Schritte plus Neu Schweiz

Schritte plus Neu Schweiz deckt die Prüfungs vorgaben aller gängigen Prüfungen der verschiedenen Niveaustufen ab. 2 Aufbau Schritte plus Neu Schweiz 2...

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Konzeption – Aufbau Schritte plus Neu Schweiz Schritte plus Neu Schweiz ist die umfassende Neubearbeitung des Lehrwerks Schritte plus Schweiz.

1 Rahmenbedingungen Schritte plus Neu Schweiz ist ein Lehrwerk für Lernende auf den Niveaustufen A1, A2 und B1 des Gemeinsamen Euro­päischen Referenzrahmens (GER), die in einem deutschsprachigen Land leben oder arbeiten möchten. Ziel ist es, den Lernenden die Integration in Alltag und Beruf zu erleichtern und alltägliche Situationen sprachlich zu bewältigen. Schritte plus Neu Schweiz geht bei der Stoffauswahl von den Vor­gaben des GER aus und orientiert sich am Rahmen­ curriculum für die sprachliche Förderung von Migrantinnen und Migranten des Bundesamts für Migration BFM (heute Staatssekretariat für Migration SEM) und berücksichtigt die darin empfohlenen didaktischen Prinzipien. Schritte plus Neu Schweiz deckt die Prüfungs­vorgaben aller gängigen ­Prüfungen der verschiedenen Niveaustufen ab.

Der Lehrwerkservice im Internet unter www.hueber.de/ schritte-plus-neu/ch enthält u. a.: • ausführliche Unterrichtspläne zu Kurs- und Arbeitsbuch • Lösungen zu Kurs- und Arbeitsbuch • Transkriptionen zu Kurs- und Arbeitsbuch • Audiodateien zu Kurs- und Arbeitsbuch Der Lehrwerkservice wird sukzessive immer wieder mit aktuellen Informationen und zusätzlichen Angeboten für den Unterricht ergänzt. 2.3 Symbole und Abkürzungen in den Unterrichtsplänen Binnendifferenzierung Achtung ‣‣

T iP P ‣‣

2 Aufbau Schritte plus Neu Schweiz 2.1 Schritte plus Neu Schweiz in sechs Bänden Schritte plus Neu Schweiz liegt in einer sechsbändigen Ausgabe (Arbeitsbuch integriert) vor:

Z DM

‣‣

Ausspracheübung methodisch-didaktischer Tipp landeskundliche Informationen Hier kann eine bestimmte Aufgabe aus der Rubrik «Zwischendurch mal …» eingeschoben werden. Zu dieser Aufgabe gibt es einen Film.

Schritte plus Neu Schweiz 1 und  2 →

A1 

Schritte plus Neu Schweiz 3 und  4 →

A2

EA:

Einzelarbeit

Schritte plus Neu Schweiz 5 und  6 →

B1

Folie/IWB:

Folie/interaktives Whiteboard

GA:

Gruppenarbeit

HA:

Hausaufgabe

KV:

Kopiervorlage

LWS:

Lernwortschatz

PA:

Partnerarbeit

PL:

Plenum

WPA:

wechselnde Partnerarbeit

2.2 Die Bestandteile von Schritte plus Neu Schweiz Schritte plus Neu Schweiz bietet ein umfangreiches Angebot an Materialien und Medien, die aufeinander abgestimmt und eng miteinander verzahnt sind: • ein Kurs- und Arbeitsbuch mit integrierter Arbeitsbuch-CD • ein Medienpaket mit den Audio-CDs zum Kursbuch und einer DVD mit den Filmen zum Kursbuch • eine digitale Ausgabe von Kursbuch und Arbeitsbuch mit allen Audios und Filmen • eine App mit allen Audios und Filmen zu Kurs- und Arbeitsbuch • einen PDF-Download mit Tests und Zusatzübungen • eine Übungsgrammatik

Der Übersichtlichkeit halber wird in der Konzeption und in den Unterrichtsplänen oft die männliche Form verwendet.

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Konzeption – Das Kursbuch 2.4 Medienüberblick: Die Verfügbarkeit von Filmen, Hörtexten, Kopiervorlagen, Tests und Unterrichtsplänen Material

eingelegte Audio-CD im KB/AB

Hörtexte Kursbuch Hörtexte Arbeitsbuch

Medienpaket

PDF-Download: Tests und Zusatzübungen

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Lehrwerkservice www.hueber.de/ schritte-plus-neu/ch

App*

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Audio-Dateien zur Foto-Hörgeschichte

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Foto-Hörgeschichte als Slide-Show

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Filme zu «Zwischendurch mal …»

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Lektionstests

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Kopiervorlagen (Zusatzübungen) zu den Lernschritten

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Wiederholungsspiele zu jeder Lektion

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Unterrichtspläne zu den Lektionen

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Portfolio

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* Mit der neuen, kostenlosen Schritte plus Neu Schweiz-App können alle Filme und Hörtexte ganz einfach per Smartphone oder Tablet direkt aus dem Buch heraus abgerufen werden. Sie sind jederzeit verfügbar und somit ideal einsetzbar für das individuelle Lernen und Wiederholen. Die App ist im App Store oder Google Play Store verfügbar.

3 Das Kursbuch Jeder Band von Schritte plus Neu Schweiz enthält sieben Lektionen. Diese folgen einem klaren und einheitlichen Aufbau. Aufbau einer Lektion Die Foto-Hörgeschichte Motivierender Einstieg über eine Foto-Hörgeschichte mit hoher Identifikationsmöglichkeit für die Lernenden

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Konzeption – Das Kursbuch Die Seiten A bis C Einführung und Einübung des neuen Lernstoffs in abgeschlossenen Einheiten

Die Seiten D und E Training und Erweiterung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten

Die Seiten «Grammatik und Kommunikation» • Übersicht über Grammatikstrukturen und Redemittel, dazu Übungen, Tipps, Visualisierungen und Merkhilfen • Übersicht über Lernziele und Möglichkeit zur Selbsteva­luation

Die Seiten «Zwischendurch mal …» Fakultatives Angebot mit Filmen, Projekten etc. zum variablen Einsatz im Unterricht

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Konzeption – Das Kursbuch 3.1. Die Foto-Hörgeschichte Jede Lektion beginnt mit einer Foto-Hörgeschichte. Die Lernenden begleiten die junge Deutschlernerin Lara in ihrem Alltag. Dadurch wird ein motivierender Einstieg geschaffen, der nah an der Lebenssituation der Lernenden ist und durch die emotional ansprechenden Inhalte zu ­grösseren Lernerfolgen führt. Die Foto-Hörgeschichte bildet den sprachlichen und thematischen Rahmen der Lektion: Sie führt die Kommuni­ kationsmittel und den grammatischen Stoff in einer zusammenhängenden Episode ein und entlastet damit den Lernstoff. Zugleich trainiert sie das globale Hörverstehen. Die Geschichte kann über die Audios    gehört werden, während die Lernenden parallel die Fotos im Kursbuch ansehen. Sie steht aber auch als Slide-Show zur Verfügung und kann im Unterricht am interaktiven Whiteboard gezeigt werden (→ siehe «2.4 Medienüberblick» auf S. 2). 3.2 Die Seiten A bis C Die Kopfzeile enthält ein Zitat aus der Foto-Hörgeschichte und repräsentiert den Lernstoff der Seite. Die neue Struktur ist fett hervorgehoben. So können Sie und die TN sich rasch orientieren. Kopfzeile

Der Grammatik-Kasten fasst den Lernstoff übersichtlich zusammen und macht ihn bewusst. In den folgenden ­Aufgaben üben die TN den Lernstoff zunächst gelenkt und dann in freierer Form. Die Abschlussaufgabe ist mit dem Piktogramm gekennzeichnet und dient dem Transfer des Gelernten in den persönlichen Anwendungsbereich (z. B. über sich selbst sprechen oder schreiben, seine Meinung sagen) oder bietet die Möglichkeiten, den L ­ ernstoff auf spielerische Art und Weise aktiv und interaktiv anzuwenden. Manche Aufgaben sind zusätzlich mit dem Piktogramm versehen. Dieses weist darauf hin, dass die TN bei dieser Aufgabe ihr Smartphone oder Tablet nutzen können. Hinweise dazu ­finden Sie in den Unterrichtsplänen jeweils bei den didaktischen Vorschlägen zu den entsprechenden Auf­gaben. Der Einsatz dieser Medien ist jedoch fakultativ! 3.3 Die Seiten D und E Die Seiten D und E dienen der Vertiefung und Erweiterung der vier Fertigkeiten Lesen – Hören – Schreiben – Sprechen. Die Textsorten zu den Fertigkeiten Lesen und Hören entsprechen ebenso den Anforderungen der jeweiligen Niveaustufe wie die Sprech- und Schreibanlässe (→ siehe «5.2 Fertigkeitstraining» auf S. 8). 3.4 Übersicht: Grammatik und Kommunikation

erste Aufgabe

GrammatikKasten

Abschlussaufgabe Die erste Aufgabe dient der Einführung des neuen Stoffs. Sie bezieht sich ebenfalls im weiteren Sinne auf die FotoHörgeschichte und schafft damit den inhaltlichen und sprachlichen Kontext für die neu zu erlernenden Strukturen.

