Schwetzingen KW36 2019 jr

36 Wochenzeitung für Schwetzingen Mittwoch, 04. September 2019 Schwetzinger Woche POLITIK · KULTUR · SPORT · WIRTSCHAFT · SOZIALES GEBURTSTAGS-WOCHENE...

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Schwetzinger Woche P O L I T I K · K U LT U R · S P O R T · W I R T S C H A F T · S OZ I A L E S

Wochenzeitung für Schwetzingen

Mittwoch, 04. September 2019

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Sprechstunde von OB Dr. Pöltl (red). Am Mo., 23.09., wird OB Dr. René Pöltl seine nächste Bürgersprechstunde abhalten. Sie findet in der Zeit ab 17 Uhr im Rathaus statt. Hierzu sind noch Anmeldungen möglich. Die nächste Sprechstunde findet dann am Mo., 14.10., ab 17 Uhr, statt. Für diesen Termin sind ebenfalls bereits Anmeldungen möglich. Interessierte Bürger/-innen können sich zwecks Terminvereinbarung an Sarah Erles, Tel. 87-201, wenden.

Im Freilichtmuseum der Automobilgeschichte: Concours d‘Elegance begeistert PS-Liebhaber

2 | Lesermeinung

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Leserbrief zum Thema „Kiesabbau im Entenpfuhl“

Kiesabbau im Entenpfuhl vs. Trinkwasser- und Klimaschutz Über die Berichterstattung in der Schwetzinger Woche in den vergangenen Wochen sowie anderen Medien bin ich auf die Kiesabbaupläne im Waldgebiet Entenpfuhl bei Ketsch aufmerksam geworden. Mich beunruhigen diese Pläne sehr, auch mit Blick auf die Zukunft meiner Kinder! Ich mache mir Sorgen um den Verlust von Tierund Pflanzenarten sowie den Verlust von Wald als Naherholungsgebiet und zur Klimaregulierung. Vor allem aber habe ich Angst davor, welche Auswirkungen die Pläne auf unsere mittelbis langfristige Trinkwasserversorgung haben könnten.

al-Media-Kanäle verschiedenen Klimaforschern und Politikern und recherchiere selbst nach Daten, Statistiken und Trends. Bei Extremwetterereignissen nutze ich diverse Wetter-Apps, um Berichterstattungen zu überprüfen. Ich überprüfe auch, welchen Wahrheitsgehalt die Beispiele und Statistiken haben, die die Klimawandelleugner anführen, um gegebenenfalls auch meine eigene Sicht zu korrigieren. Leider muss ich nach intensiver Recherche sagen (fast täglich), dass sich der Klimawandel für mich als ein sehr reales und potenziell für uns alle existenzbedrohendes Risiko darstellt.

Am 10. November 2018 hatte ich den Entschluss gefasst, mich stärker politisch zu engagieren, weil ich eine zunehmende Bedrohung der Zukunft meiner Kinder wahrgenommen hatte. Auslöser war damals der wachsende Populismus und Nationalismus innerhalb und außerhalb Europas, welche für mich in klarem Widerspruch zu meinen christlichen Werten stehen. Als naturwissenschaftlich interessierter und naturverbundener Mensch ist dann aber sehr schnell ein anderes Thema in meinen Fokus gerückt: der Klimawandel. Dieser „Fokuswechsel“ hatte sich vor allem dadurch ergeben, dass viele Populisten auch den Klimawandel leugnen.

Mir ist in den letzten Wochen und Monaten aber leider auch klar geworden, dass für viele Menschen der Klimawandel noch sehr weit weg erscheint, sowohl zeitlich als auch räumlich. Das war bis vor ca. 9 Monaten bei mir genauso! Wenn man sich nicht aktiv mit dem Thema auseinandersetzt, nimmt man den Klimawandel als ein abstraktes bzw. aus politischen Interessen heraufgespieltes Problem wahr. Außerdem bekommt man das Gefühl, irgendwelche ökologischen Besserwisser wollen einem das Leben und den Wohlstand über die Androhung von Verboten und Steuern madig machen. Und dann gibt es da noch die „Klimagören“ von Fridays For Future, inspiriert von Greta Thunberg, die freitags die Schule schwänzen. Ich weiß daher, dass ich mit meiner eigenen Meinung niemanden überzeugen kann. Ich möchte aber jeden, insbesondere jeden, der Kinder und Enkelkinder bzw. Freunde und Verwandte mit Kindern und Enkelkindern hat, dazu ermuntern, selbst zu recherchieren, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Nicht wenige Menschen beteiligen sich an der Klimawandeldiskussion nur auf der Basis von „Hörensagen“ oder gelesenen Schlagzeilen und wiederholen dabei unreflektiert die Argumente, die sie irgendwo aufgeschnappt haben. Ich war schon immer ein sehr datenund faktenorientierter Mensch. Daher versuche ich nun seit ca. 9 Monaten, mir umfangreich ein eigenes, faktenbasiertes Bild zu machen. Ich schaue mir dabei sowohl auffällige, lokale Einzelereignisse wie Hitzewellen, Waldbrände, Eisschmelzen, Stürme und Überflutungen als auch Statistiken, Trends und wissenschaftliche Abhandlungen an (z.B. die Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change der UN oder auch Zeitschriften wie Nature Climate Change). Ich folge über Soci-

Ich bin bei meinen Recherchen z.B. über den Zyklon Idai gestolpert, der im März große Teile von Mosambik zerstört und überflutet hat. Im Juni gab es u.a. die Hitzewelle mit über 50 Grad in Nordindien sowie akute Wasserknappheit in Chennai, Indien. Im Juli gab es dann mit über 30 Grad „Badewetter“ in Alaska, wo aktuell auch viele Lachse sterben, was u.a. mit den

hohen Wassertemperaturen zu tun haben soll. Ende Juli gab es die Hitzewelle in Frankreich und Deutschland, die uns mal wieder neue Hitzerekorde einbrachte, und anschließend in Grönland riesige Mengen Eis schmelzen ließ. Seit Juli gibt es zahlreiche große Waldbrände in der arktischen Region sowohl in Sibirien, als auch auf Grönland und in Alaska. Zuletzt nun wurden in den Medien die dramatischen Waldbrände riesigen Ausmaßes im Amazonasgebiet bekannt. Die Satellitenbilder und Statistiken von NASA, ESA, NOAA, NSIDC, PIK, AWI, GEOMAR, WMO, IPCC, UFZ etc. machen einen leider auch nicht entspannter, was das Thema Klimawandel angeht. Die Eismassen und Gletscher nehmen kontinuierlich ab, wodurch es weniger weiße Fläche gibt, die Licht zurückreflektiert (Albedo-Effekt). Der Meeresspiegel steigt (laut NASA aktuell 3,3 mm pro Jahr, laut NSIDC 6 m, wenn das Grönlandeis schmölze, und 60 m, wenn die Antarktis eisfrei würde), Temperaturrekorde fallen am laufenden Band, als wäre unser Klima wie ein Sportler „gedopt“ (dieses Jahr z.B. mit 42,6 °C in Lingen in Deutschland und 45,9°C in Gallarguesle-Montueux, Frankreich), Permafrostböden schmelzen und die Konzentrationen der Treibhausgase CO2 und Methan nehmen zu. Nun kann man sich fragen, was das alles mit Schwetzingen und vor allem dem Entenpfuhl zu tun hat. Indien, Grönland, Alaska, Sibirien, Brasilien, etc. sind weit weg und warmes, sonniges Badewetter im Sommer ist doch etwas Tolles. Auch hier musste ich mich selbst informieren, was Begriffe wie Jetstream, RossbyWellen und Omega-Wetterlagen bedeuten und was die z.B. mit den Temperaturen in der Arktis zu tun haben, die sich schneller erwärmt als viele andere Regionen der Erde. Wenn man sich aber die Mühe macht, stellt man (leider) sehr schnell fest, dass die Arktis doch sehr viel näher ist als man denkt! In meinem eigenen Garten sehen die Bäume im zweiten Jahr in Folge sehr trocken und „traurig“ aus! Ich hatte in den

Hinweis in eigener Sache

Die in der Schwetzinger WOCHE veröffentlichten namentlich gezeichneten Leserbriefe spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Herausgebers wider. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Leserbriefe gegebenenfalls zu kürzen.

vergangenen Wochen bereits häufiger darüber gelesen, wie sehr der Wald an vielen Orten unter der Trockenheit und den dadurch sich stark vermehrenden Borkenkäfer leidet. Am vergangenen Wochenende war ich dann mit Freunden im Taunus und musste mit eigenen Augen sehen, was gerade mit unserem Wald geschieht. Dort waren an sehr vielen Stellen die Fichten abgestorben und braun und in der lokalen Zeitung gab es einen Artikel darüber, dass das Waldsterben im Taunus einen riesigen finanziellen Schaden verursacht und einige Waldbesitzer in ihrer Existenz bedroht. Leider decken sich die Nachrichten über das Waldsterben mit dem Bild des Dürremonitors des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung: In BadenWürttemberg sieht die Dürre in der Bodenschicht bis 1,8 m Tiefe noch relativ gut aus. Wenn man sich aber viele andere Teile von Deutschland anschaut, zeigt die Karte ein dunkles Rot (d.h. „außergewöhnliche Dürre“). Wie schon gesagt, ich habe in den letzten Monaten realisieren müssen, dass es schwer bis unmöglich ist, Menschen „von außen“ zu überzeugen, da sich das immer wie Bevormundung anfühlt. Ich wünsche mir aber, dass mehr Menschen mit offenen Augen durch die Natur gehen bzw. beim Fahren über die Autobahn in die Natur schauen und z.B. mal auf braune, tote Bäume achten. Der eigene, häufig mit Trinkwasser regelmäßig bewässerte Garten ist da leider kein Maßstab und kann einem eine vermeintlich heile Welt vortäuschen. Wenn man nun realisiert, dass global die Temperaturen steigen und Extremwettersituationen zunehmen und man außerdem wahrnimmt, dass vielerorts der Wald unter der anhaltenden Trocken-

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36 heit leidet und stirbt, und dann noch - wie in diesem Sommer - liest, dass in einigen Orten Deutschlands wie z.B. in Löhne und Bad Oeynhausen während der Hitzewellen Wasserknappheit entstand, fängt man an, sich ernsthaft Sorgen um die Erhaltung des Waldes und die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung zu machen, auch wenn aktuell das Trinkwasser noch unbegrenzt aus dem Wasserhahn zu sprudeln scheint.

nen wie z.B. in Vogt im Kreis Ravensburg zeigen mir, dass meine Sorge um unser Trinkwasser nicht unbegründet zu sein scheint. Als Hobbyornithologe und Fledermausfreund, der an EU-geförderten Artenkartierungsmaßnahmen beteiligt war, sorge ich mich vor dem Hintergrund des weltweiten Artensterbens natürlich auch um den Verlust von wichtigem Lebensraum für unsere Tier- und Pflanzenwelt. Ich werde die nächsten Monate daher nutzen, um die Tier- und Pflanzenarten (insbesondere Vogel- und Fledermausarten) zu kartieren und zu dokumentieren (z.B. auch über Naturgucker.de), damit mir und anderen klarer wird, welchen Lebensraum wir hier potenziell zerstören. Vielleicht möchte ja jemand mitmachen!

Laut Entfernungsmessung per Google Maps ist der Entenpfuhl gerade mal 1 - 1,5 km Luftlinie von unserem Wasserwerk entfernt. Laut meinen Informationen soll der Kies bis in eine Tiefe von 35 Metern abgebaut werden. Ich selbst bin kein Geologe und stoße hier mit meinen Recherchemöglichkeiten auch an Grenzen. Aber Diskussio-

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Aus dem Inhalt Klimanotstand ausgerufen

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Reinigungs- und Wartungsarbeiten

Im Freilicht-Automobilmuseum

Nächtliche Vollsperrung des B 535-Tunnels (pm/red). Im Tunnel der Ortsumgehung Schwetzingen (B 535) finden in der Kalenderwoche 37 turnusgemäße Reinigungs- und Wartungsarbeiten statt, die eine nächtliche Vollsperrung erforderlich machen. Das teilte das Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. Die Vollsperrung findet jeweils nachts in den Stunden zwischen 20 und 5 Uhr morgens statt. Die Termine sind für Mo., 09.09., in Fahrtrichtung Heidelberg (Süd-

röhre) und Do., 12.09., in Fahrtrichtung Mannheim (Nordröhre) sowie Di., 10., und Mi., 11.09., in beiden Fahrtrichtungen festgelegt. Die Umleitungen erfolgen jeweils über die Landesstraße (L) 630 Ortsdurchfahrt Schwetzingen oder Kreisstraße (K) 4147 Ortsdurchfahrt Plankstadt und sind ausgeschildert. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden um Verständnis für diese Maßnahme gebeten.

Wochenlange Dürre, trockene, heiße Sommer und Schädlinge wie der Borkenkäfer - die Bäume im Schlossgarten leiden ebenso unter der Hitze wie die im Wald. Deshalb wurde jetzt der Klimanotstand ausgerufen.

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Freunde von Blech, Chrom und Pferdestärken waren am Wochenende in Schwetzingen goldrichtig. Vergangenheit und Zukunft der Autogeschichte wurden auf dem Schlossplatz und im Schlosspark lebendig. Shopping international

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In Schwetzingen daheim, in der Welt zuhause: Mit lyksjø und Genuss x Zeit feierten und feiern aktuell zwei besondere Geschäfte mit internationalem Flair ihren ersten Geburtstag in Schwetzingen. Ballettkunst

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Wieder kein Glück für den SV 98. Im Landesligaduell gegen den DJK/FC Ziegelhausen/ Peterstal trafen die Schwetzinger Kicker zwar viermal, dennoch stand am Ende ein Unentschieden auf der Anzeigetafel.

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Bürgerbüro geöffnet (mw/red). Am Sa., 07.09. ist das Bürgerbüro der Stadt, Ordnungs-

amt, Zeyherstraße 1, in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr geöffnet.

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4  |  Umwelt und Natur

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Schwetzinger Schlossgarten leidet unter Klimaerwärmung

Klimanotstand: Neue Antworten müssen gefunden werden

Besonderer Augenmerk muss zukünftig auf den Englischen Garten gelegt werden, wie Michael Hörrmann (l.) und Prof. Dr. Hartmut Troll informierten.

(dom). Die negativen Folgen der Erderwärmung machen auch vor einem der prägenden Gartendenkmäler in Europa nicht Halt. „Wie unter einem Brennglas kann man hier die Probleme beobachten“, sagte Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg bei einem Vor-OrtTermin im Schwetzinger Schlossgarten vergangenen Mittwoch. Begleitet wurde er von Prof. Dr. Hartmut Troll, Referent für historische Gärten bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg, der auf die Schäden im Schlossgarten und die Herausforderungen für die Zukunft näher einging. Es herrscht also Klimanotstand im Schlossgarten. „Wir nutzen diesen Begriff nicht leichtfertig, sondern sehr bewusst. Wir stehen an der Grenze, wo wir ent-

scheiden müssen und es in der Hand haben, ob wir das Gartendenkmal erhalten oder es nachhaltig zerstören und dann für alle Zukunft“, so Hörrmann. Zahlen sprechen für sich

Die Zahlen, die Prof. Dr. Troll nannte, ließen das Ausmaß der Probleme deutlich werden: Von 300 Altbuchen sind bereits 50 Prozent geschädigt. „Die Bäume sterben ab“, machte Troll klar. Keiner der Bäume im Schlossgarten stehe im Grundwasser, sodass sie auf Regen und Bewässerung angewiesen sind. Die Frage für die Verantwortlichen sei: „Was kommt danach?“ Man müsse nun neue Bäume großziehen, unter dem Aspekt des Klimawandels, verbunden mit großen Hitze- und Dürreperioden. Die Bäume würden und müssen alle auf Klimatauglichkeit geprüft werden. Die Trockenheitstresstoleranz, wie es im Fachjargon heißt, sei nun ent-

scheidend. Bestimmte Baumarten wie etwa Rosskastanien oder Stileichen seien zukünftig nicht mehr geeignet. Man müsse vielleicht auch Bäume aus Ländern wie Italien oder Spanien verwenden, in denen jetzt schon die klimatischen Bedingungen herrschen, die uns zukünftig drohen. Die Anstrengungen, die die Verantwortlichen unternehmen müssten, um den Schlossgarten auch für die Zukunft zu bewahren, seien groß. „Wir versuchen an die Grenzen zu gehen, was technisch und finanziell machbar ist“, so Hörrmann. Denkmalschutz

Er machte zugleich aber auch deutlich, dass es eine gesellschaftliche Frage sei und man verantwortungsvoll mit den vorhandenen Ressourcen umgehen müsse. Es gelte bei allen Maßnahmen auch den gestalterischen Anspruch des Gartens zu beachten. „Wir müssen mehr über die Intentionen von Sckell (Friedrich Ludwig von Sckell, 17501823, legte ab 1777 einen englischen Landschaftsgarten um den Barockgarten an) und Pigage (Nicolas de Pigage, 17231796, gestaltete den Schlossgarten) erfahren, dass wir sachgerecht planen können“, sagte Hörrmann. Die Verantwortlichen müssen entscheiden, welcher Baum ist denkmaltypisch und welcher ist grüne Füllmenge. Außerdem müssen Gefährdungen durch herabfallende Äste berücksichtigt werden, die die Bäume als Stressreaktion auf die Hitze abwerfen. Besonders im Fokus stehen zukünftig die

Manche Bäume im Schlossgarten befinden sich in einem schlechten Zustand. Fotos: dom

Buchen und Stieleichen im Englischen Garten. „Unsere Ersatzschaffungsmaßnahmen waren in der Vergangenheit weniger erfolgreich wegen des Klimawandels“, so Prof. Dr. Hartmut Troll. Mehr Mittel notwendig

„Wir haben fast Laborbedingungen im Schlossgarten, was die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte werden“, meint Hörrmann. „Unsere Aufgabe ist jetzt, die richtigen Antworten zu finden, mit genügend Pflegemitteln und genügend Personal.“ Das kostet natürlich auch Geld. „Wir brauchen 100.000 Euro mehr im Jahr, um diese Forschungs- und zusätzlichen Pflegeaufgaben durchzuführen“, sagte Hörrmann. Er zeigte sich zuversichtlich dafür Unterstützung und Fördermittel zu bekommen, unter anderem von der Landesstiftung Baden-Württemberg, mit der noch Gespräche geführt werden:

Sonderprogramm für Klimafolgenanpassung im Schlossgarten gefordert

Grünen-Abgeordnete informieren sich über Baumzustand nach den Hitzesommern

Prof. Hartmut Troll informierte die Grünen-Landtagsabgeordnete Kern und Saebel über den Baumzustand nach den Hitzesommern. Foto: pr

(pm/red). Auch der GrünenLandtagsabgeordnete Manfred Kern und seine Ettlinger Kollegin Barbara Saebel hatten sich bereits Mitte des Monats über den Baumzustand nach den Hitzesommern im Schlossgarten informiert. Saebel hatte in ihrer Eigenschaft als Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion für Kulturliegenschaften über eine kleine Anfrage an die Landesregierung erfahren, dass insbesondere dieser historische Garten unter dem Klimawandel zu leiden hat.

