Oktober 2016

DAAD, DFG, Humboldt-Stiftung und European Research Council. Wir sind daran interessiert, Wir sind daran interessiert, mehr US-Doktoranden in …...

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Newsletter September/Oktober 2016 Inhalt Editorial

Neues aus dem International Office Interview mit Dr. Katja Simons, LMU-Büro New York (Seite 2) Ausschreibung des DAAD-Preises 2016 (Seite 5) MISU-Sommerfest 2016 (Seite 6) Publikation der Bayerischen Hochschulzentren / Das Schreibzentrum an der LMU / Neue Austauschabkommen der LMU (Seite 8) Betreuungsstipendien für internationale PhDStudenten und Postdocs an der LMU (Seite 9) / Mentoring Scholarships 2016 for international doctoral students and postdocs (Seite 10) Abschlussstipendien für ausländische Studierende der LMU (Seite 11) Nothilfe für ausländische Studierende der LMU (Seite 12)

Venice International University (Seite 13) Das Department für Geographie in Neuseeland (Seite 14)

Erasmus Personalmobilität / DAAD-Stipendiendatenbank für deutsche Bewerber (Seite 15)

Rund um das International Office Aktuelle Programme der Bayerischen Hochschulzentren (ab Seite 16) DAAD-Lektorenprogramm (Seite 20) RISE Weltweit (Seite 21) Nachrichten (Seite 22) Überblick: Fördereinrichtungen und Stiftungen (Seite 23)

DAAD-Programme (ab Seite 24)

Editorial Wie in der letzten Ausgabe angekündigt, besuchte uns Dr. Katja Simons, die seit Frühjahr das Verbindungsbüro der Universität München in New York leitet. Im Interview ab Seite 2 erhalten Sie einen Einblick in den vielfältigen Aufgabenbereich, der weit über die Repräsentation der LMU in den USA und Kanada hinausgeht. In diesen Tagen enden die allermeisten Kurse und Akademien der Sommeruniversität MISU. Passend zum Namen fand die offizielle Eröffnung Anfang August bei herrlichem Sonnenschein statt. Die Teilnehmerzahl war so hoch wie nie zuvor, und bereits jetzt notieren wir die ersten Anmeldungen für das Programm 2017. Das International Office unterstützt auch weiterhin Anbahnungsreisen von Hochschullehrern mit dem Ziel, dauerhafte Kooperationen mit Universitäten in aller Welt zu initiieren. Dieses Mal berichtet Dr. Thomas Büche vom Department für Geographie vom Aufbau einer vielversprechenden Zusammenarbeit mit Universitäten in Neuseeland. Im September endet die Bewerbungsfrist zahlreicher Programme für Studierende, die einen Auslandsaufenthalt ins Auge gefasst haben. Explizit erwähnt sei an dieser Stelle das Frühjahrssemester an der Venice International University auf Seite 13. Auch diverse Ausschreibungen der Bayerischen Hochschulzentren und des DAAD dürften von Interesse sein.

Sonstige Ausschreibungen und Programme (Seite 34)

DAAD-Internetadressen für Ausländer zum Studium in Deutschland (Seite 37) Terminkalender (Seite 38) Impressum (Seite 40)

Ihr Redaktionsteam im International Office

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Interview mit Dr. Katja Simons, LMU-Büro New York In den Vereinigten Staaten und Kanada wird die LMU durch die German University Alliance repräsentiert. Das Verbindungsbüro mit Sitz in New York wurde 2005 gegründet. Im April 2016 hat Dr. Katja Simons die Leitung übernommen.

Dr. Katja Simons

Liebe Frau Simons, Sie leiten seit kurzem das LMU-Büro New York und sind auf Dienstreise in München. Schön, dass Sie etwas Zeit für ein Gespräch gefunden haben. Wie war der Einstand? Die Tätigkeit in New York ist sehr spannend und vielfältig. Es gibt bewährte Strukturen, an die ich anknüpfen möchte, und auch neue Dinge, die es anzustoßen gilt. Ich freue mich, wieder im German House in New York zu arbeiten. Das klingt, als ob Sie New York und das German House schon vorher kannten. Ich habe von 2003 bis 2012 beim DAAD New York im German House gearbeitet und das Wissenschaftlernetzwerk GAIN aufgebaut und geleitet. In dem Gebäude befinden sich auch das Generalkonsulat und die Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen. Außerdem sind weitere Verbindungsbüros deutscher Hochschulen, die DFG sowie das Deutsche Wissenschaft- und Innovationshaus dort angesiedelt. Also ein tolles Netzwerk an deutschen Einrichtungen, die sich um den akademischen Austausch mit Nordamerika bemühen. Bis vor kurzem habe ich ganz in der Nähe beim Institute of International Education (IIE) gearbeitet.

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Erzählen Sie uns noch etwas mehr über Ihren Werdegang? Das Grundstudium in Soziologie, Politikwissenschaft und Geschichte habe ich in Freiburg absolviert, danach mit Diplom an der FU Berlin abgeschlossen und anschließend in Bochum promoviert. Nach New York bin ich durch meinen Mann gekommen, der bei den Vereinten Nationen arbeitet. Was ist Ihr hauptsächliches Arbeitsgebiet? Wie können wir uns Ihren Arbeitsalltag vorstellen? Ich bin durch meine Tätigkeit sehr viel unterwegs, nicht nur in den USA, auch in Kanada. Ich besuche Universitäten, um die deutsche Hochschullandschaft, vor allem natürlich die LMU vorzustellen, dies ebenso auf Hochschulmessen wie beispielsweise auf der NAFSA oder der European Career Fair. Dazu kommt eine Menge konzeptioneller Arbeit – und nicht zuletzt die Beantwortung von Anfragen seitens amerikanischer Studierender, die sich für einen Studienaufenthalt in Deutschland interessieren. Zu meinem Aufgabengebiet gehört die Werbung für Bachelor-, Master- und Promotionsprogramme sowie die Sommeruniversitäten. Wir veröffentlichen regelmäßig Postdoc-Ausschreibungen. Das Büro unterstützt auch Wissenschaftler der LMU durch die Vermittlung von Kontakten und bei der Durchführung von Veranstaltungen. Stichwort – Anbahnung von Wissenschaftskooperationen. Wie können Sie dabei behilflich sein? Zum einen präsentieren wir die Spitzenforschung an der LMU und vernetzen interessierte Wissenschaftler und Institute mit potenziellen amerikanischen Partnern, zum anderen heben wir die exzellenten Bedingungen für Wissenschaftler an der LMU hervor und beraten amerikanische Wissenschaftler bezüglich verschiedener Förderprogramme von Einrichtungen wie DAAD, DFG, Humboldt-Stiftung und European Research Council. Wir sind daran interessiert, mehr US-Doktoranden in den Austausch einzubinden. Und wie informieren Sie über Studienmöglichkeiten an der LMU? Auch hier bin ich unterstützend tätig. Vor allem bei entsprechenden Info-Veranstaltungen an unseren Partneruniversitäten oder bei Karrieretagen am Goethe Institut und an Deutschen Schulen nutze ich die Gelegenheit, die jeweiligen Austauschprogramme, Studienangebote und die Sommeruniversität MISU vorzustellen. Die Informationen werden auf Campusbesuchen, bei Messen, auf der Webseite und in Zukunft auch über Webinare weitergegeben. Wir müssen aber noch viel Überzeugungsarbeit leisten. US-Studierende sind nicht sehr mobil und ich möchte sie davon überzeugen, dass es sich lohnt, an die LMU zu kommen. Es bringt sie nicht nur persönlich und akademisch weiter, sondern verschafft auch Vorteile bei der späteren Jobsuche. Mit Auslandserfahrung punktet man auf dem Arbeitsmarkt. Die LMU profitiert von dieser Internationalisierung, denn Vernetzung und Austausch tun nicht nur der Forschung, sondern auch der Lehre gut. Wo sehen Sie Handlungsbedarf für neue Projekte des New Yorker Verbindungsbüros? Die Hautaufgabe besteht darin, das Potenzial der Top-Uni München noch stärker in den Fokus zu rücken und noch mehr amerikanische Studierende und Nachwuchswissenschaftler nach München zu holen. Jetzt freue ich mich, gemeinsam mit den Kollegen an der LMU neue Ideen zu entwickeln. Wird Ihre Arbeit in irgendeiner Weise vom derzeitigen Wahlkampf in den USA beeinflusst? Nicht direkt vom Wahlkampf. Aber natürlich führen die gesellschaftlichen Veränderungen und die gesamtpolitische Entwicklung dazu, dass sich Studierende auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Gedanken über Sicherheit machen. Gewalt an amerikanischen Hochschulen ist ja auch ein Thema in den deutschen Medien. In neun Staaten ist es übrigens erlaubt, auf dem Campus Waffen zu tragen.

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Umgekehrt gibt es auch unter amerikanischen Studenten Angst vor dem wachsenden Terror in Europa. Vor allem die Anschläge in Paris und Brüssel haben dazu geführt, dass es nicht leichter wird, für einen Studienaufenthalt in Europa zu werben. Sie sind nur einige Tage hier in München. Welche Besuche und Gespräche sind Ihnen hierbei wichtig? Ich denke, dass ich in der kurzen Zeit die meisten wichtigen Institutionen und Personen kennengelernt habe beziehungsweise noch besuchen werde: das International Office, das Center for Advanced Studies, das Graduate Center, die Pressestelle, den Career Service „Student und Arbeitsmarkt“, LMU Gateway, die Forschungs- und Nachwuchsförderung, einige internationale Forschungsbereiche und die MISU. Die Sommeruniversität ist vor allem für diejenigen amerikanischen Studenten interessant, die sich einen längeren Aufenthalt in Deutschland nicht leisten wollen oder können. Außerdem treffe ich auch direkt einige Wissenschaftler mit besonderen Forschungskontakten in Amerika. Kennen Sie München? Ich freue mich, dass ich München jetzt noch besser kennenlerne. Mein Zwillingsbruder lebt seit kurzem mit seiner Familie hier, so dass es eine besondere Beziehung zu München gibt. Außerdem sind Universität und Campus faszinierend, direkt in das alte Stadtbild integriert, ganz anders als bei den meisten amerikanischen Unis. Dieses besondere Ambiente reizt mich sehr und es macht Spaß, dafür in Nordamerika zu werben. Übrigens treffe ich in New York immer wieder auf Münchner Expats, da meine Kinder dort die Deutsche Schule besuchen. Gibt es irgendeine besondere Begebenheit, die Sie uns gerne erzählen möchten? Vor zehn Jahren habe ich beim DAAD New York eine Exzellenztour in den USA organisiert. Wir waren in fünf Tagen an fünf Standorten: Boston, Chicago, San Francisco, Berkeley und San Diego. Das war, kurz nachdem die LMU in der ersten Exzellenzinitiative so hervorragend abgeschnitten hatte. Auf dieser Tour habe ich insbesondere die LMU herausgestellt, ohne zu wissen, dass ich dies eines Tages hauptberuflich machen werde. Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir hoffen, dass Sie in dieser Woche trotz aller Verpflichtungen auch ein wenig die sommerlichen Abende in München genießen können. Bis bald hoffentlich. Das Interview führte Bernd Hilker. Fotos: Esther Krumbholz

Dr. Katja Simons, LMU-Auslandsvertretung Nordamerika

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Ausschreibung des DAAD-Preises 2016 Rund 7500 ausländische Studierende sind an der LMU eingeschrieben. Sie bereichern die Hochschulgemeinschaft sowohl in kultureller als auch in akademischer Hinsicht. Um diese Tatsache zu würdigen, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) auch in diesem Jahr einen Preis für einen begabten ausländischen Studierenden der Ludwig-MaximiliansUniversität München zur Verfügung gestellt. Der ausgewählten ausländischen Preisträgerin bzw. dem Preisträger wird im Rahmen des DAAD-Empfangs für ausländische Stipendiaten zu Beginn des Wintersemesters das

DAAD-Preisgeld in Höhe von € 1.000 überreicht. Die Ausschreibung des Preises erfolgt durch die Dekanate unter Federführung des jeweiligen Vertreters im Beirat Internationale Angelegenheiten. Auswahlkriterien sind:  überdurchschnittliche wissenschaftliche Leistungen sowie soziales oder hochschulpolitisches Engagement  ausländische Staatsbürgerschaft (auch keine Bildungsinländer oderdoppelte Staatsangehörigkeit)  mindestens zwei abgeschlossene Studiensemester an der LMU Rückfragen und Nominierungen: Persönlich bei Frau Monique Esnouf, Referat Internationale Angelegenheiten, Ludwigstr. 27, Raum G 017 bzw. per E-Mail: [email protected] Bewerbungsschluss: 15. September 2016

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MISU Sommerfest 2016 Bei herrlich sommerlichen Temperaturen fand am 3. August das diesjährige Sommerfest der MISU (Munich International Summer University) statt. Auf der Terrasse in der Schellingstraße 3 begrüßten Dr. Stefan Lauterbach vom International Office und Kai Wede vom IUCM die Studierenden aus den verschiedensten Ländern dieser Welt. Was vor 20 Jahren mit einigen Sommersprachkursen begann, hat sich zu einem Großereignis mit zahlreichen akademischen Sprach- und Fachkursen ausgeweitet, für die auch ECTS Punkte vergeben werden. Insgesamt zählen wir in diesem Jahr über 900 Teilnehmer aus 70 Ländern. Die Bezeichnung Sommeruniversität ist nur noch teilweise richtig, da einige Akademien bereits im Frühjahr stattfinden. Die allermeisten Teilnehmer sind jedoch im August in München, so dass dieses Sommerfest immer noch den Charakter einer offiziellen Eröffnungsfeier hat. Das schöne Wetter regte sichtbar den Durst der Besucher an, und so sah man gleich nach der offiziellen Eröffnung einen wahren Sturm auf das Buffet und vor allem auf den Bierausschank. Zur musikalischen Unterhaltung hatten die Teilnehmer ihre persönlichen Lieblingshits elektronisch übermittelt, die über Lautsprecher abgespielt wurden und der Veranstaltung den passenden internationalen Rahmen gaben. Die Fotos mögen ein wenig die sommerliche Atmosphäre widerspiegeln. Das vollständig Programm www.lmu.de/international/misu

Bilder oben: Kai Wede und Dr. Stefan Lauterbach bei der offiziellen Begrüßung Bilder unten: Studierende im Gespräch

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Bild links: Bernd Hilker (Int. Office) im Gespräch mit Caroline Mang (Deutschkurse „DKFA“). Bild rechts: Dr. Stefan Lauterbach (Mitte) im Gespräch mit Professor Weidenfeld und Bernd Hilker

Bild links: Andrang an der Getränkebar. Bild rechts: Studierende genießen das Fest.