Diese Doppelseite gibt einen Überblick über die neue Grammatik und die wichtigen Wendungen der Lektion. ­Mithilfe der Übersicht kann der Stoff der Lektion selbstständig wiederholt und nachgeschlagen werden. Die Übersicht enthält zudem Verweise auf die Schritte Übungs­grammatik. Darüber hinaus soll auf dieser Seite mit kleinen Aufgaben, Tipps, M ­ erkhilfen und Visualisierungen auch wiederholend und vertiefend gearbeitet werden. Diese sind den Grammatiktabellen oder den Redemittelkästen jeweils am rechten Rand direkt zugeordnet. Auf dieses Zusatzangebot kann entweder im Unterricht eingegangen werden oder Sie weisen Ihre Lerner darauf hin, wie sie mit diesen Seiten sinnvoll eigenständig arbeiten und sie zum Nachschlagen nutzen können. Entsprechende Hinweise finden Sie in dieser Konzeption auf Seite 14 und in den didak­tischen Hinweisen direkt bei den Aufgaben mit den jeweiligen Grammatikthemen bzw. Wendungen. Sollten mehrere Verweise zu einem Grammatik-Teil vorkommen, dann steht die kurze An­leitung an der «Hauptstelle» und von den «Nebenstellen» wird auf die Hauptstelle verwiesen.

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Konzeption – Das Arbeitsbuch 3.5 Zwischendurch mal … Auf diesen Doppelseiten finden Sie zwei bis vier kleine Angebote, die Sie fakultativ im Kurs einsetzen oder zur Binnendifferenzierung nutzen können. LIED Die Rubriken sind: FILM SPIEL LANDESKUNDE S CH R E I B E N

P R OJ E K T LESEN

COMIC HÖREN

DIALEKT

Der Schwerpunkt dieser Aufgaben und Projekte liegt nicht mehr auf dem Erwerb und Einüben von Strukturen, sondern die Lernenden können hier das in der Lektion erworbene Wissen aktiv und oft spielerisch anwenden und erweitern. Diese Zusatzangebote sind völlig unabhängig voneinander und an verschiedenen Stellen der Lektion einsetzbar. Eine Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten finden Sie in den Unterrichtsplänen unter «Zwischendurch mal …» in der jeweiligen Lektion. Die Stellen im Unterrichtsablauf, an denen ein Angebot aus «Zwischendurch mal …» eingesetzt werden könnte, sind mit diesem Symbol Z DM gekennzeichnet.

4 Das Arbeitsbuch Im Arbeitsbuch finden Sie vielfältige Übungen und Aufgaben zu den Lernschritten A bis E für die Still- und Partner­ arbeit im Kurs oder als Hausaufgabe. Auch hier erscheinen – wie auf der entsprechenden Kursbuchseite – in der Kopfzeile ein Zitat und ein Foto aus der Foto-Hörgeschichte als Strukturierungs- und Memorierungshilfe. 4.1 Basisübungen – Vertiefungsübungen – Erweiterungsübungen

Lernzielübersicht/Selbstevaluierung Den Abschluss der Doppelseite bildet die Übersicht über die Lernziele der Lektion. Diese schafft Transparenz und eignet sich zur Selbstevaluierung. Sie ist nach den Lernschritten A bis E gegliedert (→ siehe «5.12 Arbeit mit den Übersichtsseiten ‹Grammatik und Kommunikation›» auf S. 14).

Die Übungen und Aufgaben berücksichtigen unterschied­ liche Lernniveaus innerhalb des Kurses und bieten so Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung. Die Aufgaben sind folgendermassen gekennzeichnet: • Keine Kennzeichnung: Basisübungen für alle TN •  : vertiefende Übungen für TN, die noch mehr üben wollen/müssen •  : erweiternde Übungen als Zusatzangebot oder Alter­ native für schnellere TN 4.2 Die Rubriken Neben den oben beschriebenen Basis-, Vertiefungsund Erweiterungsübungen finden Sie im Arbeitsbuch folgende Aufgaben: • Schreibtraining: eine Schreibaufgabe, passend zum Thema und den neuen Inhalten jeder Lektion • G rammatik entdecken: Aufgaben, die neue Grammatikphänomene durch die Art der Aufgabenstellung bewusst machen und zum eigenen Entdecken des neuen Stoffs einladen

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps • P rüfung: Aufgaben, die in ihrem Aufbau den gängigen

4.3 Der Selbsttest

TN: Zu jedem Wort gibt es einen Kontextsatz, der das Lernen des Wortes unterstützt. Zudem sind die Nomen mit farbigen Genuspunkten und Artikeln versehen. Am Ende des Lernwortschatzes jeder Lektion finden die TN eine bebilderte Darstellung eines Wortfeldes sowie einen Lerntipp zum Wörterlernen. Tipps zur abwechslungsreichen Arbeit mit den Lernwortschatzseiten finden Sie in den Unterrichtsplänen am Ende jeder Lektion (Rubrik «Wortschatz- und Ausspracheübungen»).

Den Abschluss jeder Arbeitsbuchlektion bildet ein Lernertest zur Selbstevaluation.

4.6 Die Grammatikübersicht

Prüfungsformaten der jeweiligen Niveaustufen entsprechen und zur Prüfungsvorbereitung eingesetzt werden können • Phonetik: ein systematisches Aussprachetraining mit Übungen passend zur Lektion, das sich je nach Bedarf der TN gut in den Unterrichtsablauf integrieren lässt

Am Ende des Buches befindet sich eine Übersicht über den gesamten Grammatikstoff des Bands zum Nachschlagen. Die Übersicht enthält Verweise auf das Vorkommen in den Lektionen sowie auf die Schritte Übungsgrammatik.

5 Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps 5.1 Arbeit mit der Foto-Hörgeschichte

• drei Rubriken: Wörter – Grammatik – Kommunikation • Punkteauswertung mit «Ampelsystem» 4.4 Die Fokus-Seiten Die Inhalte der Fokus-Seiten am Ende jeder Arbeitsbuch­ lektion orientieren sich an konkreten Sprachhandlungen, die im Alltag der TN eine Rolle spielen. Sie bieten zusätzliche Materialien zu den Aspekten «Alltag», «Beruf» und «Familie». Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema «Beruf», das in jeder Lektion behandelt wird. Die Fokus-Seiten können fakultativ – jeweils den Bedürfnissen und Lerninteressen der TN entsprechend – im Unterricht behandelt werden. Methodisch-didaktische Hinweise zu jeder Lektion finden Sie in den Unterrichtsplänen. 4.5 Der Lernwortschatz Jeweils am Ende des Arbeitsbuchs gibt es ein integriertes «Wörterlernheft» in Form einer Liste mit dem Lernwortschatz und Visualisierungen zu Kern­themen der Lektion. Der Lernwortschatz ist chronologisch nach Lektionen sortiert und innerhalb der Lektion den Aufgaben zur FotoHörgeschichte sowie den Lernschritten A–E zugeordnet. Die TN können eigene Übersetzungen in ihrer Muttersprache ergänzen. Es gibt mehrere Memorierungshilfen für die

Der Einstieg in jede Lektion erfolgt über eine Foto-Hörgeschichte. Diese … • ist authentisch: Die Sprache wird im Kontext vorgestellt. Die Lernenden können sich intensiv mit einer Geschichte auseinandersetzen, wodurch das Memorieren von Wörtern und Strukturen erleichtert und verbessert wird. • ist motivierend: Die Fotos erleichtern eine situative und lokale Einordnung der Geschichte und aktivieren das Vorwissen. Durch die Kombination von Foto und Hörtext/ Geräuschen verstehen die Lernenden eine zusammenhängende Episode. Sie erkennen, dass sie am Ende der Lektion in der Lage sein werden, eine ähnliche Situation sprachlich zu meistern. • macht neugierig: Die Geschichten sind so amüsant, dass sie das Interesse der Lernenden wecken und zur Identifikation einladen. • vermittelt implizit Landeskunde und regt zu interkul­ turellen Betrachtungen an. Neben den Audio-Dateien steht Ihnen die Foto-Hörgeschichte auch als «Slide-Show» zur Verfügung. Diese können Sie im Unterricht am interaktiven Whiteboard abspielen und haben damit eine direkte Verknüpfung von Bild und Ton. Alternativ können die TN die Slide-Show zur Nach­ bereitung auf dem Smartphone oder Tablet ansehen (→ siehe «2.4 Medienüberblick» auf S. 2). Praktische Tipps: Arbeit mit der Foto-Hörgeschichte Beginnen Sie den Unterricht nicht direkt mit dem Hören der Geschichte. Die TN lösen zu jeder Episode Aufgaben vor dem Hören, während des Hörens und nach dem Hören. Generell sollten Sie die Geschichte so oft wie nötig vorspielen und ggf. an entscheidenden Passagen stoppen. Achten Sie darauf, jede Episode mindestens einmal durchgehend vorzuspielen.