Auch ihnen stand der Experte für historische Gartenanlagen der Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Prof. Hartmut Troll, mit Informationen bereit und erklärte zunächst: „Hier im Rheintal spüren wir den Peak des Klimawandels in Baden-Württemberg, hier werden sich die Folgen als Erstes und am ausgeprägtesten zeigen. Das ist für einen der kulturhistorisch wertvollsten Gärten Europas eine verheerende Nachricht.“ Troll, ausgewie-

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36 sener Experte für den Schöpfer der landschaftlichen Partien des Schlossgartens, Friedrich Ludwig von Sckell, bereitete die Besucher mittels Baumkartierungen und Schadensklassen auf den Spaziergang vor, das ganze Ausmaß zeigte sich der Besuchergruppe spätestens hinter dem spätbarocken Lustgarten, am deutlichsten in dem im Stil des englischen Landschaftsgartens konzipierten Teil, an den Bäumen: Braune Blätter oder schon kahle Äste direkt neben leuchtend grünen Bäumen machen den Unterschied zwischen geschädigten und nicht so hitzeanfälligen Baumarten deutlich sichtbar. Forschung zum Klimawandel

Schon jetzt sei klar: Die Dynamik im Garten zeigt sich drastischer, als man mit den üblichen Maßnahmen des Wald-

Umwelt und Natur  |  5

umbaus über eine Generation hinweg abfangen kann. Zumal gerade die Einzelbäume wegen ihrer Denkmaleigenschaft nicht einfach durch robustere Arten ersetzt werden können. Saebel hakte bei Troll daher immer wieder nach, wie tief die Wurzeln der einzelnen Baumarten reichen, welche Arten sich als Ersatz eignen. Für die Buche gibt es aber keinen trockenheitsresistenteren Ersatz innerhalb der Art.

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gehe hier um Sckells Erbe, das sich wandelnde Gartenkunstwerk brauche nach 200 Jahren schnelle Hilfe, wenn die Menschen durch den Klimawandel seine Lebensgrundlagen zerstören. Kern und Saebel - beide im Finanzausschuss - sagten zu, sich für eine solche Klimanothilfe in den bis Ende des Jahres lau-

Um den landschaftlichen Teil des Schlossgartens zu retten, brauche es laut Prof. Troll ein Sonderprogramm, um aus den Erkenntnissen der Forschungen mit eigener Gartenpflege Lösungen zu erarbeiten. „In diesem Teil kämpft der Garten ums Überleben“, so Troll. Es

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www.kuechenland-bruehl.de fenden Haushaltsverhandlungen einsetzen zu wollen. „Man hört aus Stuttgart einiges über Notfallpläne für den Forst. Da müsste eine solche Investition von einer Million Euro in zehn Jahren in den wertvollsten Garten Baden-Württembergs möglich sein“, so die beiden Abgeordneten unisono.

Im Gespräch: Sebastian Eick

Dürreperioden haben Bäumen im Wald stark zugesetzt (pm/lra). Hitze und anhaltende Trockenzeit machen nicht nur Mensch und Tier zu schaffen, auch der Wald leidet unter der hitzebedingten Dürre. Auch Sebastian Eick, stellvertretender Leiter des Kreisforstamtes des Rhein-Neckar-Kreises, macht sich Sorgen über den Zustand der Wälder im Rhein-Neckar-Kreis. Die beiden Jahre 2018 und 2019 haben durch ausgeprägte Trockenperioden bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und den menschengemachten Klimawandel zu gespürter Realität für die Menschen im Rhein-NeckarKreis werden lassen. Welche Baumarten leiden in unserem Wald am meisten unter diesen extremen Temperaturen und wie reagieren die Forstbetriebe kurzfristig darauf? Sebastian Eick: Die erwähnten Dürreperioden haben allen Baumarten in unserem Wald stark zugesetzt. Von unseren heimischen Baumarten hat die Fichte durch ausgeprägten Borkenkäferbefall am stärksten unter den ausgedehnten Trockenperioden gelitten. Aber auch bei der Rotbuche und der Kiefer treten in diesem Jahr ungewöhnlich hohe Absterbeerscheinungen auf. Gerade bei der Buche stellen abgestorbene Bäume auch ein Sicherheitsproblem für die Erholung suchende Bevölkerung und die im Wald

arbeitenden Personen dar. Um diese Gefahren zu beseitigen, werden daher aufgrund der Trockenheit stellenweise nennenswerte Fällarbeiten durchgeführt oder Waldsperrungen erforderlich. Planmäßiges Arbeiten im Wald wird durch diese Störungen erheblich erschwert. Der Borkenkäferbefall hat in diesem Jahr enorme Ausmaße erreicht. Wie kommt es zu so einer Massenvermehrung dieses Käfers in unserem Wald? Eick: Der Grundstein für die aktuell beobachtbare Massenvermehrung wurde im Winter 2017/2018 durch mehrere Winterstürme in Mitteleuropa gelegt. Dadurch hatte der Borkenkäfer viel Brutmaterial, welches ihm bis zu seinem Ausschwärmen nicht in genügendem Maße entzogen werden konnte. Dazu kamen dann die beiden extrem trockenen Sommer 2018 und 2019. Durch die Wärme und Trockenheit konnten sich die Käfer äußerst erfolgreich fortpflanzen und die Bäume hatten Wasserstress. Sobald die Fichte nicht mehr auf genügend Wasser im Boden zurückgreifen kann, fehlen ihr die erforderlichen Abwehrkräfte. Der Käfer hat dann leichtes Spiel. Gibt es Prognosen, wie sich unser Wald in den nächsten Jahrzehnten durch den men-

schengemachten Klimawandel verändern wird bzw. wie wollen die Forstbetriebe auf diese zukünftigen Herausforderungen langfristig reagieren? Eick: Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat erst kürzlich aufgrund neuer Rahmenbedingungen der zugrunde gelegten Modelle neue Baumarteneignungskarten veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Eignung unserer Standorte für die vier wichtigsten Baumarten, nämlich Buche, Fichte, Kiefer und Eiche, bis ins Jahr 2100 weiter abnehmen wird. Die bereits angesprochenen Absterbeprozesse bestätigen diese Prognosen. Besonders betroffen von dem Rückgang wird die Fichte sein aber auch die Buche wird zukünftig nur noch auf knapp 40 Prozent der Waldfläche geeignete Standorte finden. Viele Forstbetriebe werden daher den bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktizierten Waldumbau hin zu Mischbeständen auch weiterhin vorantreiben, da diese weniger unter den Klimaextremen leiden. Parallel dazu laufen intensive Forschungsprojekte zu der Frage, welche Baumarten zukünftig eine größere Rolle in unserem Wald spielen können. Gerade für die Rheinebene drängt sich diese Frage auf. Diese Anbauversuche benötigen jedoch Zeit.

Sebastian Eick.

Foto: lra rnk

In Russland und im Regenwald brennen aktuell riesige Waldflächen. Wie beurteilen Sie als Forstexperte die Waldbrandgefahr für unsere Wälder in dieser klimatischen Situation? Eick: Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat BadenWürttemberg eine eher geringe Waldbrandgefahr. Der überwiegende Teil unserer Waldbrände wird durch fahrlässiges Verhalten verursacht. Aus diesem Grund gilt in unseren Wäldern auch in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober ein Rauchverbot. Durch umsichtiges Verhalten mit Feuer im Wald bzw. der freien Landschaft kann das Risiko einer ungewollten InBrand-Setzung bei uns auf ein Minimum reduziert werden. Nur durch Verantwortungsbewusstsein eines jeden Bürgers kann dazu beigetragen werden, dass unser heimischer Wald den Trockenstress bestmöglich übersteht.

6  |  Neues aus Schwetzingen

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

4. ECOmobil-Gala

„Wir sind Pioniere der neuen Mobilität“ (dom). Zur Eröffnung der 4. ECOmobil-Gala kam am Samstagmorgen Politprominenz aus Stuttgart auf den Schwetzinger Schlossplatz. Der Baden-Württembergische Verkehrsminister und Schirmherr der Veranstaltung Winfried Hermann sprach zusammen mit Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und ECOmobilGala-Veranstalter Wolfgang Gauf einige Worte vor interessierten Besuchern, bevor es zu einem Rundgang mit Besichtigung der Stände ging. Winfried Hermann lobte die Vorreiterrolle von Baden-Württemberg bei der Förderung neuer Mobilitätskonzepten. „Wir sind Pioniere der neuen Mobilität, fand der Minister. Das Auto sei dabei zwar ein Element, Hermann verwies aber auch auf Roller, Busse, Pedelecs die zum wachsenden Spektrum der Fortbewegungsmöglichkeiten gehörten. Wenn es um die E-Mobilität geht, dann seien Anbieter aus dem Ausland momentan weiter, so Hermann weiter. Auch brauche es in diesem Bereich noch preisgünstige Angebote.

mann. Jedenfalls für Strecken bis fünf Kilometer. Dafür erntete er zustimmenden Applaus vom Publikum. Vielfalt gefordert

„Wir brauchen eine Vielfalt“, meint auch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl zur Zukunft der Mobilität. Und wenn das gut gemacht werde, dann werde es auch angenommen. Als positives Beispiel nannte Pöltl die VRNnextbike-Stationen mit ihren Leihrädern, die in Schwetzingen sehr gut angenommen würden. Patrick Cisowski, Klimaschutzbeauftragter der Stadt führte zu den einzelnen Ständen, die auf beiden Seiten des Schlossplatzes aufgebaut waren. Präsentiert wurden dort vor allem E-, Hybrid- und Wasserstoff-Automobile, E-Bikes und E-Roller. Der Minister kam an jedem Stand mit dem Verantwortlichen ins Gespräch und ließ sich deren Konzepte erläutern. Beim Stand der Stadt Schwetzingen gefiel ihm anscheinend der DienstRoller des Oberbürgermeisters besonders und er nahm die Einladung gerne an, darauf Probe zu sitzen. Der Stand vom eCar-

Zur Zukunft der Mobilität gehört auch das Fahrrad. Kazem Tariwerdian von Tari Bikes erläuterte Minister Winfried Hermann, Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und Patrick Cisowski (v.l.) seine Produktpalette.

sharing sprach vor allem Menschen an, die die Alltagstauglichkeit eines E-Autos vor dem Kauf ausgiebig ausprobieren möchten. Intelligente Ladelösungen zeigte das Rheinhessische Energieunternehmen EWR. Der gemeinnützige Verein Electrify BW stellte für Winfried Hermann ein gutes Beispiel dafür da, dass engagierte Menschen etwas bewegen können. Der Verein hat sich die Förderung der Elektromobilität und neuer Verkehrskonzepte verschrieben. Auch ver-

schiedene Autohändler aus der Regio waren vor Ort. Die meisten präsentierten Modelle, die eher für den großen Geldbeutel geeignet sind, wie der Jaguar I-Pace für über 100.000 Euro. Ganz so teuer sind die Leihräder der VRNnextbike-Stationen nicht, die der Verkehrsverbund an seinem Stand vorstellte. „Die Mischung macht es aus“, hatte Oberbürgermeister Pöltl in seiner Rede betont. Wie diese Mischung aussehen kann, dafür bot die 4. ECOmobil-Gala schon mal einen interessanten Einblick.

Rolle der Kommunen

Der Minister betonte die wichtige Rolle der Kommunen, ohne die es nicht gehe. Die Infrastruktur für die E-Mobilität müsse ausgebaut werden. Zwar gebe es zurzeit hohe Wachstumsraten in diesem Bereich, in der Summe sei es aber noch zu wenig. Wenn man von moderner Mobilität spreche, dann heiße das erst einmal, „zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren“, so Her-

Zur Eröffnung der ECOmobil-Gala waren viele Besucher auf dem Schlossplatz erschienen.

Fotos: dom

Schwetzingen ganz im Zeichen der Mobilität

Erneut erwiesen sich ECOmobil-Gala und Concours d’Elegance als Publikumsrenner (ter/red). Was ist wohl der größte Fehler, den man in Sachen „ASC-Classic-Gala – Internationale Concours d’Elegance Automobile“ begehen könnte? Der besteht mit 99,9-prozentiger Sicherheit darin, dieser wunderbaren Ausstellung historischer Fahrzeuge keinen Besuch abzustatten. Denn dann verpasst man eine wunderbare Reise zurück in so

nahezu alle Jahrzehnte der Automobilgeschichte in einem Ambiente, wie man es sich für ein Ereignis dieser Art nich besser vorstellen kann. Und das noch dazu nicht zum horrenden Eintrittspreis, den so manches Automuseum nur allzu gerne erhebt, sondern vielmehr zum ganz regulären Eintrittspreis, der sowieso auf den Tisch zu legen ist. Wer also am Wochenende dem schon an sich formi-

dablen Schlossgarten die Aufwartung machte, bekam sozusagen die „Schnauferl“-Parade gänzlich „fer umme“ hinzu. Zeit ist wichtig

Und der zweitgrößte Fehler? Der besteht zu 99,9 Prozent darin, sich einen exakten Zeitrahmen für den Besuch zu setzen. Sich also z.B. zu sagen: „Zwei, drei Stunden reichen sicher aus, um sich alles anzuschau-

en!“ Nein, zwei, drei Stunden reichen ganz und gar nicht aus, um sich alles anzuschauen, was die Classic-Gala offeriert. Nicht einmal im Ansatz! Denn erstens stehen die Oldtimer nicht alle eng und geballt nebeneinander, was ihnen in nahezu allen Fällen auch die Wirkung nehmen würde. Sondern verteilt über das weiträumige Areal des Schlossparks. Dies bedeutet konkret, dass dann, wenn möglichst viele

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Neues aus Schwetzingen  |  7

Ob brandneu in der Elektro-Oberklasse-Variante auf der ECOmobilGala ...

... oder klassich auf dem Concours d‘Elegance - Ein Jaguar macht halt was her.

der rollenden Klassiker unter die Lupe genommen werden sollen, einige Meter Fußweg zu absolvieren sind. Hierfür sollte schon genügend Zeit eingeplant werden, sprich: zumindest ein halber oder noch besser ein ganzer Tag.

geschichte produzierten Preziosen sind drei Euro selbstredend kein Maßstab. Womit gewissermaßen die andere Seite von deren im hellsten Glanz erstrahlenden Medaille zum Vorschein kommt.

Informatives

Nämlich jene, dass Erika Mustermann und Otto Normalverbraucher sich eingestehen müssen, dass sie ohne einen Sechser im Lotto, am besten mit Superzahl, oder eine dicke Erbschaft, am besten sehr dick, mit recht großer Sicherheit niemals selbst eine solche Preziose besitzen werden. Das liegt zum einen an den Preisen, die zum Teil derart hoch sind, dass man sich nur darüber wundern kann, weshalb alle Welt die Investition in „Betongold“, sprich: Immobilien, glorifiziert. Und eher selten davon die Rede ist, welche enorme Wertsteigerungen „Classic Cars“ in den letzten Jahren erfahren haben. Zum anderen ist es natürlich mit dem Erwerb eines solchen rollenden

Untersatzes bei weitem nicht getan. Denn damit der Oldtimer auch wirklich rollt, ist in der Regel weiterer monetärer Aufwand vonnöten. Letzterer hängt in allererster Linie davon ab, in welchem Zustand sich das Fahrzeug bei der Anschaffung befand und in welchem Zustand es sich schlussendlich befinden soll. Unterm Strich kann aber sicher davon ausgegangen werden, dass das Hobby sich in einem *(hier bitte den Namen nahezu jedes x-beliebigen Oldtimers einsetzen)* der Öffentlichkeit zu präsentieren, einerseits ein sehr kostspieliges ist. Andererseits können die Oldtimereigner selbstredend darauf verweisen, dass es auch andere Steckenpferde gibt, die mächtig ins Geld gehen können, wenn man etwas ganz Besonderes sein Eigen nennen möchte.