Bild links: Prof. Werner Weidenfeld (European Studies Programme). Bild rechts: Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Text: Bernd Hilker, Fotos: Haosi Zhang

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Publikation der Bayerischen Hochschulzentren Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hat eine digitale Informationsbroschüre zu den Programmen der bayerischen Hochschulzentren online gestellt. Hier erhalten Hochschuleinrichtungen, Wissenschaftler und Studierende einen Überblick über die Serviceleistungen und Förderangebote der einzelnen Zentren rund um die Themen Auslandsaufenthalte und Wissenschaftskooperationen. www.km.bayern.de/hochschulzentren

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Das Schreibzentrum an der LMU Das Schreibzentrum bündelt bestehende Angebote zur Schreibberatung. Das Ziel ist eine fachübergreifende Kompetenzentwicklung im Bereich des akademischen und professionellen Schreibens und Lesens. Studierende finden Unterstützung beim Verfassen akademischer Arbeiten. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen und weiterführende Informationen auch für Promovierende und Lehrende. Eine offene Sprechstunde gehört ebenfalls zum Angebot, immer montags (14–15 Uhr) und mittwochs (12–13 Uhr) im Besprechungszimmer der Bibliothek des Amerika-Instituts, Schellingstraße 3 VG, Raum 101. Kontakt: Dr. Bärbel Harju Studienbüro der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Schellingstraße 10, Raum 407 a, 80799 München Tel. 089 / 2180-1316. E-Mail: [email protected] Schreibzentrum an der LMU _____________________________________________________________________________________

Neue Austauschabkommen der LMU Partneruniversität Stellenbosch University Universidad Libre Seccional Cali, Kolumbien University of California, Irvine, USA Colegio de Medicos Postgraduados IMSS, Mexiko-Stadt

Fachbereich Musikpädagogik Medizin

Ansprechpartner Prof. Kertz-Welzel Lisa Lechner

seit 04/2016 06/2016

Medizin

Prof. Imhof

07/2016

Medizin

Prof. Radon

07/2016

Stand: September 2016

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Betreuungsstipendien 2016 für internationale PhD-Studenten und Postdocs an der LMU Das Referat für Internationale Angelegenheiten vergibt 2016 im Rahmen des Stipendien- und Betreuungsprogramms STIBET des DAAD, finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, Stipendien zur Betreuung internationaler Doktoranden und Postdoktoranden, die dadurch individuell gefördert werden können. Das Ziel dieser Stipendien ist es, die Betreuung ausländischer Studierender und Doktoranden zu verbessern, indem die Stipendiaten Betreuungsaufgaben übernehmen oder andere Leistungen erbringen, die dem internationalen Austausch innerhalb ihrer Fakultät dienlich sind. Folgende Stipendien werden vergeben:   

Betreuungsstipendien für besonders engagierte Doktoranden und Postdoktoranden in Höhe von 1000 Euro für maximal sechs Monate Kontaktstipendien in Höhe von 750 Euro für maximal drei Monate Stipendien für Lehr- und Forschungsassistenzen für maximal sieben Monate

Die Voraussetzung für eine Förderung ist das Engagement der Stipendiaten zur Unterstützung des Fachbereichs oder des Professors bei der Betreuung internationaler Studierender, z.B. durch soziale und fachliche Betreuung, sprachliche Tandem-Kooperation, Mitarbeit bei Kulturprogrammen, Exkursionen, länderkundlichen Veranstaltungen, Betreuungsaktivitäten in Wohnheimen, Sprachkursen etc. Formlose Anträge für diese Stipendien, in welchen der Aufgabenbereich und der zeitliche Umfang der vorgesehenen Tätigkeit kurz skizziert werden sollen, können ausschließlich vom betreuenden Professor eingereicht werden. Darüber hinaus ist dem Antrag ein Lebenslauf des Kandidaten beizufügen. Bitte geben Sie an, für welches Stipendium Sie sich bewerben möchten! Das entscheidende Kriterium für eine erfolgreiche Bewerbung ist eine hervorragende akademische Leistung des Kandidaten. Die Bewerbung kann jederzeit eingereicht werden. Wir teilen Ihnen vier bis sechs Wochen nach Eingang Ihrer Bewerbung die Entscheidung mit. Bewerber, die bereits ein Betreuungsstipendium erhalten haben oder vom DAAD gefördert werden, sind von einer Bewerbung ausgeschlossen. Bewerbungen können ab sofort schriftlich oder per E-Mail vom betreuenden Professor an folgende Adresse gesendet werden:

International Office Dr. Stefan Lauterbach, Leiter des International Office Ludwigstraße 27, 80539 München Tel. 089 / 2180-2075 E-Mail: [email protected]

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Mentoring Scholarships 2016 for international doctoral students and postdocs at LMU The International Office of the Ludwig-Maximilians Universität offers several scholarships as part of the „Stipendien- und Betreuungsprogramm STIBET“ for international doctoral students and postdocs. The funds are provided by the German Academic Exchange Service (DAAD) and the Federal Foreign Office (Auswärtiges Amt). Thanks to these resources we can individually support extraordinarily qualified international doctoral students and postdocs. The aim is to integrate excellent international doctoral candidates or postdocs into the international activities of their respective department. These scholarships reward the active tutoring of undergraduate students, as well as supportive tasks, such as mentoring and assisting. The candidate should actively contribute to the international exchange within her/his department. In 2016, the International Office grants three types of scholarships:   

Mentoring scholarships for highly committed doctoral students of 1000 Euros per month for a maximum duration of six months Visiting scholarships (Kontaktstipendien) of 750 Euros per month for a maximum duration of three months Teaching and research assistantships of 450 Euros per month for a maximum of seven months

Informal applications for these scholarships can only be submitted by the supervising professor. The application consists of a description of the doctoral student’s/Postdoc’s planned function, the approximate scope of mentoring time and of the candidate’s CV. The supervisor should evaluate the candidate’s suitability for the scholarship in a letter of reference. Please indicate for which of the three scholarships you are applying for. Those students who already got funded by this program or who are receiving a scholarship by the DAAD cannot be considered. Selection criteria is the excellent academic performance of the candidate. There is no application deadline and applications are accepted at any time. We will inform you about the outcome of your application within 4-6 weeks. Please send your application by regular mail or by email to:

International Office Dr. Stefan Lauterbach, Head of the International Office Ludwigstraße 27, 80539 München Tel. +49 (0)89 / 2180-2075 email: [email protected]

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Beirat Internationale Angelegenheiten

Abschlussstipendien für ausländische Studierende der LMU Bewerbungsberechtigt sind immatrikulierte Studenten und Doktoranden, die      

innerhalb eines Jahres ihr Studium abschließen werden noch keinen Studienabschluss in Deutschland erworben haben (Ausnahme Bachelor) zum Zeitpunkt der Bewerbung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben keinen Anspruch auf gesetzliche oder sonstige finanzielle Förderungen haben nachweisen können, dass sie finanziell bedürftig sind noch keine 30 Monate gefördert wurden bzw. keine drei Jahresstipendien (gleich welcher Organisation) erhalten haben

Bewerbungsunterlagen           

zwei vollständig ausgefüllte Bewerbungsbögen mit Lichtbild ein vollständig ausgefüllter Sozialerhebungsbogen mit Einkommensnachweis des Bewerbers und der Eltern bzw. des Ehegatten (Steuererklärung oder Rentenbescheid aus Deutschland und aus dem Herkunftsland mit Übersetzung) zwei Gutachten (jeweils 2-fach) neuesten Datums von zwei Dozenten (Haupt- und Nebenfach) über die wissenschaftliche Befähigung und die Studienleistungen des Bewerbers, die zuletzt erbracht wurden Alle Gutachten müssen von einem Professor ausgestellt bzw. gegengezeichnet werden. Im Gutachten für das Hauptfach muss klar zum Ausdruck kommen, dass das Studium spätestens innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann. Die Gutachten sind direkt an das Referat III.3 (Internationale Angelegenheiten) zu senden oder dem Bewerber in einem verschlossenen Umschlag auszuhändigen. Lebenslauf (2-fach) ausgefülltes Formblatt LN (2-fach) und Kopien von Zwischenprüfungszeugnis, Vordiplom und Ähnlichem ausführliche Übersicht über den Studienverlauf bis zum Abschluss (2-fach) Immatrikulationsbescheinigung für das laufende Semester Weitere Unterlagen: Kopien von Pass und Aufenthaltsgenehmigung (bitte Originale vorlegen), Kopien aller Bankkontoauszüge der letzten 3 Monate, gegebenenfalls Heiratsurkunde, Geburtsurkunden der Kinder, Meldebescheinigung für Ehegatten und Kinder, Immatrikulationsbescheinigung des Ehegatten

Bewerbung laufend bis 7. November 2016 Wichtige Hinweise: Die Bewerbungsunterlagen sind in gut lesbaren Druckbuchstaben oder in Maschinenschrift auszufüllen und fristgerecht und vollständig einzureichen. Die Verantwortung für die Vollständigkeit liegt allein beim Bewerber. Unvollständige Unterlagen werden nicht bearbeitet bzw. abgelehnt. Die Unterlagen können nur persönlich in der Bewerbungsstelle abgegeben werden. Eine doppelte Förderung, gleich welcher Organisation, ist nicht zulässig. Über den Stipendienantrag entscheidet der Beirat Internationale Angelegenheiten; die Entscheidungsgründe werden nicht mitgeteilt. Die Stipendiengewährung erfolgt im Rahmen der vorhandenen Mittel. Offizieller Ausschreibungstext, Bewerbungsbögen, Formblätter, Auskünfte und Abgabe bei Monique Esnouf (Tel. 089 / 2180-2019) und Gulsara Busurmanova (Tel. 089 / 2180-9727), International Office, Ludwigstraße 27, Zimmer G 017

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Beirat Internationale Angelegenheiten

Nothilfe für ausländische Studierende der LMU Bewerbungsberechtigt sind immatrikulierte Studenten und Doktoranden, die      

in der Regel mindestens im dritten Semester (Fachstudium) an der LMU studieren noch keinen Studienabschluss in Deutschland erworben haben (Ausnahme Bachelor) zum Zeitpunkt der Bewerbung das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben keinen Anspruch auf gesetzliche oder sonstige finanzielle Förderungen (BAföG) haben nachweisen können, dass sie finanziell bedürftig sind noch keine 30 Monate gefördert wurden bzw. keine drei Jahresstipendien (gleich welcher Organisation) erhalten haben

Bewerbungsunterlagen   

    

ein vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen mit Lichtbild ein vollständig ausgefüllter Sozialerhebungsbogen mit Einkommensnachweis des Bewerbers und der Eltern bzw. des Ehegatten (Steuererklärung oder Rentenbescheid aus Deutschland und aus dem Herkunftsland mit Übersetzung) ein Gutachten neuesten Datums von einem Dozenten. Das Gutachten muss von einem Professor ausgestellt bzw. gegengezeichnet werden. Das Gutachten ist direkt an das Referat III.3 (Internationale Angelegenheiten) zu senden oder dem Bewerber in einem verschlossenen Umschlag auszuhändigen. Lebenslauf ausgefülltes Formblatt LN und Kopien von Zwischenprüfungszeugnis, Vordiplom u. Ä. ausführliche Übersicht über den Studienverlauf bis zum Abschluss Immatrikulationsbescheinigung für das laufende Semester Weitere Unterlagen: Kopien von Pass und Aufenthaltsgenehmigung (bitte Originale vorlegen), Kopien aller Bankkontoauszüge der letzten 3 Monate, gegebenenfalls Heiratsurkunde, Geburtsurkunden der Kinder, Meldebescheinigung für Ehegatten und Kinder, Immatrikulationsbescheinigung des Ehegatten

Bewerbung laufend bis 7. November 2016 Wichtige Hinweise: Die Bewerbungsunterlagen sind in gut lesbaren Druckbuchstaben oder in Maschinenschrift auszufüllen und fristgerecht und vollständig einzureichen. Die Verantwortung für die Vollständigkeit liegt allein beim Bewerber. Unvollständige Unterlagen werden nicht bearbeitet bzw. abgelehnt. Die Unterlagen können nur persönlich in der Bewerbungsstelle abgegeben werden. Eine doppelte Förderung, gleich welcher Organisation, ist nicht zulässig. Über den Nothilfeantrag entscheidet der Beirat Internationale Angelegenheiten; die Entscheidungsgründe werden nicht mitgeteilt. Die Nothilfegewährung erfolgt im Rahmen der vorhandenen Mittel. Ein gesetzlicher Anspruch hierauf besteht nicht. Offizieller Ausschreibungstext, Bewerbungsbögen, Formblätter, Auskünfte und Abgabe bei Monique Esnouf (Tel. 089 / 2180-2019) und Gulsara Busurmanova (Tel. 089 / 2180-9727), International Office, Ludwigstraße 27, Zimmer G 017

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Venice International University

Die Venice International University (VIU) wurde 1995 als gemeinsame Initiative mehrerer Universitäten gegründet. Das besondere Augenmerk der VIU liegt auf wissenschaftlichem Austausch im internationalen Kontext. Dies spiegelt sich sowohl im Lehrkörper als auch in der Studentenschaft wider. Alljährlich sind Professoren, Wissenschaftler und circa 150 Studierende aus etwa 20 Nationen zu Gast auf der Insel San Servolo. Der nächste Bewerbungstermin ist der 15. September 2016 für ein Studium im Frühjahrssemester des folgenden Jahres.

Studium an der VIU Das Studium an der VIU ist international angelegt und entsprechend vielseitig. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Das „VIU-Semester-Program“ dauert insgesamt 15 Wochen und beinhaltet neben dem regulären akademischen Programm eine Orientierungswoche zu Beginn, eine Woche für Prüfungen und einen mid-term break, der individuell gestaltet und beispielsweise für Reisen genutzt werden kann. Die Kurse beinhalten insgesamt ca. 40 Arbeitsstunden pro Woche (Italienisch als Fremdsprache: 50 Stunden). Zu jedem Kurs muss eine Prüfung abgelegt werden. Es besteht Anwesenheitspflicht; aktive Mitarbeit in den Kursen wird vorausgesetzt. Der Schwerpunkt im Frühjahrssemester ist das sogenannte Globalization Program. Im Vordergrund stehen dabei wirtschafts-, rechts- und sozialwissenschaftliche, aber auch ethische Fragestellungen, die einen Bezug zu den Entwicklungen in der globalen Welt haben. Das Herbstsemester hat den Schwerpunkt Cultural Heritage. Venedig ist der ideale Ort für diesen geistes- und kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt.

Anerkennung der Studienleistungen Fast immer können die an der VIU erworbenen Leistungen an der LMU anerkannt werden. Studierende stimmen ihr Studienvorhaben vorab mit dem Fachbereich ab und haben somit die Möglichkeit, ihren Auslandsaufenthalt sowie das weitere Studium an der LMU zielgerichtet zu planen. Die meisten VIU-Kurse werden mit 6 ECTS-Punkten bewertet.

