe 23

35

21

495

254

8.789

7.976

Hauptbibliothek Dissertationen, Dokumentenserver OPUS der Universität Erlangen-Nürnberg Die Anzahl der elektronischen Dissertationen hat sich im Berichtsjahr deutlich gesteigert; insgesamt sind im Berichtsjahr 491 Dokumente in OPUS veröffentlicht worden. Anzahl der veröffentlichten Dokumente im Berichtsjahr nach Fakultäten: Fakultät

Anzahl

Medizinische Fakultät

282

Naturwissenschaftliche Fakultät

131

Technische Fakultät

62

Philosophische Fakultät mit Fachbereich Theologie

9

Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

7

An gedruckten Dissertationen und Habilitationsschriften der Universität ErlangenNürnberg wurden 740 (679) Titel in 1.765 (1.398) physischen Einheiten bearbeitet. Versandt wurden ins Inland 1.232 (3.349) Dissertationen, ins Ausland 357 (1.274). Darüberhinaus wurden 811 (43) Einzelexemplare angefordert. Retrospektive Katalogisierung Im Berichtsjahr wurde aus Studienbeiträgen ein Betrag von 350.000 Euro, verteilt über mehrere Jahre, für die Konversion des Alphabetischen Zettelkatalogs bewilligt. Die Konversion der restlichen 724 Katalogkästen mit den Buchstaben „Paer“ bis „Zweige“ wurde in einem nichtoffenen Verfahren mit vorangehendem Teilnahmewettbewerb EU-weit ausgeschrieben. Am 2. September hat die Firma BBI Daten Digital GmbH in Niederdorla den Zuschlag erhalten. BBI hat im November mit dem Scannen der Katalogkarten in den Räumen der Hauptbibliothek begonnen. Im Berichtsjahr wurde damit fortgefahren, bei Neuerwerbungen in den beiden Sondersammelgebieten aus den Jahren 1982-1986 (Bildungsforschung) und 1984-1995 (Philosophie) die SSG-Nummer anhand der gedruckten Neuerwerbungslisten im Verbund nachzutragen (ca. 3.900 Titel). Dies kann nicht maschinell erledigt werden, da es für diese Zeiträume keine maschinenlesbar auswertbaren Kriterien gibt. Mit der Katalogisierung der Bücher aus dem 2. und 3. Retroprojekt in Autopsie wurde fortgefahren. Die Bearbeitung der Autopsie-Fälle aus dem 1. Retro-Projekt („A“ bis „Atti“) ist abgeschlossen. Das Projekt „Einzelbandaufführung bei Zeitschriften“ führte im Berichtsjahr zur Erfassung von ca. 35.000 Einzelbänden und zu 3.000 Korrekturen, bei denen im wesentlichen Bindeeinheiten bei angebundenen Supplement-Bänden sowie Einzelaufnahmen für Zeitschriftenhefte bearbeitet wurden. Für die Zeitschriften folgender Signaturengruppen sind retrospektiv E-Bände erfasst worden: CHM, CHM-I, EVZ, G.B, GGR, HIST, HIST.A, IM.Z, vor JUR; JUR.A-I (mit Bundesanzeiger und Bei24

Hauptbibliothek lagen teilweise), K.B, LTG, LTG.A-I, LTG.A-II ff., LTG.B, MED, MIL, NTG, NSPR, NSPR.A, PA.B, PAED.A, PHL, PHS., SPR, STW, TECHN, Z.A. Z.B, ZTSCHR.A, ZTG-I bis IV. Die Universitätsbibliothek hat die Bibliotheken des Hardenberg-Gymnasiums sowie des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums, beide in Fürth, übernommen. Die Bände des Schliemann-Gymnasiums sind auf Numerus currens gestellt worden; über Fußnoten wird die Provenienz „Übernommen vom Heinrich-Schliemann-Gymnasium Fürth“ nachgewiesen. Die Katalogisierung der Stiftung Ricklefs konnte im ersten Halbjahr beendet werden (Signaturanfang H62/SLG.RICKLEFS). Schulungszentrum für Katalogisierung Vom 14. bis 16.4. wurde in München ein Kurs zur „Einführung in RAK-WB und deren Anwendung in Aleph-K“ für bayerische Bibliotheksangestellte ohne bibliothekarische Ausbildung (12 Teilnehmer) abgehalten. Der gleiche Kurs lief vom 27. bis 28.9. in Berlin für Mitarbeiter aus kleineren Bibliotheken Berlins und Brandenburgs (11 Teilnehmer). Am 6.10. gab es eine Schulung zu „RAK-WB für Fortgeschrittene“ für bayerische Bibliothekare in Nürnberg. Am 29.6. und 21.7. wurden Schulungen zur Online-Kommunikation mit der „Gemeinsamen Körperschaftsdatei“ (GKD) und zu den Neuerungen in Aleph-K (zwei Kurse mit insgesamt 71 Teilnehmern) abgehalten. Zwei neue Mitarbeiter und zwei polnische Kolleginnen erhielten eine eintägige Einführung in Aleph-K. Sechs Mitarbeiterinnen und fünf studentische Hilfskräfte der TB02 erhielten eintägige Einführungen in die Suche in Aleph-K. Zwei Praktikanten des gehobenen Dienstes wurden ausgebildet. Die Referentin für Fortbildung erhielt Unterstützung bei der Organisation und der Realisierung der Kurse. Am 11. Februar fand ein von der Zentralen Redaktion und dem Schulungszentrum der Universitätsbibliothek organisiertes Arbeitstreffen mit den von der Universitätsbibliothek betreuten mittelfränkischen Bibliotheken statt. Die Mitarbeiterinnen der Teams und der Retrokatalogisierung in den Teilbibliotheken wurden bei der Erstellung schwieriger Titelaufnahmen beraten. Zentrale Redaktion Seit Juni werden neue Körperschaftsdatensätze über die Online-Schnittstelle direkt in der überregionalen „Gemeinsamen Körperschaftsdatei“ (GKD) erfasst. Titelaufnahmen aus dem 3. Retro-Projekt („Bildera“ bis „Padi“), deren Signaturen mit „PHS“ oder PAED“ beginnen, wurden maschinell mit den jeweiligen SSG-Num25

Hauptbibliothek mern 5,1 (Philosophie: 23.283 Datensätze) bzw. 5,3 (Bildungsforschung: 33.516 Datensätze) nachversorgt. Diese Form der Erschließung ist Voraussetzung für den SSG-OPAC „Philosophie“, der Teil der Virtuellen Fachbibliothek „Sophikon“ ist. Die MitarbeiterInnen der Zentralen Redaktion haben in Zusammenarbeit mit der ITAbteilung wiederum Daten bereinigt; zu nennen sind hier die Seriendeduplizierung, die Bearbeitung von Titeldaten ohne Buchdaten sowie das Löschen von Buchdaten, die an übergeordneten Katalogeinheiten hängen. Diese Maßnahmen dienen der richtigen Darstellung unserer Bestände im OPACplus. Digitalisierung Die Arbeiten in der Digitalisierung wurden in diesem Jahr ausgebaut. So konnten 29 Werke vor allem aus dem 17. Jhd. mit insgesamt 4.820 Seiten in DigiTool, dem Verwaltungs- und Präsentationsprogramm von ExLibris für digitale Sammlungen, eingestellt werden. Ferner wurden über 500 Einblattdrucke und sechs Dissertationen sowie zwei Werke aus der Sonderreihe der Erlanger Forschungen digitalisiert. Für 2011 ist geplant, die digitalisierten Werke in einem eigenen Bereich auf der Homepage zu präsentieren. Die Vorarbeiten dazu sind im Wesentlichen abgeschlossen.

Digitalisierung ermöglicht zeitund ortsunabhängige Nutzung wertvoller Bestände.

26

Hauptbibliothek Informationskompetenz Für die moderne Wissensgesellschaft ist ein rasanter Anstieg verfügbarer Informationen und potentieller Informationswege kennzeichnend. Die Fähigkeit, aus der Fülle der Informationen die für die eigene Fragestellung relevanten Informationen herauszufiltern, gehört heute mehr denn je zu einer Schlüsselqualifikation, die sowohl im Studium als auch im Berufsleben vorausgesetzt wird. In den letzten Jahren wurde das Aufgabenfeld der Vermittlung von Informationskompetenz insbesondere von wissenschaftlichen Bibliotheken entdeckt und besetzt. Die Universitätsbibliothek hat sich zu einer „Teaching Library“ entwickelt. Zu ihren Aufgaben gehört es, Studierende und Wissenschaftler in ihrem Umgang mit neuen Informationsangeboten kompetent zu unterstützen. Die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg fühlt sich dieser Aufgabe verpflichtet. Im Jahr 2010 hat sie insgesamt 480 Schulungen angeboten. Ihr Angebot reicht von fachübergreifenden bis hin zu fachbezogenen Veranstaltungen. Die fachübergreifenden Veranstaltungen legen ein besonderes Augenmerk auf Einführungen in die Bibliotheksbenutzung, den OPACplus und die Literaturverwaltungsprogramme EndNote und Citavi. Für die beiden Literaturverwaltungsprogramme wurde zudem ein Support eingerichtet, an den sich Angehörige der Universität Nürnberg-Erlangen bei Anwenderproblemen wenden können. Genutzt wird dieser Dienst in erster Linie von Wissenschaftlern, aber auch von Mitarbeitern der Lehrstuhlsekretariate. In den fachbezogenen Veranstaltungen erhalten Studierende einen ersten Einblick in den Umgang mit den wichtigsten Datenbanken und Informationsquellen ihres jeweiligen Studienfachs. Um eine größtmögliche Sichtbarkeit der fachbezogenen Veranstaltungen zu gewährleisten, arbeitet die Universitätsbibliothek eng mit den Instituten zusammen, auf deren Homepages die Veranstaltungen verlinkt werden. Neben Studierenden sind junge Wissenschaftler eine wichtige Zielgruppe unserer Veranstaltungen. In Kooperation mit der Graduiertenschule wurde ein Angebot entwickelt, das sich exklusiv an Promovierende wendet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Die Kunst des effizienten Recherchierens“, die für die Philosophische Fakultät, Technische Fakultät und Naturwissenschaftliche Fakultät gesondert angeboten wird, stehen Vertiefung und Ausbau der Recherchefähigkeiten von Promovierenden. In der Veranstaltung „Publish or Perish – Wissenschaftliche Publikationen und ihre Qualitätsbewertung“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über die wichtigsten bibliometrischen Methoden, die heute verstärkt als Grundlage für Förderentscheidungen, Evaluierungen und Berufungen dienen. Evaluierungen durch die Graduiertenschule haben gezeigt, dass die Veranstaltungen sehr gut von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern angenommen werden. 27