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps Hören Sie am Ende jeder Lektion die Geschichte mit den TN noch einmal. Das ermutigt sie, denn sie können erleben, wie viel sie im Vergleich zum allerersten Hören nun schon verstehen, und das fördert die Motivation. Aufgaben vor dem Hören Die Aufgaben vor dem Hören machen eine situative Einordnung der Geschichte möglich. Sie führen neue, für das Verständnis wichtige Wörter der Geschichte ein und lenken die Aufmerksamkeit auf die im Text wichtigen Passagen und Schlüsselwörter. Für die Vorentlastung bieten sich ausserdem viele weitere Möglichkeiten: Fotosalat und Satzsalat Kopieren Sie die Fotos und schneiden Sie die einzelnen Fotos aus. Achten Sie darauf, die Nummerierung auf den Fotos wegzuschneiden. Die Bücher bleiben geschlossen. Verteilen Sie je ein Fotoset an Kleingruppen mit 3 bis 4 TN. Die TN legen die Fotos in eine mögliche Reihenfolge, hören die Geschichte mit geschlossenen Büchern und vergleichen die Foto-Hörgeschichte mit ihrer Reihenfolge. Sie korrigieren ggf. ihre Reihenfolge. Diese Übung kann um Satzkarten erweitert werden: ­Schreiben Sie zu den Fotos einfache Sätze oder Zitate aus der Geschichte auf Kärtchen, die die TN dann den Fotos zuordnen. Sie können hier auch zwischen geübteren und unge­übteren TN differenzieren, indem Sie geübteren TN weniger Vorgaben und Hilfen an die Hand geben als den unge­üb­teren. Auf fortgeschrittenerem Niveau können sich die TN zu ihrer Reihenfolge der Fotos eine kleine Geschichte ausdenken oder Minidialoge schreiben. Ihre Geschichte können sie dann beim Hören mit dem Hörtext vergleichen. Bilder der Foto-Hörgeschichten Zu jeder Foto-Hörgeschichte stehen Ihnen im Lehrwerkservice die einzelnen Bilder noch einmal vergrössert im PDF-Format zur Verfügung. Sie können die Bilder im Kursraum aufhängen oder für einen Fotosalat verwenden. Geben Sie z. B. je ein Foto an eine Kleingruppe. Die Gruppen versuchen dann, den richtigen Platz in der Geschichte für ihr Foto zu finden, und entwickeln eine gemeinsame Reihenfolge. So müssen sich alle beteiligen und mitreden. Alternativ können die TN aus ihrer Gruppe auch je einen TN bestimmen, der sich mit den anderen gewählten TN vor dem Kurs in der richtigen Reihenfolge aufstellen muss, sodass diese TN die Reihenfolge der Geschichte bilden und das Foto vor sich halten. Das macht Spass, weil die TN sich bewegen müssen und womöglich mehrmals umgestellt werden, bis alle mit der Reihenfolge einverstanden sind. Hypothesen bilden Verraten Sie den TN nur die Überschrift der Lektion und zeigen Sie ggf. noch eines der Fotos auf Folie. Die TN spekulieren, soweit es die Sprachkenntnisse zulassen, worum es in der Geschichte gehen könnte (Wo? Wer? Was? Wie viele? Wie? Warum?). Oder die TN sehen sich die Fotos im Buch an und stellen Vermutungen über den Verlauf der Handlung an. Das motiviert und macht auf die Geschichte

neugierig. Zudem wird das spätere Hören in der Fremd­ sprache erleichtert, weil eine bestimmte Hör-Erwartung aufgebaut wird. Fortgeschrittenere Anfänger können sich im Vorfeld Minigespräche zu den Fotos überlegen und ein kleines Rollenspiel machen. Nach dem Hören vergleichen sie dann ihren Text mit dem Hörtext. Situationsverwandte Bilder/Texte Vielleicht finden Sie einen passenden Text oder ein Bild / einen Comic, den Sie verwenden können, um in das Thema einzuführen und unbekannten Wortschatz zu klären. Diese Übungsform eignet sich, wenn Sie erst ganz allgemein auf ein Thema hinführen wollen, ohne die Fotos aus der FotoHörgeschichte schon zu zeigen. Zeigen Sie z. B. beim Thema «Einkauf» das Bild eines gefüllten Einkaufskorbs. Die TN nennen die ihnen bekannten Lebensmittel. Dadurch wird das Vorwissen der TN aktiviert. Aufgaben während des Hörens Die TN sollten die Geschichte mindestens einmal durch­ gehend hören, damit der vollständige Zusammenhang gegeben ist. Dabei ist es nicht wichtig, dass die TN sofort alles erfassen. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, den TN das Verstehen zu erleichtern: Mitzeigen Beim Wechsel von einem Foto zum nächsten ist ein «Klick» zu hören, der es den TN erleichtert, dem Hörtext zu folgen. Bei jedem Klick können die TN wieder in die Geschichte einsteigen und mithören, falls sie den Faden einmal ver­ loren haben sollten. Als weitere Hilfestellung können Sie zumindest in den ersten Stunden einen TN bitten, auf dem Poster der Foto-Hörgeschichte mitzuzeigen. Die übrigen TN zeigen in ihrem Buch mit, sodass Sie kontrollieren können, ob alle der Geschichte folgen können. Wort-/Bildkärtchen Stellen Sie im Vorfeld Kärtchen mit Informationen aus der Foto-Hörgeschichte her (z. B. Band 1, Lektion 5: Bildoder ­Verbkärtchen mit den Tätigkeiten der Familie). Die TN hören die Geschichte mit geschlossenen Büchern und legen die Kärtchen während des Hörens in die Reihenfolge, in der die Informationen in der Geschichte vorkommen. Antizipation Wenn die TN wenig Verständnisschwierigkeiten beim Hören haben bzw. wenn die TN schon geübter sind, können Sie die Foto-Geschichte natürlich auch während des Hörens immer wieder stoppen und die TN ermuntern, über den Fort- und Ausgang der Geschichte zu spekulieren. Allerdings sollten Sie die Geschichte im Anschluss auch einmal durchgehend vorspielen. Aufgaben nach dem Hören Die Aufgaben nach dem Hören dienen dem Heraushören von Kernaussagen. Sie überprüfen, ob die Handlung global verstanden wurde. Lesen Sie die Aufgaben gemeinsam mit den TN, geben Sie Gelegenheit zu Wortschatzfragen und

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps spielen Sie die Geschichte noch weitere Male vor, um den TN das Lösen der Aufgaben zu erleichtern. Stoppen Sie die Geschichte ggf. an den entscheidenden Passagen, um den TN Zeit für die Eintragung ihrer Lösung zu geben. Darüber hinaus können Sie die Foto-Hörgeschichte für weitere spielerische Aktivitäten im Unterricht nutzen und so den Wortschatz festigen und erweitern: Rollenspiele Vor allem schon geübtere TN können kleine Gespräche zu einem oder mehreren Fotos schreiben. Diese Gespräche werden dann vor dem Plenum als kleine Rollenspiele nachgespielt oder mit dem Smartphone aufgenommen und dann gezeigt. Regen Sie die TN auch dazu an, die Geschichte weiterzuentwickeln und eine Fortsetzung zu erfinden. Pantomime Stoppen Sie das Audio beim zweiten oder wiederholten Hören jeweils nach der Rede einer Person. Bitten Sie die TN, in die jeweilige Rolle zu schlüpfen. Lassen Sie die TN pantomimisch darstellen, was sie soeben gehört haben. Fahren Sie dann mit der Foto-Hörgeschichte fort. Wenn die TN schon geübter sind, können die TN die Geschichte pantomimisch mitspielen, während Sie diese noch einmal vorspielen. Kursteilnehmerdiktat Die TN betrachten die Fotos. Ermuntern Sie einen TN, einen beliebigen Satz zu einem der Fotos zu sagen, z. B. «Heute ist das Wetter gut.» Alle TN schreiben diesen Satz auf. Ein anderer TN setzt die Aktivität fort, z. B. «Wir machen heute ein Picknick.» etc. So entsteht eine kleine Geschichte oder ein Dialog. Die TN sollten auch eine Überschrift für ihren gemeinsam erarbeiteten Text finden. Schreiben Sie oder einer der TN auf der Rückseite der Tafel oder auf Folie mit, damit die TN abschliessend eine Möglichkeit zur Korrektur ihrer Sätze haben. Diese Übung trainiert nicht nur eine korrekte Orthografie, sondern dient auch der Wiederholung und Festigung von Wortschatz und Redemitteln. Situationsverwandte Bilder/Texte Auch nach dem Hören können Sie situationsverwandte Bilder oder Texte zur Vertiefung des Themas der FotoHörgeschich­te nutzen. Die TN können die Unterschiede zwischen der Foto-Hörgeschichte und dem Text oder der Situation herausarbeiten. So könnte z. B. in Band 1, Lektion 6 mithilfe einer Statistik über das Freizeitverhalten der Schweizer dargestellt werden, welchen Freizeitaktivitäten die Schweizer nachgehen. Texte oder Bilder können auch in eine andere Situation überleiten und nach dem Hören der Foto-Hörgeschichte zur Erweiterung eingesetzt werden (z. B. Band 1, Lektion 3: Einkaufen auf dem Markt; weiterführend: Einkäufe in der Bäckerei, in der Metzgerei, in der Papeterie). Damit werden Wörter und Redemittel in einen anderen Zusammenhang transferiert und erweitert. Sie können so individuell auf die Interessen Ihres Kurses eingehen.