Das Bewerbungsverfahren Der Bewerber muss an der LMU immatrikuliert sein und sich zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens im zweiten Studiensemester befinden. Bewerbungstermine sind der 15. April (für September bis Dezember) und der 15. September (für Februar bis Mai). Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren wie auch zu Praktika, Master Research Internships, Unterkunft und Finanzierungsmöglichkeiten unter Venice International University (VIU) Kontakt im International Office: Claudia Wernthaler, [email protected]

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Das Department für Geographie in Neuseeland Anbahnungsreise für weitere Kooperationen mit neuseeländischen Universitäten Aufgrund der Vielzahl an Seen genießt die Forschung an limnologischen und aquatischökologischen Fragestellungen in Neuseeland einen sehr großen Stellenwert. Es stehen dort Wasserkörper von unterschiedlicher Tiefe, Größe und Entstehungsgeschichte als Untersuchungsgebiet zur Verfügung. Diese stellen zusätzlich aufgrund der sehr kurzen Besiedlungsgeschichte und landwirtschaftlichen Nutzung in den Einzugsgebieten hervorragende Indikatoren für den Einfluss des Menschen auf das Ökosystem See dar. In einer 2015 initiierten Forschungskooperation mit Prof. David Hamilton von der University of Waikato in Hamilton wird die Entwicklung der thermischen Dynamik von Seen im Klimawandel untersucht. Diese Zusammenarbeit wurde im Rahmen der Anbahnungsreise im Wintersemester 2015/16 intensiviert. Gleichzeitig konnten Möglichkeiten für zukünftige Forschungs- und Austauschprojekte für Studenten und Wissenschaftler diskutiert werden. Bei einem Vortrag durfte ich die LMU München und das Department für Geographie als Kooperationspartner vorstellen.

Treffen an der University of Waikato: (v.l.n.r.) Dr. Büche, Prof. Vetter, Prof. Hamilton

Darüber hinaus bietet Neuseeland die Grundlage für ein breites Spektrum an geographischen Forschungsgegenständen. Von Interesse sind rezente Gletscher und der gesamte Formenschatz der pleistozänen Vergletscherung, rezenter Vulkanismus und eine hohe seismische Aktivität, verschiedenste Küstenformen, Regenwälder sowie semi-aride Gebiete, um nur einige physisch-geographische Aspekte zu nennen. Aus humangeographischer Sicht gibt es sowohl Metropolregionen (Auckland) als auch viele dünn besiedelte Gebiete. Die geographische Lehre und Forschung an den Universitäten deckt nahezu die gesamte Bandbreite ab und bietet daher ein ideales Ziel für Studenten und Wissenschaftler aus der Geographie. Daher wurden über die Zusammenarbeit mit der University of Waikato hinaus weitere Kontakte geknüpft. Prof. James Renwick von der School of Geography, Environment and Earth Sciences der Victoria University of Wellington beschäftigt sich vornehmlich mit atmosphärischer Zirkulation mit besonderem Fokus auf die Antarktis. In zwei Treffen wurde das große Potential für Forschungsprojekte und Austauschprogramme deutlich. Forscher vom Department of Geography der University of Canterbury (UC) in Christchurch beschäftigen sich unter anderem mit der Interaktion von Gletschern und deren Randseen bezüglich des Schmelzverhaltens. Von Seiten der UC besteht ebenfalls großes Interesse an potentiellen Austauschprogrammen und wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Text und Foto: Dr. Thomas Büche

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Erasmus Personalmobilität Wir geben einen kurzen Überblick über die neue Antragsrunde für die Erasmus Personalmobilität. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den angegebenen Links. Mobilität zu Unterrichtszwecken Gefördert werden Gastdozenturen mit 8 Wochenstunden an einer Erasmus-Partnerhochschule. www.lmu.de/international/erasmus/dozenten Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken Gefördert werden individuelle Hospitanzen an Hochschulen und Unternehmen, International Staff Weeks, Workshops und Sprachkurse. Gerade die Erasmus-Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken bietet eine gute Möglichkeit für Mitarbeiter, sich international in ihrem Arbeitsfeld weiterzubilden, Partnerhochschulen kennenzulernen oder Sprachkenntnisse aufzufrischen. www.lmu.de/international/erasmus/personal Förderzeitraum: 01.08.2016 bis 30.09.2017 Antragstermine: 30.09., 31.01, 31.07. Nach Rücksprache können auch außerhalb der Fristen Anträge eingereicht werden. Neu: Personalmobilität außerhalb der Erasmus-Länder Durch ein Projekt des Bayerischen Staatsministeriums zur Förderung der Internationalisierung gibt es nun auch Mittel für die Personalmobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken in NichtErasmus-Ländern. Nähere Informationen finden Sie hier. Gefördert werden vor allem individuelle Hospitanzen an LMU-Partnerhochschulen. Ferner finden Sie hier einen Gesamtüberblick über sämtliche Förderinstrumente der LMU hinsichtlich internationaler Kooperationen und Personalmobilität. Kontakt im International Office Andrea Blei, Internationale Angelegenheiten, Ludwigstraße 27, Zimmer G 201, Tel. 089 / 2180-5309, [email protected] _____________________________________________________________________________________

Stipendiendatenbank für deutsche Bewerber Die neu strukturierte Stipendiendatenbank des DAAD für deutsche Bewerber macht es leicht, das passende Angebot zu finden. Dabei helfen vor allem die Volltext-Stichwortsuche und die übersichtliche Gliederung der Ausschreibungstexte. In der Datenbank sind die vom DAAD angebotenen Stipendienprogramme für Studien-, Forschungs- und Praktikumsaufenthalte im Ausland verzeichnet. Stipendien finden – Informationen zu den Fördermöglichkeiten des DAAD für deutsche Studierende, Graduierte, Doktoranden, Promovierte und Hochschullehrer.

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Aktuelle Programme der Bayerischen Hochschulzentren

BAYHOST Förderprogramme für Bayern und Tschechien Bayerisch-Tschechische Forschungsverbünde Mit dem Programm soll die Forschungskooperation zwischen Bayern und Tschechien im Rahmen thematischer Forschungsverbünde gefördert werden, an denen auf beiden Seiten mehrere Partnereinrichtungen beteiligt sind. In den Jahren 2017 – 2020 stehen jährlich rund 500.000 Euro zur Verfügung, die sich auf voraussichtlich drei Forschungsverbünde verteilen sollen. Die Förderdauer eines Forschungsverbunds kann 1 bis 4 Jahre betragen. Die Förderung erfolgt nur in den drei nachfolgenden Themenfeldern: 

Bayerisch-tschechische Beziehungen (Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart)



Chemie und Materialwissenschaften



Digitalisierung

Anträge können von bayerischen staatlichen Hochschulen gestellt werden. Sie müssen von einem Professor oder einer Professorin dieser Hochschulen als verantwortlichem Projektleiter des Forschungsverbunds unterzeichnet und von der Hochschulleitung gegengezeichnet werden. Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Antragsverfahren. Die Bewerbungsfrist für die erste Stufe der Antragstellung endet am 14. Oktober 2016. Der Antrag muss per Post und per E-Mail bei der BTHA eingereicht werden. Bitte nutzen Sie das Antragsformular und beachten Sie die vollständige Ausschreibung. Antragsteller, die in die engere Wahl kommen, werden Anfang November zur Einreichung eines ausführlichen Antrags mit Projektbeschreibung sowie Kosten- und Finanzierungsplan aufgefordert. Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur c/o BAYHOST, Universität Regensburg Universitätsstraße 31 93053 Regensburg E-Mail: [email protected]

Das Programm wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

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Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum Kooperationen in Lehre und Forschung Gegenstand der Förderung sind wissenschaftliche Projekte, die von beiden Partnern gemeinsam und in enger Abstimmung geplant und durchgeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an alle Disziplinen und ist themenoffen. Das Programm unterstützt insbesondere folgende Projekte:    

Gemeinsame Forschungsvorhaben zweier oder mehrerer Lehrstühle Konzeption gemeinsamer Lehrveranstaltungen Seminare zweier Forschungsgruppen oder Lehrstühle Koordinationstreffen, Projekte binationaler Studentengruppen

Die Unterstützung dient dem Anschub, der Entwicklung und dem Ausbau einer tragfähigen und dauerhaften Forschungszusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen. Die Förderung beinhaltet Mobilitätsbeihilfen für die Projektleiter sowie für Post-Docs und Doktoranden. Dies gilt für Aufenthalte der französischen Partner in Bayern als auch für Deutsche in Frankreich. Antragsberechtigt sind Hochschullehrer bayerischer und französischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zum Antrags- und Auswahlverfahren siehe: www.bayern-france.org/de/foerderung/unsere-foerderprogramme/index565.html Die Antragstellung erfolgt online vor dem jeweiligen Ausschreibungsschluss. Dieser ist in der Regel der 15. April und 15. November eines jeden Jahres. Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum (BFHZ) Arcisstraße 21, 80333 München www.bayern-france.org _____________________________________________________________________________________

Wolfgang-Hillen-Sommerschule 2017 Das Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum BaCaTeC fördert die Zusammenarbeit zwischen bayerischen und kalifornischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen in den Hightech-Bereichen Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologie, neue Werkstoffe, Umwelttechnik und Mechatronik. In einem dieser Bereiche unterstützt BaCaTeC die Ausrichtung einer Summer School. Termin: 5 bis 10 Arbeitstage zwischen Juli und September Teilnehmer: ca. 20–30 Studierende und Doktoranden aus Bayern und Kalifornien Deadline: 15. Oktober jährlich Antragsformulare sind hier erhältlich. Vorschläge können aber auch formlos eingereicht werden. BaCaTeC finanziert Reise- und Unterbringungskosten der Referenten sowie Teilnehmerstipendien. Eine finanzielle Beteiligung des Ausrichters ist erwünscht. Die Idee der Zusammenarbeit zwischen Bayern und Kalifornien muss im Antrag klar herausgestellt werden. Die Teilnehmer sollten sowohl aus Bayern als auch aus Kalifornien kommen. Anträge mit Thema, Kostenplan und einer Skizze des Ablaufs werden bis zum 15. Oktober von BaCaTeC entgegengenommen. Ausschreibung Kontakt: BaCaTec, Henkestraße 11, 91054 Erlangen

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BayCHINA Studienaufenthalte Studierende bayerischer Hochschulen haben die Möglichkeit, eine Unterstützung in Form von Mobilitätsbeihilfen und Stipendien für fachbezogene Studienaufenthalte in China zu beantragen. Als Vergabekriterien werden die akademischen Leistungen, ein Gutachten des wissenschaftlichen Betreuers (Professor der Heimatuniversität), ein ausführliches Motivationsschreiben sowie der Studienplan herangezogen. Die Förderung kann für 1–2 Auslandssemester beantragt werden. Bei einer hohen Bewerberzahl werden max. 5 Monate gefördert. Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2017 (März–August): 2. Dezember 2016 Studienexkursionen nach China Das Förderprogramm für Studienexkursionen unterstützt aus Mitteln des Bayerischen Wissenschaftsministeriums jährlich 3 Exkursionen bayerischer staatlicher Hochschulen nach China, wobei eine Reiseförderung explizit für das Zielgebiet Kanton vorgesehen ist. Auf Einladung einer chinesischen Hochschule sollen – durch entsprechende Besuche, Besichtigungen und Informationsgespräche – fachbezogene Kenntnisse vermittelt werden, durch die Begegnung mit chinesischen Studierenden und Wissenschaftlern Kontakte geknüpft und gepflegt sowie ein landeskundlicher Einblick in das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben in China erworben werden. Bewerbungsfrist (für Exkursionen im Jahr 2017): 31. Oktober 2016 Praktika Das Bayerische Hochschulzentrum für China fördert Studierende bayerischer Hochschulen bei einem studienbezogenen Praktikum in China mit Zuschüssen für auslandsbedingte Zusatzkosten wie Flugticket und Versicherung. Die Vergabe der Beihilfe richtet sich nach den Studienleistungen und der Zweckmäßigkeit des Praktikums. Antragsberechtigt sind Studierende, die bereits die Zwischenprüfung abgelegt oder mindestens 70 Credits erbracht haben. Förderungswürdig sind Praktika mit mindestens drei Monaten Laufzeit. Die Beihilfe wird im Regelfall erst nach Abschluss des Praktikums und Einreichung von Praktikumsbericht und Zeugnis angewiesen. Die Förderung kann nicht oder nur in geringerer Höhe an Antragsteller vergeben werden, die bereits von anderer Seite eine Unterstützung erhalten. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Wissenschaftliche Abschlussarbeiten Fortgeschrittene Studierende und Doktoranden bayerischer Hochschulen erhalten die Möglichkeit, Mobilitätsbeihilfen für Forschungsaufenthalte in China zu beantragen. Vorrangiges Ziel ist die Unterstützung von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Als Vergabekriterien werden die akademischen Leistungen, die Qualität und Durchführbarkeit des Forschungsvorhabens, ein Gutachten des wissenschaftlichen Betreuers sowie die Studiendauer herangezogen. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Bayerisches Hochschulzentrum für China Universität Bayreuth Hugo-Rüdel-Straße 8, 95440 Bayreuth Tel. 0921 / 555454 www.baychina.org

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BayIND Stipendien Das Bayerisch-Indische Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen vergibt halbjährlich Stipendien für Indienaufenthalte zwecks Studium, Praktikum und für das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen können per Post eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet immer zum 15. April und 15. September des jeweiligen Jahres. Alle Stipendien sind einmalige Pauschalen in Höhe von 1200 Euro bei Studium (mind. 4 Monate) 1000 Euro bei Praktikum (mind. 4 Monate) 2000 Euro bei wissenschaftlichen Arbeiten (mind. 2 Monate) Bei einem Auslandsaufenthalt an einer indischen Universität mit Trimester-System (3 Monate) ist eine Förderung ebenfalls möglich. Der Förderbetrag wird prozentual an die Aufenthaltsdauer angepasst. Alle an staatlichen bayerischen Hochschulen eingeschriebenen Studenten können sich um eine Förderung bewerben, wenn sie mindestens das zweite Semester in ihrem Bachelorstudiengang absolviert haben. Interesse an Indien und gute englische Sprachkenntnisse sind Voraussetzung. Einzelheiten zum Verfahren auf:

www.bayind.de/fileadmin/images/Stipendien/Infos_BayIND_Stipendien.pdf Studienexkursionen BayIND fördert selbstorganisierte Studienexkursionen der bayerischen staatlichen Hochschulen. Ziel der Förderung ist die Vermittlung fachbezogener Kenntnisse durch entsprechende Besuche, Besichtigungen, Informationsgespräche, Vorlesungen, Seminare oder Workshops. Der Austausch mit indischen Wissenschaftlern dient der Etablierung und Pflege von Kontakten. Dazu gehören landeskundliche Einblicke in das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben in Indien. Antragsberechtigt sind Hochschullehrer, Wissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiter bayerischer Hochschulen. Anträge können laufend eingereicht werden, allerdings höchstens ein Antrag pro Jahr. Weitere Informationen unter:

www.bayind.de/de/foerderungen/studienexkursionen.html Bayerisch-Indisches Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) Alfons-Goppel-Platz 1 95028 Hof www.bayind.de