Hauptbibliothek Für Schülergruppen (11. Klasse, W-Seminar) bietet die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg zweistündige Einführungen in die Literaturrecherche an. Ziel ist es, den Schülern einen ersten Einblick in das Arbeiten mit den Informationsangeboten einer wissenschaftlichen Bibliothek zu geben. Das Interesse seitens der Schulen ist immens. Im vergangenen Jahr wurden 189 Veranstaltungen für Schüler durchgeführt, an denen insgesamt 2.524 SchülerInnen teilnahmen. Knapp die Hälfte (47,8%) der 5.285 TeilnehmerInnen unserer Informationskompetenz-Veranstaltungen waren somit SchülerInnen. Eine Auflistung aller derzeit im Angebot befindlichen Informationskompetenzkurse leistet die folgende URL: http://www.ub.uni-erlangen.de/schulungen. Der Großteil der Veranstaltungen dauert 90 Minuten. Eine Ausnahme bilden die Veranstaltungen für Graduierte, die aufgrund ihres breit gefächerten Inhalts 270 Minuten umfassen. Die meisten unserer Veranstaltungen (77%) werden als Einführungen konzipiert. 22% der Veranstaltungen dienen dahingegen der Vertiefung bzw. dem Aufbau von Wissen. Als didaktische Form spielen bei unseren Veranstaltungen neben Präsentationen auch praktische Übungen eine bedeutende Rolle. Während die fachübergreifenden Veranstaltungen überwiegend von Bibliothekarinnen des gehobenen und mittleren Diensts durchgeführt werden, liegt es im Aufgabenbereich der Fachreferenten, fachspezifische Angebote zu entwickeln. Bei der organisatorischen Form haben wir im vergangenen Jahr weniger auf im Lehrangebot der Studiengänge integrierte Einheiten (4%) als vielmehr auf eigenständige Bibliotheksveranstaltungen (96%) gesetzt. Für die Zukunft liegt in der engeren Verzahnung der Angebote mit den Studiengängen sicherlich ein Entwicklungspotential, das wir im Jahr 2011 stärker ausschöpfen möchten. Alle Angebote der Universitätsbibliothek werden in UnivIS, dem Informationsdienst der FAU, verzeichnet. Zudem wurden Veranstaltungsbroschüren entwickelt und ausgelegt. Ausleihe in der Hauptbibliothek früher geöffnet Mit Beginn des Wintersemesters hat die Ausleihe in der Hauptbibliothek ab 8.00 Uhr geöffnet. Die Ausleihzeiten in der Vorlesungszeit sind von 8.00 bis 22.00 Uhr, in der vorlesungsfreien Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr. Die Rückgabe von Büchern ist darüber hinaus auch an der länger geöffneten Lesesaaltheke möglich (bis 24.00 bzw. bis 22.00 Uhr). Deutlich gestiegene Ausleihzahlen auf den Altbestand Seit Beginn der Konversion des alphabetischen Dienstkatalogs, in dem Bücher mit den Erscheinungsjahren 1501 bis 1981 katalogisiert sind, sind ca. 330.000 Titelaufnahmen im OPACplus nachgewiesen. Im Berichtsjahr sind ca. 35.000 Bücher aus 28

Hauptbibliothek diesem Zeitsegment ausgeliehen worden. Damit hat die Hauptbibliothek eine seit 2005, dem Beginn der Konversion, ständig steigende Anzahl von online-Bestellungen auf ihren Altbestand. Im Vergleich dazu haben die Benutzer im Jahr 2004 ca. 7.300 Bestellzettel für Bücher aus dem Zeitsegment 1501 bis 1981 von Hand ausgefüllt. Es ist zu erwarten, dass die Anzahl der online-Bestellungen auf den Altbestand weiter zunehmen wird, da das Konversionsprojekt erst im Jahr 2012 mit dem Erreichen des Buchstabens „Z“ beendet sein wird.

Ein Katalogzettel aus dem alphabetischen Dienstkatalog

29

Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek Leiter: Dr. Volker Müller 2010

2009

128.859

128.859

Haushalt Literaturmittel laufende Mittel Sondermittel des Wissenschaftsministeriums

20.557

20.557

Literaturmittel aus Studienbeiträgen

69.866

109.348

15.866

15.866

1.512

4.210

Sachmittel laufende Mittel erwirtschaftetet Sachmittel Sondermitttel

18.900

Hilfskraftmittel laufende Mittel

11.117

11.117

Hilfskraftmittel aus Studienbeiträgen

59.169

48.317

Service Ortsleihe Aktive Benutzer Zahl der Entleihungen - davon Verlängerungen Vormerkungen Lesesaalbesucher

7.668

6.803

120.688

112.792

67.920

62.857

5.994

4.716

470.592

424.906

Fernleihe, FAUdok abgesandte Bestellungen

4.232

4.811

- davon positiv erledigt

4.024

3.776

erhaltene Bestellungen

2.976

2.984

- davon positiv erledigt

2.858

2.913

111

94

Schulungen

30

Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek Allgemeine Entwicklung Dank der Studienbeiträge entwickelt sich die Literaturversorgung durch die Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek (TNZB) ausgesprochen positiv. Es werden Zuwächse von knapp 11 % bei den Besucherzahlen und von 7 % bei den Ausleihen im Vergleich zu den Vorjahresmonaten registriert. Neben der Literaturbenutzung und Ausleihe ist mit der Bibliothek dauerhaft ein zentraler Lernort entstanden. Die günstige Mittelausstattung durch Studienbeitragsmittel zum einen und die erweiterten Öffnungszeiten zum anderen haben die Attraktivität der TNZB erhöht. Die Öffnungszeiten sind bei 104 Wochenstunden stabil. Die Bibliothek ist nicht nur an Wochentagen bis 24 h geöffnet, sondern auch an Samstagen und Sonntagen bis 22 h. Es wird keine Unterscheidung mehr zwischen Vorlesungszeit und vorlesungsfreier Zeit getroffen. Die Zeit des Vollservices durch Bibliothekare besteht weiterhin in ausgeweitetem Umfang, von ehedem 9 – 17 h auf heute 8 - 19 h (Samstag 10 – 14 h). Dies wird gewährleistet durch freiwillige Beteiligung aller, auch der Teilzeitkräfte, an den Spätund Samstagsdiensten. Mittlerweile werden 34 (26) studentische Hilfskräfte betreut, die nicht nur für die Erweiterung der Öffnungszeiten der TNZB, sondern auch angeschlossener Gruppenbibliotheken eingesetzt werden. Der Literaturkauf bewegt sich auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr, die sinkende Verwendung von Mitteln aus Studienbeiträgen zum Literaturkauf wird durch Mehraufwendungen aus dem Normaletat kompensiert. Die technisch-naturwissenschaftlichen Fachrichtungen profitieren bei der zentralen Beschaffung elektronischer Literatur, z. B. den „Springer-Ebooks“, der „Digital Library“ des Institute of Electric and Electronic Engineers (IEEE) und den „Safari-Ebooks“, die nach Nutzerbefragung für 2011 neu zusammengestellt wurden. Die ebenso aus Studienbeitragsmitteln lizenzierte DIN-Normen-Datenbank Perinorm erfreut sich mit immer über 500 Anfragen pro Monat einer stabilen Nachfrage. Aus Studienbeiträgen wurde für die TNZB auch in diesem Jahr eine befristete Stelle des gehobenen Bibliotheksdiensts finanziert. Die Bibliothekarin wird je zur Hälfte bei Information und Auskunft einerseits, der Revision und Erneuerung der Lehrbuchsammlung andererseits eingesetzt, es wurden 1.022 veraltete Lehrbücher von der Fachkraft ausgeschieden. Somit wurde der Bestand attraktiver und aktueller. Diese Initiative kommt somit der Zweckbestimmung „Verbesserung der Studienbedingungen“ unmittelbar zugute und bietet in einer sich ständig erneuernden Bibliothek ein dauerhaftes Betätigungsfeld. Das Lernumfeld konnte durch eine Reihe von Maßnahmen verbessert werden. So wurde die Deckenbeleuchtung ausgetauscht, was zu einer Energieeinsparung in diesem Bereich um fast 40 % führte. 31

Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek Die Carrels wurden mit WLAN versorgt, ein Schulungsraum für Nutzerschulungen eingerichtet. Er bietet an 9 PC-Arbeitsplätzen bis zu 18 Schulungsteilnehmern Platz. Es wurde viel Energie in Reinigungsmaßnahmen gesteckt: die Reinigungsfrequenz wurde erhöht, es haben zwei Grundreinigungen stattgefunden, verschmutzte Lamellen wurden ausgetauscht. Die bauliche Situation erweist sich zunehmend als labil. Nachdem bereits im Der langersehnte Schulungsraum September wegen Bauarbeiten die Magazinräumlichkeiten für 3 Monate geschlossen werden mussten, ist im Oktober die Lage auf der Baustelle unterhalb der Mensa vollkommen außer Kontrolle geraten. Nach massiven Wassereinbrüchen wurden die Bestände evakuiert: die eingelagerten Bestände der Gruppenbibliothek Chemie wurden in der TNZB deponiert. Die Altbestände T03 und die Dissertationensammlung T35 wurden in das ehemalige Firmengebäude der November AG verlagert. Diese sind mindestens für die Dauer der Baumaßnahmen von der Benutzung ausgeschlossen. Der Betrieb war wiederholt beeinträchtigt, durch die Baumaßen des Umfeldes bedingt hatten wir mit Stromausfällen zu kämpfen, das Magazin war drei Wochen lang ohne Stromversorgung. Die Bibliothek war im Frühjahr ohne Heizung, die Heizperiode begann klimaunabhängig zu spät. Dank des Einsatzes des Gesamtpersonalrates wurde die Nutzertoilette zu einer Mitarbeitertoilette umgewidmet. Haushalt und Erwerbung Bei dem Ansatz der Mittel aus Studienbeiträgen haben wir uns an den effektiven Ausgaben im Haushaltsjahr orientiert, nicht an den semesterbezogenen Zuweisungen. Darüber können wir uns über Sondermittel zur Einrichtung eines Schulungsraumes freuen.