Phonetik Die Foto-Hörgeschichte bietet sich sehr gut für das Aussprachetraining an, denn sie enthält viele für den Alltag wichtige Redemittel, die sich gut als Formeln merken lassen. Greifen Sie wesentliche Zitate/Passagen aus der Geschichte heraus, spielen Sie diese isoliert vor und lassen Sie die TN diese Sätze nachsprechen. Der Hörspielcharakter und der situative Bezug innerhalb der Foto-Hörgeschichte erleichtern den TN das Memorieren solcher Redemittel. Ausserdem lernen die TN, auch emotionale Aspekte (Empörung, Freude, Trauer, Wut, Mitgefühl …) auszudrücken. Schliesslich kommt es nicht nur darauf an, was man sagt, sondern vor allem darauf, wie man es sagt. In jeder Sprache werden ganz unterschiedliche Mittel benutzt, um solche emotio­ nalen Aspekte auszudrücken. Nicht zuletzt können auch Modalpartikeln wie «doch», «aber», «eben» unbewusst eingeschliffen werden. Die Be­deutung von Modalpartikeln zu erklären ist im Anfänger­ unterricht schwierig und daher oft wenig sinnvoll. Mithilfe der Zitate aus der Foto-Hörgeschichte können die TN diese aber verinnerlichen und automatisch anwenden, ohne dass Erklärungen erforderlich sind. Weitere Tipps zur regelmässigen und integrierten Arbeit an der Aussprache finden Sie hier unter «5.4 Wortschatzvermittlung», «5.5 Automatisierung», «5.11 Phonetik» sowie in den Unterrichtsplänen am Ende jeder Lektion (Rubrik «Wortschatz- und Aussprachetraining»). 5.2 Fertigkeitstraining: Lesen – Hören – Schreiben – Sprechen Das gezielte Fertigkeitstraining spielt in Schritte plus Neu Schweiz eine tragende Rolle. Sowohl die rezeptiven Fertigkeiten (Lesen und Hören) als auch die produktiven Fertigkeiten (Schreiben und Sprechen) werden systematisch geübt. Lesen Die TN üben das Lesen anhand authentischer Textsorten. Dazu gehören z. B. auf dem Niveau A1 Schilder, Prospekte, Kataloge, Kleinanzeigen, einfache E-Mails und Kurznachrichten. Kurze Zeitungsartikel, Blogeinträge und Reportagen runden das Programm ab. Hören Die TN lernen, Kernaussagen und wichtige Informationen aus alltagsrelevanten Textsorten zu entnehmen. Dazu ge­hören auf dem Niveau A1 z. B. Lautsprecherdurchsagen, automatische Telefonansagen, Meldungen im Radio etc. Schreiben Die TN lernen, Notizen zu machen sowie E-Mails, Kurznachrichten und Mitteilungen zu schreiben. Um die Schreibfertigkeit der TN aufzubauen, enthält das Arbeitsbuch ein systematisches Schreibtraining.

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps Sprechen Die TN lernen schrittweise einfache Alltagssituationen sprachlich zu bewältigen. Dazu gehören z. B. das Bitten um Informationen, Terminabsprachen, Entschuldigungen und Einladungen. Sprechen auf der Niveaustufe A1 heisst: Fragen stellen und Antworten geben. In Schritte plus Neu Schweiz 1 und 2 üben die TN daher häufig kurze FrageAntwort-Gespräche. 5.3 Grammatikvermittlung In übersichtlichen kurzen Lernschritten werden die Struk­ turen in kleinen «Portionen» eingeführt und intensiv geübt. Häufige Wiederholungsschleifen festigen das Gelernte und bereiten auf die Erweiterung einer grammatischen Struktur vor. Dort, wo es sich anbietet, wird der neue Stoff auch induktiv eingeführt, d. h. die TN erarbeiten und entdecken neue Strukturen/Paradigmen mithilfe der Aufgaben selbst. Deshalb werden ab Schritte plus Neu Schweiz 2 manche Grammatik-Kästen von den TN selbst ausgefüllt. Von Anfang an gibt es im Arbeitsbuch die Rubrik «Gram­ matik entdecken», die den TN neue Grammatikphänomene durch die Art der Aufgabenstellung bewusst macht und zum eigenen Entdecken des neuen Stoffs einlädt. Grammatik-Kasten Der Grammatik-Kasten fasst den neuen Stoff anhand von Beispielen einfach und verständlich zusammen. Farbsignale ersetzen Regelerklärungen, die die TN im Anfängerunterricht noch gar nicht verstehen würden. Das Erlernen des Artikelsystems wird durch eine besondere Farbkennzeichnung unterstützt: (blau)   der Fernseher, (grün)   das Bett, en (rot)   die Dusche, (gelb)   die Möbel (Pl.) Diese Farbkodierung, die sich durch alle Bestandteile des Lehrwerks zieht, unterstützt als Memorierungshilfe den Lernprozess (→ siehe «4.5 Lernwortschatz» auf S. 6). Praktische Tipps: Arbeit mit den Grammatik-Kästen

• Schreiben Sie die Beispiele aus den Grammatik-Kästen

an die Tafel / ans IWB und heben Sie die neuen Struk­ turen – wie im Grammatik-Kasten – visuell hervor. Verweisen Sie auf die erste Aufgabe auf den A-C-Seiten und zeigen Sie die dahinter stehende Struktur auf. • Die TN sollten immer das Gefühl haben, Grammatik als Hilfsmittel für das Sprechen und Schreiben zu lernen und nicht als Selbstzweck. Zeigen Sie deshalb immer den konkreten kommunikativen Nutzen der erlernten Grammatik auf und arbeiten Sie mit Beispielen. • Sollten Ihre TN ab Band 2 die Grammatik-Kästen selbst ausfüllen, ist es wichtig, dass Sie immer im Anschluss die richtige Lösung an der Tafel / am IWB präsentieren. • Verweisen Sie im Verlauf der Unterrichtsstunde immer wieder auf den Grammatik-Kasten. Er soll den TN auch bei den anschliessenden Anwendungsaufgaben als Gedächtnisstütze und Orientierungshilfe dienen.

• Der Grammatik-Kasten kann auch als Vorlage für Plakate

dienen, die im Kursraum aufgehängt werden. Sie zeigen kurz und knapp das Wichtigste. Vor allem zu Beginn eines Kurses und bei lernungewohnten TN ist es sehr nützlich, wichtige Strukturen immer «im Blick» zu haben und schnell darauf verweisen zu können. • Die Aufgaben «Grammatik entdecken» im Arbeitsbuch dienen dem induktiven Lernen. Sie können auch vor der Arbeit mit dem Grammatik-Kasten eingesetzt werden. Alternativ können Sie diese Aufgaben auch vertiefend bearbeiten, nachdem Sie die Strukturen erklärt haben. • Verweisen Sie auch immer wieder auf die Tabellen auf der Übersichtsseite «Grammatik und Kommunikation» sowie die dort angebotenen Zusatzaufgaben und Memorierungshilfen. • Achten Sie von Anfang an darauf, dass die TN neue Nomen mit dem Genuspunkt und der Pluralmarkierung (analog zum Lernwortschatz) und ab Band 2 auch die Verben immer mit dem Partizip Perfekt und dem entsprechenden Hilfsverb notieren. 5.4 Wortschatzvermittlung

Der Wortschatzarbeit liegen folgende Überlegungen zugrunde: • Neuer Wortschatz wird mit bekannten Strukturen ­ein­geführt, damit die TN sich auf die neuen Wörter ­kon­zentrieren können. • Nach Möglichkeit werden Wortfelder eingeführt. • Im Lernwortschatz am Ende des Arbeitsbuchs wird jedes neue Wort mit einem Kontextsatz aus der Lektion und einer Schreiblinie ergänzt, auf der die TN die Übersetzung in ihre Muttersprache eintragen können. Sie k­ önnen sich damit selbst abfragen und den neuen W ­ ortschatz im Kontext lernen. Zahlreiche Wörter und Wortfelder sind im Lernwortschatz visualisiert. Auch dies erleichtert das Vokabellernen. • Kleine Lerntipps zum Vokabellernen im Lernwortschatz helfen den TN beim Spracherwerb. (→ siehe «4.5 Lernwortschatz» auf S. 6) Praktische Tipps

• Achten Sie darauf, dass die TN von Anfang an gezielt ein

Wörterbuch (oder eine Wörterbuch-App) benutzen. Das fördert das autonome Lernen. • Nutzen Sie auch die Foto-Hörgeschichten für die Wortschatzarbeit. Die TN suchen im Wörterbuch passende Wörter zu den Fotos. • Lassen Sie ab Band 1, Lektion 2 die betonten Vokale neuer Wörter konsequent mit kurz/lang markieren. Spätestens nach Lektion 6 können dies einige TN schon fast selbstständig tun. Üben Sie sodann ausdauernd die korrekte Aussprache der Lektionswörter sowie die Intonation im Beispielsatz (auf den Lernwortschatzseiten). • Achten Sie auf regelmässige Wiederholung der Lernwörter. • Geben Sie regelmässig die Lernwörter der jeweiligen Kursbuchseiten als Hausaufgabe und fragen Sie diese in der nächsten Stunde ab. Erstellen Sie zum Abfragen einen kleinen Lückentext mit Lücken für die neuen Wörter.