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DAAD-Lektorenprogramm Der DAAD vermittelt rund 500 Lektorinnen und Lektoren vorrangig im Fach Germanistik bzw. Deutsch als Fremdsprache (DaF) an Hochschulen in über 110 Ländern. Jährlich werden rund 100 der 500 Stellen für Nachwuchswissenschaftler ausgeschrieben. Lektorate werden ausschließlich auf Antrag einer ausländischen Hochschule und in Absprache mit dem Auswärtigen Amt eingerichtet. Die Hochschule stellt eine entsprechende Stelle mit Vergütung bereit und formuliert in Abstimmung mit dem DAAD die Aufgaben. Der DAAD sucht geeignete Kandidaten und schlägt sie der Hochschule vor. Außerdem unterstützt er die Lektoren fachlich und finanziell. Da die Gasthochschulen von den Lektoren aktuelle Informationen aus erster Hand über das Fach und über Deutschland erwarten, ist die Tätigkeit zeitlich auf bis zu fünf Jahre befristet. Die Lektoren werden in den Lehrkörper der Gasthochschule voll eingegliedert und erhalten ein reguläres Ortsgehalt. Der DAAD gewährt eine zusätzliche Vergütung. Durch die Einstellung geht der Lektor ein Dienstverhältnis mit der Gasthochschule ein und wird damit Mitglied des Lehrkörpers mit denselben Rechten und Pflichten. Da die ausländischen Hochschulen die zukünftigen Aufgaben definieren, ist es schwierig, ein einheitliches Bild der Lektorate zu zeichnen. Die Anforderungen finden sich jeweils detailliert in den Stellenausschreibungen. Aufgabenspektrum der Lektoren            

Vermittlung der deutschen Sprache und der Inhalte des jeweiligen Studienfachs Auskünfte über Studienmöglichkeiten in Deutschland und spezielle Beratung für Stipendienbewerber Veranstaltungen zur deutschen Landeskunde und jüngeren deutschen sowie europäischen Geschichte Lehrveranstaltungen zur Literatur- und Sprachwissenschaft Unterricht zur Didaktik und Methodik der Fremdsprachenvermittlung Erstellung von Prüfungsaufgaben und Durchführung von Prüfungen Mitarbeit bei der Studiengangsplanung Mitarbeit bei der Ausbildung von Dolmetschern und Übersetzern Kontaktpflege zu deutschen Organisationen (DAAD, DFG, Goethe-Institut etc.) Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung mit administrativen Aufgaben Beratung von Kollegen in Fachfragen und bei Publikationen Organisation und Mitwirkung bei kulturellen Veranstaltungen

Zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit übernehmen die Lektoren, vor allem außerhalb Europas, wichtige kulturpolitische Aufgaben, die weit über die Arbeit an der jeweiligen Hochschule hinausgehen. Es werden vier Lektoratsmodelle angeboten, die sich sowohl in der Funktion als auch in der Vergütung unterscheiden. 1. Regellektorate für DaF, Germanistik und Landeskunde Der überwiegende Teil der DAAD-Lektorate sind Regellektorate. Sie dienen der Förderung der deutschen Sprache und Deutschlandkunde. Die Lehrangebote im Ausland richten sich primär an Studierende einschlägiger Fachgebiete, d.h. an angehende Deutschlehrer, Dolmetscher und Übersetzer. Darüber hinaus wird Deutsch auch für Hörer anderer Fachrichtungen angeboten.

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Die Lektoren unterrichten 12 bis 15 Stunden pro Woche. Ergänzend zu dem Lehrdeputat nehmen sie in Absprache mit dem DAAD zusätzliche Aufgaben im Umfang von mindestens zwei Wochenstunden wahr. Dazu gehören Informationen zum Studienstandort Deutschland und zu DAAD-Programmen, Studien- und Stipendienberatung, Mitwirkung in Auswahlkommissionen, Durchführung von Sprachtest und Ausstellung von Sprachzeugnissen. 2. Fachlektorate für Jura, Wirtschaftswissenschaften, Politologie, Sozial- und Geschichtswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften Rund 50 Fachlektoren halten in anderen Disziplinen wissenschaftliche Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 bis 15 Stunden pro Woche mit starkem Deutschlandbezug ab. Dies geschieht in der Regel zunächst in der jeweiligen Landessprache oder auf Englisch, dann aber auch auf Deutsch. Die Lektoren sind normalerweise nicht in der Sprachvermittlung tätig. Neben eigenen Forschungen betreuen sie auch wissenschaftliche Arbeiten. Sie unterstützen ausländische Hochschulen vor allem bei der Integration deutschlandbezogener Schwerpunkte in die Lehrpläne. 3. IC-Lektorate Über 50 DAAD-Informationscentren, die von Lektoren geleitet werden, unterstützen die Arbeit des DAAD im Ausland und werben für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland. Sie sind für deutsche und einheimische Hochschulen regionale Servicestellen zu Fragen der Studien- und Stipendienberatung, informieren über das deutsche Hochschulsystem sowie über die Forschungsmöglichkeiten in Deutschland. Wegen der intensiven Beratungstätigkeit ist ihr Lehrdeputat im Bereich DaF/Germanistik nach Absprache mit der Hochschule reduziert. 4. zbV-Lektorate: Mitarbeit an einer DAAD-Außenstelle Circa sieben zbV-Lektorate (Lektorate zur besonderen Verwendung) unterstützen an einer Außenstelle des DAAD die Planung und Durchführung des Lektorenprogramms im Land bzw. in der Region. Ihre Lehrverpflichtung an der ausländischen Hochschule ist stark reduziert.

Weitere Informationen zum DAAD-Lektorenprogramm _____________________________________________________________________________________

RISE Weltweit Angebot für die Sommersemesterferien 2017 Im Rahmen des Stipendienprogramms RISE Weltweit (Research Internships in Science and Engineering) vermittelt der DAAD auch im nächsten Jahr Forschungspraktika zwischen 10 und 12 Wochen für Bachelor-Studierende deutscher Hochschulen. Bewerben können sich Studierende ab dem 2. Semester aus den Fachbereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Medizin, Psychologie und Informatik. Die Stipendiaten erhalten eine monatliche DAADVollstipendienrate und einmalig eine Reisekostenpauschale, außerdem eine Kranken-, Unfallund Haftpflichtversicherung. Für Praktika in Kanada wird der Bewerbungsprozess erstmalig über die Datenbank von Mitacs, einer kanadischen Partnerorganisation, laufen; alle anderen Praktika wie bisher über die RISEWeltweit-Datenbank. Die Bewerbungsfristen sind unterschiedlich. Informationen zur Bewerbung über Mitacs Bewerbungszeitraum für Praktika in Kanada: 27. Juli 2016 bis 20. September 2016. Registrierung (ab sofort) Bewerbungszeitraum für Praktika weltweit: 1. November 2016 bis 22. Dezember 2016 Infos für Bewerber Praktikumszeitraum: 10–12 Wochen, frühester Beginn: 1. Juni 2017 Kontakt: Martina Ludwig, Tel: 0228 / 882-104, E-Mail: [email protected]

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Nachrichten Bayerisch-Tschechische Landesausstellung zu Karl IV. in Prag Anlässlich des 700. Geburtstags von Kaiser Karl IV. wurde in Prag die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung eröffnet. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle würdigte bei der Eröffnung die Zusammenarbeit von Bayern und Tschechien auf kulturellem Gebiet: „Das enge Miteinander von bayerischen und tschechischen Kultureinrichtungen ermöglicht diese einmalige Schau zu Kaiser Karl IV.“ Karl war 1355 in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gekrönt worden. Bekannt ist er vor allem durch die „Goldene Bulle“ von 1356, in der die Wahl des deutschen Königs durch die Kurfürsten geregelt wurde. Bis zum 25. September 2016 wird die Landesausstellung in einem Gebäude der Nationalgalerie Prag, der Wallenstein-Reitschule sowie in Räumen der Karls-Universität Prag gezeigt. Die Karls-Universität gehört zu den ältesten Partnerhochschulen der LMU mit einem regen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Ab dem 20. Oktober 2016 ist die Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zu sehen. _____________________________________________________________________________________

15 Jahre GATE-Germany „Ein starkes Standing in der Welt“ Seit 15 Jahren betreibt GATE-Germany erfolgreich internationales Hochschulmarketing für den Wissenschaftsstandort Deutschland. Der DAAD und die HRK unterstützen deutsche Hochschulen dabei, sich international zu positionieren. GATE-Germany hat in Zusammenarbeit mit seinen inzwischen 151 Mitgliedshochschulen maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland zu den weltweit ersten Adressen für internationale Studierende und Wissenschaftler zählt. GATE-Germany

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Überblick Fördereinrichtungen und Stiftungen Um die Internetseiten der Fördereinrichtungen aufzurufen, klicken Sie bitte die gewünschten Namen an. Alexander von Humboldt-Stiftung Alfred Töpfer-Stiftung Bayer-Stiftungen Bayerische Forschungsstiftung Brücke/Most-Stiftung Cusanuswerk Deutsche Bundesstiftung Umwelt: MOE-Programm Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds Evangelisches Studienwerk e.V. Villigst Friedrich Ebert-Stiftung Friedrich Naumann-Stiftung Fritz Thyssen-Stiftung Gebert Rüf Stiftung GFPS-Stipendien für Belarus, Polen und Tschechien Gottlieb Daimler und Karl Benz-Stiftung Haniel-Stiftung Hanns-Seidel-Stiftung Hans-Böckler-Stiftung Heinrich-Böll-Stiftung Hertie-Stiftung Human Frontiers Science Program Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst: Osteuropaprogramm Konrad Adenauer-Stiftung Körber-Stiftung Open Society Foundation Robert-Bosch-Stiftung Schwarzkopf-Stiftung - Reisestipendien Studienstiftung der Deutschen Wirtschaft Studienstiftung des Deutschen Volkes West-East encounters Volkswagen-Stiftung Von Werkstatt zu Werkstatt Winzig Stiftung

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DAAD- Programme für deutsche und ausländische Studierende und Wissenschaftler Go out ist eine informative Webseite für austauschwillige Schüler und Studierende: www.go-out.de. Hier informieren der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zusammen mit dem Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund um das Thema Auslandsaufenthalt während des Studiums. Sie finden hier vielfältige Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte, Stipendienausschreibungen, Erfahrungsberichte, Blogs und Veranstaltungen. Konzertreisen für Gruppen ausländischer Studierender nach Deutschland Im Fokus steht die Etablierung und Pflege von Kontakten zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen, die Durchführung von Konzerten (möglichst zusammen mit Studierenden der jeweiligen deutschen Hochschule) und die Vermittlung fachbezogener Kenntnisse durch entsprechende Besuche im Hochschulbereich, außerdem die Begegnung mit deutschen Studierenden, Musikern und Wissenschaftlern sowie der Erwerb eines landeskundlichen Einblicks. Gefördert werden: Gruppen von Studierenden und Doktoranden (5 bis 50 Pers.) sowie ein begleitender Hochschullehrer Antragsberechtigt sind Hochschullehrer von staatlichen und staatlich anerkannten deutschen Hochschulen. Antragsschluss: Bewerbungen müssen spätestens 3 Monate vor Beginn der Reise eingereicht sein. Kontakt: Verena Peters, Tel. 0228 / 882-287, [email protected] Konzertreisen für Gruppen deutscher Studierender ins Ausland Im Fokus steht die Etablierung und Pflege von Kontakten zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen, die Durchführung von Konzerten (möglichst zusammen mit Studierenden der jeweiligen ausländischen Hochschule) und die Vermittlung fachbezogener Kenntnisse durch entsprechende Besuche im Hochschulbereich, außerdem die Begegnung mit ausländischen Studierenden, Musikern und Wissenschaftlern sowie der Erwerb eines landeskundlichen Einblicks. Gefördert werden: Gruppen von Studierenden und Doktoranden (5 bis 50 Pers.) sowie ein begleitender Hochschullehrer Antragsberechtigt sind Hochschullehrer von staatlichen und staatlich anerkannten deutschen Hochschulen. Antragsschluss: Bewerbungen müssen spätestens 3 Monate vor Beginn der Reise eingereicht sein. Kontakt: Judith Leubner, Tel. 0228 / 882-558, [email protected] Studienpraktika für Gruppen ausländischer Studierender in Deutschland Im Mittelpunkt steht die Durchführung fachbezogener Praktika im Hochschulbereich (z.B. Fachkurse, Blockseminare, Workshops) auf Einladung der deutschen Hochschule, die auch für die Organisation der Praktika in Hochschulen, Unternehmen und ggf. öffentlichen Einrichtungen verantwortlich ist. Darüber hinaus werden Begegnungen mit deutschen Studierenden und Wissenschaftlern zur Etablierung und Pflege von Kontakten zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen sowie der Erwerb eines landeskundlichen Einblicks in das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben in Deutschland angestrebt. Gefördert werden bis zu 15 ausländische Studierende in Begleitung eines Hochschullehrers für maximal 12 Tage. Aus DAAD-Fördermitteln kann eine Pauschale in Höhe von 50 Euro pro Person und Tag als Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten übernommen werden. Gefördert werden ausländische Studierende ab dem 2. Fachsemester sowie Graduierte und Hochschullehrende; Promovierende nur nach Absprache mit dem DAAD. Antragsberechtigt sind Hochschullehrer von staatlichen und staatlich anerkannten deutschen Hochschulen.