„Aber man muss doch auch mal etwas essen und trinken!“, könnte nun eingewendet werden. Auch in dieser Hinsicht haben die Organisatoren um Kurator Johannes Hübner blendend vorgesorgt. Denn im Schlossgarten gibt es auch ein kulinarisches Angebot, das sich durchaus schmecken lassen kann. Sehen lassen können sich hingegen ausnahmslos alle Oldtimer, für die ohne jede Ausnahme das gilt, was im 72 Seiten starken, drei Euro teuren, informativen Programm so auf den Punkt gebracht wurde: „Im Concours d’Elegance geht es um Originaltreue!“ Gut, für die im Schlosspark ausgestellten und in Jahrzehnten der Automobil-

Teures Hobby

Wobei teure Briefmarken und Münzen allerdings in Alben stecken, teure Gemälde und Drucke an den Wänden hängen und teure Bücher und Skulpturen in Regalen stehen. So gesehen, handelt es sich hierbei um eine ausgeprägt visuelle Freizeitleidenschaft. Wohingegen ein Automobil-Oldtimer auch noch das ermöglicht, was sein Name verspricht: Man ist, wenn man will, mobil.

möglich ist, alles in aller Ruhe in aller Exaktheit unter die Lupe zu nehmen. Okay, das Betatschen ist mithin ein Sakrileg und alles andere als erwünscht. Und vielleicht sollte man auch nicht, so wie eine Besucherin es tat, dem Eigner eines „Dethleff-Wohnautos“ vom Typ „Tourist“ mitteilen, dass das Innere dieses Caravans „wie Spielzeug“ aussehe. Woraufhin der Eigner darauf hinwies, dass es sich keineswegs um „Spielzeug“ handele. Vielmehr habe er in der Nacht zuvor darin sehr bequem und sehr leise übernachtet. Und überhaupt habe dieser 1954 gebaute Wohnwagen seinerzeit in etwa so viel gekostet wie ein VW-Käfer. Was unterm Strich ein weiterer Beleg dafür war, dass jene, die die „Classic Cars“ präsentieren, gerne für Auskünfte aller Art zur Verfügung stehen und sich auch dann nicht aus der Fassung bringen lassen, wenn ihre Gefährte zum Spielzeug herabgewürdigt werden. Zukunft

Dass es sich bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen ebenfalls um alles andere als Spiel-

Nostalgie

Für viele Automobilliebhaber war die Cabrio-Variante des VW-Käfers ein Jugendtraum, nun konnte man sich an diesem Schmuckstück richtiggehend satt sehen. Fotos: ter

Skurilerweise erklärt sich der Riesenerfolg des Concours d’Elegance womöglich aber exakt dadurch, dass die ausgestellten Automobile eben nicht mobil sind. Sondern von der Anund der Abfahrt und der eventuellen Fahrt zur Prämierung einmal abgesehen, stehen. Also nur in Einzelfällen am Betrachter je nachdem vorbeidonnern, -knattern oder -schnurren. Womit es

Zeitlose Schönheit: Das Ford-ModellTin Lizzie präsentiert von Miss Schwarzwald

8 | Kulturelles

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Wofür interessierte sich denn diese Besucherin? 

zeug handelt, konnte zur gleichen Zeit und einmal mehr bei der „ECOmobil-Gala Schwetzingen“ auf dem Schlossplatz in Erfahrung gebracht werden. Und das nicht nur, aber auch am Stand der städtischen Stabsstelle für Klimaschutz, Energie und

Umwelt. An diesem stand Klimaschutzbeauftragter Patrick Cisowski Rede und Antwort. Und hielt natürlich das Banner der E-Autos hoch. So hoch, dass er ein interessiertes Paar dies wissen ließ: „Wenn Sie einmal mit einem Elektroauto gefahren sind, wollen Sie nie mehr zurück!“ Doch auch in diesem Fall ist festzuhalten, dass die Fahrzeuganschaffung für kleinere Geldbeutel kaum realistisch ist. So belief sich der Komplettpreis des nahebei gezeigten, sage und schreibe 400 PS starken „Jaguar I-Pace HSE“ auf satte 106.235 Euro. Sogar mehr als 400 PS leistet das „Tesla“-Elektroauto, das dann, wenn man bei einem Gewinnspiel Glück hatte, ein Wochenende lang kostenlos gefahren werden durfte. Anschaffungspreis: „Abzüglich Förderung ab 71.000 €“.

Sie interessierte sich dafür, wie es wohl in einem Dethleffs-Wohnauto Tourist“ aussieht?  Fotos: ter

lyksjø – Scandinavian Concept Store

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Bereits ein Jahr skandinavisches Lebensgefühl in Schwetzingen erleben (pm/red). lyksjø – der skandinavische Concept Store – wurde vor knapp einem Jahr, am 14. September 2018 in Schwetzingen eröffnet. Und nun feiert er bereits den ersten Geburtstag! Das Ladenkonzept bedient den immer stärker werdenden Trend nach skandinavischem Design. Die Inhaberin Sabrina Kube, wie auch Creative Director Miriam Hohmann sind absolute Skandinavien-Fans und transportieren das nordische Flair voller Leidenschaft nach Schwetzingen. Bei lyksjø werden die Kunden nicht einfach nur beraten, vielmehr schaffen Kube und Hohmann immer wieder spannende Lebensund Produktwelten, in die diese eintauchen können. Ziel ist es „Das Besondere“ zu bieten, jeder Kunde soll hier entdecken, was im Markt nicht unbedingt zu finden ist. Die hochwertige Produktwelt, mit ausgewogenen und aufeinander abgestimmten Artikeln aus den Bereichen Mode, Wohnen, Spiel- und Genusswaren, wird in Schwetzingen präsentiert. Das entwickelte Format des VIP-Shoppings in kleiner Runde rundet das exklusive Angebot ab.

Preisgekrönt

Nach wenigen Monaten am Markt hat sich lyksjø bereits mehreren Wettbewerben gestellt und auch erste Erfolge verbucht. So hat es lyksjø beim Marketing Preis Rhein-Neckar auf die Shortlist geschafft – unter die letzten 3 in der Kategorie „Sonderpreis Schwetzingen“, unter die letzten 10 beim Female Founders Cup und wurde schließlich in Berlin Anfang Juni als Gewinner mit dem German Brand Award 2019 ausgezeichnet. Eine gute Bilanz, angesichts der kurzen Zeit, von noch nicht einmal einem ganzen Jahr.

Krönung aller Bewerbungen war dabei natürlich die Auszeichnung mit dem begehrten German Brand Award.

ren schwedischen Kanelbulle (Zimtschnecke). Es gibt viele neue Produkten zu entdecken und zu probieren.

Gemeinsam feiern mit neuen Produkten

Impuls-Vorträge

Zum ersten Geburtstag am Geburtstagswochenende haben sich die beiden viel einfallen lassen. Am Samstag ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet, um gemeinsam mit Partnern, Kunden und Interessierten zu feiern – ob bei einem leckeren Glas Sekt oder einer geschmackvollen Tasse Kaffee an der eigens eingerichteten Kaffeebar mit einer lecke-

Am verkaufsoffenen MozartSonntag kann ebenfalls ganz entspannt von 13 bis 18 Uhr in Schwetzingen eingekauft und gestöbert werden. Als Besonderheit gibt es am Sonntag spannende Impuls-Vorträge von ca. 30 Minuten von drei unterschiedlichen Referentinnen. Um 14 Uhr startet Heike Furch von movigo mit dem Thema „Fit und gesund durch den Büroalltag – einfach und schnell“, um 15 Uhr führt Nicole Wagner von der Praxis Nicole Wagner, EmotionWerk in das Thema „Glücklicher leben mit einfachen Tipps“ ein und um 16 Uhr klärt Pamela Heinzmann von der Praxis für Naturheilkunde auf zum Thema „Basische Ernährung – der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden“. Viele Neuerungen

Blickt auf ein bewegtes und erfolgreiches Jahr zurück: Sabrina Kube vor dem lyksjø-Concept Store. Foto: pr

lyksjø überrascht mit vielen Neuerungen ab dem 14. September, wie dem Start der PlusSize-Modekollektion mit Größen bis 54 von drei skandinavischen Labels. Die Marken ZOEY, Zhenzi und Studio berei-

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36 chern das Sortiment ab Mitte September mit einer hohen Qualität zu attraktiven Preisen. Vor allem die modernen Oberteile und raffinierten Hosen sorgen für Hingucker. Sabrina Kube und Miriam Hohmann freuen sich sehr und sind mächtig stolz, so etwas Schönes und Besonderes gefunden zu haben – und damit erneut Kundenwünsche zu erfüllen! Schmuck in minimalistischen Formen

Ende August sind Sabrina Kube und Miriam Hohmann nach Dänemark gereist, um auf der Formland-Messe neue Produkte und Marken zu finden, die zum Laden und ihren Kunden passen – und sind fündig geworden. Neu mit im Gepäck: Dänischer Schmuck aus Holz, geschickt farbig mit Messing oder Edelstahl kombiniert. Das Label der Designerin Helle Just Weiling namens Grundled (sprich: Grundel) überzeugte das Duo vor allem durch die komplette Entwicklung und Fertigung in Dänemark. Das verwendete Holz ist FSC-zertifiziert, und auch Themen wie soziales

Engagement sind der Designerin und Inhaberin wichtig. „Der Schmuck von Helle ist einfach außergewöhnlich, die Kombination aus Holz und anderen Materialien oder Farben zu den tollen geometrischen Formen hat mich sofort überzeugt. Nicht nur, dass die Ketten zweiseitig getragen werden können, auch viele Ohrringe sind so raffiniert gestaltet, dass sie sogar auf drei Arten präsentiert werden können“, schwärmt Hohmann. Der Schmuck von Grundled ist einzigartig. Die Leidenschaft, die in jedem Teil steckt drückt sich durch die einfache Ästhetik und die kraftvolle Schönheit des Holzes aus. Die Schmuckstücke sind ab dem Geburtstags-Wochenende bei lyksjø erhältlich. Produkte für alle Sinne

Mit der schwedischen Marke ADD:WISE wurde ein echtes kleines Juwel entdeckt, das die bisherige Genusswelt um nahrhafte kleine Kristalle erweitert. Gemeint sind Salzkristalle – also hochwertiges Meersalz, das mit bekannten und teilweise auch ungewöhnlichen frischen Kräutern, Gewürzen, Beeren

Kulturelles | 9 und sogar Blüten versetzt und in einer eleganten Flasche mit Mahlwerk zu einer schicken Gewürzmühle verarbeitet sind. Und was salzig ist, kann auch süß – ebenfalls in der praktischen Mühle bietet ADD:WISE köstliche Zuckervarianten an, die ebenfalls mit interessanten Begleitern wie Himbeeren und Schokolade oder Chili und Orangen eine köstliche und spannende Liaison eingehen und den Gaumen ungewöhnlich lecker verwöhnen. So bieten sie die optimale Ergänzung für Desserts, Kuchen oder auch in den Kaffee – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, denn die Produkte animieren dazu, Neues zu probieren. Neben leckeren Marmeladen wurden essbare Blütenstreusel mitgebracht, die sich wunderschön zum Dekorieren und Verfeinern von Desserts, Torten oder Salaten eignen.

stellers wurde speziell auf die durchgängige Produktionskette geachtet. Überzeugt hat voll allem die Sortenreinheit des Kaffees, der Verzicht auf die Zugabe von Zucker und Aromen bei der schonenden Trommelröstung und der nachhaltige Ansatz, wie die Nutzung von komplett recycelbaren Verpackungstüten, die gerade zu komplett kompostierbaren Tüten weiterentwickelt werden. Die beiden Gründer von Café del Rey sind sozial engagiert und banden von Anfang an die Lebenshilfe als Partner mit ein. Ein Konzept und ein Produkt, das hervorragend zu lyksjø passt.

i Infos

lyksjø – Scandinavian Concept Store Heidelberger Straße 2, 68723 Schwetzingen, Tel. 06202/970 59 59 [email protected], www. lyksjoe.de Öffnungszeiten am Geburtstagswochenende Sa., 10 – 18 Uhr und So., 13 – 18 Uhr

Nachhaltiger Premiumkaffee

Eine weitere Ergänzung wird die Aufnahme von nachhaltig produziertem Kaffee sein, der ebenso ab dem 14.09. neu ins Sortiment kommt. Bei der Wahl des richtigen Her-

Erster Geburtstag von Genuss x Zeit

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Ein Jahr Österreich um die Ecke – von Almdudler bis Zirbenzuckerl (red). Am 1. September 2018 hat sich Jasmine Letschnig ihren Traum erfüllt und ihr Feinkostgeschäft eröffnet. Mit der „Genuss x Zeit – Die österreichische Botschaft“ liegt Österreich seitdem direkt ums Eck in Schwetzingen. Bereits 2016 entschied sich die Österreicherin, die nach ihrem

Wirtschaftsstudium in Wien als Unternehmensberaterin Karriere gemacht hat, für den Branchenwechsel. Kurzentschlossen ging sie mit der Familie nach Italien und absolvierte ihr MasterStudium in Food Studies an der University of Gastronomic Sciences in Pollenzo (Piemont). Die Kärntnerin liebt die Kaffeekultur, die logische Folge: eine Profi Barista-Ausbildung in Wien. Getreu dem Motto „Ma(h)lzeit ist die schönste Zeit!“ findet man im österreichischen Feinkostgeschäft von Jasmine Letschnig allerlei was glücklich macht – vom Almdudler bis zum Zirbenzuckerl! Es wurde gefeiert

Feiert Einjähriges mit Genuss x Zeit: Jasmine Letschnig.  Foto: pr

Nun wurde am 31. August in der Carl-Theodor-Straße 29 mit Stammkunden, Interessierten und Partnern der erste Geburtstag der Genuss x Zeit gefeiert. Hier findet man seit einem Jahr eine erlesene Auswahl hochwertiger Spezialitäten aus Österreich, den angrenzenden Alpenländern und der hiesigen Regi-

on. Für Letschnig, als gebürtige Österreicherin, ist die wichtigste Zutat einer jeden guten Mahlzeit – die Zeit. Und das in zweierlei Hinsicht: Denn mit Sorgfalt, Hingabe und Liebe werden die Erzeuger und Produkte ausgewählt und zum anderen braucht es Muße und Entspannung beim Genuss der Speisen und Getränke. Genau dies hat Letschnig schon immer in ihrer Heimat gefunden und im letzten Jahr dann für ihre Kunden und Gäste nach Schwetzingen geholt. Nachhaltigkeit als Credo

„Besonderen Wert lege ich auf nachhaltig produzierte Lebensmittel aus kleinen Manufakturen mit hohem Bioanteil. Viele der Hersteller kenne ich persönlich. Darüber hinaus führe ich exklusive Premium-Produkte von namhaften österreichischen Unternehmen“, so Letschnig über ihr vielfältiges Produktsortiment. „Sämtliche Schmankerln aus der Frischetheke gibt es bei mir auch vor Ort als Brettljause, zum Mitnehmen und als Pick-

nickkorb für die Fahrt ins Grüne, aber natürlich auch auf Platten und als Glaserlbuffet für Ihre Familienfeiern, exklusiven Firmenevents oder Vernissagen.“ Köstliches für jeden Anlass

Das Herzstück des Ladengeschäfts ist die Frischetheke. Hier bietet Letschnig leckere Wurstund Käsespezialitäten an, die für besondere Genussmomente sorgen, sei es zu Hause oder als Jause im Laden: ob g‘schmackige Salami vom Wollschwein, luftgetrockneter Schinken und Zillertaler Spezialitäten oder kräftiger Rohmilchkäse von der Kuh und vom Schaf der besten Hofkäsereien Österreichs. Eine stets fundierte und dabei ganz persönliche Beratung ist natürlich selbstverständlich. Die österreichische Genussbotschafterin empfiehlt generell, sich einfach ein bisserl mehr Zeit zu nehmen. Gerne bei einer ihrer österreichischen Kaffeespezialitäten, idealerweise in Kombination mit einem köstlichen Stück Sacher- oder Linzertorte oder einer der saisonalen Kuchenkreationen.

10 | Termine

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36 Saisonauftakt der Heidelberger Sinfoniker

Termine Mittwoch, 4. September Schlaganfall-SHG: Sommerfest

15 - 18 Uhr: Die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Schwetzingen trifft sich im Restaurant „Blaues Loch“, Zeyherstr. 3, zum jährlichen Sommerfest. Betroffene und deren Angehörige aus Schwetzingen, Ketsch, Brühl, Hockenheim und Umgebung sind eingeladen. Weitere Infos unter www. ssh-schwetzingen.de oder bei Gruppenleiter Ernst Fesl, Tel. 06202/272881. SHG Diabetes: Vortrag

19 Uhr: Die Selbsthilfegruppe Diabetes Schwetzingen trifft sich im Konferenzraum der GRN-Klinik, Bodelschwinghstraße 10/2. Es spricht Prof. Dr. med. Daniel Rost, Chefarzt GRN-Klinik Schwetzingen, zum Thema „Ein Leben mit Bakterien, Viren und anderen Organismen“. Der Eintritt ist frei. Infos unter Tel. 06205/33154 oder 06202/14812. Freitag, 6. September Konzert: Dougie & the Blind Brothers

21.30 Uhr: Die Hockenheimer wollen sich auch in Schwetzingen einen Namen machen und rocken den Grünen Baum am Schlossplatz mit handgemachtem ehrlichen Rock‘n‘Roll von Elvis Presley über AC/DC bis Prince. Eintritt frei. Sonntag, 8. September MV Stadtkapelle: Musikfest

10 - 19 Uhr: Rund um das „Rheintal“ im Hirschacker feiert der MV Stadtkapelle Schwetzingen sein Musikfest mit vielen Gästen, Musik, Speis und Trank. Vernissage: Parallele Welten

11 Uhr: Eröffnung der Ausstellung der Künstlerinitiative Schwetzingen in der Orangerie des Schlosses. Orgelspaziergang

15 Uhr: Schwetzingens Orgelschatz entdecken am Tag des offenen Denkmals. An den Stationen Ev. Stadtkirche, Kath. Kirche St. Pankratius

Aus Carl Theodors Ballettwerkstatt und Schlosskapelle bringen in einer jeweils 30-minütigen Präsentation die Organisten Detlev Helmer, Wolfgang Riedel und Heinz-Georg Saalmüller, „ihre“ Orgeln zum Klingen. Die Moderation übernehmen Dr. Barbara Gilsdorf und Wolfgang Schröck-Schmidt. Ausverkauft! Montag, 9. September Frauen-SHG nach Krebs: Gesprächskreis

15 Uhr: Die Frauenselbsthilfe nach Krebs Gruppe Brühl – Schwetzingen trifft sich zum Gesprächskreis im Gruppenraum Brühl. Kontakt: Gardy Cerff, Tel. 139955 und Viola Fischer,Tel. 0172/66 03 351. Dienstag, 10. September Tuesday Night Live: Night of the Audience

20.30 Uhr: Die Profis von The News laden mit stimmgewaltiger Unterstützung von Sandie Wollasch und Lorena Huber bei der Tuesday Night Live das Publikum zum Wunschkonzert ein. Karten im VVK 21 Euro (Stehplatz), 23 Euro (Sitzplatz) jeweils zzgl. Gebühren bei allen bekannten Stellen und online unter www.alte-wollfabrik.de. Restkarten an der Abendkasse 25 Euro.