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps • Lassen Sie neue Wörter pantomimisch darstellen: Die

anderen raten. • Lassen Sie neue Wörter zeichnen: Die anderen raten. • Umschreiben Sie die Wörter. Die TN raten das passende Wort. • Erstellen Sie Bildkarten oder ein Bilder-Bingo, um den Wortschatz spielerisch zu wiederholen. • Die TN bilden Wortketten im Rahmen eines «Ich packe meinen Koffer»-Spiels. • Die TN erstellen Wortschatzübungen füreinander (Kreuzworträtsel, Buchstabensalat etc.) • Die TN bilden zwei Gruppen, laufen abwechselnd zur Tafel und notieren neue Wörter. • Die TN laufen im Kursraum herum und murmeln die neuen Wörter. Das hilft beim Einprägen. • Ermuntern Sie die TN, neue Wortfelder in ihrem Portfolio zu notieren. • Fragen Sie auch immer wieder Wörter aus vorhergegangenen Lektionen als Wiederholung ab, indem Sie z. B. ausgewählte Wörter auf Kärtchen schreiben und nach Wortarten, Artikeln oder Wortfeldern sortieren lassen. • Weisen Sie die TN auf die Lerntipps zum Wörterlernen auf den Lernwortschatz-Seiten hin. 5.5 Automatisierung Für einen erfolgreichen Spracherwerb ist es wichtig, neue Strukturen nicht nur kognitiv zu erfassen, sondern sie auch immer wieder einzuschleifen. Durch diese Automatisierung bekommen die TN ein Gespür für die neuen Strukturen. Durch das aktive Verwenden und Memorieren werden diese zu beherrschbarem Sprachmaterial. Die TN gewinnen Vertrauen in die Erlernbarkeit des Neuen. Dafür bietet Schritte plus Neu Schweiz mehrere Möglichkeiten an: • Variationsaufgaben: Kurze, alltagsbezogene Modell­ gespräche, die die TN variieren sollen. • Wortschatz- und Aussprachetraining: Einschleifübungen zu Wortschatz und Aussprache von Redemitteln der Lektion

• Die TN wechseln regelmässig die Rollen. • Die TN sollten manche Gespräche auch auswendig lernen und vor dem Kurs vorspielen.

• Die TN können oder sollen auch eigene Varianten bilden. 5.6 Aktivitäten im Kurs In den Abschlussaufgaben auf jeder Kursbuchseite wird der Lernstoff in den persönlichen Bereich der TN übertragen. Sie befragen sich auf ganz unterschiedliche Art gegenseitig zu verschiedenen Themen oder üben den Lernstoff durch eine spielerische Aktivität in Kleingruppen. Achten Sie darauf, dass die TN sich bei diesen Aktivitäten möglichst oft im Kursraum bewegen. Das fördert das Memorieren von Wörtern und Strukturen. Bewegung ist für viele TN auch konzentrationsfördernd und trägt zur Aktivierung beider Gehirnhälften bei. Dadurch wird neuer Wortschatz im Gedächtnis besser verankert. Bei dieser Art von Aufgaben geht es häufig darum, dass die TN selbst Kärtchen, Plakate oder Fragebögen erstellen, was nicht nur ein gutes Schreibtraining ist, sondern sich auch positiv auf das Kursklima auswirkt. Praktische Tipps

• Vermeiden Sie in diesen Phasen zu viele Korrekturen.

Die TN sollen Gelegenheit haben, sich frei auszudrücken.

• Achten Sie auf den Wechsel von Sozialformen. • Nutzen Sie einen Ball für Frage-Antwort-Gespräche. • Rollenspiele sollten nicht nur gesprochen, sondern auch •

Praktische Tipps: Arbeit mit den Variationsaufgaben

• Die TN decken den Modelldialog zu und hören ihn

zunächst nur. Falls vorhanden, sehen Sie dazu das Bild/ Foto an und konzentrieren sich auf die Situation. Wenn Sie die Bilder/Fotos auf Folie kopieren / am IWB zeigen, können die TN die Bücher geschlossen lassen. • Stoppen Sie das Modellgespräch beim zweiten Hören nach jedem einzelnen Sprechpart. Die TN sprechen im Chor nach. Dabei sollen Sie den Text nicht mitlesen, ­sondern sich auf das Hören und Nachsprechen kon­zentrieren. • Die TN hören das Gespräch noch einmal und lesen mit. •  Die TN lesen und sprechen das Gespräch in Partnerarbeit. • Die TN lesen die Varianten und sprechen das Gespräch in Partnerarbeit mit den Varianten. Die farbigen Unter­ legungen helfen den TN zu erkennen, welche Teile des Gesprächs variiert werden sollen.

• • • •

gespielt werden. Wenn Ihre TN im Besitz von Smart­ phones sind, können Sie sie auch anregen, kleine Videos von den Rollenspielen aufzunehmen. «Kugellager»: Die TN stehen sich in einem Aussenkreis und einem Innenkreis gegenüber. Der Aussenkreis stellt Fragen, der Innenkreis antwortet. Nach jedem MiniGespräch bewegt sich der Innenkreis im Uhrzeigersinn, damit stehen sich zwei neue Partner gegenüber. Alternativ ­können Sie die TN sich auch zu Musik im Kreis bewegen lassen. Wenn die Musik stoppt, sprechen sie mit der Partnerin / dem Partner, die/der ihnen gerade gegenübersteht. Auf diese Weise können Sie Bewegung und Musik in den Unterricht integrieren. Texte, Plakate etc. werden im Kursraum aufgehängt. Die TN gehen herum und sprechen darüber. Die TN suchen andere TN mit möglichst vielen Gemeinsamkeiten oder Unterschieden. Die TN sprechen mit wechselnden Partnern (WPA), um so möglichst oft die Dialoge oder Aufgaben zu wiederholen und zu variieren. Sie können hier gezielt geübtere und ungeübtere TN zusammenarbeiten lassen und so eine Differenzierung vornehmen, ohne dass sie den TN sofort bewusst wird.

Praktische Tipps zur Paar- und Gruppenbildung Paare: • Verteilen Sie Kärtchen, auf denen z. B. Frage und Ant­wort stehen. TN mit einer Frage suchen den TN mit der passenden Antwort. Dies können Sie später auch mit

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps

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Verbformen (Infinitiv und Partizip), Gegensatzpaaren, Komposita oder mehrsilbigen Wörtern usw. durchführen. Kleben Sie vor dem Unterricht unter oder hinter die Stühle der TN Zettelchen, von denen je zwei die gleiche Farbe haben. Das geht auch mit Bonbons. So können Sie die Partnerfindung steuern. Nehmen Sie ein Bündel Schnüre, Anzahl: die Hälfte Ihrer TN. Die TN fassen je ein Ende einer Schnur, am anderen Ende der Schnur finden sie ihre Partnerin / ihren Partner. Das «Atomspiel»: Die TN stehen auf und bewegen sich frei im Raum, evtl. können Sie Musik dazu vorspielen. Als Stoppzeichen rufen Sie «Atom 2» (alternativ: 3/4/5/…). Die TN finden sich paarweise (bzw. zu Dreier-, Vierer-, Fünfergruppen …) zusammen.

Gruppen: • Zerschneiden Sie einen Satz in seine Bestandteile: Die TN müssen den Satz zusammenfügen (z. B. «Und wie ­heissen Sie?») und bilden eine Gruppe. • Lassen Sie die TN abzählen (bei einer Gruppe von 21 TN von 1 bis 7, alle Einser gehen zusammen, alle Zweier etc.). • Zerschneiden Sie Postkarten (Bilderpuzzle) oder Spielkarten und verteilen Sie sie: Die TN suchen die fehlenden Puzzleteile und finden so gleichzeitig ihre Partner. • Definieren Sie bestimmte Merkmale: Alle mit Brille, alle mit blauen Augen, … bilden eine Gruppe. 5.7 Binnendifferenzierung Ein (Integrations-)Kurs setzt sich aus TN mit unterschied­ lichen Muttersprachen sowie unterschiedlichen Lernerfahrungen und Lernzielen zusammen. Binnendifferenzierung ist eine Möglichkeit, den Unterricht für alle TN interessant zu gestalten, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der TN einzugehen und jeden Einzelnen so gut wie möglich zu fördern. Binnendifferenzierung bedeutet Gruppenarbeit: Innerhalb des Kurses werden (zeitweise) mehrere Gruppen gebildet, die unterschiedliche Lerninhalte bearbeiten. Das kann beispielsweise heissen, dass leistungsstärkere Gruppen mehr oder schwierigere oder freiere Aufgaben erhalten oder dass für einzelne Gruppen verschiedene Lernziele gesetzt werden. Schritte plus Neu Schweiz bietet vielfache Unter­stützung für einen binnendifferenzierenden Unterricht: • in den Unterrichtsplänen durch praktische Hinweise zum binnendifferenzierenden Arbeiten; diese sind mit gekennzeichnet • explizit im Kursbuch durch gekennzeichnete Zusatzaufgaben für schnellere TN SCHON FERTIG ?  • implizit im Kursbuch durch Lesetexte oder Rollenspiele in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden • implizit im Kursbuch durch die «Zwischendurch mal …»Seiten: Die Aufgaben auf diesen Seiten können in Einzelarbeit, in Gruppenarbeit oder auch im Kurs bearbeitet werden. In den Unterrichtsplänen finden Sie jeweils Verweise dazu, wie und wann schnelle oder interessierte TN die Aufgaben auf diesen Seiten bearbeiten können. Z DM

• implizit im Kursbuch durch die Extra-Aufgaben auf den

Übersichtsseiten «Grammatik und Kommunikation» gekennzeichneten vertiefenden Übungen für Schulungewohnte und die mit gekennzeichneten erweiternden Übungen für Schulgewohnte