32

Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek Medienbearbeitung Die Medienbearbeitung verantwortet neben den umfangreichen Kaufaktivitäten für die TNZB und die angeschlossenen Bibliotheken auch die Katalogpflege für die elektronischen Bücher der Safari-Gruppe, die nach Nutzer-Umfrage im Department Informatik und RRZE neu strukturiert wurden. Weiterhin wurden bestehende Katalogisierungsrückstände aus dem Sportzentrum bearbeitet. Einzelne zusätzliche Standorte wurden in das Erwerbungssystem der TNZB eingegliedert. Bei der Sachkatalogisierung wurden 449 (650) Titel neu beschlagwortet, somit erneut weniger als im Vorjahr. Mindestens für 666 (1.235) Titel wurden systematische Signaturen festgelegt. Benutzung Seit Oktober nimmt die TNZB an dem FAUdok-Lieferdienst teil. Auch im Berichtsjahr stieg die Lesesaalbenutzung erneut, heuer um 10,7 % (2009: 9,2 %; 2008 18 %). Eine Auswirkung der verbesserten Literaturausstattung sowie der hohen Akzeptanz der Bibliothek als Lernort. Entsprechend stiegen auch die Ausleihzahlen um 7% (2009: 9,5 %; 2008 3,4 %). In Folge des verbesserten Buchangebotes nehmen die Fernleihbestellungen weiter ab, das Aufkommen in der gebenden Fernleihe bleibt auf gleichem Niveau. Benutzerinformation Es gab 84 (58) ca. eineinhalbstündige Einführungen in die Bibliotheksbenutzung, darunter 5 (3) englischsprachige und 56 (35) für Nicht-Universitätsangehörige. Die erneut starke Zunahme der Führungen gründet sich auf die zunehmend starke Nachfrage von Schulklassen des achtjährigen Gymnasiums, in den Lehrplänen sind propädeutische Kurse vorgeschrieben. Somit hat sich die Gesamtteilnehmerzahl um 55 % von 710 auf 1.098 erhöht. Dieser Anstieg ist mit ein Grund für die Einrichtung des Schulungsraumes. Eine tragende Säule der Informationstätigkeit ist weiterhin die Beratung im Einzelfall. Deshalb ist die Informationsstelle durchgehend besetzt. Informationsvermittlung und Patentscreening Das Patentrecherchesystem erfreut sich einer insgesamt stabilen Inanspruchnahme, es gab wie im Vorjahr 55 Sitzungen. Davon waren 27 (36) Einführungsveranstaltungen für Benutzer und 46 (43) Recherchen, letztere je nach Selbständigkeitsgrad der Nutzer mehr oder weniger intensiv betreut. Die Einführungen kommen einerseits durch Vermittlung der Patentberatungsstelle der Universität zu Stande, als auch als Teil des Veranstaltungskanons einzelner Lehrstühle. Eingeführte Benutzer nutzen das System auch ohne Anmeldung und damit ohne zahlenmäßige Erfassung. 33

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Zweigbibliothek Leiter: Dr. Joachim Hennecke 2010

2009

72.980

72.980

6.800

6.400

123.170

106.710

11.225

11.225

6.221

4.455

57.016

55.319

65.040

56.000

Haushalt Literaturmittel laufende Mittel Drittmittel / Spenden Literaturmittel aus Studienbeiträgen Sachmittel laufende Mittel erwirtschaftetet Sachmittel Hilfskraftmittel laufende Mittel Sondermittel des Wissenschaftsministeriums Hilfskraftmittel aus Studienbeiträgen Service Ortsleihe Aktive Benutzer Zahl der Entleihungen - davon Verlängerungen Vormerkungen

6.989

6.527

207.222

216.680

92.791

93.279

31.057

33.559

470.592

424.906

abgesandte Bestellungen

17.597

19.815

- davon positiv erledigt

15.453

17.598

erhaltene Bestellungen

7.919

9.083

- davon positiv erledigt

7.482

8.419

285

274

Lesesaalbesucher Fernleihe, FAUdok

Schulungen

34

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Zweigbibliothek Besonders der Schulungsbereich der Zweigbibliothek wurde im Berichtsjahr weiterentwickelt. So wurde in Zusammenarbeit mit der Fakultät das Schulungsprogramm über den Newsletter des WiSo-Fachbereichs sichtbarer gemacht, als neuer Inhalt wurde seit Sommer 2010 das Literaturverwaltungsprogramm EndNote angeboten. Deutlich verbessert wurde auch das Angebot an Fachdatenbanken. Dem Trend vermehrt empirischer Forschung in den Wirtschaftswissenschaften folgend wurden in Zusammenarbeit und z.T. in Kofinanzierung mit einzelnen Lehrstühlen die FaktenDatenbanken DataStream (Finanzdaten und makroökonomische Zeitreihen) und Dafne (Jahresabschlussdaten deutscher Unternehmen) angeschafft. Aus Studienbeiträgen konnte zusätzlich die Literaturdatenbank ABI Inform Complete erworben werden, so dass die Zweigbibliothek nun zusammen mit EBSCO Business Source Complete und Econlit with Fulltext den größten Teil der wichtigen englischsprachigen Zeitschriftenliteratur im Volltext anbieten kann. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WiSo-Bibliotheken waren nicht zuletzt maßgeblich an der organisatorischen Vorbereitung und Durchführung der Verbundkonferenz des BVB beteiligt, die im November im Gebäude des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften in Nürnberg stattfand. Ebenso wurde eine Fortbildungsveranstaltung der bibliothekarischen Berufsverbände und des BVB zum Thema „Innovationsmanagement in Bibliotheken“ organisatorisch von Kolleginnen und Kollegen der WiSo-Bibliotheken betreut. Für die Vitrinen im Eingangsbereich wurden von den Kolleginnen der AusstellungsAG der WiSo-Zweigbibliothek eine Reihe von interessanten Themen organisiert. Neben der Dauerausstellung der prämierten Doktorarbeiten des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften wurde in den Vitrinen u.a. zu folgenden Schwerpunkten ausgestellt: - Produktwerbung im Plakat (in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg) und Literatur zur Werbegrafik (Bestand der WiSoZweigbibliothek) - Zur Kunst von Gerhard Mayer (in Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg und dem Künstler selbst, der auch die Kunst am Bau im Lesesaal der WiSo-Zweigbibliothek realisiert hat) - Schulgeschichtliche Sammlung (in Kooperation mit dem Schulmuseum) - Fußball-Weltmeisterschaft 2010 (WiSo-Literatur zum Thema) 35

Erziehungswissenschaftliche Zweigbibliothek Leiter: Dr. Jens Hofmann 2010

2009

laufende Mittel

23.902

23.902

Literaturmittel aus Studienbeiträgen

16.500

16.500

6.442

4.642

Haushalt Literaturmittel

Sachmittel laufende Mittel Sachmittel aus Studienbeiträgen Hilfskraftmittel laufende Mittel Hilfskraftmittel aus Studienbeiträgen

3.317

7.250

29.904

29.375

2.355

2.239

Service Ortsleihe Aktive Benutzer Zahl der Entleihungen

127.280

119.336

- davon Verlängerungen

42.261

19.439

Vormerkungen

18.181

16.488

Fernleihe, FAUdok abgesandte Bestellungen

3.232

3.170

- davon positiv erledigt

2.657

2.675

erhaltene Bestellungen

1.977

2.031

- davon positiv erledigt

1.905

1.966

Schulungen

47

36

Erziehungswissenschaftliche Zweigbibliothek Musikwissenschaftliche Bibliothek Im Berichtsjahr erfolgte eine Unterbringung des Restbestands der musikwissenschaftlichen Bibliothek in der Erziehungswissenschaftlichen Zweigbibliothek. Bis zum Jahresende wurden von den 7.733 Titeln bereits 1.300 Titel erfasst und in den Online-Katalog eingearbeitet. Bei der Katalogisierung erhalten alle Titel der Sammlung ein eigenes Kennzeichen. Dank dieses Kennzeichens wird eine Wiederauffindbarkeit der Titel im Online-Katalog unter der Teilsammlung „Musikwissenschaftliche Sammlung“ sichergestellt. Mit der Aufstellung der musikwissenschaftlichen Bibliothek in Nürnberg wurden zwei Ziele verfolgt und auch erreicht: Der Bestand konnte an einem Standort als Einheit zusammengehalten werden. Durch den Kurierdienst der Universitätsbibliothek wird eine standortungebunde Zugänglichkeit des Bestandes für Wissenschaftler und Studierende gewährleistet.

Neue Magazinräume Die Erziehungswissenschaftliche Zweigbibliothek leidet schon seit geraumer Zeit unter einer massiven Raumnot. Im Berichtsjahr ist es gelungen, zwei zusätzliche Magazinräume im Gebäude der Regensburger Str. 160 zu erhalten. Die Räume wurden sogleich genutzt, um neue Regale für den Magazinbestand aufzubauen. Damit war die Möglichkeit gegeben, die Schulbuchsammlung großzügiger unterzubringen und die Schulbuchgeschenke aus Braunschweig (ca. 12.500 Titel) nach Fächern und Titeln zu ordnen. Obgleich für die nahe Zukunft weitere Raumprobleme zu erwarten sind, so konnte doch zunächst eine kurzfristige Linderung erreicht werden.

Bestandsabgaben von TB15 Im Berichtsjahr wurden insgesamt 2.219 Bücher der TB 15 übernommen, vor allem aus den Bereichen Didaktik des evangelischen Religionsunterrichts (1.297 Bd.), Didaktik der Geschichte (435 Bd.) und Schulpädagogik (333 Bd.).

37

Teilbibliotheken Teilbibliothek 1: Theologie 3 Standorte (Fachreferent: Dr. J. Mayr, Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. H. Pfeiffer) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 98.928 € (84.026 €) Zugang: Bände 2.340 (2.187); Abgang: 150 (0) Bestand am 31.12.: 171.846 Bände (169.656) Anzahl der Ausleihen: 476 Die wichtigste Neuerung des Jahres 2010 war die Einführung des Erwerbungsclient. Für die Mitarbeiterinnen bedeutete dies, alle relevanten Erwerbungsdaten aus dem alten lokalen in das neue UB-weite Erwerbungssystem zu überführen. Eine Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung der Universität ermöglicht die direkte Anweisung der Rechnungen. In allen Institutsbibliotheken wurden Aufräumrevisionen durchgeführt, in den Bibliotheken der Institute für Christliche Archäologie, Neues Testament und Praktische Theologie Bestandsrevisionen mit anschließender Ersatzbeschaffung. Das Institut für Neues Testament erhielt eine SunRay-Station, zudem hat das Institut einen weiteren Raum als Bibliotheksraum ausgewiesen und ausgestattet. Erst in Planung ist ein gemeinsamer Zeitschriftenlesesaal für alle Lehrstühle.