(tjh/red). Die Heidelberg Sinfoniker sind zum Saisonauftakt mit einem ganz besonderen Projekt zu Gast im Schwetzinger Rokokotheater. Unter der Leitung des international bekannten Musikforschers Timo Jouko Herrmann präsentiert das Ensemble dort am 14.09., 19 Uhr Werke von Johann Stamitz, Peter von Winter und Christian Cannabich aus der Glanzzeit der Mannheimer Hofkapelle.

Handlungsballette hat die Zeiten überhaupt überdauert, der Großteil der Partituren ist im Zweiten Weltkrieg vernichtet worden. Das Aufführungsmaterial wurde eigens nach den erhaltenen historischen Handschriften neu ediert. Neben der klingenden Umsetzung durch die als musikalische Schatzsucher weithin bekannten Heidelberger Sinfoniker steht die tänzerische Neuinterpretation der umfangreichen Partitur im Fokus des Interesses. Die Choreographen Wiebke Hofmann und Paolo Amerio von der Ballettwerkstatt Heidelberg haben sich dieser Aufgabe angenommen und ein Ensemble junger Tänzerinnen und Tänzer um sich geschart, das sich voller Hingabe für die tänzerische Wiederbelebung dieser herausragend schönen Komposition einsetzt. Die Stadt Heidelberg fördert das innovative Projekt im Rahmen des Kulturfonds KulturLabHD.

Das Projekt „Carl Theodors Ballettwerkstatt“ ist auf mehrere Jahre hin angelegt und soll einen bisher kaum beachteten Zweig der innovativen Musikkultur am kurpfälzischen Hof für das heutige Publikum wieder erlebbar machen. Im Zentrum des ersten Konzerts der neuen Reihe steht das mythologische Ballett „Ceyx et Alcyone“ von Cannabich, das auf einer Episode aus Ovids „Metamorphosen“ basiert. Als Mitglied der Hofkapelle kannte der in Mannheim geborene Komponist die Fähigkeiten dieses Ausnahmeorchesters bestens, seine Partitur sprudelt über vor brillanten Einfällen und nimmt mit einer vielfältigen Klangfarbenpalette für sich ein. Nur eine Handvoll der für den Musenhof des Kurfürsten entstandenen poetisch-dramatischen

Weitere Aufführungen: 15.09., 17 & 20 Uhr, Heiliggeistkirche Heidelberg Tickets

Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Region sowie beim Servicebüro der Heidelberger Sinfoniker, Tel. 06221/809080; E-Mail: [email protected] heidelberger-sinfoniker.de.

Ausstellungen Parallele Welten

Mi. - Fr., 13 – 17 Uhr, Sa./So., 11 – 18 Uhr: Die KIS-Mitglieder Tom Feritsch, Traudel Hagmann, Heiko Hofmann, Markus Kaesler, Oliver Mezger, Jessen Oestergaard, Karin Posmyk, Karin Schmiedebach, Josef Walch, Karin Weinmann-Abel, Felicitas Wiest sowie Hagen Bonifer (Mühlheim/Main), Lynn Schoene (Mannheim), Fritz Stier (Mannheim), Ruth Tesmar (Berlin) und Thomas Wunsch (Wiesbaden) zeigen in der Orangerie des Schlossgartens Malerei, Grafik, Druckgrafik, Fotografie, Installation, Objektkunst, Videokunst und Paper Art. Ausstellungsdauer bis 29. September.

Balletttanz als historisches Experiment. 

Foto: Danilo Floreani

Sängerbund Senioren-Freundeskreis

September-Treff im Freizeitgelände (oh). Der Senioren-Freundeskreis des Sängerbundes trifft sich am 13.09. ab 14.30 Uhr im Freizeitgelände hinter dem Schlossgarten am Schloss-

gartenweg bei Kaffee und Kuchen. Freunde, Angehörige sowie Gäste sind willkommen. Schwetzinger Neubürger sind ebenso gern gesehene Gäste.

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Termine | 11

Kunstausstellung in der Orangerie

KünstlerInitiative zeigt „Parallele Welten“ (ssg/red). Kreative Bildwelten und individuelle Interpretationen von Raum und Zeit: 16 Künstlerinnen und Künstler der Künstlerinitiative Schwetzingen KIS e.V. präsentieren unter dem Titel „Parallele Welten“ in einer Ausstellung in der Orangerie im Schlossgarten ihre Werke. Vom 08. bis zum 29.09. werden Malerei, Grafik, Druckgrafik, Fotografie, Installation, Objektkunst, Videokunst und Paper Art gezeigt. Bei Gesprächen am 15. und 29.09. erhält das Publikum Einblicke in Werk und Schaffen der Künstler.

Beispiele aus der Geschichte der Kunst oder eröffnen überraschende Dimensionen im Umgang mit auf den ersten Blick vertrauter künstlerischer Materialien. Künstlerische Interpretationen von Raum und Zeit und kontrastierende Montagen charakterisieren die Präsentation. Mit „Parallele Welten“ bezeichnen die Kuratoren der Ausstellung eine nach außen abgrenzte künstlerische Welt, die aber sicher darauf abzielt, dem Betrachter neue Wahrnehmungsweisen in Bezug auf die uns umgebende Wirklichkeit zu eröffnen.

In einer Welt der Bilderflut zeigt die Ausstellung „Parallele Welten“ aktuelle Positionen von 16 Künstlerinnen und Künstlern mit subjektiv geprägten „Weltbildern“ und „Bildwelten“ der uns umgebenden Wirklichkeit. In vielfältigen künstlerischen Verfahren präsentieren die Künstler eine Auswahl ihrer aktuellen Werke, die ihre Sicht auf die Realität thematisieren.

Teilnehmende

Expressive Vielfalt

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verbinden Alltagswelten: Banales, Poetisches, Märchenhaftes, Tiefgründiges, Narratives, Traumhaftes und zufällig Gefundenes. Sie zitieren, interpretieren und verfremden

Tom Feritsch, Traudel Hagmann, Heiko Hoffmann, Markus Kaesler, Oliver Mezger, Jessen Oestergaard, Karin Posmyk, Karin Schmiedebach, Josef Walch, Karin Weinmann-Abel, Felicitas Wiest, Hagen Bonifer, Lynn Schoene, Fritz Stier, Ruth Tesmar und Thomas Wunsch Künstlerinitiative Schwetzingen

Die Künstlerinitiative Schwetzingen KIS e.V. wurde im Oktober 2007 gegründet und ist eine Vereinigung von Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern: Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Objektkunst, Medienkunst, Architektur und Tanz. Die Ver-

netzung der unterschiedlichen Kunstformen in künstlerischen Projekten ist eines der vorrangigen Ziele der KIS e.V. Vor 10 Jahren zeigte die KIS e.V. ihre erste „gARTen-Ausstellung“ in der Orangerie des Schwetzinger Schlossgartens. Die im Biennale-Rhythmus angelegte Ausstellungsreihe hat sich als besonderes Kunstevent der Region etabliert.

i

Infos

Dauer: 08. - 29.09. Öffnungszeiten: Mi. - Fr., 13 - 17 Uhr Sa., So., 11 - 18 Uhr Der Eintritt ist im Schlossgarten-Eintrittspreis enthalten: Erwachsene 6 €, erm. 3 €, Familien 15 € Künstlergespräche finden am 15. und 29.09 jeweils um 11 Uhr statt.

Kinoprogramm Schwetzingen und Ketsch Donnerstag, 5. bis Mittwoch, 14. September Luxor-Filmtheater Schwetzingen Marstallstraße 23, 68723 Schwetzingen Tickethotline: 01805 1200017 (Festnetz 14 ct/min, mobil bis 42 ct/min) ES endet (Kapitel 2) - tägl. 17, 20.15 Uhr (16) Once upon a time in Hollywood - tägl. außer Mo., 20 Uhr (16) Disneys König der Löwen - tägl. außer Mo., 17.30 Uhr (6) Playmobil der Film - tägl. 15 Uhr, So., 11 Uhr Matinee ab 6 € Toy Story 4 - So., 13.15 Uhr, tägl., 15 Uhr, Mo., 17 Uhr, So., 11 Uhr Matinee ab 6 € (0) Benjamin Blümchen - So., 13 Uhr (0) Preview: Angry Birds 2 - Ein saustarkes Team - So., 15.09., 15 Uhr

SoVD lädt ein

Dampfnudelfest (red). Am kommenden Samstag, den 07.09. lädt der SoVD Schwetzingen ein zu seiner Dampfnudelparty im Bassermannhaus, Marstallstraße 51.

Mit der KIS wird die Orangerie des Schlosses wieder zum Museum. Foto: jr/ SW-Archiv

Ab 12 Uhr können Mitglieder und Freunde wieder bei selbstgemachten frischen Dampfnudeln und Kartoffelsuppe schlemmen.

Sneak Preview: Überraschungsfilm – Mo., 21.15 Uhr, Eintritt ab 5 € (18) Großes Kino, kleiner Preis: Der Fall Collini - Mo., 19 Uhr, ab 4 Euro (12) Doppelprogramm - 2 Filme, 1 Preis: Benjamin Blümchen und Playmobil, der Film - So., 13 Uhr, zusammen ab 10 Euro Central Kino Ketsch e.V. Enderlestraße 24 a, 68775 Ketsch, www.kino-ketsch.de Made in China - Do., So., 19.30 Uhr; OMU (Frz.) mit UT: Di., 19.30 Uhr (0) Disneys Der König der Löwen - Fr., Mo., 19.30 Uhr, Sa., 16.45 Uhr, So., 18 Uhr, Mi., 15 Uhr (6) Avengers - Endgame - Sa., 22 Uhr (12) Der marktgerechte Patient - Mi., 19.30 Uhr (12) Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt - Do., 14 Uhr (6) Pets 2 - Do., 16.30 Uhr, Sa., 14.30 Uhr (0)

Foto: Wavebreak Media/Thinkstock 

Foto: gma/SW-Archiv

12 | Serviceseite

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Ärztlicher Notfalldienst, Apotheken Für den Bereich:

Schwetzingen, Hockenheim, Oftersheim, Plankstadt, Altlußheim, Neulußheim, Brühl, Ketsch, Reilingen Ärzte Ärztlicher Notrufdienst Tel. 116 117 Priv. ärztl. Akut-Dienst 24 h-Telefon 01805 304 505 Giftnotruf Tel. 06131 19240 Zahnärzte www.kzvbw.de/site/notdienstsuche Zahnärztl. Notfalldienst im Fachzentrum Collinistr. 11, im EG links, Mannheim, (gegenüber Theresienkrankenhaus, parallel zur AOK), Werktage nachts: 19 - 6 Uhr Wochenende: Fr. 19 Uhr bis Mo. 6 Uhr Gesetzliche Feiertage: 6 - 19 Uhr Eine telefonische Anmeldung für diese Sprechzeiten ist nicht erforderlich. Apotheken-Nachtdienste Mittwoch, 04.09.2019 St. Martin-Apotheke Carl-Theodor-Str. 21 68723 Schwetzingen Tel. 06202 4860 Donnerstag, 05.09.2019 Schubert-Apotheke Schubertstr. 41

Jubilare

68723 Plankstadt Tel. 06202 923305 Sonnen-Apotheke Kolpingstr. 2 68799 Reilingen Tel. 06205 4303 Freitag, 06.09.2019 Dreikönig-Apotheke Mannheimer Str. 1 68723 Schwetzingen Tel. 06202 4700 Samstag, 07.09.2019 Sonnen-Apotheke Messplatz 4 68782 Brühl Tel. 06202 71288 Sonntag, 08.09.2019 Stadt-Apotheke Heidelberger Str. 11 68766 Hockenheim Tel. 06205 4277 Montag, 09.09.2019 Luisen-Apotheke Luisenstr. 26 68723 Plankstadt Tel. 06202 4727 St. Florian-Apotheke Kirchenstraße 23 68799 Reilingen Tel. 06205 5763 Dienstag, 10.09.2019 Mayerhof-Apotheke Mannheimer Str. 43-45 68723 Schwetzingen Tel. 06202 21808 Mittwoch, 11.09.2019 Markt-Apotheke Bahnhofsanlage 7 68775 Ketsch Tel. 06202 61920

AVR-Info

Müllabfuhrtermine im September Restmüll: 11., 25.09. Biomüll: 13., 27.09. Grüne Tonne plus: 04., 18.09. Glasbox: 19.09. Schadstoffsammlung: Sa., 21.09., 8 - 12 Uhr, SV-Stadion, Ketscher Landstraße

Sperrmüll und Altholz, Grünschnitt, Elektro und Schrott sowie Altkleider und Schuhe werden nur nach vorheriger Anmeldung bei der AVR Kommunal unter der Tel.Nr. 07261/931-310 zu den Geschäftszeiten abgeholt.

Mittwoch, 4. September Franz Ascher 70 Jahre Horst Blank 85 Jahre Donnerstag, 5. September Edelgard Wolf 70 Jahre Günter Finke 85 Jahre Freitag, 6. September Theresia Herzog 95 Jahre Samstag, 7. September Artur Krauß 75 Jahre Sonntag, 8. September Ursula Sartori 75 Jahre Rolf Quast 75 Jahre

70 Jahre

Montag, 9. September Rita Hoffmann 75 Jahre Karola Müller 75 Jahre Dienstag, 10. September Leo Eichwald 80 Jahre Mittwoch, 11. September Klaus Hubert 75 Jahre Andrea Benning 75 Jahre Friedrich Borger 70 Jahre Ralf-Rüdiger Freund 70 Jahre Kurt Hammes 90 Jahre Herzlichen Glückwunsch!

Am 5. und 6. September

Sperrung Mannheimer Straße in Höhe Nr. 30 (ab/red). Die Fußgängerzone Mannheimer Straße wird am Do., 05. und Fr., 06.09., in Höhe der Mannheimer Str. 30 jeweils zwischen 7.30 und 12 Uhr für den motorisier-

ten Verkehr gesperrt. Grund sind Arbeiten am Dachstuhl des sich im Bau befindlichen Wohn- und Geschäftshauses. Fußgänger können die Baustelle passieren.

Fragen zur Zustellung Ihres Mitteilungsblattes:

07033 / 69 24-0 www.nussbaum-lesen.de

Impressum Herausgeber, Druck und Verlag: NUSSBAUM MEDIEN St. Leon-Rot GmbH & Co. KG Opelstraße 29, 68789 St. Leon-Rot Telefon: 06227 873-0 Telefax: 06227 873-272 E-Mail: [email protected] Internet: www.nussbaum-slr.de Verantwortlich im Sinne des Presserechts Klaus Nussbaum Opelstraße 29 68789 St. Leon-Rot Redaktion Johannes Rehorst (jr) Telefon: 06227 873-281 [email protected] Anzeigenvertrieb

Foto: chs/NM-Archiv

Monika Hoffmann

K. Nussbaum Vertriebs GmbH Opelstraße 29, 68789 St. Leon-Rot Telefon: 06227 5449-0

Telefax: 06227 5449-1190 E-Mail: [email protected] Internet: www.knvertrieb.de Vertrieb/Zustellung G. S. Vertriebs GmbH Josef-Beyerle-Straße 2, 71263 Weil der Stadt Telefon: 07033 6924-0 E-Mail: [email protected] Internet: www.gsvertrieb.de Multimedia Die Schwetzinger Woche erscheint zusätzlich zur gedruckten Auflage als ePaper unter www.lokalmatador.de/ePaper. Die Schwetzinger Woche erscheint wöchentlich und wird kostenlos an die Haushalte der Stadt Schwetzingen verteilt.