• explizit im Arbeitsbuch durch die mit

Praktische Tipps Wichtig: Es ist nicht nötig, dass immer alle alles machen! Teilen Sie die Gruppen nach Kenntnisstand und/oder Neigung ein. Die einzelnen Gruppen können ihre Ergebnisse dem Plenum präsentieren. So lernen die TN miteinander und voneinander. Binnendifferenzierung / Kursbuch • Verweisen Sie schnellere TN immer wieder auf die «Schon-fertig?»-Aufgaben, auf die passenden Aufgaben auf den Zwischendurch mal …-Seiten und den Übersichtsseiten. Gehen Sie herum und helfen Sie individuell. • Lassen Sie nach Abschluss der ersten Lektion alle TN den Selbsttest im Arbeitsbuch machen. Erläutern Sie das «Ampelsystem» und zeigen Sie – wenn möglich – exemplarisch im Internet, wie die TN mit den zusätzlichen Übungen umgehen sollen. • Wenn Sie einen Computerraum zur Verfügung haben, bieten Sie für die erste Lektion an, die Übungen gemeinsam im Kurs durchzugehen. So können Sie helfen, wenn die TN mit den Übungsformen noch nicht vertraut sind. • Ermuntern Sie die TN, Rollenspiele oder eigene Präsentationen (z. B. «Das ist meine Wohnung») mit dem eigenen Handy zu filmen oder aufzunehmen. Achten Sie ­darauf, dass dies eine optionale Übungsform bleibt: Nicht alle TN sind im Umgang mit Smartphones/Tablets bequem. Schnellere TN können gewisse Aufgaben zu Hause oder im Kursraum lösen, während andere TN noch Aufgaben aus Kurs- oder Arbeitsbuch lösen. • Stellen Sie Mindestanforderungen, die von allen TN gelöst werden sollen. Besonders schnelle TN bekommen zusätzliche Aufgaben, z. B. Erweiterungsübungen im Arbeitsbuch. Reduzieren Sie die Vorgaben und Hilfe­ stellungen für schulgewohnte TN. Entfernen Sie z. B. Vorgaben oder Schüttelkästen in den Aufgaben. • Binden Sie schnellere TN als Co-Lehrer mit ein: Wenn diese eine Aufgabe beendet haben, können sie die Lösung schon an die Tafel oder ans IWB schreiben. • Stellen Sie die Gruppen nach Neigung oder Lerntypen zusammen. Haben Sie beispielsweise visuell orientierte TN, können Sie neue Grammatikstrukturen mit Beispielen und Farben an der Tafel oder dem IWB präsentieren. Kognitiv orientierte TN erhalten Tabellen, in denen sie neue Formen eintragen – für diese TN sind die «Grammatik entdecken»-Aufgaben im Arbeitsbuch besonders gut geeignet. • Lassen Sie bei unterschiedlich schwierigen Aufgaben die TN selbst wählen, welche sie lösen möchten und wie viel sie sich zutrauen. Damit vermeiden Sie eine feste Rollenzuweisung, denn ein TN kann sich einmal für die

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps



• • •

einfachere Aufgabe entscheiden, weil er sich selbst noch unsicher fühlt, ein anderes Mal aber für die schwierigere, weil er sich in diesem Fall schon sicher fühlt. Aufgaben zum Lesen: Nicht alle TN müssen alle Aufgaben lösen. Langsamere TN können sich auf die Aufgaben zum globalen Lesen konzentrieren oder nur weniger Absätze lesen und den restlichen Text als Hausaufgabe bearbeiten. Schnellere TN finden eine Reihe von weiteren Lesetexten auf den «Zwischendurch mal …»-Seiten. Aufgaben zum Hören: Sie können die TN in Gruppen aufteilen: Jede Gruppe achtet beim Hören auf einen bestimmten Sprecher und beantwortet die entsprechenden Fragen. Aufgaben zum Sprechen: TN, die noch Hilfestellung benötigen, können bei Sprechaufgaben auf die Redemittel auf den Kursbuchseiten und auf der Übersichtsseite zurückgreifen. Geübtere TN sollten das Buch schliessen. Aufgaben zum Schreiben: Achten Sie auf die Vorlieben der TN. Nicht alle haben Freude am kreativen Erfinden von kurzen Texten. Bieten Sie auch Diktate an oder unterstützen Sie TN, die noch Schwierigkeiten beim ­Schreiben haben, indem Sie ihnen Beispieltexte mit Lücken zum Ausfüllen geben.

Binnendifferenzierung /Arbeitsbuch Die binnendifferenzierenden Übungen im Arbeitsbuch (siehe auch Seite 5) können im Kurs oder als Hausaufgabe bearbeitet werden. Es empfiehlt sich folgendes Vorgehen: • Die Basisübungen (ohne Kennzeichnung) sollten von allen TN gelöst werden. • Zusätzlich können die Vertiefungsübungen ( ) und die Erweiterungsübungen ( ) gelöst werden. Lassen Sie nach Möglichkeit die TN selbst entscheiden, wie viele Aufgaben sie lösen möchten, oder geben Sie bei der ­Stillarbeit im Kurs einen bestimmten Zeitrahmen vor, in dem die TN die Übungen lösen sollten. So vermeiden Sie, dass nicht so schnelle TN sich unter Druck gesetzt fühlen. Die Basis- und Vertiefungsübungen sollten Sie im Plenum kontrollieren – durch Vorlesen im Kurs oder durch Selbstkontrolle der TN mithilfe einer Folie, auf der Sie oder ein TN zuvor die Lösungen notiert haben. Erweiterungsübungen führen über den Basiskenntnisstand hinaus. Hier gibt es auch freiere Übungsformen, z. B. das Schreiben von ­Dialogen anhand von Vorgaben. Die TN können sich bei diesen Übungen selbstständig zu zweit kontrollieren oder Sie ­verteilen eine Kopie mit den Lösungen. Bei freien Schreib­aufgaben sollten Sie die Texte einsammeln und in der folgenden Unterrichtsstunde korrigiert zurückgeben.



Wen­dungen aus der Lektion selbstständig, in Gruppen oder im Plenum wiederholen, vertiefen und automatisieren. Tipps dazu finden Sie in den Unterrichtsplänen (Wortschatz- und Aussprachetraining). Im PDF-Download «Tests - Zusatzübungen» gibt es zu jeder Lektion eine Kopiervorlage zur Wiederholung.

Praktische Tipps

• regelmässige Wortschatzwiederholung am Anfang jeder • •

• •



UE, z. B. durch spielerische Aktivitäten zum Einstieg (→ siehe «5.4 Wortschatzvermittlung» aus S. 9) Greifen Sie bereits bekannte Hör- und Lesetexte nochmals wiederholend auf und erstellen Sie kleine Wiederholungsübungen dazu (z. B. Lückentexte). Nutzen Sie die Wortfeld-Abbildungen auf den Lernwortschatz-Seiten zur Wortschatzwiederholung- und erwei­ terung. Kopieren Sie dazu die Abbildungen (z. B. ohne Artikel oder ohne Wörter) auf Folie, zeigen Sie sie am IWB und lassen Sie sie von den TN ergänzen. Wiederholen Sie Wortschatz, besonders Verben durch pantomimische Darstellung. Verteilen Sie dazu Wortkarten an die TN. Diese spielen das jeweilige Wort pantomimisch vor, die anderen raten. D  ie TN erstellen zu Beginn der Kursstunde kleine Plakate zu einem bestimmten Wortfeld der letzten Kursstunde. Achten sie darauf, dass alle Nomen immer mit dem richtigen Artikel (und Genuspunkt) präsentiert werden. Lerngewohnte TN können in dieser Phase selbstständig mit dem Wörterbuch arbeiten und das Wortfeld um weitere Wörter ergänzen. Erstellen Sie zusammen mit den TN eine «Schatzkiste», indem Sie die TN in regelmässigen Abständen bitten, die neuen Wörter auf Kärtchen zu schreiben und zu visualisieren. Die «Schatzkiste» kann dann bei Bedarf zur Binnendifferenzierung oder Wiederholung genutzt werden.

5.9 Lernstrategien/Lernerautonomie Viele Lernende verfügen aufgrund ihrer Lernbiografie nicht über die Mittel, ihren Lernprozess eigenständig zu strukturieren und zu steuern. Deshalb gibt es in Schritte plus Neu Schweiz dazu einige Hilfestellungen: • Durch die Übungen im Arbeitsbuch lernen die TN in der praktischen Anwendung verschiedene Lerntechniken kennen (z. B. «Grammatik entdecken»). • Auf den Übersichtsseiten «Grammatik und Kommuni­ kation» und auf den Lernwortschatzseiten finden die TN kleine Tipps zu verschiedenen Lerntechniken.