Teilbibliothek 2: Rechtswissenschaft 3 Standorte (Fachreferentin: U. Mengels; Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. M. Rohe) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 432.188 € (421.103 €) Zugang: Bände 6.517 (6.596); Abgang: 782 (1.733) Bestand am 31.12.: 262.791 Bände (257.056) Präsenzbibliothek ohne Ausleihe an Studenten Durch die Zuweisung von Studienbeitragsmitteln in erheblichem Umfang (insgesamt 167.500 € für das SS 2010 und das WS 10/11) konnte der Fachbereich größere Mengen Studienliteratur beschaffen, so dass die Hauptbibliothek wegen Überlastung des Stammpersonals der Teilbibliothek wiederum mit Personal in unterschiedlich hohen Zeitanteilen aushelfen musste. Seit dem Sommersemester hat ein weiterer Lehrstuhl seine Diensträume außerhalb des Juridicums, nämlich in der Universitätsstraße 16 (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht). 38

Teilbibliotheken Seit September katalogisiert eine Fachkraft des gehobenen Dienstes den Bestand des Standorts 02KR (Kirchenrecht) anhand des Zettelkatalogs des Instituts auf. Die Aufkatalogisierung und Umsystematisierung der strafrechtlichen Monographien ist beendet; im November haben studentische Hilfskräfte damit begonnen, die Bücher auf die Regensburger Verbundklassifikation umzustellen. Ebenfalls seit November arbeiten studentische Hilfskräfte unter Anleitung von bibliothekarischen Fachkräften an der Aufkatalogisierung und Umsystematisierung des Bestandes mit. Im Berichtsjahr wurde eine größere Anzahl von veralteten Lehrbüchern ausgesondert. Die aus Studienbeiträgen finanzierte Verlängerung der Öffnungszeiten sowie der aus Mitteln der Fakultät bezahlte Aufräumdienst in der Bibliothek wurden fortgeführt.

Teilbibliothek 3: Medizin 39 Standorte (Fachreferent: Dr. V. Müller; Bibliotheksbeauftragte: Prof. Dr. Peter W. Reeh) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 465.991 € (403.846 €) Zugang: Bände 2.202 (2.303); Abgang: 1.187 (12.452) Bestand am 31.12.: 222.812 Bände (221.797) Anzahl der Ausleihen (03GM): ca. 800 Allgemein unterliegt die Bibliothek einem physischen Schrumpfungsprozess: Die Bibliothek der Klinik für Orthopädie am Waldkrankenhaus wird auf einen kleinen Handapparat reduziert, ca. 900 Bände gehen an die Ukraine-Hilfe. Ca. 200 Bände der Klinik für Nephrologie nehmen den gleichen Weg. Für die Bestände der Medizinischen Klinik 1 vor dem Erscheinungsjahr 2000 wurde noch keine Lösung gefunden, so dass sie weiterhin in der zur Disposition stehenden alten Bibliothek lagern. Eine Massendatenlöschung wird angestrebt. Die Bestände des Institutes für Pathologie bleiben in Räumen der ehemaligen Landesgewerbeanstalt in der Henkestraße bis zum Wiedereinzug in die renovierten Räumlichkeiten der Pathologie ausgelagert. Die Bibliothek der Hautklinik ist in Kellerräumen der Hautklinik weiterhin unbefriedigend untergebracht. Die Renovierung der Bibliothek der Urologie wurde begonnen. Die Schulungsaktivitäten wurden durch die Bibliothekarinnen vor Ort verstärkt.

39

Teilbibliotheken 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0

Die Anzahl der elektronisch erreichbaren Volltext-Zeitschriften erreichte zum Ende 2010 durch weitere Nationallizenzen und Ankauf von Archiven die Zahl von 7.269 Zeitschriften.

Teilbibliothek 4: Pädagogik, Philosophie und Psychologie 2 Standorte (Fachreferent: J. Theuerkauf; Bibliotheksbeauftragter: Dr. R. Kötter) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 48.559 € (67.100 €) Zugang: Bände 711 (929); Abgang: 263 (116) Bestand am 31.12.: 72.235 Bände (71.787) Anzahl der Ausleihen: 14.570 (14.060) Die Modernisierung des Mobiliars im Benutzungsbereich konnte im Frühjahr des Berichtsjahres abgeschlossen werden. Die damit verbundene qualitative Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen und die Schaffung von 8 Arbeitsplätzen mit WLAN-Zugang haben zu einem starken Anstieg der Präsenzbenutzung im Vergleich zu den Vorjahren geführt.

Teilbibliothek 5: Politische Wissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft (Erlangen) 2 Standorte (Fachreferent: Dr. J. Hofmann; Bibliotheksbeauftragte: Politikwissenschaft Dr. H. Klumpjan, Soziologie Prof. Dr. W. Meinefeld) Ausgaben für die Bestandsvermehrung: 49.753 € (44.122 €) Zugang: Bände 1.208 (1.123); Abgang: 873 (531) 40

Teilbibliotheken Bestand am 31.12.: 80.160 Bände (79.503) Anzahl der Ausleihen: 8.945 Im Berichtsjahr wurde an der Teilbibliothek 5 der Zugang zum Internet per WLAN realisiert. Dank der großzügigen Öffnungszeiten der Teilbibliothek stehen nun Studierenden und Wissenschaftlern verbesserte Arbeitsbedingungen im Lesesaal zur Verfügung.

Teilbibliothek 6: Geschichte, Alte Sprachen, Kunst 10 Standorte (Fachreferent: Dr. Mayr, Bibliotheksbeauftragte: Prof. Dr. B. Emich) Ausgaben zur Bestandsvermehrung: 140.396 € (110.954 €) Zugang: Bände 2.766 (2.688), Abgang 67 (0) Bestand am 31.12.: 292.758 Bände (290.059) Anzahl der Ausleihen: ca. 10.600 (meist geschätzt, nicht alle Standorte erfasst) Die Erwerbung für die Bibliotheken der Institute für Alte Geschichte und Klassische Philologie wurde zu Jahresbeginn wie an anderen Standorten auch auf den Erwerbungsclient umgestellt, eine Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung eingerichtet. Umfangreiche Berufungsmittel erhöhten deutlich den Zugang der Bibliothek für Alte Geschichte. Zudem ermöglichten sie, die Regalflächen zu erweitern und die Arbeitsplätze mit neuen Tischen etwas freundlicher zu gestalten. Der noch vorhandene Rest der ehemaligen Bibliothek für Musikwissenschaft wurde nach Nürnberg an die Erziehungswissenschaftliche Zweigbibliothek verbracht. Die frei gewordenen Räume bezog die Bibliothek des Instituts für Kunstgeschichte, die ihre angestammten Räumlichkeiten in der Orangerie während der Sanierung verlassen musste. Der allgegenwärtige Platzmangel im Bereich Koch- und Bismarckstrasse erzwingt immer häufiger die Zersplitterung einzelner Bestände, was den bibliothekarischen Betreuungsaufwand zwangsläufig erhöht. So musste für das Internationale Forschungskolleg „Schicksal, Freiheit und Prognose“ am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte (Prof. Herbers) fernab der Institutsbibliothek in Alterlangen ein neuer Bibliotheksstandort eingerichtet werden, dessen Literatur nach Abschluss des Kollegs zwar in die Institutsbibliothek integriert werden soll – angesichts der absehbaren Erschöpfung des Stellplatzes in dieser Bibliothek dennoch eine wenig ersprießliche Perspektive. 41

Teilbibliotheken Teilbibliothek 7: Neuere Sprachen, Theater- und Medienwissenschaften 11 Standorte (Fachreferentin: B. Gresser, Bibliotheksbeauftragte: Prof. Dr. G. Schlüter) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 179.033 € (191.311 €) Zugang: Bände 5.777 (6.425); Abgang: 1.525 (668) Bestand am 31.12.: 497.934 Bände (493.197) Anzahl der Ausleihen: ca. 33.150 Vor allem dank der Studienbeiträge und Rufmittel war der Medienzugang weiterhin hoch. Dank der aus Studienbeiträgen finanzierten Diplomkräfte machte die Retrokatalogisierung gute Fortschritte. Der Bereich Germanistik konnte abgeschlossen werden. Auch die Umsignierung bei der Romanistik ging voran. Sie wurde und wird weiterhin gestützt durch eine maschinelle Signaturübernahme von anderen RVK-Bibliotheken. Zu diesem Zweck wurden rund 26.000 EDV-katalogisierte, aber noch nicht nach der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) aufgestellte Erlanger Romanistik-Medieneinheiten über ihre BVB-Nummern mit den Romanistik-Beständen der Universitätsbibliotheken Augsburg und Regensburg abgeglichen. Nach Eliminierung von wenigen, aus unterschiedlichen Gründen unbrauchbaren Treffern blieben etwas mehr als 10.000 übernahmefähige RVK-Signaturen übrig. Das entsprach zwar keineswegs unseren großen Erwartungen, bedeutete aber dennoch eine schätzenswerte Beschleunigung der Umsignierungsaktion. Die Umsignierung wird von einer sorgfältigen Aussonderungsaktion begleitet: 1.020 Bände wurden eliminiert. Der iberoromanische Teilbestand wurde in den großen Bibliotheksraum, die bisherige „Französische Bibliothek“ integriert, dafür die Zeitschriften und diverse kleine und etwas weniger genutzte Bestandsteile in die bisherige „Iberoromanische Bibliothek“ umgestellt. Insgesamt konnten für die TB 7 für 4.038 Medien (2009: 3.950) Schlagwörter aus dem Verbund unverändert übernommen werden, für 590 Medien (2009: 1.634) mussten Korrekturen vorgenommen und für 2.206 (2009: 3.288) neue Ketten vergeben werden. Die Planung der integrierten geisteswissenschaftlichen Bibliothek im Innenstadtbereich machte immer noch nicht den geringsten Fortschritt. Es bleibt also bis auf weiteres bei der Zersplitterung der Teilbibliothek 7, deren 11 „Standorte“ sich de facto auf 15 Adressen verteilen. Immerhin kamen Planungen für eine Zusammen42

Teilbibliotheken führung der beiden Japanologie-Standorte im jetzigen Mathematik-Gebäude in Gang. Die Bibliothek des früheren Instituts für Angewandte Linguistik konnte nach einer grundlegenden Sanierung des Gebäudes zum Sommersemester neu eröffnet werden. Das Institut für Romanistik erhielt moderne Leseplätze mit Tischbeleuchtung und Stromzuleitungen für Laptops sowie eine zweckmäßige Aufsichtsund Ausleihtheke. Im Rahmen einer neuerlichen HISErhebung wurden auch die Räumlichkeiten der TB 7 überprüft und die Daten, wo erforderlich, aktualisiert. Die aus Studienbeiträgen finanzierten erweiterten Öffnungszeiten konnten aufrechterhalten und stellenweise erweitert werden.