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Historisches | 13

Serie: Der Weg zur Jumelage

Freundlichkeit, Gastfreundlichkeit, Herzlichkeit für ein vereinigtes Europa (la/red). Man könnte meinen, dass die beiden Städte Schwetzingen und Lunéville auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind, doch im Gegenteil: Die Städte teilen nicht nur viel Geschichte, sondern auch eine schon Jahrzehnte bestehende Freundschaft und Verbundenheit. Bis heute befinden sich die Partnerstädte in regem Austausch und Kommunikation. Auch wenn die Stadtoberhäupter wechselten, verband sie alle doch der Wunsch nach einem freundschaftlichen Verhältnis zwischen den beiden benachbarten Nationen Frankreich und Deutschland. Der Zeitzeuge Walter Bährle, ehemaliger Rektor des Hebelgymnasiums und langjähriger Stadtrat, blickt in dieser Serie auf seine französischen Bekanntschaften über die Zeit zurück und hofft auch für die Zukunft, dass das enge Verhältnis zwischen den beiden Städten bestehen bleibt und weiterhin stärker wird. Der letzte der fünf Bürgermeister, mit denen ich zu tun hatte, war Michel Closse, ebenfalls für zwei Amtsperioden im Amt. Er betätigte sich recht aktiv auch in der „Großen Politik“, wurde aber bei Abwesenheit sehr gut durch seinen Stellvertreter Lucien Schersach, Deutschlehrer am Lunéviller Gymnasium, vertreten. Bürgermeister Closse ist im Alter von 80 Jahren im September 2017 verschieden. Die Schüleraustausche unserer beiden Gymnasien waren auch ihm ein besonderes Anliegen. Deshalb hat er mich zusammen mit meinem Nachfolger am Hebelgymnasium, Oberstudiendirektor Dr. Nessel, zu sich eingeladen. Es gab gute Gespräche und ein gemeinsames Mittagessen. Zur Erinnerung an die vielen positiven Schüleraustausche beider Städte überreichte er mir mit einem Dankeschön ein Buch über Lunéville. Wie man mir berichtete und auch gelegentlich der Presse zu entnehmen ist, funktioniert der Austausch so gut wie eh und je. Obwohl die genannten Bürgermeister allesamt verschiedenen politischen Richtungen zuzuordnen sind, hatten sie vieles gemeinsam: Freundlichkeit,

Jacques Lamblin (oben in Schwetzingen anlässlich der ersten Auflage der Beaux Jours 2013, unten beim Erhalt der Carl-Theodor-Medaille anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft in Lunéville) - ist seit 2008 Stadtoberhaupt von Lunéville.  Fotos: jr/gma/SW-Archiv

Gastfreundlichkeit, Herzlichkeit sowie Aufgeschlossenheit für ein vereinigtes Europa. In meiner 42-jährigen Jumelagearbeit mit mehr als 30 kommunal­ politischen Lunéville-Besuchen habe ich von französischer Seite nie ein böses Wort über Deutschland oder gegen uns Deutsche vernommen. Es ist sicher unser aller Wunsch und Bestreben, dass der Ausspruch von Präsident de Gaulle, „Es lebe die deutsch-französische Freundschaft“ etwas Endgültiges und Unerschütterliches darstellt und bleibt. Wegbereiterin der Freundschaft

Meine letzte kommunalpolitische Tätigkeit - ich war schon aus Altersgründen aus dem Schwetzinger Gemeinderat

ausgeschieden - war folgende: Madame Hélène Jacquot, die „Mutter der Jumelage“, war am 12.10.2007 verstorben. Oberbür-

germeister Junker bat mich, die Stadt Schwetzingen offiziell bei der Trauerfeier zu vertreten, was ich mit einer Laudatio auch gern getan habe. Mehr als vier Jahrzehnte hatte ich gut und ständig mit ihr zusammengearbeitet. Kamen Schwetzinger in die Partnerstadt, so war sie jederzeit bereit zu dolmetschen, und umgekehrt begleitete sie Lunéviller Vereine nach Schwetzingen, um für sie zu übersetzen. Für ihr Engagement war ihr kein Weg zu weit und keine Veranstaltung von zu langer Dauer. Wenn man sie brauchte, war sie zur Stelle. Ihre große Hilfsbereitschaft stellte ich in den Mittelpunkt meiner Trauerrede. Wir werden auch der Verstorbenen und ihrem Mann André, vormals Professor für das Fach Deutsch am Lunéviller Gymnasium, der kurz vor seiner Frau verschieden war und sie stets bei ihrer Arbeit unterstützt hatte, ein gebührendes Gedenken bewahren. Beide hatten fest vor, zusammen ein Buch über unsere Jumelage zu schreiben. Sie hatten schon etliches Material für ihr Vorhaben gesammelt - leider vergebens, das Schicksal wollte es anders. Abschließend zu meinem Bericht wünsche ich mir für die Zukunft unserer Städtepartnerschaft ein glückliches und nimmermüdes „Vivat, crescat, floreat“. Sie war und ist „mein kommunalpolitisches Lebenswerk“. Schwetzingen, im Dezember 2018 W. Bährle

Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen

Zwei Infostände in Schwetzingen (fub/red). Informationen zum Verein und seinen Publikationen sowie seine alternativen historischen Postkarten wird der Arbeitskreis Freundliches Schwetzingen - Verein für regionale Zeitgeschichte e.V. (AFS) in den kommenden Wochen an zwei Infoständen bereithalten. Insbesondere wird auch die zweite Auflage der „Schwetzinger Stadtwanderungen“ vorliegen. Sie enthält sechs Führun-

gen, vor allem über die NS-Zeit am Ort und eine zu Plankstadt, eine aber auch zur regionalen Freiheitsgeschichte der Badischen Revolution. Dies wird ergänzt durch Hintergrundartikel, Fotos und Materialien. Die Stände sind zu besuchen am Sa., 07.09. an den Kleinen Planken und am Sa., 14.09. an der Ecke Zeyher-/Schlossstraße, jeweils von 11 bis 13 Uhr.

14 | Kirchen

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Kath. Seelsorgeeinheit

Ev. Kirchengemeinde

Gottesdienste für diese Woche

Gottesdienste im „Doppelpack“

05.09., Donnerstag 15.30 Uhr Altenheim Wortgottesdienst 18 Uhr St. Pankratius stille eucharistische Anbetung 06.09., Freitag 18.30 Uhr St. Pankratius Eucha-

(red). Am letzten Wochenende der Sommerferien bietet die ev. Kirchengemeinde zwei Gottesdienste an: Um 10 Uhr in der Stadtkirche und um 11.15 Uhr in der St.

ristiefeier 08.09., Sonntag 11 Uhr St. Pankratius Eucharistiefeier 09.09., Montag 19 Uhr Krankenhaus Eucharistiefeier

Josefskapelle im Hirschacker. In beiden Gottesdiensten predigt Pfarrer Mathis Goseberg, musikalisch wirkt Kichenmusikdirektor Detlev Helmer an der Orgel.

Foto: jr/SW-Archiv

Ökumenischer Gottesdienst

Einschulungsgottesdienst

Foto: amoos/SW-Archiv

Jehovas Zeugen

Vorträge und Wochenzusammenkünfte (hb/red). Jehovas Zeugen laden ein zu ihren biblischen Vorträgen in deutscher, englischer und rumänischer Sprache in Schwetzingen, Robert-Bosch-Str. 7. Eintritt frei, keine Kollekte. Samstag, 07.09. 17 Uhr “Are You on the Road to Everlasting Life?” (engl.) Sonntag, 08.09. 10 Uhr „Wie man im Dienst für Gott Freude finden kann“ 12.30 Uhr „Auf Gottes Wort hören und danach handeln“ 17.30 Uhr „Ce efect are asupra ta Regatul lui Dumnezeu” (Rumänisch) Jeweils daran anschließend Besprechung anhand des Wachtturm-Artikels vom Juli: „Berei-

te dich jetzt auf Verfolgung vor“ gestützt auf 2. Timotheus 3:12 Dienstag, 10.09. (rum.), Mittwoch, 11.09. (engl.), Donnerstag, 12.09., Freitag, 13.09. 19 Uhr Schätze aus Gottes Wort: Neben dem wöchentlichen Bibelleseprogramm Hebräer 9-10 werden unter anderem die Themen behandelt: „Ein Schatten der künftigen guten Dinge“ und „Was bedeuten diese Verse (Hebräer 9:16, 17)?“ 20.05 Uhr Es wird Kapitel 83 aus dem Buch „Jesus – Der Weg, die Wahrheit und das Leben“ besprochen: „Einladungen zu einem Abendessen“ Infos zu Jehovas Zeugen: www.jw.org

Christliches Centrum

Ev. Gemeinschaft

Gottesdienste

Wochentermine

Sonntag: 10 Uhr, Gottesdienst Pastor: Helmut Füssle Carl-Benz-Straße 15 Infos: www.ccs-schwetzingen.de [email protected]

Bibelstunde: Mittwoch, 18.30 Uhr in der Forsthausstraße 8 Kontakt: www.ev-gemeinschaft-hockenheim.de Gemeinschaftsprediger Thomas Schäfer Tel. 06205/3097750

(red). Am Sa., 14.09. um 9 Uhr findet in der ev. Stadtkirche in der Mannheimer Str. 32 ein ökumenischer Gottesdienst zur Einschulung der neuen Erstklässler statt. Dabei wird Frau Maßband als spezieller Gast erwartet; sie kommt mit großen Linealen und Messlatten. Frau Maßband möchte alles ausmessen, was ihr unter

die Finger kommt - am liebsten sogar auch die neuen Schulkinder. Das wird ihr nicht so richtig gelingen. Der Gottesdienst wird gestaltet von Gemeindediakonin Margit Rothe und Gemeindereferentin Isabel Hawranke. Eingeladen sind die Schulanfänger aller Schwetzinger Grundschulen.

Neuapostolische Kirche

Gottesdienste der Woche Mi.,04.09. 20 Uhr Gottesdienst So., 08.09. 9.30 Uhr Gottesdienst 10 Uhr Gottesdienst für Senioren mit dem Bezirksältesten Achim Steiger in MA Moselstraße

Mi., 11.09. 20 Uhr Gottesdienst mit Bezirksevangelist Matthias Brauner.

Landeskirchl. Gemeinschaft

Verschiedene Themen, Altersgruppen und Tage (tel. erfragbar)

Wochentermine Sonntagsgottesdienste 10.30 Uhr + Kindergottesdienst Frauencafé Schwetzingen/ Sprachkurs für Frauen Mittwoch ab 15 Uhr (Susanne Störmer, Tel. 0178/6806257) Krabbelgruppe: Dienstag, 10 Uhr (Info. Stephanie Beecken, Tel. 06202/608883) Bibelgesprächskreis: Dienstag, 15 Uhr Hauskreise:

Weitere Auskünfte erteilt Jörg Höschele, Tel. 0621/72490842 https://www.nak-mannheimweinheim.de/schwetzingen

Seniorennachmittag mit Kaffeetrinken: 2. Di. im Monat, 15 Uhr Hauskreis für junge Erwachsene Mittwoch, 19 Uhr Singtreff (moderne Anbetungslieder) Freitags, ab 18.30 Uhr Kontakt: Schlossplatz 9 Tel. 06202/1270935 www.schlossplatz9.de Gemeinschaftspastor Matthias Störmer

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Kirchliches und Soziales  |  15

Ausflug des Frauencafés Schwetzingen

Auch Schwetzingen ist dabei

Sommerfreude im Luisenpark

Interkulturelle Woche in der Spargelstadt

Das Frauencafé beim Picknick im Luisenpark

Foto: Susanne Störmer

(aki/red). Eine bunte und fröhliche Gruppe machte sich Ende August mit der Bahn auf den Weg von Schwetzingen nach Mannheim. Das Ziel: der Luisenpark. Das Wetter war mit 33 °C fast ein bisschen zu schön ,doch gut ausgestattet mit genügend Wasser machte das den Frauen und Kindern kein Problem. Beim Eintritt in den Luisenpark war genaues „Zählen nach Altersgruppen“ angesagt: Selbst Kinder im Kinderwagen brauchen ein Ticket, obwohl für sie der Eintritt nichts kostet. Mit einer Gruppe von 35 Personen dauert das alles etwas länger als beim Familienausflug.

sche Kaffee. Das leckere Essen aus dem Rucksack von allen für alle bot die Möglichkeit neue Dinge zu versuchen und Informationen dazu auszutauschen - eine schöne Erfahrung für alle. Für die Kinder kam der eigentliche Höhepunkt nach dem Essen: der Wasserspielplatz. Auf dem Gartenplan sah der Weg dorthin für eine Achtjährige endlos lang aus und sie fragte: „Müssen wir da wirklich hingehen?“ Doch der Weg war viel kürzer als befürchtet und das Vergnügen anschließend ganz auf der Seite der Kinder, als sie in ihren Badesachen fröhlich im Wasser spielten und plantschten.

„Endlich sind wir im Park“, seufzte ein Mädchen. Auf den Bänken hinter dem Haupteingang gab es eine kleine Pause, in der vor allem die Kleinsten versorgt wurden. Im Anschluss zog die Gruppe weiter auf die große Freizeitwiese. Bald war der ideale Schattenplatz unter einem großen Baum gefunden, Stühle herangeschleppt, und die mitgebrachten Decken ausgebreitet: Sommervergnügen inmitten von Störchen, Gänsen und ein paar Wespen.

Unangenehmes Erlebnis

Das mitgebrachte Buffett, vorwiegend mit Köstlichkeiten aus dem Orient, machte Freude, gute Laune und am Ende auch satt. Ein weiteres Highlight war der frisch zubereitete orientali-

Die Rückfahrt am späten Nachmittag wäre sensationslos verlaufen, wenn nicht noch ein sehr unangenehmes Ereignis in der Bahn stattgefunden hätte. Ein Mann mit Fahrrad ärgerte sich sehr über die große Gruppe der Frauen mit Kinderwagen, die vor ihm eingestiegen war und ihm damit den Platz weggenommen hatte. Es kam zum heftigen Wortgefecht mit dem Kontrolleur, die Abfahrt nach Schwetzingen verzögerte sich, die Polizei entfernte ihn schließlich aus dem Zug. Alle atmeten auf und freuten sich, dass sie danach in Ruhe nach Hause fahren konnten. Zu denken gibt so ein Ereignis den Organsiatorinnen aber auch noch am Tag danach.

(red). Seit 1975 gibt es sie bundesweit: die „IKW“ Ende September, in der auch der „Tag des Flüchtlings“ liegt. Sie ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie – und sie wird breit unterstützt von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und vielen mehr.

IKW in Schwetzingen auszuprobieren und zu institutionalisieren, bereits im Februar zunächst in der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Schwetzingen (ACK) und dann im Mai am „Runden Tisch Integration“ geäußert. Dort wurde die Idee von allen begrüßt. Mit allen Mitgliedern des Runden Tisches ging es dann an die weitere Umsetzung.

Die IKW bietet einen Rahmen, in dem Menschen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen aufeinandertreffen und – zugehen. Ihr Grundanliegen lässt sich an den drei Begriffen „Begegnung“, „Teilhabe“ und „Integration“ festmachen. Gerade in Zeiten eines erstarkenden Rechtspopulismus setzt die IKW ein Zeichen für solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und mit vielen Mitveranstaltenden (neben verschiedenen Religionsgemeinschaften z.B. auch der Volkshochschule, dem Arbeitskreis Integrations u.v.m.) wird es vom 20. bis 29.09. verschiedene Angebote und Veranstaltungen geben. Diese reichen vom Spiele-Parcours „Willleben – willkommen“ für Klassen, Gruppen und Einzelpersonen), Mitmachaktionen, und einem christlich-islamischen Gesprächsabend über ein Taizégebet zum Thema Frieden, einen Filmabend mit Mo Asumang und ihrem preisgekrönten Film „Die Arier“ bis hin zu einem interkulturellen mehrsprachigen Gottesdienst. In den kommenden Wochen stellen wir das Programm ausführlich vor.

„Auch in Schwetzingen möchten wir - gemeinsam mit bundesweit über 500 anderen Städten – exemplarisch zeigen, wie es gelingen kann, in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft zusammen zu leben und zusammen zu wachsen“ erklärt Koordinatorin Margit Rothe. Sie hatte die Idee, eine

Altencafé

Großherzogin Hilda im Fokus (red). Die Namesgeberin der Schwetzinger Hildaschule und der Hildastraße war die letzte Großherzogin von Baden. Über das Leben und Wirken dieser Powerfrau berichtet Referent Ulrich Kirchner beim nächsten Altencafé im Hirschacker am 12.09. um 15 Uhr. Eingeladen sind alle älteren Menschen aus ganz Schwetzingen zu dieser ökumenischen Runde, zu Kaffee und Kuchen und zu Gesprächen. Die Treffen finden wie immer statt im Gustav-Adolf-Haus am Marktplatz 28. Das Vorbereitungsteam freut sich auf zahlreiche Besucher und natürlich sind auch neue Gäste immer willkommen.