5.8 Wiederholung Damit sprachliche Strukturen und Wörter gefestigt werden können, müssen sie immer wieder aktiviert werden. Schritte plus Neu Schweiz setzt daher auf häufige Wiederholungssequenzen: • Mit vertiefenden Aktivitäten zum Lesen, Aussprechen, Schreiben, Abfragen und Verwenden von Wortschatz und Redewendungen können die TN wichtige

• Auf den Übersichtsseiten «Grammatik und Kommuni­

kation» finden Sie die Lernziele der jeweiligen Lektion. (→ siehe «3.4 Übersicht: Grammatik und Kommunikation» und «5.12 Arbeit mit den Übersichtsseiten ‹Grammatik und Kommunikation›» auf S. 4 und 14)

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps • Im Lehrwerkservice steht eine Kopiervorlage für ein kom-

plettes Portfolio zu jedem Band zur Verfügung (→ siehe «2.4 Medienüberblick» auf S. 2). Das Portfolio bietet die Möglichkeit, das Gelernte individuell zu dokumentieren und den Lernfortschritt am individuellen Lebensalltag zu spiegeln. Die TN halten Angaben zu sich und ihrem Umfeld fest, die sie sprachlich bereits bewältigen können und reflektieren an konkreten Beispielen über ihren Sprachlernprozess.

Praktische Tipps

Praktische Tipps

• Führen Sie mit ihren TN ein Kurs-Tagebuch, in dem sie • •

wichtige landeskundliche Informationen, Ergebnisse von Projektarbeit etc. dokumentieren Regen Sie an, dass die TN Dinge und Gewohnheiten, die ihnen im Schweizer Alltag auffallen, im Kurs thematisieren. Ermuntern Sie die TN, Gegenstände, Dokumente etc. aus Ihrem Lebens- und Berufsalltag in den Unterricht mitzubringen Lassen Sie die TN landeskundliche Informationen mit ihren Heimatländern vergleichen.

• Verweisen Sie regelmässig auf die Lerntipps auf den





5.11 Phonetik

• •

• •

Übersichtsseiten «Grammatik und Kommunikation» und den Lernwortschatzseiten. Achten Sie darauf, dass die TN die Lerntipps ausprobieren und tauschen Sie sich darüber im Unterricht aus, z. B. indem Sie Kärtchen mit Smileys an Ihre TN verteilen, damit sie die Lerntipps bewerten und erstellen Sie ein Plakat mit den hilfreichsten Tipps für Ihren Kurs. Nehmen Sie sich eine feste Zeit in der Unterrichtswoche vor, in der sich die TN mit dem Thema Sprachenlernen beschäftigen. Kopieren Sie das Portfolio schrittweise und möglichst für alle TN. Alternativ können die TN sich die Seiten auch selbst aus dem Internet herunterladen (→ siehe «2.4 Medienüberblick» auf S. 2). Beachten Sie, dass das Portfolio die Sprachlerndokumentation von Band 1 und 2 umfasst. Bitten Sie alle TN, sich einen Ordner für das Portfolio anzulegen und die erarbeiteten Blätter dort abzuheften. Begleiten Sie die Arbeit der TN am Portfolio aktiv. Ermuntern Sie Ihre TN, das Portfolio regelmässig zu führen und planen Sie innerhalb des Unterrichts Phasen ein, in denen die Portfolio-Arbeit thematisiert wird.

5.10 Landeskunde Die Vermittlung von Landeskunde ist für Migrantinnen und Migranten, die den Alltag in der Schweiz meistern wollen und müssen, besonders wichtig. In Schritte plus Neu Schweiz werden landeskundliche Inhalte gezielt angeboten: • durch die Foto-Hörgeschichte, die den schweizer Alltag authentisch abbildet und dabei implizit landeskund­ liches Wissen vermittelt sowie interkulturelle Diskussionsanlässe bietet • durch landeskundlich relevante Lese- und Hörtexte auf den D- und E-Seiten sowie auf den «Zwischendurch mal …»-Seiten • durch die fakultativen Fokus-Seiten im Arbeitsbuch, die konkrete Informationen und Hilfestellungen zum Leben in der Schweiz geben • auf den «Zwischendurch mal …»-Seiten durch ProjektVorschläge und ab Band 3 auch durch Aufgaben zum Dialektverstehen. Diese regen die TN an, sich mit ihrem Wohnort, ihrem unmittelbaren Umfeld und ihrem Alltag zu beschäftigen. Landeskundliche Informationen, über die die TN nach dem Rahmencurriculum für die sprachliche Förderung in Integra­ tionskursen verfügen sollten und die für das Leben in der Schweiz wichtig sind, finden Sie in den Unterrichtsplänen.

Häufig erwerben Lernende gute Kenntnisse in Wortschatz und Grammatik. Damit haben sie einen wichtigen Schritt für die Kommunikation mit Muttersprachlern der Zielsprache gemacht. Aber selbst wenn die Wörter von ihrer Semantik her richtig verwendet werden, kann es durch eine falsche Aussprache oder Betonung zu Missverständnissen bis hin zum völligen Scheitern der Kommunikation kommen. Deshalb wird in Schritte plus Neu Schweiz von Anfang an Wert auf eine gründliche Ausspracheschulung gelegt: In Schritte plus Neu 1 Schweiz stehen neben der Schulung einzelner Laute und Lautkombinationen vor allem Wort­ akzent, Satzakzent und Satzmelodie im Vordergrund. Bei der Lautartikulation wird der Schwerpunkt auf die Vokale gelegt, die als Akzentträger des Wortes für die Verständlichkeit von besonderer Bedeutung sind. Die Ausspracheschulung in Schritte plus Neu Schweiz hält sich an folgende Prinzipien: • Sie erfolgt in einem Wechselspiel aus imitativem und kognitivem Lernen, z. B. durch Hören, Erkennen und Nachsprechen oder Hören, Erkennen und Markieren oder Hören und Nachsprechen. • Die Laute werden zunächst im Wort und darauf auf­ bauend im ganzen Satz geübt. • Die Beispiele ergeben sich aus der Lektion. Dadurch steht die Phonetik in einem für die TN relevanten und nachvollziehbaren Kontext. Zudem ergibt es wenig Sinn, Wörter nachzusprechen, die man nicht versteht. Praktische Tipps

• Regen Sie die TN dazu an, phonetische Phänomene • • •

zunächst zu übertreiben, um die Lautbildung/Betonung zu üben und dadurch sicherer zu werden. Einzelne Sätze und Sequenzen aus der Foto-Hörgeschichte eignen sich sehr gut, um gesprochene Sprache zu hören und zu üben, z. B. wenn emotionale Ausdrücke und Aussagen dabei sind. Lassen Sie die TN Wortschatz zu einem bestimmten Laut sammeln und anschliessend nach Schreibweise ordnen. Die TN oder Sie können aus Wörtern zu einem bestimmten Phänomen auch kleine Texte schreiben, in denen möglichst viele Laute einer bestimmten Sorte

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps



vorkommen, z. B. «Ist Iris im Iran?» – «Ich bin nicht sicher.» / «Wo? Rot?» – «Da! Das Fahrrad!» Sprechen Sie mit den TN Wörter/Sätze laut, leise, geflüstert, gebrummt etc. Variieren Sie in der Stimmung und lassen Sie die TN mit ihrer Stimme spielen.

5.12 Arbeit mit den Übersichtsseiten Grammatik und Kommunikation

• Verweisen Sie im Unterricht immer wieder auf diese



Die Übersichten über den Grammatikstoff und die wichtigen Wendungen der Lektion dienen den Lernenden zur Wiederholung direkt im Anschluss an die Lektion oder auch später. Bei den Grammatik-Kästen sind jeweils Verweise zu den entsprechenden Abschnitten der Schritte Übungsgrammatik zu finden. Hier können die Lerner den Grammatikstoff weiterführend nachschlagen und trainieren (→ siehe «3.4 Übersicht: Grammatik und Kommunikation» auf S. 4).



Aufgaben / Tipps / Visualisierungen Zu den einzelnen Grammatikphänomenen und den systematisch gruppierten Wendungen werden über die Übersicht hinaus am rechten Rand die folgenden Möglichkeiten angeboten: In kleinen freien Aufgaben wenden die Lernenden den Lernstoff noch einmal an – meist in Bezug auf ihre eigene Lebenswelt.



Tipps zu Lernstrategien unterstützen den Lernprozess. Visualisierungen helfen beim Memorieren der neuen Strukturen.

• •

S­ eiten, damit sich Ihre TN an den Umgang mit den Übersichten gewöhnen. Tipps zur Einbindung der Übersichten in den Unterrichtsablauf finden Sie auch hier in den Unterrichtsplänen. Aufgaben: Diese Aufgaben können zur Wiederholung im Unterricht bearbeitet werden, als Hausaufgabe gegeben werden oder zur Binnendifferenzierung genutzt werden. Tipps: Lesen Sie die Tipps – wenn möglich – gemeinsam mit Ihren TN und lassen Sie sie – wenn möglich – auch direkt praktisch anwenden. Lassen Sie die TN aus den Übersichten Plakate erstellen, die im Kursraum aufgehängt werden und so immer einen schnellen «Zugriff» zum neuen Stoff bieten. Achten Sie darauf, dass Sie die Grammatikübersichten aktiv in den Unterricht einbinden, damit die TN die Scheu vor diesen verlieren und lernen, sie als Hilfsmittel zu nutzen. Erläutern Sie den TN, dass diese Übersichten die wich­ tigen Strukturen zeigen, die zum Gebrauch der Sprache wichtig sind.