Sanierter Bibliotheksraum

Teilbibliothek 8: Mathematik 3 Standorte (Fachreferent: Dr. V. Müller; Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. A. Knauf) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 91.303 € (136.625 €) Zugang: Bände 709 (888); Abgang: 63 (5) Bestand am 31.12.: 51.944 Bände (51.305) Ausleihen: 3.618 Endlich konnte durch eine gemeinsame Finanzierung das SIAM-Zeitschriftenpaket lizenziert werden. Hierbei sind das Mathematische Institut, ein Lehrstuhl der Informatik und die TNZB Projektpartner. Durch den Einsatz von Mitteln aus Studienbeiträgen in Höhe von wiederum ca. 30.000 € erfährt die Bibliothek des Mathematischen Instituts starke Unterstützung beim Literaturkauf. Die Bibliothek bleibt großzügig geöffnet, der ständig aktualisierte Literaturbestand und seine gute Entleihbarkeit machen die Bibliothek des Mathematischen Institutes zu einer attraktiven Bibliothek auch für andere Studienzweige.

43

Teilbibliotheken Teilbibliothek 9: Physik und Astronomie 4 Standorte (Fachreferentin: Dr. S. Heuser; Bibliotheksbeauftragter: bis 31.03.2010 Prof. Dr. H. Leschke, ab 01.04.2010 Prof. Dr. K. Mecke) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 101.756 € (117.812 €) Zugang: Bände 840 (859); Abgang: 166 (26) Bestand am 31.12.: 69.529 Bände (68.855) Anzahl der Ausleihen: 8.811 (8.179) Die Gruppenbibliothek Physik zeichnet sich durch ihr studienfreundliches Raumangebot aus, neben 119 Leseplätzen sind hier auch 11 SunRay-Arbeitsplätze untergebracht. Der Lesesaal des Untergeschosses mit 40 Arbeitsplätzen sowie der Seminarraum mit 11 Arbeitsplätzen können auch für Gruppenarbeit genutzt werden. In der gesamten Bibliothek ist WLAN verfügbar, in einem separaten Kopierraum stehen zwei Kopiergeräte zur Verfügung. Aufgrund der angespannten Haushaltslage mussten zwei weitere Zeitschriftenabonnements abbestellt und der Monographienerwerb weiter eingeschränkt werden. Das Department Physik beteiligte sich dennoch finanziell an der Realisierung der DFG-Allianzlizenzen für das American Institute of Physics (AIP Digital Archive) und das Institute of Physics (IOP Historic Archive). Durch den fortlaufend hohen Einsatz von Studienbeitragsmitteln des Departments konnte die Lehrbuchsammlung weiter verjüngt und erweitert werden. Die Bibliothek der Sternwarte Bamberg (09AS) wurde einmal zur Katalogisierung von Zeitschriften besucht, für den Lehrstuhl für Kristallographie und Strukturphysik (09KR) wurden einmalig Monographien katalogisiert.

44

Teilbibliotheken Teilbibliothek 10: Biologie 3 Standorte (Fachreferentin: Dr. S. Heuser; Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. W. Kreis) Ausgaben für die Bestandvermehrung: 55.603,97 € (31.696 €) Zugang: Bände 915 (416); Abgang: 10.113 (1.316) Bestand am 31.12.: 22.805 Bände (32.003) Anzahl der Ausleihen: 3.072 (2.340) Die Verkleinerung der Gruppenbibliothek Biologie konnte im Berichtsjahr planmäßig durchgeführt werden: Der Zeitschriftenbestand im Lesesaal wurde auf laufende Zeitschriften ab dem Jahrgang 2005 beschränkt, von den Monographien wurden insgesamt 2.423 ausgesondert bzw. 2.380 in das Magazin verbracht. Anschließend wurde die freigewordene Lesesaalfläche zu Büroräumen für die W2-Professur für Computational Biology umgebaut. Die Anzahl der laufenden Zeitschriften wurde aufgrund zahlreicher Lehrstuhl-Neubesetzungen und der damit verbundenen fachlichen Neuorientierungen massiv reduziert (von 107 Titeln im Jahr 2009 auf 72 Titel im Jahr 2010). Im Gegenzug investierte das Department Biologie fast den dreifachen Betrag des Vorjahres in die Bestandserneuerung im Monographienbereich und die Erweiterung der Lehrbuchsammlung. Die Lehrbuchsammlung wurde zudem in den Lesesaal-Bestand integriert, um sie besser gegen Diebstahl zu schützen und die Benutzer intensiver mit dem Gesamtbestand vertraut zu machen. Im Herbst des Berichtsjahres wurden die bibliotheksinternen Kurierfahrten neu organisiert, seither wird die Gruppenbibliothek Biologie nur noch einmal pro Woche (statt bisher dreimal wöchentlich) angefahren. Die schlechtere Anbindung an die Universitätsbibliothek und die Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche: Der Bestand der Gruppenbibliothek Biologie ist nunmehr nur noch bedingt fernleihrelevant und die Gruppenbibliothek Biologie fungiert nicht mehr als Abholort für die passive Fernleihe. Außerdem wurde der grüne Leihschein abgeschafft, mit dem Bestände der Hauptbibliothek in die Gruppenbibliothek Biologie bestellt werden konnten. Die Attraktivität der Gruppenbibliothek Biologie hat dennoch weiter zugenommen, was an der deutlichen Erhöhung der Ausleihzahlen (von 2.340 Ausleihen und 788 Verlängerungen in 2009 auf 3.072 Ausleihen und 1.135 Verlängerungen in 2010) und der Besucherzahlen (von 4.077 Besuchern in 2009 auf 4.439 Besucher in 2010) abgelesen werden kann. Rückläufig sind einzig die Ausleihzahlen für die beiden ausleihbaren Laptops (von 243 Ausleihen in 2009 auf 47 Ausleihen in 2010), weil die Geräte mittlerweile nicht mehr dem neuesten technischen Stand entsprechen. 45

Teilbibliotheken Teilbibliothek 11: Chemie 3 Standorte (Fachreferent: Dr. V. Müller; Bibliotheksbeauftragter: bis 30.09.2010 Prof. Dr. Dr. R. van Eldik, ab 01.10.2010 Prof. Dr. K. Meyer) Ausgaben zur Bestandsvermehrung: 62.276 € (31.172 €) Zugang: Bände 237 (192); Abgang: 3 (3) Bestand am 31.12.: 36.075 Bände (35.838) Ein Teil der Bestände wird bis zur Eröffnung einer neuen Gruppenbibliothek im zu errichtenden Chemikum zwischengelagert. Am Jahresende wurden die Bestände in die Kompaktusanlage der TNZB umgezogen, so dass zumindest die Zeitschriftenbestände der Gruppenbibliothek Chemie per FAUdok wieder nutzbar sind. Die in der Technisch-naturwissenschaftlichen Zweigbibliothek offen zugänglich aufgestellte Handbuch- und Studienliteratur wird gut angenommen.

Teilbibliothek 12: Geowissenschaften 3 Standorte (Fachreferent: Dr. R. Plappert; Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. W. Bätzing) Ausgaben zur Bestandsvermehrung: 74.358 € (71.621 €) Zugang: Bände 3.510 (3.510); Abgang 0 (0) Bestand am 31.12.: 115.463 Bände (113.738) Geographie: Im Herbst 2010 wurden in der Bibliothek Vorarbeiten zur Einführung des Erwerbungssystems EC durchgeführt. Zusätzlich zur Systemkonfiguration wurde der Bibliothekar intensiv im Einsatz des Erwerbungsssystems geschult, so dass der Realbetrieb des Erwerbungssystems zum Jahresbeginn 2011 erfolgen kann. Auch 2010 war der Bibliothekar mit dem Seminar „Wichtige Datenbanken für Geographen“ in die Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiengangs integriert. Darüber hinaus wurden in der Bibliothek mehrere W-Seminare im Rahmen der gymnasialen Oberstufe durchgeführt. Die Literaturdatenbank GEODOK wurde hinsichtlich ihres Erscheinungsbildes und der Recherchefunktionen modifiziert. Geologie und Mineralogie: Die Rekatalogisierung des Erlanger Monographienaltbestands wurde im Sommer 2010 abgeschlossen. Die Erfassung des aus Würzburg übernommenen monographischen Altbestands verlief hingegen nur langsam, da sich die Entscheidung über auszusondernde Bestände oftmals verzögerte. Der Bestand an laufenden Kaufzeitschriften wurde auch im vergangenen Jahr deutlich 46

Teilbibliotheken reduziert. Im Herbst 2010 wurden die Vorbereitungen für die Einführung des Erwerbungssystems EC aufgenommen. Nach der Konfiguration des Systems und einer ausführlichen Schulung der Bibliothekarin kann der Realbetrieb mit Beginn des Jahres 2011 aufgenommen werden. Paläontologie: Mit dem Umzug der Würzburger paläontologischen Bestände nach Erlangen war eine zeitlich befristete Erhöhung des Bibliotheksetats verbunden. Die zusätzlichen Mittel wurden im Berichtsjahr zur Verlängerung der laufenden Zeitschriftenabonnements und retrospektiven Lückenergänzung verwendet. Mit zwei Einführungen in die Literatursuche für Geologen war der Bibliothekar auch 2010 in die studentische Ausbildung der Geologen / Paläontologen eingebunden.