Hilda Charlotte Wilhelmine, Prinzessin von Nassau und letzte badische Großherzogin.  Foto: wiki

16  |  Schule und Bildung

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Das neue VHS-Programm ist da

Nachhaltigkeit ist Semesterthema

„100 Jahre Zukunft - vhs wirkt nachhaltig“, lautet das Motto im neuen Semester. Hier thematisiert Patrick Cisowski, Amtsleiter im Schwetzinger Rathaus, mit der VHS Fragen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Außerdem kommt der bekannte Buchautor Frank Herrmann zu einer Lesung „Fair, bio und vegan? Weniger Fleisch für ein besseres Klima und mehr Gesundheit“. Global und kritisch wird es beim Vortrag von Heinz Antes „Klima und Geschichten“. Ideen zur Nachhaltigkeit

Ideen zur Nachhaltigkeit kann auch erfahren, wer in den Kursen Kulturelle Kompetenz, Kräuterwanderungen, achtsame Spaziergänge, Foto-Wan-

derungen mit dem NABU, den regionalen Kochkursen oder für Jungs im Kurs „Bushcraft und Survival“ mitmacht. Neben dem großen Jubiläum feiern die gut besuchten Vortragskreise der VHS, so das Frauenforum Schwetzingen sein 25-jähriges Bestehen unter Leitung von Monika Walliser und den 15. Geburtstag feiert das Frauenforum Brühl unter Leitung von Maria Becker. „Insgesamt bietet das neue VHS-Programm im Herbst-/Wintersemester gut 380 Kurse und 170 Vorträge, zwei Studienfahrten und drei Ausstellungen zur Auswahl, da ist sicher etwas für jeden dabei“, sagt VHS-Leiterin Gundula Sprenger. „Ich denke da nur an die hochkarätige Kooperationsreihe im Rahmen des UNESCOWelttags der Philosophie in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Kirchengemeinden Schwetzingen und Oftersheim, dem Evangelischen Dekanat Rhein-Neckar-Süd, dem Evangelischen Diakonieverein, der Evangelischen Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd im Rahmen der Ausstellung zum Karl Barth - Jahr 2019 „Gott trifft Mensch“ oder an die in Kooperation mit der Badischen Heimat angebotene Ortsbegehung in Plankstadt mit Bürgermeister Nils Drescher.“ Neue Lernwelten

Wer unter www.vhs-schwetzingen.de stöbert oder im neuen VHS-Programmheft liest, entdeckt ein Semester

Programm Herbst /Winter 2019/2020

Anmeldung/Semesterbeginn

Das neue VHS-Programm Herbst/Winter 2019/2020 ist da. Am kommenden Mo., 02.09., beginnt die Anmeldung für die neuen Kurse. Das Programmheft ist erhältlich bei der VHS in Schwetzingen, Mannheimer Str. 29, in den Rathäusern und Bibliotheken der Mitgliedsgemeinden, bei den Sparkassen, Banken und Buchhandlungen sowie in zahlreichen Geschäften und Arztpraxen in Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen. Bei zahlreichen Kursen – insbesondere in den Bereichen Sprachen und Gesundheit – empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung: Im Internet ist unter www.vhs-schwetzingen. de die direkte Online-Anmeldung rund um die Uhr möglich; telefonisch (06202/20950), schriftlich per E-Mail [email protected] vhs-schwetzingen.de oder per Fax (06202/2095-40). Infoabende, Beratungen und Schnupperkurse

Die Schnupperkurse für Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch finden am Fr., 06.09., 18 - 18.45 Uhr statt. Der Infoabend für die Sprachkurse in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch ist ebenfalls Fr., 06.09., 19 - 20.30 Uhr, alles in der Volkshochschule, Mannheimer Straße 29. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Beratung Deutsch

00 Jah re

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(pm/red). Die Volkshochschulen „sind diejenigen, die den Ausdruck ‚lebenslanges Lernen‘ mit Leben füllen“, erklärte bei der Jahrestagung der Baden-Württembergischen Volkshochschulen in Heilbronn die Finanzministerin von Baden-Württemberg Edith Sitzmann MdL. „Seit 100 Jahren sorgen die baden-württembergischen Volkshochschulen für die Volksbildung in unserem Land.“ Das Jubiläum ist Anlass, die Erfolge der Arbeit der Volkshochschulen im ganzen Land zu feiern. Das spornt natürlich auch an, sich den zentralen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Inklusion zu stellen und entsprechende Bildungsangebote ins Zentrum rücken.

voller interessanter Lernwelten und kann neue Wissenspfade mit abwechslungsreichen Begegnungen begehen.

Volkshochschule

Save the Date

20.09.19 ab 18 Uhr

Lange Nacht der Volkshochschulen Wir sind dabei!

Das neue VHS-Programm liegt ab sofort überall aus. Foto: Grafik: vhs

als Fremdsprache mit Einstufungstest ist eine telefonische Voranmeldung 06202/ 2095-0 notwendig. EDV-Infoveranstaltungen

Die Wahl des „richtigen“ Kurses ist mit entscheidend für den Lernerfolg. Wir bieten für den EDV-Bereich einen Überblick über Kurssystem und Zugangsvoraussetzungen, kurze Vorstellung der angebotenen Software mit Anwendungsbeispielen und maßgeschneiderter Einstufungsberatung. Mi., 11.09., 10 - 11.30 Uhr, Volkshochschule, Mannheimer Straße 29, Schwetzingen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Inklusive Kurse für alle

Manche Kurse sind als inklusive Kurse ausgeschrieben. Doch können fast alle Kurse nach vorheriger Rücksprache inklusiv, für Menschen mit und ohne Behinderung, gestaltet werden.

VHS-Quiz zum Jubiläumsjahr

„100 Jahre Wissen teilen“ (red). Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums und zur Langen Nacht der Volkshochschulen am 20.09. verlost die VHS Schwetzingen bei einem Quiz tolle Preise. Beantwortet werden müssen hierzu folgende drei Fragen:

Volkshochschule lernen? 3. Was war in dem historischen Gebäude, in dem sich heute die VHS Bezirk Schwetzingen e.V. befindet, ursprünglich untergebracht?

1. Wie viele Kurse und Vorträge bietet die VHS im Herbst-/Wintersemester 19/20 insgesamt an? 2. Wie viele Sprachen können Sie momentan an der

Es kann nur schriftlich geantwortet werden, entweder per Post an VHS Schwetzingen, Mannheimer Str. 29 oder per E-Mail an folgende Adresse: [email protected]

Teilnahmebedingungen

unter Angabe des Namens und der Anschrift. Einsendeschluss ist der 15. September. Die Gewinner werden bei der Langen Nacht der Volkshochschulen am Freitag, den 20. September (18 bis 23 Uhr) gezogen. Die Gewinne können nur an die anwesenden Teilnehmenden ausgegeben werden. Sollte ein gezogener Teilnehmer nicht anwesend sein, verfällt der Gewinn und es wird ein neuer Gewinner ermittelt.

Es gibt folgende Preise zu gewinnen: 1. Preis VHS-Gutschein im Wert von 100 Euro 2. Preis VHS-Gutschein im Wert von 50 Euro 3. Preis VHS-Gutschein im Wert von 25 Euro 4. bis 13. Preis: je ein VHS-Gutschein im Wert von 10 Euro

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Ferienprogramm | 17

Ferien bei der Reservistenkameradschaft

Waldforscher-Nachwuchs auf Erkundungstour im Hardtwald (se/red). Der Reservistenkameradschaft Schwetzingen – Hockenheim war es im Rahmen ihres Ferienprogramms wichtig, nicht allzu große Vorgaben zu machen, was das Programm betrifft. Vielmehr sollten die Ferienkinder sich selbst völlig selbst entfalten können. So konnte sich auch der RK-Nachwuchs miteinbringen und gemeinsam unter Leitung von Daniel Englert und Mario Lore die Einführung in Erste-HilfeMaßnahmen durchführen. Beide waren schon im Schulsanitätsdienst tätig und sind bei der Feuerwehr aktiv. „Wir waren alle sehr überrascht, was für ein Potential die Kinder und Jugendlichen mitbringen“, meint Sabine Englert, Förderin der RK. „Viele bringen dies aus der Schule oder auch aus den Vereinen z B. DLRG mit. Schön, dass es einige Schulen gibt, die dies zur Pflicht machen und im Unterricht ausgiebig thematisieren.“ Die Aussage der Kinder war: Erste Hilfe ist sehr wichtig, denn es kann jeder Zeit jeden treffen, daher ist sehr wichtig zu handeln und wenn man nur den

Notruf alarmiert. Selbst dabei konnten die Kids ihr Können zeigen: klare Ansagen durchgeben. Einer merkte auch an, dass es wichtig sei, die Gaffer wegzuschicken: „Wer nicht hilft, soll weg, die behindern nur und das kann fatal sein!“ Weiter ging es dann mit Pascal Baumgartner. Auch der DiplomBiologe gehört den Reservisten an und nahm die Kinder mit auf eine spannende Reise durch den Hardtwald. Auch dort konnten sie ihr Wissen zeigen, um Gehölz herumstöbern, um dabei das ein oder andere Tierchen zu entdecken, an dem man sonst achtlos vorbeilaufen würde. Denn Käfer ist nicht gleich Käfer, da gibt es einige Arten, ebenso wie Kröten, Frösche und Schlangen. Begeisterung statt langweiliger Spaziergang - hier waren alle gefragt. „So einen Unterricht sollten wir haben, die Natur erkunden, das Wissen erweitern welche Tiere bei uns heimisch sind“, war da im Anschluss zu hören. Auch die umgestürzten Baumstämme bringen eine Geschichte mit und man sollte sie eigent-

Ferienprogramm bei den Kleingärtnern

Kinder kelterten wie in alten Zeiten (jb/red). Bereits zum siebten Mal veranstaltete der Kleingärtnerverein zusammen mit der Streuobst-Initiative Schwetzingen im Rahmen des Ferienprogrammes den „Apfeltag“, an dem es hieß: Keltern wie in alten Zeiten. Die spannende Frage für die Kinder lautete auch dieses Mal: Wie kommt der Saft aus den Äpfeln? Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Kleingärtnervereins, Jutta Sturm, und einer kurzen Einführung durch Joachim Bauhardt von der Streuobst-Initiative Schwetzingen ging es gleich los. Jede Menge Äpfel der Sorten Gala, Delbar und Elstar wurden von den Kindern in großen Bottichen – den Apfelbadewannen – gewaschen, sortiert und in Stücke geschnitten. Die so vorbereiteten Früchte kamen dann in die Obstmühle und wurden durch

Mahlen zerkleinert. Reihum kamen die interessierten Kinder dran, durften die Kurbel drehen, die gemahlenen Äpfel in kleinen Eimern auffangen und weitertransportieren zu den Keltern, wo sie dann ausgepresst wurden. Auch hier wechselten sich die Kinder ab und drehten mit vollem Einsatz. Das ging schon bald wie am Schnürchen. Für einen halben Liter Saft musste jeweils ein Kilogramm Äpfel gepresst werden. Da konnte man ganz schön ins Schwitzen kommen! Eigenabfüllung

Groß war deshalb das Hurra, als der erste Saft lief! Jeder wollte sofort probieren und alle waren stolz auf ihren ersten selbst gepressten Apfelsaft. Als der größte Durst gelöscht war, wurde emsig weitergepresst für die Flaschenabfüllung, denn jedes Kind bekam eine Flasche des feinen Saftes mit nach Hau-

lich lieber im Wald lassen, wäre da nicht die ständige Forderung der Waldspaziergänger, man müsse im Wald aufräumen. Jedoch: Diese Stämme speichern unser so wichtiges CO2! Wer hätte das gedacht? Nach dem Spaziergang trafen die Kids dann wieder auf Altbewährtes: Schnitzel mit Kartoffelsalat, das kannten dann doch wieder alle und deshalb schmeckte es auch allen. Und nach der Stärkung gab es einen besonderen „Nachtisch“: Die Soldaten-Einmal-Verpflegung wurde allerdings erst mal vorsichtig beäugt. Ob das wohl schmeckt? Was auf jeden Fall schmeckte: die Kaugummis. Die waren gefragt. Und als dann die ersten Ravioli vom Esbitkocher herrlich duftend auf den Tisch kamen, nahm man dann doch mal einen Happen zum Probieren. „Hmh“, kam dann, „schmeckt gar nicht so schlecht - und wenn man Hunger hat, erst recht.“

Stabile Seitenlage? Kein Problem für die Nachwuchssanitäter. Foto: rk

vorstellen. Aber dass man bei den Reservisten so viel erleben kann, fanden dann doch alle toll und würden so eine spezielle Expedition gerne wieder holen. „Vor allem durften wir hier mal so richtig unser Wissen unter Beweis stellen und trotzdem rumalbern, ohne das es störte“, lautete das Fazit.

Das Schlusswort bei der Verabschiedung fiel seitens der Kinder dann auch positiv aus, konnten viele sich zuvor unter der Reservistenkameradschaft gar nichts

Auch Sabine Englert war begeistert: „Das war ganz so in meinem Sinne, hier sollten sie sich entfalten können, nicht nur ruhig bleiben und zuhören, sondern auch mal ihren Humor spielen lassen. Ich fand es einfach sehr schön und die Zeit verging so schnell.“ Jetzt freut man sich beim RK auf ein Wiedersehen.

se. Auch die Flaschenabfüllung wurde von den Kindern durchgeführt: Ein Kind füllte durch einen Trichter ein, ein anderes schraubte den Verschluss auf und ein drittes beklebte die Flasche mit den entsprechenden Etiketten. Großer Andrang auch hier - jeder wollte mitmachen. Gegen Mittag war der Apfelvorrat verarbeitet, die Flaschen waren gefüllt und Kinder wie Helfer wurden im Vereinshaus vom fleißigen Küchenteam mit Kartoffelsalat und Würstchen versorgt. Das hatten sich alle redlich verdient.

Johanna, Jonathan und Julia füllen den Saft ab. Foto: pr/Bauhardt

Wissenswertes zu Maja & Co.

Nach dem Essen kam als i-Tüpfelchen Imker Liehr mit einem Bienenvolk und einem anschaulichen Vortrag über das Werden und Wirken der Bienen zu Besuch. So sorgen die Bienen durch Bestäubung der Blüten u.a. auch für das Entstehen der schmackhaften Äpfel. Auch vom eigens mitgebrachten Honig durften die Kinder probieren. In der noch verbliebenen Zeit

wurde draußen getobt, Fußball gespielt, Wasserschlachten veranstaltet und sich zusammen mit Helmut Jäckel im Hufeisenwerfen und Boule geübt. Als besondere Einlage und unter großem Applaus sangen Tamia, Josefine und Cosima noch spontan das Apfellied: „In meinem kleinen Apfel …“ Ein toller Abschluss für einen wieder spannenden und wunderschönen Ferientag mit Schwetzinger Kindern!

18 | Sport

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Fußball: SV 98 Schwetzingen

Am Ende nur ein 4:4 in Ziegelhausen (lf). Da soll einer einmal schlau werden aus der neu formierten Mannschaft des FußballLandesligisten SV 98 Schwetzingen. In den vorangegangen Spielen war man unzufrieden, dass zu viele Chancen vergeben wurden und es an einem Vollstrecker fehlt. Jetzt erzielt der SV in der Auswärtsbegegnung bei DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal gleich vier Treffer, liegt bis zur 80. Minute mit 4:2 in Führung und am Ende springt statt des angestrebten Dreiers nur ein 4:4-Unentschieden heraus. „Das war eine wilde Partie“, brachte es Bernd Klaumann - ein treuer SV98-Anhänger auf den Punkt. Der Gastgeber nutzte seine erste Chance und ging durch Adan Riess früh in Führung (8.). Nach einem Foul vor dem Strafraum nahm sich Fabian Wild die Kugel und hielt aus 20 Metern Distanz zum Tor drauf. Der Torwart des Gastgebers Björn Lohmann konnte den Ball nur abklatschen

und Alexander Dirks nutzte den Abpraller zum 1:1-Ausgleich (24.). Der agile Wild, der in der Schwetzinger Sturmmitte für reichlich Unruhe im gegnerischen Strafraum sorgte, brachte seine Mannschaft nach einer Eckballhereingabe per Kopf mit 1:2 in Führung (42.). Der Gastgeber antwortete zwei Minuten später mit einem Pfostenschuss. Bobby Hickerson machte es dann besser, als er nach einem Eckball am höchsten stieg und zum 2:2 einköpfte (56.).

tig zuzumachen und offenbarte im Deckungsverband eklatante Schwächen. Daniel Heinen verkürzte mit seinem Kopfballtreffer auf 3:4 (82.) und der eingewechselte Marcel Meuter stellte mit einem satten Schuss aus dem Hinterhalt den 4:4-Endstand her (85.). Der SV 98 hatte in der Nachspielzeit noch Glück, dass Torwart Dennis Hofmann zwei hochkarätige Chancen des Gastgebers entschärfte und dadurch seine Mannschaft vor einer Niederlage bewahrte.

Brenzlige Schlussminuten

Nicht Fisch, nicht Fleisch

Der SV 98 blieb die Antwort nicht schuldig und ging durch einen verwandelten Freistoß durch Burak Cavdaro wieder in Front (59.). Wild verpasste es, das Ergebnis weiter auszubauen (69. + 72.). Als Cavdaro im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt wurde, lief der Gefoulte selbst an und erhöhte auf 2:4 (80.). Doch Schwetzingen vergaß in den letzten zehn Minuten den Sack endgül-

Das erneute Unentscheiden bedeutete für den SV 98 nicht Fisch und nicht Fleisch und die Knödler-Truppe tritt somit weiterhin auf der Stelle. Am Sonntag trifft der SV 98 im Derby zu Hause auf SGK Heidelberg. Hier steht für die Schwetzinger noch eine Rechnung offen, denn nach der 2:3-Niederlage bei der damaligen Schießbude der Verbandsliga war der Abstieg für die Spargelstädter besiegelt.

Burak Cavdaro erzielte in Ziegelhausen zwei Tore für den SV 98 Schwetzingen, dennoch reichte es am Ende nur zu einem 4:4-Unentschieden.  Foto: lf

So spielte der SV 98: Hofmann - Kamuff, Terzi, Örum, Held, Mrosek (60. Mahmuti), Dirks, Logan (72. Iacono), Cavadaro, Wild (86. Kiesse Wete), Kavak. Schiedsrichter: Chris Lillig (Waghäusel) Zuschauer: 150

Schwimmer des Triathlon-Vereins Oftersheim-Schwetzingen beim Benefizschwimmen

In 24 Stunden 45.800 Meter für Ciara geschwommen (led/red). Die Schwimmer des Triathlon-Vereins OftersheimSchwetzingen sprangen in der Zeit von Samstag, 17. August, 12 Uhr, bis Sonntag, 18. August, 12 Uhr, ins Wasser und gingen für Ciara an den Start. Insgesamt 10 Schwimmer absolvierten eine sagenhafte Strecke von 45.800 Metern in 24 Stunden im Aquadrom in Hockenheim. Veranstaltet wurde das Benefizschwimmen vom Schwimmverein Hockenheim e.V. in Kooperation mit dem Aquadrom Hockenheim. Gespendet wurden alle Eintrittsgelder, außerdem hatte sich eine Firma bereit erklärt für jede geschwommene Bahn eine gewissen Betrag zu spenden, damit Ciara eine Operation ermöglicht werden kann. Denn Ciara Sandrini wurde als Zwilling zwei Wochen zu früh geboren und ihre Lunge konnte sich aufgrund einer Fehleinschätzung bei der Geburt nicht vollständig ausdehnen. Dies führte zu einem Sauerstoffmangel und tragischerweise zu einer Schädigung des Gehirns. Nach einem

Jahr wurde leider eine spastische Lähmung bei ihr diagnostiziert, doch seitdem sie drei Monate alt ist, trainiert sie hart, um dennoch selbständig laufen zu können. Damit Ciara das ermöglicht werden kann, durfte jeder mitmachen, sowohl Kinder als auch Erwachsene. Um Ciara für ihre Tapferkeit zu belohnen

und um ihr einen Fortschritt bei ihrer Therapie zu ermöglichen, brachten sich folgende sportlichen Akteure des TriathlonVereins ein: Kathrin Schmidt (7250 m) und Bettina Domhöfer (1500 m), sowie Christian Brache (10.250 m), Oliver Diemer (10.050 m), Jörg Domhöfer (5300 m), Calogero Parisi (3500 m),

Rainer Sams (3100 m), Timon Peters (2150 m), Uli Stolze (1500 m) und Andreas Plesch (1200 m) schwammen am Ende eine Gesamtstrecke von 45,8 Kilometern. Damit zeigte der TriathlonVerein Oftersheim-Schwetzingen auch soziales Engagement und setzte sich für einen guten Zweck ein.