Lernziele Die Auflistung der Lernziele dient der Transparenz des Lernprozesses. Für jeden Lernschritt A bis E können Lernende und Lehrende das Lernziel nachvollziehen. Diese Liste dient dazu, dass die Lernenden ihren Lernfortschritt selbst überprüfen können, indem sie ihr Können selbst ­einschätzen. Durch Ankreuzen können die TN in der Rubrik «Ich kann jetzt …» selbst bestimmen, ob sie die Ziele erreicht haben. Darüber hinaus ergänzen sie in der Rubrik «Ich kenne jetzt …» Wörter aus dem erlernten Wortfeld. Auch dies dient der Überprüfung des Gelernten. Praktische Tipps

Kleine Suchaufgaben oder Rätsel wiederholen den gelernten Stoff spielerisch.

I llustrationen von Situationen verdeut­ lichen den Kontext des Gelernten.

• Verweisen Sie nach jedem erarbeiteten Lernschritt A •

• Praktische Tipps

• Erstellen Sie Lückentexte aus den Übersichten. Die TN •

ergänzen die Lücken in Partnerarbeit und vergleichen anschliessend mit dem Buch. Die TN ergänzen die Grammatikübersichten um eigene Beispiele.



bis E auf die Lernziele auf der Übersichtsseite und motivieren Sie Ihre TN dazu, anzukreuzen, wie sie ihren Lern­ erfolg einschätzen. Gehen Sie im Kurs umher und fragen Sie nach. Geben Sie unsicheren TN Tipps, wie sie den Stoff nochmals wiederholen oder vertiefen können, zum Beispiel, indem Sie ihnen geeignete Aufgaben im Arbeitsbuch oder auf der Übersichtsseite empfehlen. Lassen Sie die Rubrik «Ich kenne jetzt …» nach Abschluss der Lektion ergänzen. Vergleichen Sie die Ergebnisse im Kurs und nutzen Sie diese Unterrichtsphase zur Wiederholung der Wortfelder. Verweisen Sie ggf. auch auf die Lernwortschatzseiten der Lektion. Stellen Sie regelmässige Zeitgefässe für die Arbeit am Portfolio zur Verfügung. Auch dort wird das Setzen von Lernzielen und die Selbsteinschätzung über das Erreichen von Lernzielen thematisiert – ein wichtiges Instrument zur Erlangung von Lernerautonomie.

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps 5.13 Arbeit mit den Seiten Zwischendurch mal … Die Einheiten auf diesen Seiten können Sie während der Arbeit mit den einzelnen Lernschritten der Lektion benutzen. In den Unterrichtsplänen finden Sie Verweise auf eine optimale Verknüpfung des Lernstoffs mit den Aufgaben auf diesen Seiten. Sie können diese Einheiten aber auch zur Wiederholung und Festigung des Stoffs im Anschluss an die Lektion bearbeiten. Sie sind fakultativ und spiegeln den Stoff der Lektion – oft in spielerischer Form. Die Aufgaben können teilweise auch in Selbstarbeit bearbeitet und gelöst werden. Damit sind sie sehr gut zur Binnendifferenzierung geeignet (→ siehe «5.7 Binnendifferenzierung» auf S. 11). Auf diesen Seiten finden Sie folgende Rubriken, die komplett unabhängig voneinander als eigenständige Zusatz­ aufgaben einsetzbar sind:   P R OJ E K T   Hier wenden die TN den Stoff noch einmal praktisch und frei an, und zwar in Teamarbeit. Die Projekte fördern auch soziale Kompetenzen, den Umgang mit Informationsmedien und das selbstständige Handeln.   F I L M   In einigen Lektionen gibt es Filmsequenzen, die das Thema der Lektion unter einem neuen Blickwinkel aufgreifen. Die Aufgaben dazu schulen das Hör-Sehver­stehen. Zusätzlich zu den Aufgaben auf den «Zwischendurch mal …»-Seiten finden Sie im PDF-Download «Tests - Zusatzübungen» noch Kopiervorlagen mit weiteren Didaktisierungsvorschlägen zu den Filmen. (→ siehe «2.4 Medienüberblick» auf S. 2)

    L E S E N   Ergänzende, landeskundlich interessante Lesetexte vertiefen und erweitern den Stoff und schulen das globale Leseverstehen.     H Ö R E N   Ergänzende Hörtexte vertiefen und erweitern den Stoff und schulen das globale Hörverstehen.   S CH R E I B E N   Zusätzliche authentische und kreative Schreibanlässe bieten die Möglichkeit zum gezielten Schreibtraining.   L A N D E S K U N D E   Interessante landeskundliche Zusatz­ informationen und Themen schärfen den Blick für die deutschsprachige Lebenswelt der TN und bieten Anlass zum interkulturellen Vergleich. D I A L E K T   Ab Band 3 haben die TN durch die Rubrik «Dialekt» Gelegenheit, Alltagssituationen in unterschied­ lichen Dialekten zu hören. Motivierende Aufgaben unterstützen die TN dabei, Strategien beim Umgang mit Dialekt anzuwenden und ihr Dialektverstehen zu schulen.   S P I E L / R ÄT S E L / C O M I C   Das spielerische Wiederholen des Lernstoffs soll die TN motivieren und ist besonders gut nach längeren, kognitiv orientierten Unterrichtsphasen einsetzbar.

  L I E D   Beim Einsatz von Musik im Unterricht haben Sie vielfältige Möglichkeiten, Ihre Lernenden durch die Kombination von Text und Rhythmus anzuregen. Auch der Einsatz von Bewegung in Form von Pantomime oder Tanz trägt in vielen Lerngruppen zur zusätzlichen Motivation bei.

Praktische Tipps   P R OJ E K T  • Bereiten Sie die Projekte immer sprachlich so weit wie nötig vor. Wiederholen Sie erforderliche Redemittel. Das gibt den TN Sicherheit bei der Durchführung der Projekte. • Sie können die Projekte als Hausaufgaben aufgeben, die einzeln oder im Team gelöst werden sollen. Wenn Sie genug Unterrichtszeit zur Verfügung haben, können Sie die Projekte auch für selbstständige Gruppenarbeits­ phasen nutzen. • Wichtig ist, dass die Ergebnisse der Projekte im Kurs präsentiert und/oder auf die Lernplattform gestellt werden.   F I L M  • Nutzen Sie die Fotos und die Überschriften im Buch, um Erwartungen an die Filme zu wecken. • Stellen Sie W-Fragen (wer – was – wann – wo – wie – warum) zum Film. • Lassen Sie den Film zunächst ohne Ton laufen und ermuntern Sie die TN, Hypothesen zum Gesehenen aufzustellen. • Lassen Sie nur die Tonspur ablaufen und lassen Sie die TN Hypothesen zum Gehörten aufstellen. • Zeigen Sie ausgewählte Standfotos aus den Filmen und lassen Sie die TN beschreiben, was gerade passiert oder was sie sehen. • Stoppen Sie den Film nach kurzer Zeit. Die TN äussern Vermutungen, was weiter passiert. • Lassen Sie die TN Szenen aus dem Film nachspielen.   L E S E N / H Ö R E N / L A N D E S K U N D E  • Nutzen Sie Bilder und Überschriften, um Erwartungen an den Text zu wecken und das Vorwissen der TN zu aktivieren. • Die TN können auch eigene Aufgaben füreinander erstellen, z. B. Richtig-Falsch-Aufgaben, Fragen zum Text, Lückentexte etc. • Wortschatzarbeit: Die TN suchen wichtige Wörter aus dem Text und sortieren Sie nach Wortfeldern. • Die TN stellen anhand der Informationen im Text interkulturelle Vergleiche an. Das kann paarweise, in Gruppenarbeit oder im Plenum geschehen.   C O M I C  • Schneiden Sie die einzelnen Bilder des Comics aus, die TN setzen den Comic wieder richtig zusammen. • Entfernen Sie Teile oder auch komplette Texte aus den Sprechblasen, die die TN dann zuordnen oder auch komplett neu schreiben. Damit können Sie entweder Lese­erwartungen wecken oder die TN zu weiteren eigenen Variationen anregen.

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Konzeption – Methodisch-didaktische Grundlagen und praktische Tipps   L I E D  • Arbeiten Sie mit dem ersten, ganzheitlichen Höreindruck (Melodie / Gesang), indem Sie das Lied als Ganzes vorspielen. Fragen Sie dann, wie die TN das Lied finden bzw. worum es gehen könnte. • Nutzen Sie Bilder und Überschriften, um Erwartungen an den Text zu wecken und das Vorwissen der TN zu aktivieren. • Spielen Sie, wenn vorhanden, zunächst nur den Refrain vor und tragen Sie im Kurs zusammen, was die TN verstanden haben. • Die TN hören das Lied und notieren, welche Wörter sie verstanden haben. Notieren Sie diese dann auf Zuruf an der Tafel und lassen Sie Vermutungen über den Lied­ inhalt anstellen.

• Schreiben Sie einige Schlüsselwörter auf Kärtchen, ver-

• •

teilen Sie sie im Kurs und bitten Sie die TN, sie hochzuhalten, wenn das Wort im Lied vorkommt. Alternativ können Sie die TN bitten, aufzustehen und sich nach den gehörten Worten chronologisch aufzustellen. Schreiben Sie den Text satzweise auf Papierstreifen und bitten Sie die TN, die Sätze während des Hörens in die richtige Reihenfolge zu legen. Abschliessend können die TN das Lied oder den Refrain auch mitsingen. Dabei können verschiedene Zeilen oder Strophen im Kurs aufgeteilt werden.

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