Teilbibliothek 13: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 4 Standorte (Fachreferent: Dr. J. Hennecke; Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. W. Harbrecht) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 113.694 € (155.600 €) Zugang: Bände 1.867 (2.375) Abgang: 3.714 (4.230) Bestand am 31.12.: Bände 249.196 (251.043) Anzahl der Ausleihen (13SO, 13AW): 9.687 In der Gruppenbibliothek Sozialwissenschaften (TB 13SO) wurden im Berichtsjahr acht zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, alle Arbeitsplätze der Gruppenbibliothek wurden mit Elektroanschlüssen versehen, um die Arbeit mit Notebooks zu erleichtern. Die Anzahl der Bibliotheksnutzer hat sich dadurch im Jahresverlauf deutlich erhöht. An den großen Südwestfenstern der Gruppenbibliothek Sozialwissenschaften konnten im Berichtsjahr endlich die über 30 Jahre alten Vorhänge entfernt und neue Sonnenschutzlamellen angebracht werden. Besonders in den Sommermonaten wird dadurch eine erheblich verbesserte Arbeitsatmosphäre erreicht. Für die Gruppenbibliotheken Sozialwissenschaften (TB13SO) sowie Auslandswissenschaften und Wirtschaftsgeschichte (TB13AW) wurde der Campuslieferdienst FAUdok eingerichtet, der nicht zuletzt aufgrund der besonderen Bestände der Kommunikationswissenschaften und der Auslandswissenschaften sehr gut angenommen und genutzt wird. Der Bestand 13GT18 (Privat- und Wirtschaftsrecht) der Gruppenbibliothek Tuchergelände (TB13GT) wurde im Berichtsjahr aufgelöst, die Dubletten ausgesondert und der übrige Bestand in den Standort 13GT01 integriert. Durch die entsprechende Erfassung der älteren Bestände im OPAC und die Neuaufstellung nach RVK ist dieser 47

Teilbibliotheken Bestand nun ebenfalls sehr viel besser such- und nutzbar. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Konsolidierung des Zeitschriftenbestandes der Gruppenbibliothek Tuchergelände weitergeführt, indem Dubletten zum Bestand der Zweigbibliothek ausgesondert und die Bestände nach RVK systematisiert wurden.

Teilbibliothek 14: Ingenieurwissenschaften 30 Standorte (Fachreferent: Dr. V. Müller; Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. G. Görz) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 175.100 € (149.348 €) Zugang: Bände 1.672 (1.995); Abgang: 2.950 (131) Bestand am 31.12.: 121.453 Bände (122.731) 14GI: 4.193 (4.698) Ausleihen 14GV: 1.177 Ausleihen Die Gruppenbibliothek Werkstoffwissenschaften wurde bis Anfang Februar geräumt. Die Literatur wurde in drei Kategorien aufgeteilt: Literatur, die an den Lehrstühlen verbleiben sollte, wurde auf die Einzelstandorte umsigniert. Literatur, die zentral aufgestellt werden sollte, wurde in den Bestand der TNZB eingeordnet und Literatur, die als entbehrlich galt und noch mehrere Male in Bayern vorhanden ist, wurde ausgetragen. Davon waren 2.948 Monografien betroffen und 7.920 Zeitschriftenbände. Ebenso wurden Teilbestände der Gruppenbibliothek Informatik, nämlich die Reste der Standorte 14KI und 14FW aus Tennenlohe, die nicht in der TNZB aufgestellt werden mussten, aus den Katalogen gelöscht: 1.544 Bände. Der Betrieb der Gruppenbibliothek Informatik/Angewandte Mathematik als Ausleihbibliothek hat sich etabliert. Es gelten die Ausleihbedingungen der Hauptbibliothek, somit ist auch die Ausleihe des attraktiven Bestandes an Studenten möglich. Die Maßnahme dient der Harmonisierung der Benutzungs- und Ausleihbedingungen mit der Bibliothek des Mathematischen Instituts; beide Bibliotheken sollen 2011 zu einer gemeinsamen Bibliothek Mathematik/Informatik verschmelzen. Nach einer Umfrage bei den Informatik-Lehrstühlen und am Regionalen Rechenzentrum (RRZE) wurde das Safari-Buchpaket modifiziert. Die Öffnungszeiten der Gruppenbibliothek Verfahrenstechnik wurden dem Bedarf angepasst und liegen nun stärker an Nachmittagen.

48

Teilbibliotheken Teilbibliothek 15: Erziehungswissenschaften (Nürnberg)

25 Standorte (Fachreferent: Dr. J. Hofmann, Bibliotheksbeauftragter: Prof. Dr. H. Ineichen (inzwischen aus dem Amt ausgeschieden) Ausgaben der Bestandsvermehrung: 30.243 € (45.859 €) Zugang: Bände 1.047 (1.927); Abgang: 2.219 (10.742) Bestand am 31.12.: 63.015 Bände (64.187)

Bibliothek des Instituts für Sportwissenschaft und Sport (ISS) (Fachreferentin: Dr. S. Heuser; Bibliotheksbeauftragte: Dr. E. Freiberger) Ausgaben für Bestandsvermehrung: 13.807 € (11.660 €) Zugang: Bände 323 (367); Abgang: 134 (285) Bestand am 31.12.: 14.036 Bände (13.847) Anzahl der Ausleihen: 10.307 (9.196) Der offene Büro- und Servicebereich wurde umgestaltet und präsentiert sich nun in einem neuen Licht. Der Geschäftsgang wurde weiter modifiziert, so dass nun auch die Zeitschriftenerwerbung von der Technisch-naturwissenschaftlichen Zweigbibliothek (TNZB) abgewickelt wird. Notwendige Buchreparaturen werden ebenfalls in der TNZB durchgeführt. Im Wintersemester 2010/11 wurden von Mitarbeiterinnen der TNZB im Rahmen der Erstsemestervorlesung „Einführung in die Sportwissenschaft“ zwei zweistündige Einführungen in die Bibliotheks- und OPAC-Benutzung sowie die Literatur- und Datenbankrecherche gegeben. Weiterhin wurden die internationalen Studierenden des Masterstudienganges im Rahmen eines Seminars in die Bibliotheksbenutzung und die Benutzung der Datenbank PubMed unterwiesen. Auch in diesem Jahr konnten durch Unterstützung der seit dem Jahr 2009 gewährten EWF-Sondermittel zahlreiche Neuerwerbungen im Monographienbereich getätigt und somit der Bestand verjüngt werden. Die gestiegene Attraktivität des Bestandes äußert sich auch in der um 12% gestiegenen Ausleihzahl. 49

Die Universitätsbibliothek in der Öffentlichkeit Veranstaltungen der Bibliothek Zeichnen vor Dürer - Ausstellung vom 14. bis 21. Mai 2010 Die Universitätsbibliothek stellte begleitend zur Präsentation des Katalogbandes die 16 schönsten Zeichnungen des 14. und 15. Jahrhunderts aus. Tag des Offenen Denkmals - 12. September 2010 Dr. Joachim Helbig, Leiter des Instituts für Europäische Postgeschichte, hielt am Tag des Offenen Denkmals einen Vortrag zum Thema: Gelehrte, Boten, Thurn und Taxis: die Bedeutung der Trew-Sammlung für den Postverkehr der frühen Neuzeit. Der Arzt und Botaniker Christoph Jacob Trew, 1695-1789, hat seine Briefsammlung (mehr als 19.000 Briefe an die Größen seiner Zeit) und seine Gelehrtenbibliothek der Universität Altdorf vermacht. Nach 1809 gelangten diese Bestände in die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg. So lernt die Welt lesen - Ausstellung vom 16. September bis 9. Oktober Die Exponate aus einer umfangreichen Privatsammlung erfassten neben Fibeln in den National- und Amtssprachen von Ländern aller fünf Kontinente auch Fibeln für Migranten und Minderheiten. Präsentation wichtiger Quellen zur Universitätsgeschichte - 27. Oktober 2010 Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche “Treffpunkt Bibliothek” präsentierte die Universitätsbibliothek wichtige Quellen zur Universitätsgeschichte. Das Register zur Matrikel der Universität erfasst alle Studenten von 1843–1893, angereichert um biographische Informationen wie Lebensdaten, Schul- und Berufsausbildung und spätere berufliche Tätigkeit. Das Verzeichnis der Erlanger Promotionen 1743–1885 dokumentiert über 3000 Promotionen mit vielen Details zur Biographie des Promovierten, zur Dissertation und zum Ablauf Festredner Prof. Dr. D. Weiß im Gespräch mit der der Promotion. Außerdem wurde der abschlieDirektorin ßende Band des Catalogus Professorum vorgestellt. Eine kleine Ausstellung ergänzte den Festvortrag von Prof. Dr. Dieter Weiß aus Bayreuth. Gotthilf Heinrich Schubert - Lesung am 20. November 2010 Dr. Andreas Eichler stellte Gotthilf Heinrich Schubert, den heute fast unbekannten Professor der Naturgeschichte als wichtigen Repräsentanten in der romantischen Forschung vor. 50

Die Universitätsbibliothek in der Öffentlichkeit Veranstaltungen in der Bibliothek Arabian Nights Workshop - Tagung 26. bis 29. Mai Experten aus aller Welt trafen sich zum “Arabian Nights Workshop”, der vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie der Friedrich-Alexander-Universität ErlangenNürnberg veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt standen seltene und noch weitgehend unerforschte arabische Bilderhandschriften von Tausendundeiner Nacht. Zwischen Dürer und Raphael - Ausstellung vom 14. bis 23 Juni Das Institut für Kunstgeschichte zeigte eine Auswahl druckgraphischer Werke unter anderem von Sebald Beham und Georg Pencz. Unter den Bildmedien des 16. Jahrhunderts nehmen Kupferstichserien auffallend kleinen Formats eine außerordentliche Stellung ein. Bemerkenswert häufig dienten die bereits unter zeitgenössischen Sammlern geschätzten Kleinformate auch als Vorlagen für die Gestaltung kunsthandwerklicher Objekte. Darüber hinaus propagierten sie eine neue Formensprache, die der Begegnung der aus dem Dürerkreis entwachsenen Künstler wie Georg Pencz oder Sebald Beham mit dem Raffaelkreis entsprang, dessen Bilderproduktion auch den Norden erreichte. Fate, Freedom and Prognostication - Tagung 1. bis 2. Juli Anfang Juli fand die erste Jahrestagung des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung “Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa?“ statt. Die am Kolleg tätigen internationalen Gastwissenschaftler stellten im Rahmen der Round Tables “Prognostication and Mantic Practices” sowie “Fate and Freedom” laufende Forschungen des Kollegs vor. Eigene Panels zu den Themen “Power Politics and Divination” und zu komparatistischen Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen Ostasien und Europa eröffneten Einblicke in die thematische Orientierung der ersten Forschungsphase. Mythos Ophelia - Ausstellung vom 22. Oktober bis 12. November Die interdisziplinäre Ausstellung zum Thema „Mythos Ophelia. Eine Weiblichkeitsimagination im literarischen, bildkünstlerischen, soziokulturellen, medizinhistorischen und emanzipatorischen Diskurs“ widmete sich der Frauenfigur Ophelia aus Shakespeares Tragödie „Hamlet. Prinz von Dänemark“ und untersucht die vielfältigen Formen der Verehrung, die die Geliebte Hamlets seit der Romantik bis in unsere Zeit erfährt. Judentum und Aufklärung in Franken - Tagung 26. November bis 1. Dezember Unter dem Titel „Judentum und Aufklärung in Franken“ trafen sich Wissenschaftler aus dem In- und Ausland an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), um alle Aspekte der Haskala – so die hebräische Bezeichnung für die jüdische Aufklärung – systematisch zu beleuchten und regionale mit überregionalen Perspektiven zu verbinden. 51