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Antragsfristen: 01.11. jeden Jahres für Reisen ab dem 01.03. 01.02. jeden Jahres für Reisen ab dem 01.06. 01.05. jeden Jahres für Reisen ab dem 01.09. Kontakt: Mobilitäts- und Betreuungsprogramme, Laura Pinsdorf, Tel. 0228 / 882-391, [email protected] Weitere Informationen: www.daad.de/studienreisen Studienreisen für Gruppen ausländischer Studierender in Deutschland Im Mittelpunkt steht die Vermittlung fachbezogener Kenntnisse durch entsprechende Besuche, Besichtigungen und Informationsgespräche. Ferner werden die Begegnung mit deutschen Studierenden und Wissenschaftlern zur Etablierung und Pflege von Kontakten zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen sowie der Erwerb eines landeskundlichen Einblicks in das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben in Deutschland angestrebt. Gefördert werden maximal 15 Studierende in Begleitung eines Hochschullehrers für maximal 12 Tage. Gezahlt wird eine Pauschale in Höhe von 50 Euro pro Person und Tag als Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten. Bei Gruppen aus bestimmten Ländern übernimmt der DAAD die Programmgestaltung und die Aufenthalts- und Übernachtungskosten. Antragsberechtigt sind Hochschullehrer einer ausländischen Hochschule. Antragsfristen: 01.11. jeden Jahres für Reisen ab dem 01.03. 01.02. jeden Jahres für Reisen ab dem 01.06. 01.05. jeden Jahres für Reisen ab dem 01.09. Kontakt: Mobilitäts- und Betreuungsprogramme, Laura Pinsdorf, Tel. 0228 / 882-391, [email protected] Weitere Informationen: www.daad.de/studienreisen IPID4all – International Promovieren in Deutschland for all Ziel des Programms ist es, international wettbewerbsfähige Promotionsbedingungen zu schaffen, die für den wissenschaftlichen Nachwuchs weltweit attraktiv sind. Förderleistungen: Maßnahmen für Doktoranden deutscher Hochschulen, die zur weiteren Internationalisierung der Promotionsphase bis 2019 und zur Verstetigung beitragen sollen (z.B. Forschungsaufenthalte, Sprachkurse, spezielle Qualifizierungsangebote etc.) sowie der Aufbau von Dachstrukturen an den deutschen Hochschulen. Gefördert werden Doktoranden deutscher und ausländischer Hochschulen und Hochschulpersonal. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen mit IPID4all-Projekten, die bereits in der ersten Phase des Programms IPID4all (1.11.2014 – 31.10.2017) gefördert wurden. Antragsschluss: 10.11.2016 Kontakt: Referat Internationalisierungsprogramme: Michaela Klinge, Tel. 0228 / 882-8646, [email protected]; Dorothea Fendel, Tel. 0228 / 882-8765, [email protected]; Ursula Schwalb, Tel.0228 / 882-580, [email protected] Stipendien der polnischen Regierung für Studien- und Forschungsaufenthalte an polnischen Hochschulen Das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen (Ministerstwo Nauki i Szkolnictwa Wyższego) der Republik Polen bietet für das Studienjahr 2016/2017 folgende Stipendien für Studierende, Graduierte, Promovierende und Wissenschaftler von deutschen Hochschulen an:  Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1–9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt.  Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate) für Studierende, Graduierte, Promovierende und Wissenschaftler für Studien- bzw. Forschungsaufenthalte an den Polonistik-Abteilungen polnischer Universitäten  Kurzstipendien für Wissenschaftler aller Fachrichtungen (1–3 Monate) Höhe der Stipendien: Studierende, Graduierte, Promovierende und Postdocs: 1350,00 Zloty (PLN) pro Monat; Professoren und Wissenschaftler mit Habilitation: 1600,00 Zloty (PLN) pro Monat Bewerbungstermin: 3 Monate vor Stipendienbeginn, in Ausnahmefällen weniger als 3 Monate Bewerbungsunterlagen: Das ausgefüllte Bewerbungsformular sowie die im Formular verlangten Unterlagen: http://buwiwm.edu.pl/wp-content/uploads/2015/06/form_eng.pdf Kontakt: Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1–9 Monate) und Kurzstipendien für Wissenschaftler aller Fachrichtungen (1–3 Monate): DAAD Niemiecka Centrala Wymiany Akademickiej, Przedstawicielstwo w Warszawie, ul. Czeska 24/2, PL-03-902 Warszawa, Ansprechpartnerin: Maria Szrajber-Czerwińska, Tel. 0048 / 22 / 6174847, [email protected] Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate): Biuro Uznawalności Wykształcenia i Wymiany Międzynarodowej, ul. Ogrodowa 28/30, 00-896 Warszawa, Ansprechpartnerin: Alicja Głowacka, Tel. 48 / 22 / 3933816; [email protected]

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Studienaufenthalte deutscher Wissenschaftler in den Ländern des Kaukasus und Zentralasiens (GUS) im Rahmen bilateraler Wissenschaftleraustausch-Programme In zunehmendem Maße rücken die Länder des transkaukasischen Raumes (Armenien, Aserbaidschan, Georgien) sowie die südlichen Staaten der GUS (Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) aus politischen und wirtschaftlichen Gründen in den Blickpunkt. Damit ist auch das wissenschaftliche Interesse an diesen Ländern gewachsen. Im Wege der Konstituierung und Verbesserung der internationalen Wissenschaftsbeziehungen kann der DAAD daher auf der Grundlage von Kulturabkommen und Vereinbarungen mit ausländischen Partnerorganisationen Studien- bzw. Forschungsaufenthalte deutscher Wissenschaftler an Hochschulen oder Forschungsinstituten dieser Region fördern. Zielgruppe: Grundsätzlich können Wissenschaftler aller Fachrichtungen vom DAAD gefördert werden. Voraussetzungen: Klar umrissenes Forschungsvorhaben bzw. Einladung durch eine ausländische Hochschule oder ein Forschungsinstitut. Der Antragsteller muss als Hochschullehrer oder Wissenschaftler an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung beschäftigt sein und sollte die Promotion abgeschlossen haben. Laufzeit: 2 Wochen bis 3 Monate Förderleistungen: Auszahlung einer Reisekostenpauschale durch den DAAD (Höhe je nach Gastland unterschiedlich), Übernahme der Aufenthaltskosten durch den ausländischen Partner Bewerbungsfrist: Bewerbung ist fortlaufend möglich, sollte aber drei Monate vor Beginn des geplanten Aufenthalts beim DAAD vorliegen Kontakt: Andreas Matte, Tel. 0228 / 882-613, [email protected] Zusatz: Soll der Aufenthalt schwerpunktmäßig einer längerfristigen Lehrtätigkeit dienen, kann die betreffende ausländische Hochschule beim DAAD die Einrichtung einer Kurzzeitdozentur (1–6 Monate) bzw. einer Langzeitdozentur (mehr als 6 Monate) beantragen. Nähere Informationen: DAAD, Referat 326, Regina Vysokovskaya, Tel. 0228 / 882-161, [email protected] Kongress- und Vortragsreisenprogramm Gefördert werden Auslandsreisen insbesondere von Nachwuchswissenschaftlern deutscher Hochschulen, die aktuelle Forschungsergebnisse auf Tagungen oder im Rahmen wissenschaftlicher Vorträge präsentieren. Zwei Förderlinien: 1. Kongressreisen ins Ausland zur aktiven Teilnahme an einer ausgewiesenen internationalen wissenschaftlichen Veranstaltung; Voraussetzung ist ein enger Zusammenhang zwischen den forschungsbezogenen Arbeiten oder Planungen des Antragstellers und dem Thema der Veranstaltung; 2. Vortragsreisen ins Ausland sollen Wissenschaftlern ermöglichen, schriftliche Einladungen ausländischer Kollegen oder wissenschaftlicher Institutionen anzunehmen, um dort (außerhalb von Kongressen, Seminaren etc.) über eigene aktuelle Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Arbeiten zu berichten. Förderleistungen: Reisekostenpauschale, Zuschuss zu den Tagungsgebühren sowie Aufenthaltspauschale für die Dauer der Teilnahme an der Veranstaltung; max. Förderungsdauer: 8 Kongresstage Einschränkungen: In den ersten fünf Jahren nach der Promotion ist eine Förderung jedes Jahr möglich, danach nur alle 24 Monate; die Förderung von Angestellten außeruniversitärer Forschungseinrichtungen ist nur in den ersten fünf Jahren nach der Promotion möglich. Bewerbungsfrist: laufend. Anträge auf Förderung von Kongressreisen ins Ausland müssen spätestens 4 Monate vor dem 1. Kongresstag beim DAAD eingehen, Anträge auf Förderung von Vortragsreisen ins Ausland spätestens einen Monat vor Reisebeginn. Kontakt: Referat 521, Kennedyallee 50, 53175 Bonn DAAD-Kurzstipendien im Rahmen von Masterarbeiten (1–3 Monate) für chinesische Studierende DAAD 中国硕士研究生 短期奖学金( 1-3 个月) Die Stipendien bieten chinesischen Studierenden aller Fachrichtungen an „211“-Hochschulen die Möglichkeit, einen Forschungsaufenthalt im Rahmen ihrer Masterarbeit an einer staatlichen bzw. staatlich anerkannten deutschen Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung durchzuführen. Voraussetzungen: Immatrikulation in einem Vollzeit-Masterstudiengang an einer chinesischen „211“Hochschule. Bewerber müssen vor Stipendienantritt das zweite Semester des Masterstudiums absolviert haben. Der Abschluss sollte in der Regel nicht länger als sechs Jahre zurückliegen. Ein Gutachten des chinesischen Professors und eine schriftliche Zusage über die wissenschaftliche Betreuung in Deutschland müssen den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden. Ausreichende Sprachkenntnisse zur Realisierung des Vorhabens in Deutsch oder Englisch werden vorausgesetzt. Bewerber, die sich zum Zeitpunkt der Bewerbung länger als ein Jahr in Deutschland aufhalten, können nicht berücksichtigt werden. Laufzeit: 1–3 Monate Förderleistungen: 750 Euro monatliche Stipendienrate, 825 Euro Reisekostenpauschale, Kranken-, Unfallund Haftpflichtversicherungsschutz Bewerbungsfrist: Bewerbungen sind jederzeit möglich, jedoch mindestens fünf Monate vor Stipendienantritt. Kontakt: Außenstelle des DAAD in Peking: DAAD, Landmark Tower 2, Office 1718, 8 North Dongsanhuan Road, Beijing 100004, Ms. LIU Jie , +86 10 6590-6656-45, [email protected] www.daad.org.cn

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Programme des projektbezogenen Personenaustauschs Zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen einer deutschen und einer ausländischen Einrichtung und zur Förderung partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten unterstützt der DAAD in den PPP-Programmen gemeinsame binationale Forschungsprojekte. Die Mittel sind für die im Projekt anfallenden Mobilitätskosten der deutschen Teilnehmer bestimmt und dienen insbesondere dazu, den beteiligten Nachwuchswissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt an der ausländischen Partnereinrichtung zu ermöglichen. Als Nachwuchswissenschaftler gelten im Rahmen des PPP noch in der Promotion befindliche Forscher und Wissenschaftler, die am Anfang ihrer akademischen Karriere stehen und deren Promotion nicht länger als 5 Jahre zurückliegt. Weitere Informationen siehe unter „DAAD-Programme für Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ Beratung im Referat Internationale Angelegenheiten zu DAAD-geförderten Auslandsaufenthalten: Susanne Dietrich, Tel. 089 / 2180-3859, [email protected] Dr. Harald David, Tel. 089 / 2180-3720, [email protected]

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DAAD-Programme für Hochschulen und Forschungseinrichtungen Deutsch-Pakistanische Forschungskooperationen Zielsetzung des aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) geförderten Programms „Deutsch-Pakistanische Forschungskooperationen“ ist die Verstetigung wissenschaftlichen Austauschs zwischen ehemaligen pakistanischen Alumni und ihren deutschen Gasthochschulen durch Forschungsprojekte deutscher und pakistanischer Hochschulen. Gefördert werden individuelle Studien- und Forschungsaufenthalte (auch Feldforschungseinsätze) von bis zu drei Monaten; Austausch von Graduierten- und Doktorandengruppen; fachbezogene wissenschaftliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und Workshops; Gerätespenden für das Institut des pakistanischen Projektpartners, in begrenztem Umfang Personalmittel für die Projektbetreuung an der deutschen Hochschule. Gefördert werden deutsche und pakistanische Hochschullehrende, promovierte Wissenschaftler, Doktoranden und Graduierte. Antragsberechtigt sind Fachbereiche und Institute deutscher Hochschulen, die bereits Kooperationen mit Hochschulen in Pakistan pflegen bzw. beabsichtigen, diese gezielt und zeitnah aufzubauen, und in besonderem Maße in Deutschland ausgebildete pakistanische Nachwuchswissenschaftler/-innen in das Kooperationsprojekt einbeziehen. Eine Beratung vor Antragstellung wird empfohlen. Antragsschluss: 12.09.2016 Kontakt: Referat Kooperationsprojekte Naher und Mittlerer Osten/Afrika/Lateinamerika/Asien: Dr. Nesrin Calagan, Tel. 0228 / 882-162, [email protected] Hochschulpartnerschaften mit dem Irak Förderlinie Anbahnungen 2017 Das zentrale Anliegen des Programms ist die Unterstützung des Wiederaufbaus der irakischen Hochschullandschaft. Die Hochschulpartnerschaften sollen dazu beitragen, die nachhaltige Strukturbildung an den Partneruniversitäten voranzutreiben. Der Schwerpunkt der Maßnahmen soll auf der Verbesserung und Erweiterung der Lehre im Partnerland liegen. Die in Aussicht gestellte Förderung soll der Initiierung von Kooperationen dienen. Es sollen erste Kontakte in Form von Treffen zwischen der deutschen und der irakischen Seite stattfinden und die Möglichkeiten zur Entwicklung gemeinsamer Projekte eruiert werden. Fördermittel: Mobilitätsausgaben für deutsche und irakische Hochschulangehörige sowie Sachmittel (Telefonausgaben, Druck- und Kopierausgaben, Verbrauchsmaterial, Bücher u. Ä.). Gefördert werden deutsche und irakische BA- und MA-Studierende, Doktoranden, Wissenschaftler, Dozenten, Assistenten etc. jeweils mit Master-Abschluss oder Äquivalent, promovierte Wissenschaftler und Professoren sowie Fachexperten. Antragsberechtigt sind alle deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit gezieltem Interesse am Auf- und Ausbau von deutsch-irakischen Hochschulpartnerschaften. Eine Beratung vor Antragstellung wird empfohlen. Antragsschluss: 13.09.2016 Kontakt: Referat Kooperationsprojekte Naher und Mittlerer Osten/Afrika/Lateinamerika/Asien: Noemi Wetzel, Tel. 0228 / 882-8634, [email protected] Förderlinie Hochschulpartnerschaften mit dem Irak 2017/2018 Das zentrale Anliegen des vom Auswärtigen Amt geförderten Programms ist die Unterstützung des Auf- und Ausbaus der irakischen Hochschullandschaft. Die deutsch-irakischen Hochschulpartnerschaften sollen dazu dienen, nachhaltige Strukturen an den Partneruniversitäten voranzutreiben. Der Schwerpunkt der Maßnahmen soll auf der Verbesserung und Erweiterung der Lehre im Partnerland sowie auf der Intensivierung der wissenschaftlichen Kontakte zwischen deutschen und irakischen Hochschulen liegen. Vorrangig werden Maßnahmen gefördert, die der Intensivierung der wissenschaftlichen Kontakte und des Ausbaus der Partnerschaft zwischen deutschen und irakischen Hochschulen oder Weiterbildungsmaßnahmen zur Verbesserung der Lehrsituation im Irak dienen wie individuelle Studien- und Forschungsaufenthalte, gemeinsame Fachveranstaltungen (Tagungen, Seminare, Workshops und Konferenzen), Austausch von Dozenten und Wissenschaftlern, Netzwerktreffen etc.