24 Stunden für den guten Zweck: Die Oftersheim/Schwetzinger Triathleten legten über 45 Kilometer in 24 Stunden zurück. Foto: pr

SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Sport | 19

Handball: HG Oftersheim/Schwetzingen

Kein Land gesehen: HG geht in Rodgau unter (mj/red). Da war irgendwie nichts zu holen für die Drittliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen. Bei den Baggerseepiraten der HSG Rodgau NiederRoden gingen sie unter saunaartigen Bedingungen erst ordentlich baden und dann klatschnass mit einem 23:31 (11:17)-Misserfolg mehr oder weniger sang- und klanglos unter. Weder die hohen Temperaturen, die Rodgaus Moderator Matthias Kohlstrung ins Feld geführt hat („Die haben uns Zuschauern sehr zugesetzt“) noch die ausgedünnte Aufstellung wollte HG-Trainer Holger Löhr als Entschuldigung benutzen oder gelten lassen. „Uns fehlte höchstens die Qualität in der Breite. Abwehr kann man aber immer spielen!“ Und genau da, hinten in der Deckung haperte es, trotz eigentlich entgegengesetzter Vorhaben.

Technische Fehler

Aber nicht nur die Verteidigung blieb hinter den Erwartungen zurück. Würfe (16/2), die für HSG-Keeper Marco Rhein reihenweise leichte Beute wurden, und eine Flut von technischen Fehlern (16) ließen weder einen gelungen Auftakt zu noch erfolgreiche Aufholversuche. Zwei Anläufe dazu gab es zwar (nach 2:7- und 12:20-Rückstand). Diese blieben aber in ihren Anfängen stecken. „Wir hatten über 60 Minuten große Probleme, hinkten immer einen Schritt hinterher, es fehlte die Aggressivität und die Abwehr war zu defensiv“, gab Löhr unumwunden zu. „Wir waren heute einfach zu schlecht und haben in dieser Form verdient verloren. Die HSG hatte immer eine Lösung parat.“ Zum Beispiel in Sachen Deckung. Nieder-Roden präsentierte wie anfänglich ebenfalls die HG eine 6:0-Formation, aus der aber immer wieder schnell die einzelnen Akteure heraustraten und so den HG-

Rückraumspielern beinahe jeglichen Schwung nahmen. Die Gäste begannen in der Grundaufstellung der letzten Woche. Ein früher Wechsel (11.) mit den beiden Zweitmannschaftsaushilfen Micke und Lemke brachte nur kurz den Anschein eines Aufschwungs. „Ihre großen Spielanteile bedeuteten schon, dass es bei den anderen nicht rund lief “, meinte Löhr. Auch die Umstellung auf eine 5:1-Deckung, wahlweise mit Max Barthelmeß oder Micke auf der Spitze, half letztendlich wenig. Ebenso der konsequente Einsatz eines siebten Feldspielers ab der 25. Minute. „Wir haben heute einfach nicht unsere 120 Prozent gebracht, um erfolgreich zu sein“, war Löhr enttäuscht. Etwas Aufmunterung kam von seinem HSGPendant Jan Redmann: Die HG habe sich ständig tapfer gewehrt. „Aber wir haben das zum zweiten Mal sehr diszipliniert durchgezogen.“

Ausblick

Besser machen wollen es die HGler am Freitag (20.15 Uhr) gegen die GSV Eintracht Baunatal. Am Sonntag steigen dann erst die Frauen der HG, jetzt in der Oberliga angesiedelt, um 16.15 Uhr beim TSV Bönnigheim in den Ring. Um 17 Uhr ertönt für die A-Jugend der Anpfiff in der Bundesliga-Staffel Süd beim VfL Günzburg. So spielte die HG: Müller, Herb (22.); Barthelmeß, Messerschmidt (2), Jansen (5), Micke (2), Krämer (1), Suschlik (1), A. Sauer (1), Burmeister (10/1), Lemke, Kubitschek. Schiedsrichter: Paul Kijowski, Lukas Strüder (Bodenheim/Budenheim) Siebenmeter: 5/3:4/1. Zeitstrafen: 2:6 Minuten. Zuschauer: 360.

DLRG Schwetzingen - Oftersheim - Plankstadt

Letzte Abzeichenabnahme im bellamar (red). Wie in jedem Sommer finden auch in diesem Jahr wieder die Abzeichenabnahmen der DLRG Schwetzingen - Oftersheim - Plankstadt im Freizeitbad bellamar in Schwetzingen statt. So besteht letztmals am Sonntag, 08.09. zwischen 10 und 12 Uhr und

13 und 15 Uhr die Möglichkeit, die Prüfungen zum Seepferdchen oder zum Jugendschwimmabzeichen Bronze, Silber oder Gold abzulegen. Und auch für Erwachsene hält die DLRG die passenden Abzeichen des Deutschen Schwimmpasses bereit.

Gemeinsam stark! Veranstaltung zu Generationenmanagement im Unternehmen

Wie Generationenmanagement zum Erfolgsfaktor wird, erfahren die Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung des Verbands Region Rhein-Neckar. Quelle: VRRN

FC Badenia Hirschacker

Vorschau und Rückblick 1. Mannschaft 08.09., 15 Uhr: Badenia - TSV Neckarau KSC Schwetzingen 08.09., 15 Uhr: DJK/Fortuna Edingen - Neckarhausen - KSC

Ergebnisse

1. Mannschaft FC Viktoria 08 Neckarhausen Badenia  3:4 KSC Schwetzingen 3. Kreispokalrunde: SC Blumenau KSC 4:2, KSC - FV Brühl 2 5:2

Schach: SG Kurpfalz

September-Wertungsblitz Am Freitag findet um 20 Uhr das Wertungsblitz September statt.

Spiellokal: Schwetzingen, Bassermann-Vereinshaus, Marstallstr. 51.

Der demografische Wandel sorgt für eine immer stärkere Verschiebung der Altersstruktur in der deutschen Erwerbsbevölkerung. Aktuell stehen Menschen, die in der Zeitspanne von Mitte der 50er-Jahre bis zum Beginn der 2000er geboren sind im Erwerbsleben. Soziologen sprechen von den Generationen X, Y und Z. Jede dieser Generationen hat spezifische Bedürfnisse, eine eigene Einstellung zum Leben und Beruf. Der Anteil älterer Arbeitnehmergruppen wird mittlerweile immer größer. Um Leistungs- und Innovationsfähigkeit zu sichern, stehen Unternehmen vor der Herausforderung die verschiedenen Generationen in ihrer Belegschaft optimal einzusetzen. In einem geeigneten Management der Generationen sehen Personalentwickler große Chancen. Gemeinsam mit dem ddn – Das Demo-

graphie Netzwerk e.V. veranstaltet der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) deshalb im Rahmen der Fachkräftewochen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales einen Nachmittag rund um das Thema Generationenmanagement. Unter dem Titel „Gemeinsam stark – Generationenmanagement als Erfolgsfaktor“ informieren und diskutieren Experten über die verschiedenen Konzepte des Generationenmanagements. In zwei Workshop-Runden mit insgesamt sechs Themenschwerpunkten bringen Vertreter verschiedener Fachbereiche der Regionalentwicklung von VRRN und Metropolregion RheinNeckar GmbH ebenso ihr Wissen ein, wie Experten aus der Wirtschaft. www.m-r-n.com/gemeinsam-stark

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SCHWETZINGER WOCHE · 04. September 2019 · Nr. 36

Königsfischen beim ASV 1913 Schwetzingen e.V.

Der wertvollste Titel des Jahres ist wieder vergeben (gey/red). Bereits um 6 Uhr in der Frühe trafen sich die aktiven Angler des ASV 1913 Schwetzingen e.V., am vergangenen Samstag zum jährlichen Königsfischen am Vereinsgewässer. Nachdem die Plätze verlost waren, gab es für die Petrijünger nur noch einen Gedanken: „Fischerkönig 2019 werden“. Hierfür musste jeder tief in die Trickkiste greifen. So setzte jeder Fischer auf verschiedene Methoden und Köder. Nichts wurde ausgelassen, um sich den begehrten Titel zu holen. Neben zahlreichen Rotaugen und Barschen wurden auch mehrere Brassen gefangen. Um 13 Uhr wurde es dann

spannend, als die Sportwarte den König und seine Prinzen benannten. Mit einem Fanggewicht von 8.467 g holte sich Heiko Geyer den Titel des

Fischerkönigs 2019. 1. Prinz wurde Marko Riether und 2. Prinz Fränk Storck. Anschließend gab es in geselliger Runde mit Familie und Freunden

noch Steaks, Würste und hausgemachte Salate. Die Vorstandschaft bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für das gelungene Fest.

Die ASV-Angler (v.l.): Markus Strube, Marco Hartmann, Sascha Herzog, Torsten Hetterling, Jürgen Bruckbauer, Bernd Strube. Untere Reihe: 1. Prinz Marko Riether, Fischerkönig Heiko Geyer, 2. Prinz Fränk Storck Foto: Geyer

Erfolgreich beim Integrations-Cup

Budo Club auch auf dem grünen Rasen erfolgreich (ako/red). Das Integrationszentrum Schwetzingen und der TV 1864 hatten mit der Durchführung des Fußballturniers für Freizeitkicker auf dem TVGelände ins Schwarze getroffen: Die Idee, Integration auf dem grünen Rasen vorzuleben, ist zu 100 Prozent aufgegangen. Dabei hat sich wieder einmal mehr gezeigt, dass es im sportlichen Bereich entgegen denen im täglichen Leben keinerlei Probleme gibt. Herkunft, Hautfarbe und Religion spielen hier überhaupt keine Rolle. Im Sport ist eben so manches anders, vor allem der Umgang unter -und miteinander. Zu dieser bei weitem nicht neuen Erkenntnis kamen alle, die dabei waren, Zuschauer und Aktive. Die Fußballer rekrutierten sich dabei aus den verschiedensten Gruppierungen. Da gab es Teams aus Schwetzingen, Hockenheim und Plankstadt, die sich ausschließlich aus Afrikanern zusammensetzten, dazu eine Futsalmannschaft aus Sinsheim, die Hausherren der Montagskicker, sowie die A-Jugend-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen und eine Truppe vom ortsansässigen Budo Club. Während der Vorrundenspiele, jeder gegen jeden, stellte sich augenscheinlich heraus, dass es den Teilnehmern fußballerisch an nichts fehlt. Der

überwiegende Teil der Teams war eingespielt, ballsicher und ganz wichtig, jederzeit fair. Im ganzen Turnier gab es nicht ein einziges übles Foul. Nach den Vorrundenspielen hatten sich die Montagskicker als spielerisch bestes Team problemlos durchgesetzt, dahinter rangierten die Mannschaften vom Budo Club, der Allstars Hockenheim und „Gambia“ Plankstadt. Im Halbfinale wartete der Budo Club zunächst mit einer Neuerung auf, denn mit Saskia Schäfer wirbelte eine junge Dame sehr überzeugend mit und trug beim 1:0 gegen die Allstars ihren Teil zum Finaleinzug bei. Den einzigen Treffer erzielte übri-

gens Thomas Weigt in Tor des Monats-Manier, denn er versenkte überlegt den Ball aus der eigenen Hälfte heraus über den zu weit vor seinem Kasten stehenden Keeper. Im zweiten Semifinale behielten die Montagskicker souverän den Überblick und zogen ungefährdet ins Endspiel ein. Dort galten sie gegen die Kampfsportler, die sie in der Vorrunde bereits mit 4:1 bezwungen hatten, als Favorit. Der Budo Club allerdings verlangte den Hausherren alles ab und kam dank einer tollen Defensivleistung zu einem verdienten 0:0. Im notwendig gewordenen Neunmeterschießen hatten die Montagskicker dann die besseren Nerven und

Strahlende Sieger: Das erfolgreiche Budo Club-Team.

Foto: ako

siegten mit 3:1. Der Budo Club freute sich über Platz zwei, während sich die Montagskicker als verdiente Sieger feiern ließen. Eine rundum gelungene Veranstaltung ging trotz brütender Hitze am Nachmittag freundschaftlich zu Ende. Spaß hat es allen gemacht, so war es auch angedacht, schließlich überwindet der Sport bekanntlich alle Grenzen. Für den Budo Club, der kämpferisch stark und mit einer bärenstarken Abwehrleistung aufwartete, waren am Start: Thomas Weigt, Christopher Hipp, Lukas Stadler, Stefan Eppel, Michael Konieczny, Matthias Bertsch, Benjamin Wolf, Marcel Thome, Tim Otto, Kai Jenrich und Saskia Schäfer. Die einzelnen Ergebnisse des Budo Clubs: 1:0 gegen Allstars Hockenheim (Torschütze Michael Konieczny), 1:0 gegen Atlanta Schwetzingen (Torschütze Benjamin Wolf), 1:0 gegen Futsal Sinsheim (Torschütze Kai Jenrich), 0:3 gegen Gambia Plankstadt, 1:4 gegen die Montagskicker (Torschütze Thomas Weigt), 1:0 gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen (Torschütze Thomas Weigt), 1:0 gegen Allstars Hockenheim (Torschütze Thomas Weigt) und schließlich 1:3 n.S. (0:0) gegen die Montagskicker (Torschütze Tim Otto). Super!

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Aus den Vereinen | 21

Schwetzinger Freie Wähler

Stadträte Dr. Grimm, Völker und Rothacker verabschiedet (cpe/red). „Abschiede sind Tore in neue Welten!“ Wenn Albert Einstein mit diesen Worten Recht hatte, so haben die Schwetzinger Freien Wähler (SFW) in der Zeit nach der letzten Kommunalwahl „drei Tore aufgestoßen, durch die zwei Stadträte und eine Stadträtin in eine neue, zumindest politische neue Welt gegangen sind“, so drückt es Pressesprecher und Fraktionsvorsitzender Carsten Petzold in seinem Bericht über die herzliche Verabschiedung der scheidenden Freiwähler-Mandatsträger aus. Dr. Jürgen Grimm, Oliver Völker und Silke Rothacker (vormals Scheiber) wurden zwar in der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Stadtrates nicht nur von OB Dr. René Pöltl und dem amtierenden Stadtrat verabschiedet, sondern auch von der Ersten Vorsitzenden der SFW, Elfriede Fackel-KretzKeller sowie der Fraktion der Schwetzinger Freien Wähler. Da dies jedoch für die langen Jahre der Treue zu „kurz gesprungen“ war, wurden die drei jetzt bei einem zünftigen Grillfest auf dem Hof der Familie FackelKretz-Keller in der Invalidengasse verabschiedet. Lange gefeiert

Bis tief in die Nacht feierten Fraktion und Vorstand der SFW mit den drei nun Alt-Stadträten um ihnen den Abschied von der politischen Bühne etwas zu erleichtern. Alle drei, so unterschiedlich auch im Einzelnen, werden der Fraktion der Schwetzinger Freien Wähler in den kommenden Jahren fehlen. Umso erfreulicher die Tatsache, dass alle drei unisono versicherten, den SFW weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu

Abschied vom Ratstisch (v.l.): Uli Utz, Peter Lemke, Oliver Völker, Karl Rupp, Silke Rothacker, Dr. Jürgen Grimm, Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Elke Ackermann- Knieriem, Carsten Petzold

stehen. Dass dies nicht nur leere Worte sind, bewies das Freie Wähler-Urgestein und Tausendsassa Oliver Völker laut Petzold bereits im vergangenen Wahlkampf: „Oliver war für mich Tag und Nacht ansprechbar, seine Ideen für die Kampagne unverzichtbar. Legendär unsere täglichen Telefonate zwischen 6 und 7 Uhr morgens zur Tageslage. Wenn man ihn gebraucht hat, stand er Gewehr bei Fuß und hat so wesentlich zum Erfolg der SFW bei den Wahlen beigetragen“, erklärt Petzold. Langjährige Erfahrung

Dr. Jürgen Grimm, der langjährige Fraktionsvorsitzende der Schwetzinger Freien Wähler und vormals des Schwetzinger Wählerforums, sowie Silke Rothacker, waren ebenso verlässliche Stützen des Wahlkampfteams und insbesondere für die Stadtratsarbeit geradezu unverzichtbar. „Dr. Grimm, Rechtsanwalt in Schwetzingen, überzeugte nicht nur durch bestechenden Sachverstand, sondern sorgte auch als Mann des Ausgleiches das ein und andere Mal dafür, dass so manch ein Heißsporn in den

Beim Grillfest ging‘s gemütlich zu.

eigenen Reihen wieder eingefangen wurde, auch um verhärtete Fronten wieder aufzuweichen um letztlich die eigenen Vorstellungen zum Erfolg zu führen“, lautet das Fazit Petzolds zum Ausscheiden des langjährigen Stadtrats. Silke Rothacker wiederum zeichnete sich laut den FW besonders durch akribisches Durchforsten jedweder Beschlussvorlage aus, um sich dann, nach Ausschluss aller möglichen Unstimmigkeiten und mit den notwendigen Informationen versorgt, einen Standpunkt zu erarbeiten, der ausschließlich den Bürgerinteressen gerecht wurde. „Die-

Fotos: cpe

sen vertrat sie letztlich bis zur jeweiligen Abstimmung und ließ sich durch nichts und niemanden davon abbringen. Eine Eigenschaft, die Silke Rothacker besonders auszeichnete“, heißt es weiter in dem Bericht. Somit verabschiedeten die Aktiven der Schwetzinger Freien Wähler drei Schwergewichte der Kommunalpolitik in den politischen Ruhestand, immer in der Hoffnung, auf deren Rat auch in der Zukunft zählen zu können. „Die Schwetzinger Freien Wähler wünschen jedenfalls allen drei für ihre neu dazu gewonnene Freizeit alles Gute und viele gute Ideen“, so Petzold.

Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V.

Ketscher Kater in Schwetzingen wieder aufgetaucht (red). Kater Tweedy, 4 Jahre alt und schwarz mit weißen Söckchen an den Hinterbeinen und imponierenden weißen Schnurrhaaren, tauchte vor ca. 5 - 6 Wochen an einer Baustelle in Schwetzingen in der Mannheimer Straße/Ecke Heidelberger Straße auf. Er war nicht

gechipt und die Tattoonummer war nicht mehr lesbar. Viele tierliebe Menschen haben sich um ihn gekümmert und ihn mit Decken für ein Nachtlager und viel Futter, Wasser und Leckereien verwöhnt. Inzwischen konnte sein Besitzer in Ketsch ausfindig gemacht werden. Aber

wie kam Tweedy von Ketsch nach Schwetzingen und warum? Er schweigt dazu, aber seine Besitzer und der Tierschutzverein haben versucht, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Und dabei herausgefunden, dass er offenbar in das Auto einer Firma eingestiegen

ist, die in der Straße, in der er in Ketsch wohnte, eine Baustelle hatte und dann in Schwetzingen bei der nächsten Baustelle wieder ausgestiegen ist. Manchmal verschwinden Tiere auf diese Art und Weise und tauchen an anderer Stelle, wie vom Himmel gefallen, wieder auf.

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Schwetzinger Woche • 4. September 2019 • Nr. 36

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Schwetzinger Woche • 4. September 2019 • Nr. 36

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Intelligente Haustechnik für mehr Wohnkomfort Mit dem Smartphone mobil vernetzt zu sein, ist für viele selbstverständlich. Und auch eine Fernsteuerung für das Haus über PC, Tablet oder Smartphone ist keine Zukunftsmusik mehr. Denn smarte Technologien sind auf dem Vormarsch. Wie viel Automation für das Haus sinnvoll ist, hängt von den eigenen Wünschen ab. Grundsätzlich lassen sich alle technischen Bereiche des Hauses automatisch steuern. Smart Home-Einsteiger entscheiden sich meistens für eine Automation von Lüftung, Beschattung, Heizung und Lichtsteuerung. Das bringt nicht nur Komfort bei der Bedienung, von dem auch ältere oder motorische eingeschränkte Hausbewohner profitieren, sondern auch Sicherheit und ein ausgewogenes, gutes Raumklima. Eine automatisch gesteuerte Fensterlüftung sorgt für ausreichend Frischluft und schützt im Sommer vor Hitze, ein Niederschlagsensor übernimmt den Regenschutz bei Dachfenstern, Bewegungsmelder sichern die Fenster bei Abwesenheit. Auch eine Lichtsteuerung ermöglicht mehr Komfort: Auf Knopfdruck die richtige Lichtstimmung ist dabei nur ein Aspekt. Zusätzlich wird unnötige Beleuchtung vermieden, wenn mit einem Tastendruck alles ausgeschaltet wird. Allein am Beispiel Rollladen zeigt sich, wie vielseitig die Hausautomation im Alltag ist: Ein Sonnensensor misst die Helligkeit und steuert die Beschattung, im Winter wird

der Rollladen in der Dämmerung automatisch geschlossen, was Wärmeverluste verhindert, und auch der Sichtschutz lässt sich zeitgesteuert einstellen. Effiziente Home-Technologie Besonders interessant ist die Hausautomation aus Gründen der Energieeinsparung. Studien haben ergeben, dass im Smarthome bis zu 30 % der Energie eingespart werden kann. Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung lassen sich so aufeinander abstimmen, dass möglichst wenig Energie verbraucht wird. Die Heizung wird automatisch reguliert, sobald ein Fenster offen ist. Die Absenkung der Heizungstemperatur kann nicht nur in der Nacht erfolgen, sondern auch in festgelegten Zeiträumen der Abwesenheit. Und ein Sensor im Heizöl- oder Pelletbehälter meldet, wenn der Füllstand niedrig ist. Das Energiesparprogramm zahlt sich aus – Investitionen in die Hausautomation rechnen sich in der Regel

innerhalb weniger Jahre. Wird die Smart Home-Technik in Betrieb genommen, müssen Hausbesitzer etwas Zeit investieren. Passgenaue Einstellung Damit der Wohnkomfort stimmt, sollten die voreingestellten Standards nach eigenen Wünschen konfiguriert werden. Es stellt sich die Frage nach einer zentralen oder dezentralen Steuerung. Entscheiden müssen Hausbesitzer auch, ob

sie die Haustechnik als Funksystem oder drahtgebunden installieren möchten. Während Funksysteme praktisch für die Nachrüstung in Altbauten sind, bieten drahtgebundene Systeme mehr Sicherheit. Die Planung im Smart Home sollten Hausbesitzer allerdings besser einem Elektro-Fachbetrieb überlassen, damit neben der Vernetzung auch die Energieeffizienz und vor allem die Sicherheit der Daten gewährleistet ist. (www.Energie-Fachberater.de/red)

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Tipps zum Hitzeschutz Dieser Sommer ist für viele Menschen eine echte Herausforderung. Insbesondere die Temperaturen in den Wohnräumen haben schnell die 30° C überschritten. Die Folgen: durchwachte Nächte, lähmende Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hat sechs Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume zusammengestellt, die für ein angenehmeres Wohnklima im Sommer sorgen sollen. Wichtig ist richtiges Lüften, es lohnt sich umso mehr, je kühler es draußen im Vergleich zur Innentemperatur ist. Hitzeschutz von außen: Die Anbringung eines Hitzeschutzes von außen (statt von innen) ist deshalb besonders wichtig. Automatisch gesteuerte Jalousien können für die

Verschattung bei Abwesenheit sorgen. Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz. Zur Not hilft ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird. Thema Klimageräte: Ein Klimagerät sollte eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse aufweisen. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Monoblockgeräte sind im Gegensatz zu Splitgeräten in der Regel drei Klassen schlechter. Vor der Anschaffung eines Klimageräts kann zunächst ein Ventilator ausprobiert werden. Er verbraucht erheblich weniger Strom und ist damit umweltfreundlicher und günstiger im Unterhalt. (sppo/red)

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Die letzten Meter sind entscheidend ihre Trinkwasserinstallation deshalb regelmäßig von einem geschulten Fachbetrieb überprüfen lassen.

Es darf fast ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Die Wasserwerke können die Qualität des Trinkwassers aber nur bis zum Hausanschluss gewährleisten.

Auch Trinkwasser hat im Übrigen ein Haltbarkeitsdatum. „Bleibt das Wasser längere Zeit in den Leitungen stehen, können sich Keime vermehren und damit zu einer Minderung der Wasserqualität beitragen“, warnt Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). (djd/red)

Was danach bis zum Wasserhahn geschieht, ist Sache des Eigentümers beziehungsweise Vermieters. Diese sollten

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Wie IP-Kameras das Zuhause sicherer machen Viele Hausbesitzer kennen dieses ungute Gefühl, wenn sie gerade im Büro sitzen oder sogar über mehrere Wochen verreist sind: Ist zu Hause alles in Ordnung? Tierbesitzer fragen sich zudem, was die vierbeinigen Lieblinge gerade anstellen, wenn sie allein im Haus sind. Mit einer IPKamera können Sie für mehr persönliche Sicherheit sorgen und haben jederzeit die eigenen vier Wände im Blick. Ist die Installation einer IPKamera kompliziert? Viel mehr als eine freie Steckdose und ein WLAN in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung brauchen Sie nicht, um eine Überwachung per IP-Kamera zu nutzen. Die Technik ist heute nicht nur erschwinglich geworden, sondern auch schnell zu installieren und einfach zu bedienen. Die Handhabung ist im Grunde selbsterklärend. Besonders praktisch sind die entsprechenden Smartphone-Apps, die viele Hersteller für ihre IP-Kameras anbieten. Damit können Sie etwa Video- und Audiofunktionen auch von unterwegs nutzen. Wie kann eine IP-Kamera den Einbruchschutz unterstützen? Die Kameraüberwachung

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ersetzt nicht eine Alarmanlage oder mechanische Sicherheitstechnik für Fenster und Türen - doch sie stellt eine sinnvolle Ergänzung dar. Daher sollten Sie beim Kauf auf die Ausstattungsdetails achten. Praktisch sind IP-Kameras, die nicht nur Bilder aufnehmen können, sondern etwa auch über ein integriertes, helles Spotlight und eine lautstarke Sirene verfügen. In Kopplung mit einem Bewegungsmelder können diese Ausstattungselemente laut Alarm schlagen, wenn sich jemand Ihrem Zuhause nähert. Darf ich einfach so eine Kamera außen installieren? Ja und nein. Rechtlich ist klar vorgegeben, dass die Kamera nur Aufnahmen von Ihrem privaten Grundstück anfertigen darf. Das müssen Sie bei der Installation in jedem Fall beachten. Können IP-Kameras auch ins Smart Home eingebunden werden? Viele Geräte bieten diese Vernetzungsmöglichkeit für noch mehr Komfort und Sicherheit. Ebenso ist die Verbindung mit Amazon Alexa möglich - so können Sie die Technik noch einfacher per Sprachbefehl bedienen. (djd/red)

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Aus dem Fachlexikon Reduktionsfaktor: Der Reduktionsfaktor ist ein Begriff aus der Wärmeschutzverordnung. Er ist ein Wert, der bei der Berechnung des jährlichen Heizenergiebedarfs abgezogen werden darf und die Temperaturen von unbeheizten Dachböden und Kellern berücksichtigt. Somit kann der anzusetzende Wärmeverlust um den (www.hausbauberater.net) Reduktionsfaktor vermindert werden. 

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Gutes Licht für Zuhause Wir verbringen immer mehr Zeit in Innenräumen, egal ob auf der Arbeit, im Büro oder Zuhause. Hier sind wir künstlichen Lichtquellen ausgesetzt, damit wir unsere täglichen Aufgaben verrichten können. Dabei stehen die Lichtfarbe und Intensität häufig im Widerspruch zum natürlichen Tageslicht, an dem sich unsere innere Uhr orientiert und unser Körper gewöhnt ist. Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit Selbst wenn wir es nicht direkt bemerken, können schwaches Licht oder Flackern die Augen belasten und ermüden, zu starkes Licht blendet uns zudem. Licht hat somit einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Viele Leuchten haben ein statisches Licht, das sich nicht an individuelle Bedürfnisse und Aufgaben anpassen lässt. Je nach Tätigkeit können jedoch unterschiedliche Lichtstärken und Farbtemperaturen nützlich sein. So brauchen wir z. B. für Schreibtischarbeit stärkeres Licht und eine

höhere Farbintensität, während warmes Licht am Ende des Spektrums die Entspannung fördert. Hersteller geben häufig die Intensität an, die in Lux gemessen wird. Individuelle Gegebenheiten Beim Kauf einer neuen Leuchte sollte man aber auch auf den Kelvinwert achten, der die Farbtemperatur ausweist. Auch die Langlebigkeit der Glühbirne ist ein zunehmend wichtiges Kaufkriterium im Sinne der Umwelt, denn Glühbirnen und Leuchten mit kurzer Lebensdauer verursachen viel Abfall. LED Leuchten freuen sich daher immer größerer Beliebtheit in Deutschland. Jedoch können die Farbqualität und Helligkeit von LED Lampen abnehmen, je länger sie verwendet werden. Inzwischen gibt es Leuchten, die sich dem Tageslicht automatisch anpassen. Sie gleichen ihre Farbtemperatur und Helligkeit mittels eines uhrzeit-, datums- und ortsabhängigen Algorithmus automatisch den individuellen Gegebenheiten an. (akz-o/red)

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Aus dem Fachlexikon Reflexion: Soll Wärmestrahlung daran gehindert werden,  z. B. durch Fensterscheiben zu entweichen, kann vom Hersteller eine hauchdünne, unsichtbare Metallschicht aufgebracht werden, die die Reflektion großer Teile der Strahlung bewirkt. Somit wird der Wärmeverlust durch die beschichteten Bauteile deutlich verringert. Der Effekt der Reflexion bewirkt also eine Energieeinsparung.  (www.hausbauberater.net)

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Farben sind nur etwas fürs Auge? Weit gefehlt. Wandfarben kann man heutzutage auch fühlen. Neue Materialien und Herstellungsverfahren machen es möglich, dass die Haptik der samtmatten Farboberfläche dem Raum eine exklusive Anmutung verleiht. Wer möchte, kann die eigenen vier Wände sowohl optisch als auch haptisch neu gestalten - und sich dabei mit ausgewählten Farbtönen internationales Flair ins Zuhause holen.

cremige, tropf- und spritzgehemmte Konsistenz. Die damit gestrichene Wand fühlt sich samtig an, ist gleichmäßig matt und erhält eine besondere Tiefe, die besonders auf Vliestapeten zur Geltung kommt. Zugleich lässt sich das Material einfach und sauber verarbeiten, ist sehr strapazierfähig und scheuerbeständig. Das Gütesiegel „Blauer Engel“ steht für die Umweltfreundlichkeit des Materials.

Inspiriert von angesagten Metropolen und SzeneEdle Farbakzente für den ge- Vierteln Neben den Materialeigenhobenen Wohnstil Die matte Oberfläche fühlt schaften kommt es natürlich sich fast so weich wie Samt vor allem auf die Farbtöne an. an - und macht mit nur einem Dabei haben sich die FarbAnstrich aus einer normalen designer von internationalen Tapete ein besonderes Wohn- Metropolen und angesagten highlight. Dabei lässt sich die Hotspots rund um den Globus Wandfarbe vielseitig verwen- inspirieren lassen - zu erkenden, auf Vlies ebenso wie auf nen an klangvollen Namen. Raufaser oder Prägetapeten. Von „Le Marais“ und „SoHo“, Für die besondere Wirkung ist über „Waterfront“ bis hin die Oberfläche verantwortlich, zu „Gràcia“. Erhältlich sind NM_Fülltext_Energieratgeber_Ug-Wert_ welche die Farbtöne beson- die Wandfarben in vielen ders zur Geltung bringt. Eine Bau- und Fachmärkten. (djd/ spezielle Rezeptur verleiht der SCHÖNER WOHNEN-Farbe Premiumfarbe eine besonders Architects‘ Finest/red))

Aus dem Fachlexikon Ug-Wert: Gibt den Wärmestrom je Quadratmeter Fensterglasfläche (glazing) an. Zusammen mit dem Uf-Wert für den Fensterrahmen (frame) ergibt sich der Wärmedurchgangswert Uw (window) für das ganze Fenster. Die U-Werte haben die früheren k-Werte abgelöst. Die Berechnung des Ug-Werts richtet sich nach der DIN(www.hausbauberater.net) EN 673. 

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Intelligente Küchenentlüftung Intelligente Küchenentlüftung Küchen sind heute mehr als bloße Kochnischen, die rein praktischen Nutzen bieten. Eine moderne Küche ist oft durch offene Strukturen und multimediale Anbindung eng mit dem Wohnzimmer verknüpft. Sie ist ein gleichwertiger Lebensraum, in dem gesellige Stunden verbracht und leckere Mahlzeiten zubereitet werden. Zwei wichtige Punkte können die Einheit der Wohnküche jedoch beeinträchtigen: Die Betriebsgeräusche der Küchengeräte sowie Kochdünste, die sich über kurz oder lang auch in Möbeln oder Teppichen festsetzen. Unsichtbarer Dunstabzug Daher empfiehlt es sich, bei der Küchenplanung mit der Wahl des Dunstabzugs zu beginnen. Eine große Haube über dem Herd ist bei offenen Raumlösungen häufig störend, da sie die Küche optisch dominiert. Doch das muss nicht sein. Es gibt einen Hochleistungsdunstabzug,

der in ein modernes Induktionskochfeld aus schwarzem Glas integriert ist und bei Bedarf ausfährt - ansonsten ist er unsichtbar. Der Abzug ist mit seinem Spezialmotor beeindruckend leise und das Kochfeld bietet mit 3.700 Watt Maximalleistung ein außergewöhnliches Maß an Flexibilität. Dunstabzug und Kochfeld lassen sich per Touch-Bedienung steuern. Die direkt an den Kochtöpfen und Pfannenrändern abgesaugte Luft wird mit mithilfe eines Fett- und eines Monoblock-Filters im Geräteinneren gereinigt und energiesparend zurück in den Raum geleitet. Abluftbetrieb ist auf Wunsch ebenfalls möglich. Das System wurde bis ins Detail durchdacht: Falls etwas überkocht, sammelt es bis zu 400 ml Flüssigkeit. Dunsthaube, Fettfilter und Lüftungsgitter lassen sich leicht in der Geschirrspülmaschine säubern und auch der Monoblock-Filter kann mehrfach verwendet werden. (txn-p/ One von Novy/red)

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Aus dem Fachlexikon Rohrisolierung: Als Rohrisolierung bezeichnet man die Ummantelung von Rohren, um Wärmeverluste zu reduzieren. Diese Isolierungsmaßnahmen werden beispielsweise bei Heizungs- und Warmwasserrohren durchgeführt. Des Weiteren können Rohre gegen unerwünschte Geräusche, die beispielsweise durch das Rauschen des Wassers in Druckleitungen verursacht werden, (www.hausbauberater.net) isoliert werden. 

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