Die Universitätsbibliothek in der Öffentlichkeit Veröffentlichungen und Vorträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gresser, Beate: Platen-Bibliographie Supplement http://www.ub.uni-erlangen.de/EF/Platen.pdf Online-Publikation Supplement zu Redenbacher, Fritz: Platen-Bibliographie / Fritz Redenbacher. Hrsg. von Beate Gresser ... 3., überarb. und erw. Ausg. – Hildesheim [u.a.] : Olms, 2001. Publikationen Erlanger Forschungen: Reihe A, Geisteswissenschaften Band 122 Das Ende : fünf Vorträge / hrsg. von Helmut Neuhaus. - 2010. - 152 S. : Ill. ISBN 978-3-941871-03-8 Erlanger Forschungen: Sonderreihe Band 15 Mertens, Bernd: Die Aberkennung von Doktorgraden an der Juristischen Fakultät der Universität Erlangen im Nationalsozialismus / von Bernd Mertens und Margareta Feketitsch-Weber. - 2010. - 105 S. : Ill., graph. Darst. - ISBN 978-3-930357-99-4 Kleine Schriften zu Kultur und Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Band 6 Bildung für alle : das Schulmuseum Nürnberg ; Geschichte, Konzeption und pädagogische Arbeit / hrsg. von Mathias Rösch ... 2010. - 92 S. : zahlr. Ill., Kt. ISBN 978-3-941871-04-5 Akademische Reden und Kolloquien Band 29 Aberkennung der Doktorwürde an der Universität Erlangen in der Zeit des Nationalsozialismus : Dokumentation der Gedenkakte der Medizinischen Fakultät und des Fachbereichs Rechtswissenschaft und Aberkennungen an der Theologischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät / hrsg. von Thomas A. H. Schöck. - 2010. - 76 S. : Ill. - ISBN 978-3-9808453-1-1 Online unter: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2011/2398/ pdf/Aberkennung_der_Doktorwuerde.pdf

52

Die Universitätsbibliothek in der Öffentlichkeit Pressespiegel

53

Statistik Übersicht 2010

2009

1.

Angaben zur Hochschule

1.1.

Zahl der Hochschullehrer (nach Haushaltsplan)

539

539

C4

267

267

C3

272

272

28.677

27.299

106

106

1.2.

Zahl der Studenten

1.3.

Gesamtzahl der Fakultäten, Institute und zentralen Einrichtungen (ggf. Kliniken)

1.3.1.

Fakultäten

1.3.2

Institute

1.3.3.

Zentrale Einrichtungen

1.3.4.

Kliniken

2.

Personalverhältnisse der Bibliothek, aufgeschlüsselt nach Bes.-Gr. bzw. TV-L

2.1.

Gesamtzahl der Beamten-, Angestellten- und Arbeiterstellen (gemäß Haushaltsplan)

2.1.1.

höherer Dienst davon Arbeitnehmer

2.1.2.

gehobener Dienst

2.1.3.

mittlerer Dienst

davon Arbeitnehmer

2.1.4.

5

5

88

88

3

3

23

23

149,5

149,5

16

16

0

0

54

53,5

10

9,5

57,5

57,5

davon Arbeitnehmer

37,5

37,5

einfacher Dienst

22,5

22,5

3,5

3,5

davon Arbeitnehmer 2.2.

sonstige Stellen

2.2.1.

Zahl der Stellen, die für die Zwecke der Ausbauplanung zur Verfügung gestellt sind

1

1

2.2.2.

Zahl der Beschäftigten, die nicht aus dem Etat der Hochschule bezahlt werden (hier: DFG)

0

2

2.2.3.

Zahl der Beschäftigten, die aus sonstigen Mitteln der Hochschule bezahlt werden (umgerechnet in Vollzeitäquivalente)

16,25

16,25

2.2.4

Zahl der studentischen Hilfskräfte, umgerechnet in Vollzeitäquivalente)

41,94

36,48

2.2.5.

ABM (umgerechnet in Vollzeitäquivalente)

0

0

54

Statistik 2010

2009

2.3.

Zahl der Anwärter, die an der Bibliothek ausgebildet werden (ausgenommen Kurzpraktika)

2

1

2.3.1.

höherer Dienst

0

0

2.3.2.

gehobener Dienst

2

1

2.3.3.

mittlerer Dienst

0

0

3.

Sächliche Ausgaben in € (ohne Ausgaben unter 6.)

3.4.

Hauptbibliothek und Zweigbibliotheken

387.353

350.636

4.

Bestand

4.1.

Gesamtbestand an Druckschriften (Bände; ohne AV-Materialien und andere Medien, aber incl. Dissertationen in der Hauptbibliothek)

2.481.496

2.448.540

4.2.

dgl. in den Zweigbibliotheken

583.788

585.235

4.3.

dgl. in den Teilbibliotheken u. zentr. Einrichtungen

2.344.224

2.336.773

4.4.

Bestand an Druckschriften insgesamt (Bände)

5.409.508

5.360.548

4.5.

davon Bestand der Lehrbuchsammlung

4.5.1.

Zahl der Titel

8.302

8.195

4.5.2.

Zahl der Bände

51.053

48.289

4.6.

Bestand an sonstigen Druckwerken

33.409

33.368

4.7.

sonstige nichtelektronische Materialien

323.158

323.044

4.7.1.

davon Mikromaterialien

240.649

240.562

4.7.2.

davon AV-Materialien

334

300

4.8.

Elektronische Medien

419.199

410.388

4.8.1.

davon lizenzierte Datenbanken

628

528

418.571

409.860

5.032

5.246

4.8.2.

davon digitale Einzeldokumente

5.

Zahl der laufenden Zeitschriften Zeitschriften und Zeitungen

5.1.

in der Hauptbibliothek

5.2.

in den Zweigbibliotheken

5.3.

in den Teilbibliotheken

593

613

4.820

5.197

5.4.

Elektronische Zeitschriften

75.835

66.140

5.4.1.

davon für die UB lizenziert

48.801

42.460

5.4.2.

davon frei zugänglich

27.034

23.680

5.5.

Gesamtzahl der lizenzierten Zeitschriften

59.246

53.516

55

Statistik

6.

Ausgaben für Bestandsvermehrung in €

6.1.

Ausgaben für Literatur (incl. Zeitschriften)

6.2.

Ausgaben für Tausch

6.3.

Ausgaben für Einband

6.4.

Gesamtausgaben (Summe 6.1 bis 6.4.

2010

2009

3.979.148

3.693.718

6.440

12.565

153.315

138.009

4.119.415

3.844.292

3.673.773

3.337.970

445.642

506.322

2.134.401

2.017.407

487.200

461.023

Hauptbibliothek und Zweigbibliotheken 6.4.1.

davon Aufwand für Hauptbibliothek

6.4.2.

davon Aufwand für Zweigbibliotheken

6.4.3.

davon Aufwand für Zeitschriften

6.4.4.

davon Sonder- und Drittmittel (z.B. besondere Zuweisungen aus dem Haushalt, Zuwendungen seitens der DGF, Spenden u.ä.)

6.5.

Ausgaben der Teilbibliotheken

2.133.590

2.065.450

6.6.

Gesamtausgaben des Bibliothekssystems (= Summe 6.4. und 6.5.)

6.252.142

5.909.742

6.6.1.

davon Ausgaben für Zeitschriften

3.125.632

3.005.963

7.

Bestandsvermehrung in Bänden

7.1.

Gesamtzahl der Erwerbungen (ohne elektronische Medien) 48.984

51.221

1.700

2.386

36.666

36.641

7.1.1.

davon Hauptbibliothek und Zweigbibliotheken

7.1.2.

davon Dissertationen

7.2.

Zahl der Erwerbungen durch

7.2.1.

Kauf

7.2.2.

Pflichtablieferung

2.412

3.909

7.2.3.

Tausch / Geschenk

9.906

10.971

7.3.

Bestandsvermehrung der Teilbibliotheken

30.557

34.248

7.4.

Bestandsvermehrung des Bibliothekssystems

79.541

77.687

7.5.

Aussonderungen aus dem Bestand

31.249

40.844

7.5.1.

davon Hauptbibliothek und Zweigbibliotheken

7.5.2.

davon Teilbibliotheken

7.298

12.117

31.249

28.728

7.6.

Zugang an elektronischen Medien

8.815

7.6.1.

davon Kauf / Lizenz

8.270

8.

Katalogisierung

8.1.

Zahl der katalogisierten Titel

112.000 56

318.000

Statistik

9.

Öffnungszeiten

9.1.

Zahl der Öffnungstage

2010

2009

348

347

9.2.

Zahl der Lesesäle

114

114

10.

Zahl der Benutzer

36.520

33.867

11.

Ortsleihe

11.1.

Gesamtzahl der Entleihungen

1.165.903

1.041.760

davon Lehrbuchsammlung

181.860

174.927

11.2.

Verlängerungen

500.992

464.632

12.

Fernleihe

12.1.

Entleihungen nach auswärts

12.1.1

eingegangene Bestellungen

55.736

59.468

50.585

51.130

12.1.2.

davon positiv erledigt

12.2.

Entleihungen von auswärts

12.2.1.

abgesandte Bestellungen

83.466

85.516

12.2.2.

davon positiv erledigt

72.099

73.513

13.

Campus-Dokumentlieferdienst FAUdok

13.1.

erhaltene Bestellungen

1.319

13.2.

davon positiv erledigt

1.066

14.

DokumentlLieferdienst Subito

14.1.

erhaltene Bestellungen

14.2.

davon positiv erledigt

15.

Schulungen

1.048

925

973

15.1.

Anzahl der Stunden

15.2.

Anzahl der Teilnehmer

16.

Kurierdienst innerhalb des Bibliothekssystems

16.1.

Anzahl der transportierten Medien (einfacher Weg)

17.