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Gefördert werden deutsche und irakische BA- und MA-Studierende, Doktoranden, Wissenschaftler, Dozenten, Assistenten etc. jeweils mit Master-Abschluss oder Äquivalent, promovierte Wissenschaftler und Professoren sowie Fachexperten. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen oder Forschungsinstitute, die ein gezieltes Interesse am Aufund Ausbau von Hochschulpartnerschaften mit einer oder mehreren irakischen Universitäten haben. Eine Beratung vor Antragstellung wird empfohlen. Antragsschluss: 13.09.2016 Kontakt: Referat Kooperationsprojekte Naher und Mittlerer Osten/Afrika/Lateinamerika/Asien: Noemi Wetzel, Tel. 0228 / 882-8634, [email protected] Fachliche Alumni-Sonderprojekte für Deutschland-Alumni aus Entwicklungsländern 11. re:publica 2017 in Berlin, einer der weltweit wichtigsten Events zu den Themen der digitalen Gesellschaft Das Programm verfolgt das Ziel, durch methodische und fachliche Fortbildung, die Kompetenzen der Alumni zur Lösung entwicklungsrelevanter Fragestellungen zu erweitern. Die Alumni engagieren sich in fachlichen Netzwerken (regional und überregional) und sind als Multiplikatoren für den Wissenstransfer aktiv. Sie sind langfristig an Deutschland gebunden und kooperieren mit deutschen Hochschulen und Unternehmen. Die deutschen Hochschulen haben Expertise in der Entwicklungszusammenarbeit erworben. Fördermaßnahmen: Alumni-Fortbildungsveranstaltungen in Form eines in der Regel einwöchigen Fachseminars (Mobilität und Aufenthalt der ausländischen Alumni, Sachmittel, anteilige Personalausgaben), dem sich ein vom DAAD organisierter und gesondert finanzierter Besuch einer Fachmesse, einer Konferenz oder eines Kongresses anschließt. Gefördert werden Deutschland-Alumni aus Entwicklungsländern (Bildungsausländer), die als Studierende, Graduierte, Wissenschaftler oder Lehrbeauftragte an einer deutschen Hochschule einen Studienabschluss erworben oder mindestens drei Monate an einer deutschen Hochschule studiert, geforscht oder gearbeitet haben und die inzwischen in der Regel wieder im Ausland tätig sind. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen. Antragsschluss: 15.09.2016 Kontakt: Referat Projektförderung deutsche Sprache, Alumniprojekte, Forschungsmobilität (PPP), Teamleitung: Arngard Leifert, Tel. 0228 / 882-794, [email protected]; Thematische Schwerpunkte: Wasser, Ernährungssicherung und Bildung, Judith Schrumpf, Tel. 0228 / 882-8607, [email protected]; Thematische Schwerpunkte: Biodiversität, Erneuerbare Energien und Medizin, Andrea Wilbertz, Tel. 0228 / 882-291, [email protected] Sommerschulen in Deutschland Das Programm richtet sich an deutsche Hochschulen, die für ausländische Studierende und Doktoranden qualitativ hochwertige Sommerschulen in Deutschland planen. Ziele des Programms sind:  fachliche Fortbildung in aktuellen Forschungsgebieten sowie fachlicher und kultureller Austausch zwischen ausländischen und deutschen Teilnehmern  Positionierung der deutschen Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt  Einblick in deutsche Lehr- und Forschungseinrichtungen für ausländische Teilnehmer  Gewinnung qualifizierter ausländischer Studierender und Doktoranden Was wird gefördert?  Mobilitäts- und Aufenthaltspauschalen für ausländische Teilnehmer  Sachmittel für die Organisation und Durchführung der Sommerschulen. Gefördert werden ausländische Studierende und Doktoranden. Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen beziehungsweise deren Fachbereiche, Institute sowie Hochschulkonsortien, die eine Sommerschule kooperativ veranstalten wollen. Forschungseinrichtungen können gemeinsam mit einer federführenden Hochschule einen Antrag einreichen. Antragsschluss: 26.09.2016 Kontakt: Referat Mobilitäts- und Betreuungsprogramme: Julia Löllgen, Tel. 0228 / 882-328, [email protected] Hochschuldialog mit der islamischen Welt Das Hauptziel ist die Förderung des Kulturdialogs mit der islamisch geprägten Welt durch Austausch und akademische Kooperation auf der Grundlage gemeinsamer wissenschaftlicher Interessen. Weitere wesentliche Ziele des Programms sind die nachhaltige Modernisierung der Hochschulausbildung in den Partnerländern, die gezielte Förderung qualifizierter akademischer Nachwuchskräfte der Regionen unter Berücksichtigung der Geschlechtergerechtigkeit, die Etablierung regionaler Lehr- und Forschungsnetzwerke sowie Beiträge der Hochschulen zur gesellschaftlichen Entwicklung. Was wird gefördert? Im Zentrum der Projektförderung steht die Unterstützung des Personenaustauschs und der Netzwerkbildung zwischen den Partnerhochschulen (z.B. Kontaktreisen der Projektvertreter, die Durchführung von Workshops, Sommerschulen und Fachkursen in Deutschland und in den Partnerregionen sowie Aufenthalte von Hochschullehrern, Studierenden und Graduierten an den Partnerinstitutionen). Darüber hinaus werden in begrenztem Umfang Sach- und Personalmittel für die Umsetzung der Austauschmaßnahmen übernommen.

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Gefördert werden Hochschullehrer, Angehörige des Mittelbaus, Graduierte und Studierende aus Deutschland und den genannten Zielregionen, nicht jedoch aus Drittländern. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen. Antragsschluss: 28.09.2016 Kontakt: Referat Kooperationsprojekte Naher und Mittlerer Osten/Afrika/Lateinamerika/Asien, Cornelia Michels-Lampo, Tel. 0228 / 882-532, [email protected], [email protected] Deutsch-Arabische Kurzmaßnahmen (mit Partnerhochschulen in Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien oder Jemen) Ziel des Programms ist der Aufbau und die Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte zwischen deutschen Hochschulen und Hochschulen aus den Zielländern Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien oder Jemen, um aktive Beiträge zur Verbesserung von Lehre und Ausbildung im Partnerland zu leisten. Fördermaßnahmen: Kurzmaßnahmen/Veranstaltungen wie Fachkurse, Sommerschulen, Anbahnungsreisen, Workshops, Seminare oder Tagungen in den Zielländern oder derartige Veranstaltungen in Deutschland mit arabischen Teilnehmern vorrangig aus den Hauptzielländern. Ebenfalls gefördert werden können Forschungs/ Lehr- und Studienaufenthalte, die in Zusammenhang mit einer Kurzmaßnahme stehen. Gefördert werden Studierende, Wissenschaftler und Hochschulangehörige aus den Zielländern an deutschen Hochschulen bzw. deutsche Hochschulangehörige, Wissenschaftler und Studierende in den Zielländern. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen/Forschungseinrichtungen. Bitte beachten Sie, dass ab Antragsfrist eine Bearbeitungszeit von mindestens 3 Monaten besteht. Antragsfristen für Ausschreibung 2017: 30.09.2016: für Maßnahmen zwischen dem 01.01. – 31.12.2017 31.12.2016: für Maßnahmen zwischen dem 01.04. – 31.12.2017 31.03.2017: für Maßnahmen zwischen dem 01.07. – 31.12.2017 30.06.2017: für Maßnahmen zwischen dem 01.10. – 31.12.2017 Kontakt: Referat Kooperationsprojekte Naher und Mittlerer Osten/Afrika/Lateinamerika/Asien: Jenny Schenk, Tel. 0228 / 882-8782, [email protected]; Lou Künzel, Tel. 0228 882-8720, [email protected] www.daad.de/transformation www.changebyexchange.de www.facebook.com/changebyexchange ISAP – Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften Ausschreibung für die Hochschuljahre 2017/2018 (bis max. 2020/2021) Ziel des Programms ist der Aufbau dauerhafter Kooperationen zwischen ausländischen und deutschen Hochschulen durch beidseitigen Studierenden- und Dozentenaustausch. Fördermaßnahmen: Die deutschen Hochschulen können Sprachkurs- und Tutorenmittel zur Betreuung der Studierenden, Mittel für Kurzzeitdozenturen für deutsche und ausländische Hochschullehrer sowie Mittel für Kontaktreisen deutscher Projektteilnehmer an die ausländische Partnerhochschule beantragen. Die teilnehmenden Studierenden der deutschen Hochschule erhalten eine einmalige Reisekostenpauschale und während des Auslandsaufenthaltes ein monatliches Vollstipendium und einen monatlichen Zuschuss zur Krankenversicherung. Bei Partnerhochschulen aus Entwicklungs- und Schwellenländern können die Studierenden einen monatlichen Zuschuss für die Studienzeit in Deutschland erhalten. Gefördert werden deutsche und ausländische Studierende sowie deutsche und ausländische Dozenten. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen aller Fachrichtungen. Hinweis: Partnerschaften mit Hochschulen aus Erasmus-Programmländern werden im Rahmen des ISAPProgramms nicht gefördert. Antragsschluss: 17.10.2016 Kontakt: Referat Internationalisierungsprogramme Für die Hochschulstandorte A–L: Katharina Klein, Tel. 0228 / 882-452, [email protected] Für die Hochschulstandorte M–Z: Michael Stammen, Tel. 0228 / 882-279, [email protected] Almut Lemke (Referentin ISAP, Doppelabschluss, Bachelor Plus), Tel. 0228 / 882-457, [email protected] Bachelor Plus-Programm Auslaufförderung zur Unterstützung deutscher Hochschulen bei der Durchführung vierjähriger Bachelorstudiengänge mit integriertem Auslandsjahr, zweijährig ab 2017–2019 Ziel des Programms ist die Unterstützung deutscher Hochschulen bei der Durchführung vierjähriger Bachelorstudiengänge, in denen Studierende einen einjährigen Auslandsaufenthalt absolvieren und dadurch eine besondere interdisziplinäre und/oder berufsbefähigende Qualifikation erwerben. Fördermaßnahmen: Die deutschen Hochschulen erhalten Reise-, Sach- und Personalmittel zur Abstimmung und Durchführung des Studienprogramms und zur Vorbereitung und Betreuung der Studierenden. Die teilnehmenden Studierenden der deutschen Hochschule erhalten während des Auslandsjahres ein monatliches Teilstipendium plus Nebenleistungen zur Deckung der auslandsbedingten Mehrausgaben. Gefördert werden deutsche Studierende sowie deutsche und ausländische Dozenten. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen bzw. deren Fakultäten/Fachbereiche/Institute, die eine zweijährige Förderung ab WS 2015/16 im Bachelor Plus-Programm erhalten haben oder bereits einen Folgeantrag für eine Förderung ab WS 2016/17 eingereicht hatten.

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Antragsschluss: 17.10.2016 Kontakt: Referat Internationalisierungsprogramme Für die Hochschulstandorte A–K: Hannelore Labitoria, Tel. 0228 / 882-244, [email protected] Für die Hochschulstandorte L–Z: Elke Ness (Mo–Do vormittags), Tel. 0228 / 882-587, [email protected]; Almut Lemke (Referentin ISAP, Doppelabschluss, Bachelor Plus), Tel. 0228 / 882-457, [email protected] www.daad.de/bachelorplus Programme des projektbezogenen Personenaustauschs Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen. Das Programm fördert Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hochschulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses. Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Mitglieder der deutschen Forschergruppe für kurzzeitige Forschungsaufenthalte am ausländischen Partnerinstitut beantragt werden, wenn nicht mit dem ausländischen Partner etwas anderes vereinbart wurde. Gefördert werden Graduierte, Doktoranden, Promovierte, Habilitierte und Hochschullehrer. Anträge können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen einreichen, die ihren Förderantrag parallel zu einem ausländischen Kooperationspartner stellen. Das Programm steht grundsätzlich allen Fachgebieten offen, länderbezogene Ausnahmen s. Anlage 1 der Ausschreibung „Länderspezifische Hinweise“. Folgende PPPs werden im Oktober ausgeschrieben: Ägypten, Mexiko, Slowenien Kontakt: Mexiko: Ricarda Schäfers, Tel. 0228 / 882-8613, [email protected] Ägypten: Mirjam Horn, Tel. 0228 / 882-375, [email protected] Slowenien: Tobias Hill, Tel. 0228 / 882-490, [email protected] Begleitseminare für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern Neben der fachlichen Ausbildung sind bei Fach- und Führungskräften aus Entwicklungs- und Schwellenländern in zunehmendem Maße überfachliche Fähigkeiten und Kompetenzen gefragt. Folgende Ziele sollen erreicht werden:  Durch die Förderung von interkulturellen Dialogveranstaltungen soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmer bei ihrer Integration an der deutschen Gasthochschule unterstützt werden.  Durch die Förderung von Exkursionen zu Einrichtungen der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit sollen die Teilnehmer deren Arbeitsschwerpunkte und Wirkungsweise kennenlernen.  Durch die Förderung von speziellen Trainingsmaßnahmen sollen die Teilnehmer besser auf ihre berufliche Wiedereingliederung vorbereitet werden.  Durch die Förderung von Veranstaltungen mit besonderem Fokus auf den interdisziplinären Austausch sollen die Teilnehmer befähigt werden, Lösungsansätze zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu finden. Was wird gefördert? Typ I Interkulturelle Begleitseminare zur Integration und Konfliktlösung Typ II Begleitseminare zum Kennenlernen der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit Typ III Begleitseminare für speziell auf die Zielgruppe zugeschnittene Trainingsmaßnahmen für die berufliche Wiedereingliederung Typ IV Begleitseminar zur Vernetzung im DAAD-Programm „Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge“ Wer wird gefördert? Zielgruppen sind primär Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern, die sich vorrangig im Rahmen von DAAD-geförderten „Entwicklungsbezogenen Postgraduiertenstudiengängen“ oder länderbezogenen Stipendienprogrammen in Deutschland befinden. Dabei ist die Einbeziehung von deutschen Teilnehmern aus den entsprechenden Studiengängen erwünscht. Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen, Regionalbüros des Studienbegleitprogramms oder vergleichbare Institutionen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Antragsschluss: Anträge können bis zu 8 Wochen vor dem geplanten Vorhaben eingereicht werden. Kontakt: Referat Hochschulstrukturförderung in der Entwicklungszusammenarbeit/P 31, Christian Stegmann, Tel. 0228 / 882-8971, [email protected] Fachzentren in Afrika Interessenbekundung für die Einrichtung eines Kenianisch-Deutschen Fachzentrums für „Angewandtes Ressourcenmanagement“ Es geht darum, die Ausbildungsqualität von Führungskräften an afrikanischen Hochschulen durch die Einrichtung von Fachzentren zu verbessern, international konkurrenzfähig arbeitende und dadurch gesellschaftlich wahrnehmbare Zentren zu schaffen und einen Beitrag zur Verbesserung von gesellschaftlich relevanten Sektoren in den afrikanischen Ländern zu leisten. Für das Erreichen der Projektziele können u.a. folgende Instrumente eingesetzt werden:  Drittlandstipendien und Sur-Place-Stipendien für afrikanische Graduierte

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 Kurzzeitdozenturen und Gastaufenthalte deutscher und afrikanischer Dozenten  Langzeitdozenturen  Stipendien für deutsche Graduierte für ihren Aufenthalt am afrikanischen Zentrum  Post-Doc Förderung für Alumni am entsprechenden Zentrum für 12 bis 48 Monate  Forschungsaufenthalte von afrikanischen Geförderten an der deutschen Partnerhochschule  Sommerschulen und Workshops, vorzugsweise in Afrika  Fachtagungen und Konferenzen, vorzugsweise in Afrika  Curricula-Entwicklung und Dozentenfortbildung  Deutschkurse  Begleitende Trainingsprogramme im Bereich Leadership, Management sowie Vermittlung von Softskills  Koordinatorenstellen, vorzugsweise an der afrikanischen Universität Antragsberechtigt sind eine oder mehrere deutsche Hochschulen bzw. deren Fachbereiche oder Institute gemeinsam mit einer oder mehreren afrikanischen Partnerinstitutionen. Kontakt: Referat Hochschulstrukturförderung in der Entwicklungszusammenarbeit/P 31, Dr. Dorothee Weyler, Tel. 0228 / 882-115, [email protected] www.african-excellence.de Deutschland-Alumni in China (DACH) – Förderung von Fachtagungen und -seminaren Ziel des Programms ist die Realisierung einer unabhängigen Alumni-Arbeit, die Förderung der Deutschlandbindung der chinesischen Deutschland-Alumni sowie die Unterstützung der fachlichen Vernetzung und des wissenschaftlichen Austauschs. Gefördert wird die Organisation und Finanzierung von Fachtagungen und Fachseminaren. Antragsberechtigt sind deutsche und chinesische Fachgesellschaften in Deutschland in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins, chinesische Studierendengruppen an deutschen Hochschulen in Kooperation mit Akademischen Auslandsämtern, deutsche Hochschulen. Antragsschluss: i.d.R. 4 Monate vor den geplanten Veranstaltungen (Antragstellung per Post) Kontakt: Referat 423 – China, Mongolei, Xiao Zhao, Tel. 0228 / 882-8701, [email protected] „Osteuropatage an deutschen Hochschulen“ – Unterstützung von Osteuropa-Tagen durch „Go East“ Im Rahmen der Initiative „Go East“ bietet der DAAD den Hochschulen die Förderung von Osteuropa-/GUSTagen an. Damit soll das Interesse von Studierenden und Graduierten für einen Studien-, Forschungs- oder Praktikumsaufenthalt in den entsprechenden Ländern weiter gesteigert werden. Antragsteller ist i.d.R. das Akademische Auslandsamt der Hochschule. Für die Veranstaltungen stellt der DAAD Material (z. B. Plakate, Broschüren) zur Verfügung. Anforderungen: In die Gestaltung des Programms sollten vor allem ehemalige Stipendiaten und andere Personen mit Osteuropa-Erfahrung einbezogen werden. Deutsche Studierende oder Doktoranden, Projektleiter und auch ausländische Austauschwissenschaftler und -studenten an den Hochschulen können oft mit eigenen Berichten, Vorträgen, Lichtbildern und Filmen überzeugend und persönlich für die Ziele von „Go East“ werben. Über eine Kooperation mehrerer Hochschulen an einem Standort bei der Organisation einer solchen Veranstaltung sollte in diesem Zusammenhang nachgedacht werden. Veranstaltungen, die nicht primär der Werbung für einen Studien- und Forschungsaufenthalt in Osteuropa/GUS dienen (z. B. für Erstsemester) können innerhalb dieser Aktion nicht finanziert werden. Förderleistungen: bis zu 4000 Euro Bewerbungsfrist: jederzeit Kontakt: Referat 322, Karin Berger, Tel. 0228 / 882-109, [email protected] Weitere Informationen zu „Go East“: http://go-east.daad.de Interkulturelle Wochenendseminare für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern als Beitrag zur Krisenprävention und Konfliktlösung Der DAAD möchte durch die Förderung des interkulturellen Dialogs mit Fach- und Führungskräften aus Entwicklungsländern sicherstellen, dass Vorhaben in der Hochschulzusammenarbeit mit Entwicklungsländern eine Querschnittsaufgabe zur Krisenprävention und Konfliktlösung erfüllen. Ziel der Seminare mit unterschiedlichen Schwerpunkten ist es, die Teilnehmer für interkulturelle Fragestellungen zu sensibilisieren und mit gezielten Angeboten zu künftigen Partnern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu qualifizieren. Spezielle Trainingsmaßnahmen von fachlichem und regionalem Interesse dienen der Vermittlung wichtiger Fähigkeiten und Fertigkeiten für die berufliche Wiedereingliederung im Heimatland. Antragsfrist: Anträge können jederzeit eingereicht werden. Eine Bearbeitungszeit von 4 bis 6 Wochen ist zu berücksichtigen. Kontakt: Referat 431, Frau Nora Israel, Tel. 0228 / 882 526, [email protected] Vorbereitungsreisen für Projektanträge Das Angebot richtet sich an Hochschullehrer bzw. deren Mitarbeiter, die im Rahmen aktueller oder bevorstehender Aufrufe in Erasmus+ zur Abstimmung eines Projektantrags für Kapazitätsaufbauprojekte in ein Partnerland außerhalb der EU bzw. zur Vorbereitung eines Erasmus Mundus Joint Master Degree-Antrags in ein Partnerland außerhalb der EU oder in ein Programmland innerhalb EU reisen möchten.

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Die Antragstellung ist laufend möglich, jedoch muss die Antragsbewilligung vor Antritt der Reise durch den DAAD erfolgen. Eine Projekt-Vorbereitungsreise kann nur für eine Person gewährt werden. Bei Bewilligung einer Vorbereitungsreise soll eine anschließende Antragstellung in der entsprechenden Erasmus+ Aktion erfolgen. Dabei kann die deutsche Institution entweder selbst als Antragsteller oder als Partner (Antragstellung durch die Hochschule im Programm-/Partnerland) in das Projekt eingebunden sein. Kontakt: Elisabeth Tauch, Tel. 0228 / 882-8651, [email protected]; Dr. Marco Brückner, Tel. 0228 / 882-477, [email protected]; Yvonne Schnocks, Tel. 0228 / 882-717, [email protected]

INTERNATIONAL OFFICE REFERAT INTERNATIONA LE ANGELEGENHEITEN

Sonstige Ausschreibungen und Programme Call open for funded Hardiman PhD Scholarships at NUI Galway – Entry September 2017 Hardiman PhD Scholarships will provide a stipend of €16,000 per annum plus fees will be paid for four years. Hardiman Scholarships are for high-achieving individuals who have an appetite for the research world and want to start their PhD in September 2017. Applicants are asked to Register an Expression of Interest www.nuigalway.ie/hardiman-scholarships/ Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship des Deutschen Historischen Instituts Paris zur Förderung von Forschungskurzaufenthalten in der vorlesungsfreien Zeit der ersten Jahreshälfte 2017 Das Deutsche Historische Institut Paris vergibt zweimal jährlich Karl-FerdinandWerner-Fellowships, die Forschungsaufenthalte von Historikern am Wissenschaftsstandort Paris fördern. Vertreter historisch arbeitender Nachbarwissenschaften, deren Forschungsanliegen interdisziplinär ausgerichtet und für die Arbeitsfelder des DHIP relevant sind, können sich ebenfalls bewerben. Die Dauer der Aufenthalte beträgt zwischen einer und vier Wochen. Die Fellows wohnen im Institutsgebäude und erhalten Internetzugang sowie Anbindung an die Instituts- und Bibliotheksinfrastruktur. Das Programm richtet sich insbesondere an Dozierende an deutschen Hochschulen, denen Gelegenheit gegeben werden soll, während der vorlesungsfreien Zeit konzentriert ein wissenschaftliches Vorhaben zu verfolgen und hierfür die Infrastruktur und die Kontakte des DHIP zu nutzen. Andere Bewerberinnen und Bewerber mit einem einschlägigen wissenschaftlichen Anliegen können unter der Voraussetzung berücksichtigt werden, dass die Kapazitäten des Programms anderweitig noch nicht ausgeschöpft sind. Mindestvoraussetzung für eine Bewerbung ist eine abgeschlossene Promotion. Gefördert werden können neben individuellen Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung auch Aufenthalte, die der französisch-deutschen Wissenschaftskooperation dienen (z. B. durch die Konzeption von größeren Projekten, Forschungsverbünden etc.). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die schon einmal KFW-Fellow waren, können sich um weitere Forschungsaufenthalte bewerben. Die Auswahl der Bewerber trifft eine unabhängige Kommission, der zwei französische und zwei deutsche Fachvertreterinnen und Fachvertreter angehören. Die Bewerbungsfristen werden jährlich zweimal über die Website des DHIP und die üblichen Medien (HSozKult etc.) bekannt gegeben. Der Bewerbung sind beizufügen ein tabellarischer Lebenslauf, eine Skizze des Forschungsvorhabens im Umfang von 4000–5000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) sowie ein Schriftenverzeichnis. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung vollständig und in einer PDF-Datei bis zum 9. September 2016 per E-Mail ([email protected]) an das DHIP, zu Händen von Frau Hoppe. Für Auskünfte steht Ihnen Herr Prof. Dr. Rainer Babel zur Verfügung ([email protected] /Telefon: +33 (0)1 44 54 23 84). Ausschreibung im PDF-Format Praktika am DHI Paris Das DHIP vergibt Praktika für Studierende höherer Semester zur Mitarbeit in der Forschung, der Bibliothek, der Redaktion, der Verwaltung, der Datenverarbeitung/Information Technology, dem Veranstaltungsmanagement sowie im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Praktika dauern in der Regel zwei Monate, EDV- und Französischkenntnisse werden vorausgesetzt. Praktikanten müssen an einer Universität oder Hochschule immatrikuliert sein und eine deutsche Krankenversicherung nachweisen. Die Max Weber Stiftung gewährt bei freiwilligen und Pflichtpraktika, deren Länge drei Monate nicht überschreiten, eine Aufwandspauschale (bzw. bei freiwilligen Praktika eine Vergütung) von 300 Euro monatlich. Auf Antrag und bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen gewährt der DAAD eine weitere finanzielle Unterstützung. Bei Bedarf besteht für Praktikanten Wohnmöglichkeit im Gebäude des DHIP. Bewerbungsschluss: 15. September 2016 Ausführlichere Informationen entnehmen Sie bitte der Praktikumsordnung. Ansprechpartnerin: Luna Hoppe, [email protected] Förderung deutsch-russischer Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2016 Im Rahmen der bestehenden Vereinbarung der Russischen Stiftung für Geistes- und Sozialwissenschaften (RFH) mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die russische Partnerorganisation die Förderung von gemeinsamen deutsch-russischen Forschungsvorhaben für das Jahr 2016 im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften angekündigt. Antragsfristen: auf russischer Seite 15.09.2016, die Frist auf deutscher Seite ist bereits abgelaufen

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Bis zum 15. September 2016 können russische Wissenschaftler ihre Anträge bei der RFH in folgenden Verfahren einreichen:  gemeinsame wissenschaftliche Projekte mit einer Förderdauer von bis zu drei Jahren, die von einer Gruppe (zwischen einem und zehn Teilnehmern pro Seite) russischer sowie in Deutschland tätiger Wissenschaftler durchgeführt werden  gemeinsame russisch-deutsche Expeditionen, Feldforschungsprojekte, Laborexperimente und wissenschaftlich restauratorische Arbeiten Voraussetzung für die Förderung ist, dass beide Kooperationspartner unabhängig voneinander ihre Anträge bei der jeweils zuständigen Förderorganisation gemäß den dortigen Anforderungen einreichen, das heißt, die deutsche Seite bei der DFG und die russische Seite bei der RFH. Eine Finanzierung der bilateralen Kooperationsprojekte erfolgt nur, wenn beide Organisationen eine positive Förderentscheidung treffen. Bei generellen Fragen zur deutsch-russischen Kooperation auf deutscher Seite: Andrea Wabschke, Gruppe, Internationale Zusammenarbeit, Bonn, Tel. 0228 / 885-2337, [email protected] Bei generellen Fragen zur deutsch-russischen Kooperation auf russischer Seite: Julia Ilina, DFG-Büro Russland/GUS, Moskau, Tel. +7 495 956-2691, [email protected] DFG-Merkblatt Programm Sachbeihilfe www.dfg.de/foerderung/formulare Deutsch-Französischer Parlamentspreis Der Deutsche Bundestag und die Assemblée nationale verleihen alle zwei Jahre den Deutsch-Französischen Parlamentspreis für wissenschaftliche Arbeiten, die zu einer besseren gegenseitigen Kenntnis der beiden Länder beitragen. Um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung können sich deutsche und französische Staatsbürger bewerben, die ein juristisches, wirtschafts-, sozial-, politik- oder anderes geisteswissenschaftliches Werk verfasst haben, das als selbständige Veröffentlichung erschienen ist. Gemeinschaftswerke von bis zu drei Verfassern können berücksichtigt werden, wenn sich alle Autoren gemeinsam bewerben und einen wesentlichen und nachvollziehbaren Beitrag zum Gesamtwerk geleistet haben. Die Arbeit muss in deutscher oder französischer Sprache abgefasst sein. Pro Bewerber wird nur jeweils eine Arbeit in das Verfahren aufgenommen. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen durch Dritte akzeptiert. Deutsche Bewerber richten bis zum 16. September 2016 ihre Bewerbung mit kompletten Unterlagen an: Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste, Fachbereich WD 1, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Tel. 030 / 227-38630, [email protected] www.bundestag.de/deutsch-franzoesischer-preis Schwarzman Scholars: A call for future leaders Schwarzman Scholars, inspired by the Rhodes Scholarship, is a program designed to help future leaders meet the challenges of the 21st century and beyond by preparing them to better understand China’s culture, economy, governance and evolving role in the world. Up to 200 Scholars chosen annually from around the world for this highly selective, fully-funded program will have an unrivaled opportunity to live in Beijing for a year of study and cultural immersion, attending lectures, traveling and developing first-hand exposure to China, its people and a global group of promising leaders. Scholars will study for a one-year Masters degree in public policy; international studies; or economics and business at Tsinghua University, one of China’s most prestigious institutes of higher education with a 100 year history of strengthening ties between China and the rest of the world and a record of producing leaders such as President Xi Jinping, former President Hu Jintao, and former Premier Zhu Rongji. Key dates: Applicants holding a passport from any other country than China, Hong Kong, Taiwan and Macao, will apply between April 15, 2016 and September 15, 2016. Finalists will be notified in mid-October if they are to be invited to interviews. Interviews will take place in Bangkok (October 28th), London (November 2nd), and New York (November 7th), with candidates being invited to the geographically closest location. http://schwarzmanscholars.org/admissions/application Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen für Forschungsaufenthalte im Ausland Insgesamt drei Monate können Geistes- und Sozialwissenschaftler in mindestens zwei und maximal drei Gastländern und Regionen der Institute und Außenstellen der Max Weber Stiftung Recherchen für ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben anstellen. Die Max Weber Stiftung und die Peters-Beer-Stiftung fördern mit der Vergabe der Reisebeihilfen jährlich länderübergreifende Forschungsarbeiten, die den Geisteswissenschaften neue und originelle Impulse verleihen und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Reisebeihilfen können beantragt werden für folgende Länder: Ägypten, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Polen, Russland, Senegal, die Türkei sowie die USA. Die Förderung umfasst die Fahrtkosten für die Hin- und Rückreise sowie Tagessätze in Form von Pauschalen, deren Höhe je nach Zielland variiert. Bewerbungsfrist ist der 10. Oktober 2016.