Nutzung elektronischer Dienste

17.1.

Suchanfragen im OPACplus

17.2.

Zugriffe auf Zeitschriftentitel

17.3.

Zugriffe auf die Bibliothekswebseite

57

964

697

5.015

3.667

105.559

98.741

4.139.841

4.049.512

155.896

168.993

30.946.969

17.042.585

Statistik Haushalt - Hauptbibliothek, Zweigbibliotheken

2010

2009

1.256.812

1.247.067

283.034

283.034

1.245.552

1.195.568

479.000

455.183

8.200

15.572

762.380

562.327

Literaturmittel 1

Staatliche Mittel

1.1.

laufende Mittel

1.2.

Sondermittel des Wissenschaftsministeriums

2.

universitäre Sondermittel

3.

DFG-Mittel

4.

Drittmittel / Spenden

5.

Mittel aus Studienbeiträgen

Sachmittel 1.1.

zugewiesene Sachmittel

102.057

102.057

Wachdienst

135.980

135.980 36.606

1.2.

erwirtschaftete Sachmittel

28.876

1.3.

Sondermittel

87.635

11.581

1.4.

Sachmittel aus Studienbeiträgen

262.473

49.000

1.5.

DFG-Programmpauschale

18.207

17.180

Hilfskraftmittel 1.1.

laufende Mittel

185.017

185.017

1.2.

Sondermittel des Wissenschaftsministeriums

100.678

100.678

1.3.

Hilfskraftmittel aus Studienbeiträgen

456.487

443.832

1.4.

Sonstige Mittel

22.995

16.196

58

Statistik Fächerstatistik (Ausgaben für Literatur, ohne Einband und Tauschkauf in Euro) Fach

Zentrale Bibliotheken

Teilbibliotheken

Gesamt

in %

1

Allgemeines

330.289

6.016

336.305

2

Philosophie

217.423

6.1789

223.612

5,58 3,71

3

Psychologie

65.595

28.182

93.777

1,56

4

Theologie

48.740

81.302

130.042

2,16

5

Soziologie

24.817

30.398

55.215

0,92

6

Politik

7

Wirtschaft

43.371

24.385

67.756

1,12

268.808

98.590

367.398

6,10

8

Recht

176.825

422.096

598.921

9,94

9

Erziehung

491.985

39.685

531.670

8,83

11

Naturwissenschaften, allg.

55.828

0

55.828

0,93

12

Mathematik

25.976

91.903

117.879

1,96 2,30

13

Informatik

106.181

31.507

137.688

14

Physik, Astronomie

124.143

99.501

223.644

3,71

15

Chemie

361.398

59.740

421.138

6,99

16

Geowissenschaften

29.157

47.611

76.768

1,27

17

Biologie

157.536

50.408

207.944

3,45

18

Medizin

844.875

441.963

1.286.838

21,37

19

Technik

61.433

50.527

111.960

1,86

20

Maschinenbau, Werkstoffwiss.

134.211

61.598

195.809

3,25

21

Elektrotechnik

103.729

28.054

131.783

2,19

26

Umweltschutz

15.571

1.520

17.091

0,28

28

Kunst

40.529

11.667

52.196

0,87

29

Musik

9.717

27.515

37.232

0,62

30

Sport

3.015

10.431

13.446

0,22

31

Allg. Sprach- u. Literaturwiss.

49.279

3.125

52.404

0,87

32

Anglistik, Amerikanistik

23.398

35.215

58.6013

0,97

33

Germanistik

33.230

39.075

72.305

1,20

34

Romanistik

15.756

38.574

54.330

0,90

35

Klass. Philologie

18.105

22.070

40.175

0,67

59

Statistik Fächerstatistik (Ausgaben für Literatur, ohne Einband und Tauschkauf in Euro) Fach

Zentrale Bibliotheken

Teilbibliotheken

Gesamt

in %

36

Slavistik

2.896

0

2.896

0,05

37

Sonst. Sprachen

1.833

41.768

43.601

0,72

39

Geschichte, Archäologie

84.686

85.893

170.579

2,84

41

Geographie

15.253

20.544

35.797

0,59

60

Statistik Ausgaben für Bestandsvermehrung nach Organisationseinheit (in Euro)

Bereich

HB

Erwerbung

davon Zeitschriften

davon Monographien

Sonstiges

Buchbinder

Erwerbung + Buchbinder

3.546.780

1.985.532

864.124

697.124

146.481

3.673.776

TNZB

255.443

87.266

165.267

2.910

1.931

257.374

WSZB

154.116

55.362

71.021

27.833

2.621

156.737

29.249

6.241

22.963

45

2.282

31.531

3.985.588

2.134.401

1.123.375

727.912

153.315

4.119.415

EZB Zentrale Bibliotheken gesamt TB 1

94.062

19.578

65.152

9.332

4.866

98.928

TB 2

422.096

94.258

279.592

48.246

10.092

432.188

TB 3

441.963

362.625

68.176

11.162

24.028

465.991

TB 4

44.221

28.373

15.340

513

4.338

48.559

TB 5

47.410

23.698

23.504

208

2.343

49.753

TB 6

129.372

34.114

93.769

1.489

11.024

140.396

TB 7

168.786

29.942

133.342

5.502

10.427

179.033

TB 8

91.903

76.944

14.727

232

0

91.903

TB 9

99.501

81.632

17.752

117

2.255

101.756

TB 10

50.408

6.840

42.427

163

5.197

55.605

TB 11

59.740

36.790

21.649

1.301

2.536

62.276

TB 12

68.155

39.832

26.921

1.402

6.203

74.358

TB 13

105.963

49.386

41.742

14.385

7.731

113.694

TB 14

173.206

93.109

74.487

5.610

1.894

175.100

TB 15

29.835

8.454

20.827

554

408

30.243

ISS-Bibl.

11.294

5.656

5.597

41

2.513

13.807

Zentrale Bibliotheken und Teilbibliotheken gesamt

6.022.640

3.125.632

2.068.379

828.619

248.990

6.252.142

61

Statistik Bestandsvermehrung nach Organisationseinheiten (physische Einheiten)

Bereich

HB

Monographien / Fortsetzungen / Serien / Zeitschriften

Bände

Kauf

Pflicht / Geschenk / Tausch

29.337

6.336

35.673

Sonstige Medien

8.940

Laufende Zeitschriftenabonnements Gesamt

davon Kauf

5.032

3.095

TNZB

3.203

2.149

5.352

8

157

65

WSZB

2.925

1.500

4.425

3

340

178

EZB

1.076

12.318

48.859

0

5.625

3.412

36.541

12.318

48.859

8.951

5.625

3.412

1.896

444

2.340

706

266

198

TB 2

5.918

599

6.517

101

587

492

TB 3

1.386

816

2.202

8

702

413

Zentrale Bibliotheken gesamt TB 1

TB 4

613

85

698

13

119

109

TB 5

983

225

1.208

0

248

176

TB 6

2.132

634

2.766

15

436

355

TB 7

4.836

1.421

5.777

186

501

427

TB 8

519

183

702

7

116

88

TB 9

577

263

840

2

108

57

TB 10

127

53

151

0

72

52

TB 11

216

21

237

60

40

24

TB 12

857

868

1.725

81

342

139

TB 13

1.210

657

1.867

15

677

447

TB 14

1.119

553

1.672

135

439

267

TB 15

996

53

1.049

0

134

129

ISS

259

62

321

2

33

26

60.185

19.255

78.931

10.282

10.445

6.811

Zentrale Bibliotheken und Teilbibliotheken gesamt

62

Statistik Aussonderungen nach Organisationseinheiten (in Bänden)

Bereich

2010

2009

HB

2.685

2.854

TNZB

1.043

2.540

WSZB

1.104

2.755

EZB Teilbibliotheken 1 - 15 (gesamt)

63

2.467

3.968

23.951

28.727

Statistik Medienbestand der Teilbibliotheken (in Bänden)

Bereich

Fach / Fächer

TB 1

Theologie

TB 2 TB 3 TB 4

Philosophie, Pädagogik, Psychologie

73.889

73.196

TB 5

Politologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft

79.796

79.461

TB 6

Geschichte, Alte Sprachen, Kunst

292.758

290.059

TB 7

Neuere Sprachen, Theater- und Medienwissenschaften

497.934

493.197

TB 8

Mathematik

51.944

51.305

TB 9

Physik, Astronomie

69.529

68.855

TB 10

Biologie

22.789

32.001

TB 11

Chemie

36.075

35.838

TB 12

Geowissenschaften

115.463

113.738

TB 13

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

257.490

259.337

TB 14

Ingenieurwissenschaften

121.453

122.731

Erziehungswissenschaften

53.261

54.791

Bibliothek des ISS

14.034

13.847

2.344.224

2.336.865

TB 15

2010

2009

171.846

169.656

Rechtswissenschaft

262.791

257.056

Medizin

222.812

221.797

Teilbibliotheken insgesamt

64

Statistik Bestand der Universitätsbibliothek 2010 (gemäß DBS-Kategorien)

HB 1

207.780

251.550

davon Dissertationen

Zentrale Bibliotheken

Teilbibliotheken

124.458

3.065.284

2.344.224

781.025

75.079

36.299

in 1

892.403

in 1

davon Lehrbücher

18.654

18.196

14.203

In 1

51.053

in 1

davon Inkunabeln

2.136

0

0

0

2.136

0

639

0

0

0

639

0

Sonstige Druckwerke

33.409

0

0

0

33.409

in 1

9.826

k.A.

k.A.

k.A.

9.826

in 1

23.163

0

0

0

23.163

in 1

Sonstige nichtelektronische Medien

304.203

18.955

k.A.

k.A.

323.158

in 1

davon Mikromaterialien

221.694

18.955

k.A.

k.A.

240.649

in 1

22.774

0

0

0

22.774

0

davon Handschriften

2.369

0

0

0

2.369

0

davon Autographen

20.288

0

0

0

20.288

0

92

0

0

0

92

0

498.357

802

k.A.

40

499.199

0

davon Einblattmaterialien

4

EZB

2.481.496

davon Karten

3

WSZB

Bücher, Zeitschriften, Zeitungen

davon Rara 2

TNZB

Handschriften und Autographen

5

Nachlässe

6

Digitale Bestände

7

Zeitschriften und Zeitungen (gedruckt)

8

Zeitschriften und Zeitungen (elektronisch)

davon Datenbanken

623

1

4

0

628

0

5.032

157

340

96

5.625

4.820

48.801

65