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Kontakt: Hanna Pletziger, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Förderung, Max Weber Stiftung, Rheinallee 6, 53173 Bonn, Tel. 0228 / 377 86 38, [email protected] www.maxweberstiftung.de/foerderung/gerald-d-feldman-reisebeihilfen.html Deutsch-Französische Hochschule – Ausschreibungen 2017/18 Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) unterstützt integrierte Studiengänge sowie die Doktorandenausbildung und Veranstaltungen für Nachwuchswissenschaftler zwischen Deutschland und Frankreich in allen Fachbereichen. Die Beteiligung eines Drittlandes ist möglich. Die aktuellen Ausschreibungen 2017/18 für deutsch-französische Studiengänge, Doktorandenkollegs und PhD-Track-Programme sowie Veranstaltungen für Nachwuchswissenschaftler 2016 findet man auf den Internetseiten der DFH. Stichtag: Achtung: verschiedene Stichtage.www.dfh-ufa.org Alexander von Humboldt-Stiftung: Rückkehrstipendium Nach erfolgreichem Abschluss des von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Erstaufenthalts in Deutschland können Humboldt-Forschungsstipendiaten und Georg-Forster-Forschungsstipendiaten ein Rückkehrstipendium zur Förderung der Reintegration an einem Institut im Ausland beantragen. Die Antragstellung ist derzeit nur möglich für Wissenschaftler, die an Institutionen in folgenden Ländern zurückkehren: Entwicklungs- oder Schwellenländer (Humboldt- und Georg-Forster-Forschungsstipendiaten) sowie Länder in Mittel- und Osteuropa (Humboldt-Forschungsstipendiaten). Ein Rückkehrstipendium muss bis spätestens sechs Monate nach Beendigung des von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Erstaufenthaltes in Deutschland beantragt und spätestens zwölf Monate nach Beendigung des Erstaufenthalts angetreten werden. In der Programmlinie für erfahrene Wissenschaftler ist eine Antragstellung nur möglich, wenn der letzte Teilaufenthalt mindestens 6 Monate betrug. Antragsformular (nur zur Ansicht) Dieses Formular dient nur zur Ansicht und kann nicht ausgefüllt werden. Wenn Sie Humboldtianer sind und einen Antrag stellen möchten, loggen Sie sich bitte zunächst ein. Sie erhalten dann Zugang zu einem mit Ihren persönlichen Daten vorausgefüllten HTML-Formular, das Sie online weiter ausfüllen und absenden können. Kontakt: Alexander von Humboldt-Stiftung, Abteilung Förderung und Netzwerk, Jean-Paul-Straße 12, 53173 Bonn, [email protected] Austauschstipendienprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative Projekte zum Umweltschutz, um Ursachen von Umweltbelastungen zu beheben und künftig zu vermeiden. Die Projekte sollen vor allem innovativ sein, Modellcharakter besitzen und sich auch wirtschaftlich schnell umsetzen lassen. Im Mittelpunkt der Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen. Mit folgenden Ländern Mittel- und Osteuropas unterhält die DBU ein internationales Stipendienprogramm: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Ungarn. Dazu gesellt sich das Verwaltungsgebiet Kaliningrad. Außerdem werden Einzelbewerbungen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Slowenien und dem Kosovo entgegengenommen. Das Programm ermöglicht jungen Umwelt- und Naturwissenschaftlern aus den betreffenden Ländern eine Weiterqualifikation durch einen Forschungsaufenthalt in Deutschland. Die Bewerbung erfolgt online. Die Auswahl wird einmal pro Jahr vorgenommen. Insgesamt kann die DBU ca. 60 Stipendien pro Jahr an Hochschulabsolventen aus den genannten Ländern vergeben. www.dbu.de/2575.html

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DAAD-Internetadressen für Ausländer zum Studium in Deutschland Zusatzadressen www.deutsch-lernen.net www.estudiar-en.de www.estudiar-en-alemania.de www.funding-guide.de www.learn-german.net www.phdgermany.de www.research-explorer.de www.summerschools-in-germany.de www.summerschools.de www.universityranking.de Umleitungsverzeichnisse www.daad.de www.daad.de/aaa www.daad.de/admission www.daad.de/arbeiten www.daad.de/costs www.daad.de/deutschland/download www.daad.de/de/form www.daad.de/einreise www.daad.de/en/form www.daad.de/entry www.daad.de/es/form www.daad.de/extrainfo www.daad.de/gebuehren www.daad.de/health www.daad.de/hochschulprofile www.daad.de/hsk-kursliste

Inhalte Bereich „Germanistik und deutsche Sprache“ Startseite für Ausländer Spanisch Hochschulkompass, Spanisch Stipendiendatenbank für Ausländer Rubrik „Deutsch lernen“, Englisch PhD-Germany-Vermittlungsplattform Institutsdatenbank Research Explorer Sprach- und Fachkurse, Englisch Sprach- und Fachkurse, Englisch Hochschulranking, Englisch

www.daad.de/international-programmes www.daad.de/job www.daad.de/promotion www.daad.de/research-explorer www.daad.de/sommerkurse www.daad.de/zulassung

AAA-Adressdatenbank Zulassungsdatenbank, Englisch Geld verdienen, Deutsch Studiengebühren, Englisch Formulare für Ausländer, Deutsch Formulare für Ausländer, Deutsch Einreise und Aufenthalt, Deutsch Formulare für Ausländer, Englisch Einreise und Aufenthalt, Englisch Formulare für Ausländer, Spanisch Extrainfo Stipendien Ausländer Studiengebühren Krankenversicherung Hochschulprofile Sommerkurse, die auch von DAAD-HochschulsommerkursStipendiaten gewählt werden können International Programmes Geld verdienen, Englisch Informationen zum Promovieren in Deutschland Institutsdatenbank Research Explorer Sprach- und Fachkurse, Deutsch Zulassungsdatenbank, Deutsch

Umleitungsverzeichnisse www.study-in.de www.study-in.de/career www.study-in.de/dos-donts www.study-in.de/events www.study-in.de/job www.study-in.de/health www.study-in.de/mobile-internet www.study-in.de/money www.study-in.de/safety www.study-in.de/student-life www.study-in.de/towns

Karriere nach dem Studium Do's & Dont's Kalender Bildungs- und Studentenmessen Neben dem Studium Geld verdienen Krankenversicherung und Ärzte Handy, Internet Bankkonto, Kundenkarten Sicherheit, Polizei Student Life-Videos Städteporträts

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Terminkalender Ausschreibungen und Programme für Studierende und Wissenschaftler

Bewerbungsfrist

Weitere Infos / Dauer

DHIP: Karl-Ferdinand-WernerFellowship für Forschungsaufenthalte von Historikern in Paris (S. 34) DHIP: Praktika am DHI Paris (S. 34)

09.09.2016

in der vorlesungsfreien Zeit, erste Jahreshälfte 2017

15.09.2016

VIU: Studium an der Venice International University (S. 13) BayIND: Stipendien für Indienaufenthalte (S. 19) DFG/RFH: Förderung dt.-russ. Forschungsprojekte in den Geistes- u. Sozialwissenschaften (S. 34) LMU: DAAD-Preis für ausländische Studierende (S. 5) Schwarzman Scholars: Scholarship for a one-year Masters degree in public policy, international studies, or economics and business at Tsinghua University, China (S. 35) Deutsch-Französischer Parlamentspreis (S. 35) RISE Weltweit: Praktika in Kanada (S. 21) Erasmus: Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (S. 15)

15.09.2016

3 Monate; Aufwandspauschale: 300 Euro Frühjahrssemester 2017

Max Weber Stiftung: Gerald D. Feldmann-Reisebeihilfen (S. 35) BaCaTec: Wolfgang-HillenSommerschule (S. 17) BayCHINA: Studienexkursionen nach China (S. 18) DAAD: Studienpraktika für Gruppen ausländischer Studierender (S. 24) DAAD: Studienreisen für Gruppen ausländischer Studierender (S. 25) LMU: Abschlussstipendien für ausländische Studierende an der LMU (S. 11) LMU: Nothilfe für ausländische Studierende der LMU (S. 12) DAAD: IPID4all (S. 25)

10.10.2016

BFHZ: Kooperationen in Lehre und Forschung (S. 17) BayCHINA: Studienaufenthalte in China (S. 18) RISE Weltweit: Praktika weltweit (S. 21)

15.11.2016

15.09.2016 15.09.2016 (russ. Seite) 15.09.2016

Preisgeld: 1000 Euro

15.09.2016

16.09.2016 20.09.2016 30.09.2016 (Nach Rücksprache können auch außerhalb der Fristen Anträge eingereicht werden.)

Förderzeitraum: 01.08.2016 bis 30.09.2017

15.10.2016 31.10.2016 01.11.2016

für Reisen ab dem 01.03.2017

01.11.2016

für Reisen ab dem 01.03.2017

07.11.2016 07.11.2016 10.11.2016

02.12.2016 22.12.2016

international promovieren in Deutschland Sommersemester 2017

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DAAD: Stipendien der polnischen Regierung an polnischen Universitäten (S. 25)

Alexander von Humboldt-Stiftung: Rückkehrstipendium (S. 36) NUI Galway: Hardiman PhD Scholarships (S. 34) Deutsch-Französische Hochschule: diverse Förderprogramme (S. 36) LMU: Betreuungsstipendien für internationale PhD-Studenten und Postdocs (S. 9, 10) DBU: Austauschstipendien für Mittel- und Osteuropa (S. 36) BayCHINA: Mobilitätsbeihilfen für wissenschaftliche Abschlussarbeiten in China (S. 18) BayCHINA: Zuschüsse für studienbezogene Praktika in China (S. 18) BayIND: Studienexkursionen nach Indien (S. 19) DAAD: Konzertreisen für Gruppen ausländischer Studierender nach Deutschland (S. 24) DAAD: Konzertreisen für Gruppen deutscher Studierender ins Ausland (S. 24) DAAD: Studienaufenthalte im Kaukasus und in Zentralasien (S. 26) DAAD: Förderung von Kongressund Vortragsreisen ins Ausland (S. 26) DAAD: Kurzstipendien für chinesische Masterstudenten (S. 26) DAAD: Programme des projektbezogenen Personenaustauschs (S. 27)

3 Monate vor Stipendienbeginn

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diverse Fristen

Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1–9 Monate)  Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate)  Kurzstipendien für Wissenschaftler aller Fachrichtungen (1–3 Monate) in Entwicklungs- und Schwellenländer in Länder in Mittel- und Osteuropa September 2017

diverse Fristen

Ausschreibungen 2017/18

jederzeit

Betreuungsstipendien, Kontaktstipendien, Lehr- und Forschungsassistenzen

jederzeit

Thema Umweltschutz. Auswahl erfolgt einmal jährlich.

jederzeit jederzeit

Voraussetzung: Zwischenprüfung oder mind. 70 Credits

jederzeit laufend laufend laufend

2 Wochen bis zu 3 Monaten

laufend

max. 8 Kongresstage pro Jahr

laufend

1 bis 3 Monate

diverse Fristen

Programme / Ausschreibungen für deutsche Hochschulen

Bewerbungsfrist

DAAD: Deutsch-Pakistanische Forschungskooperationen (S. 28) DAAD: Hochschulpartnerschaften mit dem Irak 2017/2018 (S. 28) DAAD: Fachliche AlumniSonderprojekte (S. 29) DAAD: Sommerschulen in Deutschland (S. 29) DAAD: Hochschuldialog mit der islamischen Welt (S. 29) DAAD: Deutsch-Arabische Kurzmaßnahmen (S. 30) BAYHOST: Förderprogramm für Bayern und Tschechien (S. 16) DAAD: Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften (S. 30) DAAD: Bachelor Plus (S. 30) DAAD: Programme des projektbezogenen Personenaustauschs (S. 31)

12.09.2016

Weitere Infos / Dauer

13.09.2016 15.09.2016 26.09.2016 28.09.2016 30.09.2016 31.12.2016 14.10.2016 17.10.2016 17.10.2016 diverse Fristen

nächste Ausschreibung im Oktober 2016: Ägypten, Mexiko, Slowenien

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DAAD: Begleitseminare für Fachund Führungskräfte aus Entwicklungs- u. Schwellenländern (S. 31) DAAD: Fachzentren in Afrika (S. 31)

laufend

DAAD: Deutschland-Alumni in China (S. 32) DAAD: Osteuropatage an deutschen Hochschulen (S. 32) DAAD: Interkulturelle Wochenendseminare für Fach- u. Führungskräfte aus Entwicklungsländern (S. 32) DAAD: Vorbereitungsreisen für Projektanträge (S. 32)

4 Monate vor den geplanten Veranstaltungen laufend

Veranstaltungen / Seminare

Anmeldefrist

Schreibzentrum an der LMU Offene Sprechstunde (S. 3) Bayerisch-Tschechische Landesausstellung (S. 22)

laufend

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Bearbeitungszeit mindestens 8 Wochen

Bearbeitungszeit 4 bis 6 Wochen

laufend

Veranstaltungsdatum Mo 14–15 Uhr Mi 12–13 Uhr bis 25.09.2016 Nationalgalerie Prag ab 20.10.2016 Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Impressum Herausgeber des Newsletters ist das Referat Internationale Angelegenheiten der LMU / International Office, Ludwigstraße 27, 80539 München. Das Referat übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Redaktion: Bernd Hilker (verantwortlich), Andrea Bistrich E-Mail: [email protected]